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Produktbild: Wir, wir, wir

Wir, wir, wir Roman | Eine Coming-of-age-Geschichte: »The Virgin Suicide« meets »The Florida Project« und Mary Gaitskills »Bad Behaviour« | »Das spannendste Debüt der Saison.« Vogue

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2167 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Brutes

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

EAN

9783753000862

Beschreibung

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2167 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Brutes

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

EAN

9783753000862

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Eine Geschichte mit Sogwirkung

MarieOn am 25.01.2024

Bewertungsnummer: 2116436

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leila, Britney, Jody, Hazel, Isabel und Christian sind dreizehn Jahre jung und gehören zusammen. Alle tun was Leila sagt, meistens. Ihre Väter sind weg, ihre Mütter einsam. Deswegen hängen sie immer zusammen ab. Keine von ihnen ist gern allein. Wenn sie ihre Mütter zum Heulen bringen wollen, benehmen sie sich wie Männer. Wir waren clever. Wir lasen die Bibel, kannten alle Märchen und schauten Nachrichten. Von unseren Müttern hatten wir gelernt, uns nicht für dumm verkaufen zu lassen. Wir wussten, dass uns in dieser Welt nichts geschenkt wird. Wir wussten, dass Liebe Übung erfordert, und wir waren wild entschlossen, uns die Zeit zu nehmen. S. 32 Sie klauen ihren Müttern Wodka und betrinken sich, um nichts fühlen zu müssen. Das Trinken härtet sie ab, bringt sie zum Lachen, lässt das Wilde wieder aufflackern. Zu sechst umkreisen sie Sammy aus der Oberstufe, wie die Erde die Sonne. Denn Sammy ist die Schönste, sie hat Stil und sie ist cool. Sie hängt immer mit Mia rum, das scheint ihr zu reichen. Die sechs fixieren die beiden, ahmen sie nach und bleiben doch voller Selbstzweifel, nicht gut genug zu sein. Durchschnitt. Dabei will jede von ihnen diejenige sein, die am meisten geliebt wird. Wir sind hässlich. Doch das wussten wir schon. Wir sind ungewollt. Das wussten wir auch schon. Sie nannten uns Monster. S. 128 Sammy feiert ihren Geburtstag hinter der Mauer. Da, wo auch Mia wohnt. Die sechs sind auf die Ruine geklettert und schauen dem Treiben zu. Alle springen herum, bewerfen sich mit Wasserbomben, stecken sich die wabbeligen Kugeln in die BHs und rennen hintereinander her. Plötzlich steht Sammy auf dem Balkon, sie hat sich die langen Haare abrasiert, krass. Und dann verschwindet sie. Fazit: Eieiei, was für eine Geschichte. Im prüden, moralischen, doppelzüngigen Amerika, glaubt eine Mädchenclique an den “American way of live”. Wenn du eine Frau bist, musst du entweder Schönsein, Tanzen, oder Singen können. Dann wirst du auf einer Castingshow entdeckt und gewinnst den Hauptpreis. Alle lieben und bewundern dich, man segnet dich mit Reichtum. Dann kommt man aus diesem Kaff raus und endet nicht, wie die Mutter. Die Autorin hat ein feines Gespür und eine besondere Beobachtungsgabe. Sie zeigt, wie narzisstisch und manipulativ die Mädchen, in dieser Umgebung geworden sind. Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Zwischenzeitlich verschwimmt die Wirklichkeit und es wirkt , wie in einem luziden Traum. Zum Ende hin, sind einzelne Kapitel, einem der Mädchen gewidmet und zeigt sie als erwachsene Frau, was aus ihr geworden ist und wie sie in der Rückschau, ihre Sicht darstellt. Das Ende war für mich, wie ein Schlag ins Gesicht. Ich wünsche diesem gekonnten Debüt viele Leser.

