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Sauhund Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/3,6 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Karamell / Lila

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27747-2

Beschreibung

Rezension

„Ein warmer, melancholischer queerer Roman mit Lokalkolorit. Floris atemlose Suche beschreibt Lion Christ in einer wunderschönen, lokal gefärbten bildhaften Sprache, die das heutige München aus seiner Vergangenheit heraus zum Leuchten bringt... Ein eindrucksvoller Debütroman.“ Alicia Brown, Vogue Germany, 29.12.23
„Lion Christ fängt die Atmosphäre nicht nur der Stadt, sondern auch jener Jahre stimmig ein. Die literarisch noch weitgehend unberührte Exotik der Kombination von Zeit, Ort und Thema – Achtziger Jahre, Bayern, Homosexualität – fasziniert von Anfang an... Christ formuliert in seinem Debütwerk abwechslungsreich und setzt dabei einen gewaltig großen Wortschatz variantenreich ein… Er beobachtet genau und treffend.“ Stefan May, Ö1 ex libris, 26.11.23
„Faszinierend ist bei der Lektüre von ‚Sauhund‘ immer wieder das Eintauchen in die vor Intensität strotzenden Szenen… Der Roman berührt in seiner Feinsinnigkeit und Lebendigkeit.“ Katrin Kaiser, Münchener Abendzeitung, 03.11.23
„In seinem Erstlingsroman ‚Sauhund‘ schreibt Lion Christ über die Münchner Homosexuellenszene der frühen 1980er Jahre. Emphatisch genau, als wäre er dabei gewesen… Dem Autor ist das Kunststück gelungen, sich mit Haut und Haaren in die Vergangenheit seines Protagonisten hineinzuschreiben und mit ihm zu verschmelzen.“ Alain Claude Sulzer, Neue Zürcher Zeitung, 31.10.23
„Ein einzigartiges Debüt … mit einem Protagonisten, wie man ihn noch nicht wirklich kennt.“ Michael Luisier, SRF2 Kultur, 05.09.23

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/3,6 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Karamell / Lila

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27747-2

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    lesenswerter Roman

    Die Geschichte hat mich emotional ziemlich mitgenommen, weil sie mich stark an meine eigene frühe Schwulheitserfahrung erinnert hat. In einigen Rezensionen zu diesem Buch stand, dass der Hauptcharakter Flori etwas oberflächlich ist. Ich finde aber, dass er und seine Begegnungen das Schwulsein in der damaligen Zeit sehr gut verkörpern, insbesondere, wenn man als schwuler Junge aus der Provinz in die Großstadt gezogen ist. Für einen Debütroman ist es gut gelungen, finde ich.

  • Ernst

    aus Wiesbaden

    5/5

    03.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich will alles

    Kompliment die Zeit ist authentisch beschrieben. Berührend und Ehrlich . Eine Erinnerung an alle Liebenden damit Sie nicht vergessen werden.(das Boarisch passt München war die Stadt der Zeit)

  • Lisa

    aus Würzburg

    4/5

    19.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Radikal ungeschminkt und unglaublich nah

    Ein Debütroman über München in den 80er Jahren und über einen Jungen Mann der sich und seine Sexualität entdeckt. Dabei verliert er sich immer wieder selbst, stürzt ab nur um sich in letzter Sekunde wieder zu fangen. Unglaublich nah und ungeschminkt werden jugendlicher Leichtsinn, Sinneskrisen und die Suche nach der wahren Liebe beschreiben. Das einzige was stört, ist das sich die Abgründe zum Teil zu schnell und heftig vor dem Protagonisten auftun oder das man als Leser ganz den Grund für das Extreme verstehen möchte aber doch etwas auf Distanz gehalten wird durch größere Zeitsprünge die zum Teil nicht komplett aufgearbeitet werden.

