Wie weit würdest du gehen, um zu retten, was du liebst?
Seit den Vorfällen in Moskau steht die Global Antiterror Unit, auch bekannt als Black, stärker denn je unter Beobachtung. Doch nicht nur die Organisation hat mit den Folgen des traumatischen Einsatzes zu kämpfen. Skara Johnsen hat Mühe, ihren neuen Platz bei Black zu finden, und schottet sich immer stärker ab. Selbst Logan Wright hat Probleme zu ihr durchzudringen, dabei haben ihre gemeinsamen Erfahrungen in der frostigen Hölle sie auf besondere Art zusammengeschweißt.
Aber dann werden die Soldaten von Black im Kampf gegen einen aufsteigenden Warlord in den Norden Afghanistans geschickt. Erst als Logan nach einem missglückten Einsatz in Gefangenschaft gerät, wird Skara klar, wie viel sie zu verlieren hat. Ihre gefährlichste Aufgabe liegt noch vor ihr. Sie kann es sich nicht leisten, zu scheitern - denn Logans Leben steht auf dem Spiel ...
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Gelungene Fortsetzung!
Bewertung aus Wien am 23.04.2023
Bewertungsnummer: 1928032
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die GATU ist noch mit der Aufarbeitung des nervenaufreibenden Einsatzes in Moskau beschäftigt. Vor allem Skara hat sehr mit dem Erlebten zu kämpfen. Nichtsdestotrotz setzt sie alles daran wieder in den aktiven Dienst und damit auch in eine neue Einheit zu kommen, was sich aber als schwerer als gedacht herausstellt. Zudem muss sich die Vorsitzende Sarah McKinley auch noch mit einem Mann der Bundeswehr herumschlagen, der ein Auge auf die Organisation haben soll. Der nächste langersehnte Einsatz der GATU führt nach Afghanistan, wo ein aufstrebender Warlord eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Als Logan bei einem Einsatz in Gefangenschaft gerät, riskiert Skara alles, um ihn zu retten…
Was mir besonders gut gefallen hat, dass man in diesem Band einen noch tieferen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere bekommen hat. Besonders bei Skara, die ohnehin schon mein Lieblingscharakter war. Sie ist so cool und vor allem unglaublich stark! Auch wenn die Rückblicke aus ihrer Gefangenschaft echt heftig waren. Ich fand es aber sehr schön, wie Logan sie dabei unterstützt einen Weg zu finden, mit dem Erlebten klarzukommen. Generell mochte ich das Verhältnis, das die beiden zueinander haben sehr gerne, vor allem das Vertrauen, das sie ineinander haben. Sowohl die Haupt-, als auch die Nebencharaktere haben richtig Tiefe und wirken dadurch sehr real.
Der Schreibstil von Maria Winter ist sehr flüssig und passt gut zur Story. Die Autorin weiß jedenfalls sehr gut, wie man die Leser*innen fesselt! Die Spannung ist durchgehend gegeben, es wird also zu keinem Zeitpunkt langweilig. Auch dieses Mal konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Insgesamt fand ich die Dilogie unglaublich spannend und vor allem nervenaufreibend! Die Reihe ist also definitiv lesenswert, wenn man keine schwachen Nerven hat!
»Ich kann nicht noch mal jemanden verlieren, der mir so nahesteht.«
Franci aus Ilmenau am 12.04.2023
Bewertungsnummer: 1920542
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Glutheiße Rache“ spielt nur wenige Monate nach „Eiskalter Verrat“. Meines Erachtens ist es nicht zwingend nötig, den Vorgänger zu kennen, da Maria Winter die damaligen Geschehnisse an passender Stelle flüchtig erläutert. Um sich jedoch besser in dem hiesigen Gegebenheiten einfinden zu können, bietet Band eins eine hervorragende Grundlage. Auch in diesem Teil steht die Romantik nicht im Vordergrund, denn ein unbekannter Feind versetzt die Zivilbevölkerung im Norden Afghanistans in Angst und Schrecken, tränkt eine ganze Stadt in Schmerz und Blut … Zudem steht »Blake« seit den Ereignissen in Moskau unter strenger Beobachtung des Ministeriums. Sarah McKinley bangt um ihre Organisation, doch schon bald nicht nur um diese. Denn Nazari ist sämtlichen militärischen Einheiten immer einen Schritt voraus, und so auch den besten SoldatInnen … „Glutheiße Rache“ wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, sodass die LeserInnen einen genauen Einblick in die schier hoffnungslose Situation bekommen. Während Logan stärker denn je sein muss, sich nicht von Angst und anderen Gefühlen übermannen lassen darf, seinem Peiniger verbissen standhält, widersetzt sich Skara Johnsen Befehlen und Vorschriften, riskiert alles, nur für die winzige Hoffnung, dass er noch lebt … aber die Zeit läuft. Klar, detailreich und vorstellbar werden wir mit den zu realen Szenen konfrontiert. Maria versteht es, die militärische Vorgehensweise, Kampf und Terror authentisch darzulegen, ausweglose Szenarien mit ergreifender Verzweiflung zu füllen. Selbst im Angesicht von Zerstörung, Tod und Folter behalten die Charaktere ihren trotzigen Willen, ihren Mut und ihre Überzeugungen. Die Atmosphäre schwankt stetig, während sich »Blake«, allen voran Skara, zwischen kurzem Aufatmen, angespanntem Warten und euphorischen, dennoch wohlüberlegten Vorgehen bewegt – immer mit der Tatsache im Nacken, dass jeder Schritt der letzte, jedes Zögern fatale Folgen haben könnte. Plotttwists sorgen für ungeahnte Wendungen, Johnsons Flashbacks für Gänsehaut. Zwar bleibt in der Storyline, inmitten des Chaos, mehr Platz für Gefühle und pure Emotionen als in „Eiskalter Verrat“, dafür hat Maria Winter auch hier kaum Raum für Pausen gelassen!
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