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Von Geistern und Schatten Stories

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/13,3/1,8 cm

Gewicht

222 g

Originaltitel

Ayiti

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77414-2

Beschreibung

Rezension

»Schnell, trocken, tieftraurig und bizarr amüsant verhandeln die Texte das Thema Identität.« ("DONNA")
»›Von Geistern und Schatten‹ ist eine harte, dennoch wunderschöne Liebeserklärung an den Willen und den Stolz, die es braucht, um zu überleben. Grandios.« ("BÜCHERmagazin")
»Roxane Gay behandelt mit einem frischen, kraftvollen und packenden Erzählstil schwierige Themen.« ("Voralrberger Nachrichten")
»Roxane Gay hat ein Händchen dafür, ohne Furcht die Wahrheit zu sagen.« ("The New York Times Book Review")
»Eine Autorin mit ungeheurem, faszinierendem Talent.« ("The Guardian")
»Die Leser*innen werden Gays erstes Buch nur schwer aus der Hand legen können.« ("Booklist")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/13,3/1,8 cm

Gewicht

222 g

Originaltitel

Ayiti

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77414-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • schmoekerstunde

    5/5

    10.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das kleine Buch ist eine…

    Das kleine Buch ist eine interessante Reise durch die dunklen und geheimnisvollen Seiten des Lebens. Es ist eine Sammlung von Geschichten, die ebenso unvergesslich wie vielschichtig sind. Es berichtet über eine Vielzahl von Themen, wie Migration und Identität bis hin zu Liebe und Verlust. In jeder Geschichte werden die Leser in verschiedene Welten und Lebensrealitäten eingeführt. Die Geschichten sind wie ein dunkler, aber faszinierender Traum, der die Leser in seinen Bann zieht und lange nach dem Zuschlagen des Buches in Erinnerung bleibt. Eine eindringliche und kraftvolle Sammlung von Geschichten, die das breite Spektrum menschlicher Erfahrungen einfängt. Danke an das Bloggerportal für die Verfügungstellung des Buches.

  • Fee04

    5/5

    10.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißende Stories

    “Von Geistern und Schatten” von Roxane Gay handelt von einzelnen Storys über haitianische Menschen, die ein besseres Leben außerhalb der Heimat suchen, diese Heimat verlassen wollen oder haben. Und Menschen die in ihrer Heimat ausharren und versuchen dort zu überleben. Die Autorin erzählt erschütternde und berührende Kurzgeschichten über mit einer Wucht, die mich als Leser:in umwirft, mitreißt und voller Mitgefühl innehalten lässt. Die Erzählungen wurden bereits in verschiedenen Zeitschriften abgedruckt und nun in diesem Buch zusammengeführt. Roxane Gay hat ein unglaubliches Talent, mit wenigen Worten ein wahres Inferno der Emotionen auszulösen. Ihre klaren, ehrlichen und harten Worte, gemixt mit Humor und Tiefsinn ziehen den Leser:in in jede Kurzgeschichte. Es hallt nach und doch wird man magisch von der nächsten Story angezogen. Radikal und ehrlich wird von einer Identität in Haiti erzählt, die hart kämpft und doch keinen Dreck isst, wie oft in der restlichen Welt angenommen wird. Dem Leser werden die Schicksale verschiedenerer Haitianer, deren Liebe und/oder Hass zur Heimat, die Angst im eigenen Land, die Armut und die politische Lage aufgezeigt. Aber auch deren Lebendigkeit, Hoffnung und Liebe wird bildlich beschrieben. In einem Land voller Elend, welches Haitianer, die auswanderten nicht mehr betreten möchten, bleiben andere Menschen und kämpfen für ihre Heimat. Träumen von einer Zukunft, die kaum erreichbar scheint und finden das Glück auch trotz der Situation in ihrem Land. Die Thematik dieser Erzählungen und die aktuelle Situation in Haiti sollen und müssen gehört werden. Roxane Gay gibt den Menschen eine Stimme und rüttelt den Rest der Welt mit ihren starken Texten und Inhalten auf. Ein literarisches Meisterwerk und eine absolute Empfehlung für diese unglaublich talentierte Autorin.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    21.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch voller Schicksale aus Haiti, eingepackt in 15 faszinierenden Stories