  • Bewertung

    2/5

    12.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    da wäre mehr drin gewesen

    1983. Flori wächst auf dem Land auf und München ist fern und für ihn ganz groß. Flori steht auf Männer und wünscht sich einen fürs Leben. Mit Georg und anderen macht er erste Erfahrung, aber als er den Job verliert, packt er seine Tasche und macht sich auf nach München. Hier ist alles größer, weiter, noch mehr Männer, Clubs, Musik und so weiter. Anzeigen gibt man in Zeitungen auf oder schreibt an Toiletten Wände und so weiter. Flori lässt sich ein auf Fremde, hofft auf eine Zukunft und verliert immer wieder die Kontrolle über sich und sein Leben. Plötzlich steht AIDS im Vordergrund und die Angst macht sich breit und Flori selbst denkt natürlich auch viel darüber nach. Under auch über die Zukunft und seinen Lebensweg. Das Grundgerüst ist echt klasse und daraus hätte man einen großen Roman schreiben können. Leider verliert sich die Geschichte, so wie sich Flor verliert, und es langweilt und es ist eine ewige aneinander Reihung von Treffen und Übernachtungen. Flori wird einem zunehmend unsympathischer und vieles ist nicht nachvollziehbar. Als er bei einem Pärchen Unterschlupf findet, zieht es sich endlos in die Länge und das ist das große Problem des Buches, es tritt oft viel zu lange auf der Stelle. Wie gesagt, die Grundidee des Buches fand ich echt klasse, aber die Umsetzung leider nicht und ich bleibe ratlos und enttäuscht zurück.

  • yellowdog

    3/5

    21.08.2023

    eBook (ePUB)

    Floris Gier nach Leben

    Sauhund, ein Debütroman, leicht provokant, vielleicht zu gewollt. Es wird von einem eigenwilligen jungen Mann in München erzählt, der sein schwulsein auslebt. Flori ist vielschichtig, er giert nach Leben, dabei ist er manchmal auch egoistisch. Obwohl der Autor Lion Christ noch jung ist, legt er die Handlung ins Jahr 1983. Das ist der Clou am Buch und eine gelungene Idee, denn das war eine ganz besondere Zeit, aber auch eine Zeit als AIDS begann und die Gesellschaft beherrschte. In den Dialogen gibt es jede Menge Dialekt. Damit kann man sich als norddeutscher Leser schwertun, obwohl der Dialekt auch Lebensart und manchmal Humor transportiert. Der Roman ist gut geschrieben und ausdrucksstark. Man kommt dicht an die Figur des Flori ran und viele Passagen sind eindringlich.

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    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    3/5

    24.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schwul in den 80ern

    Unser "Sauhund" Flori ist eine Figur, die zwischen Euphorie und Absturz schwankt. Mit unbändiger Sehnsucht nach Glanz und Glamour wirft er sich ins schwule Nachtleben im München der 80er-Jahre. HIV und AIDS sind auf dem Vormarsch und §175 sanktioniert Homosexualität immer noch. Ein wilder und lesenswerter Ausflug in die queere Geschichte Deutschlands.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    05.09.2023

    eBook (ePUB)

    Ein Hallodri auf Abwegen

    Der Schriftsteller Lion Christ legt mit dem Roman „Sauhund“ sein Debüt hin. Ein Debüt, das seines Gleichen sucht und unbestreitbar sprachlich aus der Masse der Literatur heraussticht. Manch einer stößt sich an der Oberflächigkeit der Erzählung, aber es ist nun aus der Sicht von Flori erzählt. Und Flori ist ein oberflächiger Typ der, ohne ein Wort zu verlieren sein Zuhause, seine Familie seinen ersten Freund verlässt und nach München geht. Ein Hallodri wie er im Buche steht. Oberflächig versucht er in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts sein Glück in München und strauchelt durch seine Oberflächigkeit so dahin. In wenigen Augenblicken resümiert er über sein Leben und hadert sehr wohl mit der Gesamtsituation. Aber nicht nur die Sichtweise sticht heraus. Auch die Sprache, die sich Lion Christ bedient sticht hervor. Sebastian Galyga schreibt in einer Onlinerezension, dass „Sauhund“ immer wieder mit dem Dialekt kokettiert und das eben etwas zu bemüht gemacht ist,(…) dass es spitzfindige Lesende aus dem Fluss reißt. Und ja es hat auch mich aus dem Lesefluss gerissen und ich mochte diese Ecken und Kanten sehr gerne – Ich gehöre wohl eindeutig zu der Gruppe der spitzfindigen Lesenden an. Sauhund ist mein persönliches Lesehighlight 2023

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