Eine Geschichte mit Sogwirkung

MarieOn am 25.01.2024
Bewertungsnummer: 2116436
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leila, Britney, Jody, Hazel, Isabel und Christian sind dreizehn Jahre jung und gehören zusammen. Alle tun was Leila sagt, meistens. Ihre Väter sind weg, ihre Mütter einsam. Deswegen hängen sie immer zusammen ab. Keine von ihnen ist gern allein. Wenn sie ihre Mütter zum Heulen bringen wollen, benehmen sie sich wie Männer. Wir waren clever. Wir lasen die Bibel, kannten alle Märchen und schauten Nachrichten. Von unseren Müttern hatten wir gelernt, uns nicht für dumm verkaufen zu lassen. Wir wussten, dass uns in dieser Welt nichts geschenkt wird. Wir wussten, dass Liebe Übung erfordert, und wir waren wild entschlossen, uns die Zeit zu nehmen. S. 32 Sie klauen ihren Müttern Wodka und betrinken sich, um nichts fühlen zu müssen. Das Trinken härtet sie ab, bringt sie zum Lachen, lässt das Wilde wieder aufflackern. Zu sechst umkreisen sie Sammy aus der Oberstufe, wie die Erde die Sonne. Denn Sammy ist die Schönste, sie hat Stil und sie ist cool. Sie hängt immer mit Mia rum, das scheint ihr zu reichen. Die sechs fixieren die beiden, ahmen sie nach und bleiben doch voller Selbstzweifel, nicht gut genug zu sein. Durchschnitt. Dabei will jede von ihnen diejenige sein, die am meisten geliebt wird. Wir sind hässlich. Doch das wussten wir schon. Wir sind ungewollt. Das wussten wir auch schon. Sie nannten uns Monster. S. 128 Sammy feiert ihren Geburtstag hinter der Mauer. Da, wo auch Mia wohnt. Die sechs sind auf die Ruine geklettert und schauen dem Treiben zu. Alle springen herum, bewerfen sich mit Wasserbomben, stecken sich die wabbeligen Kugeln in die BHs und rennen hintereinander her. Plötzlich steht Sammy auf dem Balkon, sie hat sich die langen Haare abrasiert, krass. Und dann verschwindet sie. Fazit: Eieiei, was für eine Geschichte. Im prüden, moralischen, doppelzüngigen Amerika, glaubt eine Mädchenclique an den “American way of live”. Wenn du eine Frau bist, musst du entweder Schönsein, Tanzen, oder Singen können. Dann wirst du auf einer Castingshow entdeckt und gewinnst den Hauptpreis. Alle lieben und bewundern dich, man segnet dich mit Reichtum. Dann kommt man aus diesem Kaff raus und endet nicht, wie die Mutter. Die Autorin hat ein feines Gespür und eine besondere Beobachtungsgabe. Sie zeigt, wie narzisstisch und manipulativ die Mädchen, in dieser Umgebung geworden sind. Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Zwischenzeitlich verschwimmt die Wirklichkeit und es wirkt , wie in einem luziden Traum. Zum Ende hin, sind einzelne Kapitel, einem der Mädchen gewidmet und zeigt sie als erwachsene Frau, was aus ihr geworden ist und wie sie in der Rückschau, ihre Sicht darstellt. Das Ende war für mich, wie ein Schlag ins Gesicht. Ich wünsche diesem gekonnten Debüt viele Leser.

Geht unter die Haut

J. Kaiser am 09.11.2023

Bewertungsnummer: 2064802

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bewogen dieses Buch zu lesen hat mich das Cover. Falls Landing ist ein kleiner Ort in Florida. Dieser ist von Freizeitparks, Sumpfgebieten und von der Sonne ausgetrockneten Pflanzen. Da ist die Clique von 13 jährigen Mädchen die um Sammy herum kreisen. Sie ist die Tochter des Priesters. Sie ist älter und alles, was die Mädchen auch wollen. Sie ist beliebt, schön, mysteriös und mit einem der coolen Jungs zusammen. Sammy übt auf die Clique eine hypnotisierende Faszination aus. Bis sie spurlos verschwindet. Es ist eine wunderschöne und doch seltsame Geschichte, die man liest. So voller Grausamkeit und Sehnsucht. Man merkt, dass nach dem Verschwinden von Sammy in der Clique sich Risse öffnen. Eine sehr eindrückliche Schilderung wird hier abgebildet wie man in der Jugend Bande knüpft und der Moment, in dem diese zerreissen. Für mich eine Geschichte die mir sehr unter die Haut ging. Empfehlenswertes Buch.

Geht unter die Haut

J. Kaiser am 09.11.2023
Bewertungsnummer: 2064802
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bewogen dieses Buch zu lesen hat mich das Cover. Falls Landing ist ein kleiner Ort in Florida. Dieser ist von Freizeitparks, Sumpfgebieten und von der Sonne ausgetrockneten Pflanzen. Da ist die Clique von 13 jährigen Mädchen die um Sammy herum kreisen. Sie ist die Tochter des Priesters. Sie ist älter und alles, was die Mädchen auch wollen. Sie ist beliebt, schön, mysteriös und mit einem der coolen Jungs zusammen. Sammy übt auf die Clique eine hypnotisierende Faszination aus. Bis sie spurlos verschwindet. Es ist eine wunderschöne und doch seltsame Geschichte, die man liest. So voller Grausamkeit und Sehnsucht. Man merkt, dass nach dem Verschwinden von Sammy in der Clique sich Risse öffnen. Eine sehr eindrückliche Schilderung wird hier abgebildet wie man in der Jugend Bande knüpft und der Moment, in dem diese zerreissen. Für mich eine Geschichte die mir sehr unter die Haut ging. Empfehlenswertes Buch.

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Wir, wir, wir

von Dizz Tate

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