    Die Autorin beglückt uns in diesem Buch mit fünfzehn Stories, einige gerade mal nur eine Seite lang. Es sind allesamt Erzählungen über Schicksale aus Haiti. Es geht so gut wie immer um das Thema der haitianischen Volksseele, um Identität, das Zurechtfinden in der eigenen und fremden Welt. Wortgewandt, mit Espit, manchmal mit Humor, dann wieder mit der bittersten Härte des Lebens, bringen uns die Geschichten die Leben von verschiedenen Menschen näher. Meistens geht es um Auswander:Innen, die ein besseres Leben suchen. Die Träume sind vielfältig, die Wünsche groß, und nicht selten fallen die Suchenden in die naive Blase von einer besseren Welt. Die bittere Enttäuschung, dass im gelobten Land Amerika auch keine gebratenen Tauben vom Himmel fallen, folgt auf dem Fuß. Und dennoch: aufgeben ist keine Option. S.91: „Er trinkt langsam, so langsam, dass kein Eis mehr im Becher ist, wenn er endlich wieder aufsteht. Die eine Hot Pocket isst er, die andere hält er einfach nur fest. Er spürt die wohltuende Wärme und meint, die ganze Welt in den Händen zu halten.“ Trotz Arbeit in den USA (oftmals illegal), bleibt die Armut allgegenwärtig. Die großen Versprechen den zurückgelassenen Ehefrauen und Kindern gegenüber, diese binnen ein paar Monaten, sobald sich der Reichtum eingestellt hat, nachzuholen, zerplatzen wie Seifenblasen. Sie wähnten sich trotz ihrer miserablen Lage in einer heileren Welt angekommen: S. 18:“Viele Jahre lang hatten wir gar nicht bemerkt, dass unsere Eltern mit Akzent sprachen und ihre Stimmen für feindselige amerikanische Ohren anders klangen. Wir hingegen hörten nichts als Heimat.“ Die Texte reißen einen alle mit, ausnahmslos. Sprachlich gekonnt, wunderbar übersetzt von Eva Bonné, werden verschiedenste Bereiche angesprochen, seien sie politischer Art, queere Themen, Gewalt gegen Frauen, Hoffnungslosigkeit oder all die Vorurteile, welche Haitianer:Innen entgegengebracht werden. Nur weil ein Mädchen aus Haiti stammt, wird impliziert, dass dieses Voodoo praktiziert – eine wunderbar erzählte Geschichte, kurz und prägnant. Absolute Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch, welches trotz der brisanten Themen leicht und flüssig zu lesen ist. Am besten genießt man dieses Buch in Raten – Story für Story, um sie noch besser wirken zu lassen.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    21.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch voller Schicksale…

    Ein Buch voller Schicksale aus Haiti, eingepackt in 15 faszinierenden Stories Die Autorin beglückt uns in diesem Buch mit fünfzehn Stories, einige gerade mal nur eine Seite lang. Es sind allesamt Erzählungen über Schicksale aus Haiti. Es geht so gut wie immer um das Thema der haitianischen Volksseele, um Identität, das Zurechtfinden in der eigenen und fremden Welt. Wortgewandt, mit Espit, manchmal mit Humor, dann wieder mit der bittersten Härte des Lebens, bringen uns die Geschichten die Leben von verschiedenen Menschen näher. Meistens geht es um Auswander:Innen, die ein besseres Leben suchen. Die Träume sind vielfältig, die Wünsche groß, und nicht selten fallen die Suchenden in die naive Blase von einer besseren Welt. Die bittere Enttäuschung, dass im gelobten Land Amerika auch keine gebratenen Tauben vom Himmel fallen, folgt auf dem Fuß. Und dennoch: aufgeben ist keine Option. S.91: „Er trinkt langsam, so langsam, dass kein Eis mehr im Becher ist, wenn er endlich wieder aufsteht. Die eine Hot Pocket isst er, die andere hält er einfach nur fest. Er spürt die wohltuende Wärme und meint, die ganze Welt in den Händen zu halten.“ Trotz Arbeit in den USA (oftmals illegal), bleibt die Armut allgegenwärtig. Die großen Versprechen den zurückgelassenen Ehefrauen und Kindern gegenüber, diese binnen ein paar Monaten, sobald sich der Reichtum eingestellt hat, nachzuholen, zerplatzen wie Seifenblasen. Sie wähnten sich trotz ihrer miserablen Lage in einer heileren Welt angekommen: S. 18:“Viele Jahre lang hatten wir gar nicht bemerkt, dass unsere Eltern mit Akzent sprachen und ihre Stimmen für feindselige amerikanische Ohren anders klangen. Wir hingegen hörten nichts als Heimat.“ Die Texte reißen einen alle mit, ausnahmslos. Sprachlich gekonnt, wunderbar übersetzt von Eva Bonné, werden verschiedenste Bereiche angesprochen, seien sie politischer Art, queere Themen, Gewalt gegen Frauen, Hoffnungslosigkeit oder all die Vorurteile, welche Haitianer:Innen entgegengebracht werden. Nur weil ein Mädchen aus Haiti stammt, wird impliziert, dass dieses Voodoo praktiziert – eine wunderbar erzählte Geschichte, kurz und prägnant. Absolute Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch, welches trotz der brisanten Themen leicht und flüssig zu lesen ist. Am besten genießt man dieses Buch in Raten – Story für Story, um sie noch besser wirken zu lassen.

  • Manuela Hahn

    5/5

    11.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Von Geistern und Schatten

    Klappentext: Kurze, herbe Storys der New-York-Times-Bestsellerautorin: Ein aufregendes und radikal neues Kapitel in der haitianisch-amerikanischen Literatur. Voll emotionaler Wucht und in feinfühliger Sprache ergründen diese Storys die Komplexität haitianischer Identität. Sie erzählen von Erschütterndem und Schönem, von Humor und Härte, von Illusion und Realität. Ein Ehepaar, das mit dem Schiff in die USA entkommen will, bereitet sich darauf vor, Haiti für immer zu verlassen. Eine junge Frau umgarnt mithilfe eines Voodoo-Liebestranks einen Klassenkameraden aus Kindertagen. Eine Mutter nimmt einen Soldaten als Untermieter in ihrem Haus und in ihrem Bett auf. Und eine Frau wird auf der Flucht vor einem schrecklichen Massaker schwanger, mit einer Tochter, die ihr Leben lang den Geruch von Blut in der Nase tragen soll. »Mein Wissen über meine Familiengeschichte ist lückenhaft. Wir sind die Hüterinnen von Geheimnissen. Wir sind selbst ein Geheimnis.« Kurzgeschichten erzählen auf ganz kleinem Raum ganze Welten, anders kann ich es kaum ausdrücken und deshalb liebe ich sie. Die haitianisch stämmige US-Amerikanerin Roxane Gay beherrscht diese Kunst wie kaum eine zweite. Schon die erste Geschichte in dieser Sammlung fesselte mich ans Buch und dann ließ es mich nicht mehr los. Ich habe dieses schmale Büchlein, leider umfasst es nur 192 Seiten, in einer Nacht durchgelesen. Mit extrem leichter Hand bringt die Autorin ihren Leserinnen und Lesern ein unbekanntes Land nah, von Haiti wusste ich bisher nur, dass es sich um ein Nachbarland der Dominikanischen Republik handelt, das politisch instabil und von Armut geprägt ist. Dies thematisiert natürlich auch die Autorin. Sie bringt ihren Leserinnen und Leser aber auch die Liebe der Haitianer zu ihrem Land nahe, denen oftmals nichts anderes übrig bleibt als ihre geliebte Heimat zu verlassen, um der Armut und der Gefahr die an vielen Orten und in vielen Situationen lauert, zu entkommen. Roxane Gay schafft es mit wenigen Worten, die komplette Leidensgeschichte des 14-jährigen Gerald zu erzählen. Der Junge muss in einem fremden Land mit Vorurteilen und Rassismus kämpfen, »Motherfucker« ist der Einstieg in die Anthologie. Für andere Storys wieder lässt sie sich mehr Zeit, es bedarf mehr Worte und mehr Zeit um die Geschichte ihrer Protagonistin Theresa, die in »Zucker« ein traumatisches, lebenzerstörendes Erlebnis verarbeiten muss zu erzählen. Weil die Geschichte, die sie erzählt, auch von ihrer Protagonistin verarbeitet werden muss und Gay ermöglicht es den Lesern, diese Geschichte ebenso intensiv zu erleben. Aber natürlich sind nicht alle Storys geprägt von Leid und Verzweiflung, manche sind auch hoffnungsvoll und sogar heiter. »Was man über haitianische Frauen wissen muss.« ist eine Story, die nicht einmal eine Seite füllt. Und doch erzählt sie die Geschichte aller Mütter dieser Welt, die ihre Kinder lieben und sie hat mich zum Lachen gebracht. »Wir fressen keinen Dreck« Ich sprach schon von Vorurteilen und dass ich nichts über Haiti weiß, es scheint aber auch Exil-Haitianern so zu gehen, die das Land nur noch aus den Nachrichten kennen, die nur Bilder von Not und Elend sehen, wie man aus dem Briefwechsel zwischen Elsa und Sara, die in den USA entnehmen kann. Diese Anthologie hat meine Erwartungen voll erfüllt und in großen Teil sogar übertroffen. Roxane Gay versteht es meisterhaft, mit ihren Geschichten die Vielschichtigkeit von Haiti und seiner Menschen zu präsentieren, und dabei verschiedene Emotionen der Leserschaft zu wecken.

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