Produktbild: Moorland

Moorland Plädoyer für eine gefährdete Landschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14/2,8 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Anthrazit / Avocado

Originaltitel

FEN, BOG, & SWAMP. A short History of Peatland destruction and its Role in the climate crisis

Übersetzt von

Thomas Gunkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87726-6

Beschreibung

Rezension

»Eine Perle des Nature Writing, weil es nicht wissenschaftlich-abstrakt, sondern anschaulich schildert, was Moore sind.« ("Welt am Sonntag")
»Eine Aufforderung, die Moorlandschaften und Feuchtgebiete der Welt zu erhalten, wo es noch möglich ist.« ("Thomas Ribi / Neue Zürcher Zeitung")
»Es ist ein Vergnügen, ihr Buch zu lesen, es macht klüger und große Lust auch mal übers Moor zu gehen.« ("Sabine Rohlf / Berliner Zeitung")
»Eine poetisch schön geschriebene Ode an das Ökosystem Moor und dessen Bedeutung für das Klima.« ("taz FUTURZWEI")
»Sie macht mit Nachdruck deutlich, wie überlebensnotwendig Feuchtgebiete nicht nur für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern für die Menschheit sind.« ("Sylvia Staude / Frankfurter Rundschau")
»Staunend folgt man Annie Proulxs historischen, geographischen, biologischen und poetischen Erkundungen der Moore. Es ist eine Hymne auf eine fremde, vielgestaltige Welt.« ("SWR2 lesenswert Kritik")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14/2,8 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Anthrazit / Avocado

Originaltitel

FEN, BOG, & SWAMP. A short History of Peatland destruction and its Role in the climate crisis

Übersetzt von

Thomas Gunkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87726-6

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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ungemein interessantes aber aufwühlendes Lesevergnügen

Edith Berger am 18.10.2023

Bewertungsnummer: 2046549

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„ Dieses schmale Buch ist den Bewohnern von Ecuador gewidmet. Sie erreichten, dass ihr Land als erstes weltweit einen Rechtsanspruch für natürliche Ökosysteme in die Verfassung aufnahm“. So steht es im Vorwort. „Moorland“ ist ein kluges , ein deutliches Buch über den gedankenlosen Raubbau, die Ausbeutung, die Zerstörung unserer Natur. Annie Proulx erklärt den überlebensnotwendigen Schutz unserer (Regen-) Wälder, der Meere, der Feuchtgebiete . Eindringlich beschreibt sie Auswirkungen von Trockenlegungen der Moore zugunsten der Landgewinnung. Es ist ein kluges, ein wichtiges und hoffentlich laut gehörtes Buch

ungemein interessantes aber aufwühlendes Lesevergnügen

Edith Berger am 18.10.2023
Bewertungsnummer: 2046549
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„ Dieses schmale Buch ist den Bewohnern von Ecuador gewidmet. Sie erreichten, dass ihr Land als erstes weltweit einen Rechtsanspruch für natürliche Ökosysteme in die Verfassung aufnahm“. So steht es im Vorwort. „Moorland“ ist ein kluges , ein deutliches Buch über den gedankenlosen Raubbau, die Ausbeutung, die Zerstörung unserer Natur. Annie Proulx erklärt den überlebensnotwendigen Schutz unserer (Regen-) Wälder, der Meere, der Feuchtgebiete . Eindringlich beschreibt sie Auswirkungen von Trockenlegungen der Moore zugunsten der Landgewinnung. Es ist ein kluges, ein wichtiges und hoffentlich laut gehörtes Buch

Zwischen Essays & Abschweifungen: Proulx' "Moorland" unter der Lupe

Olivia Grove am 13.11.2023

Bewertungsnummer: 2067514

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir erkennen die langsamen Metamorphosen der Natur nicht, weil wir uns von ihr gelöst haben, abgesehen vom jährlichen Urlaub, vielleicht einer Fahrt in einen Nationalpark oder einer »Naturerlebnis«-Kreuzfahrt nach Galapagos oder in die Antarktis, wo unser kurzer Aufenthalt den Lebensraum weiter schädigt.“ (S. 20) Das Buch ist optisch und haptisch wirklich bemerkenswert schön. Auch der Inhalt schimmert für mich voller poetischer und abwechslungsreicher Highlights: Das Gefühl an einem nebligen Sommermorgen, wenn wir in der Natur Wassertropfen verzierte Spinnennetze sehen. Die Autorin erzählt von: „Tümpeln mit Seerosen, deren einschläfernden Geruch kein Parfümeur je nachgeahmt hat.“ (S. 15) ... und von den Moorgebieten der Welt: „... andere üppige, vielfältige Landschaften mit Farben, von deren Existenz wir modernen Städter nichts wussten: stilles sepiafarbenes Wasser, glänzende Moose, blasse Flechten, Sonnentau wie verschüttete Wassertropfen.“ (S. 33) „Moorland“ ist ein kurzer Abriss der Geschichte der Feuchtgebiete der Erde, ihrer Zerstörung und der Notwendigkeit, sie zu erhalten und wiederherzustellen. Diese Ökosysteme zählen zweifellos zu den artenreichsten auf unserem Planeten, beherbergen eine Vielzahl von Pflanzen, Insekten, Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Mikroorganismen. Die Wahrnehmung des Menschen beschränkt sich jedoch meist auf den fruchtbaren Boden für den Anbau von Nutzpflanzen. „Wir haben uns gefährlicherweise einer weltweiten Gier hingegeben, die Biodiversität und Natur zerstört.“ (S. 18) Proulx beschreibt eindringlich die Schäden, die der Mensch den Ökosystemen und den Lebensräumen der Wildtiere zufügt. Dabei sind jedoch die Geschichte und Wissenschaft in dieser Lektüre dünn gesät. Denn die Essays liefern nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse, biologische Hintergründe, streifen historische Facetten und schildern eher die persönlichen Gedanken und Reflexionen der Autorin zu diesen Feuchtgebieten - versehen mit warnenden Hinweisen zur biologischen Vielfalt und Klimageschichte. Gleichzeitig zeichnet „Moorland“ auch ein Bild des Zusammenhangs mit der Klimakrise und dahingehend der Bedeutsamkeit von Bewusstseinsbildung. Für mich persönlich war es beim Lesen allerdings schwierig, begierig dranzubleiben, unzusammenhängende Tangenten zu verfolgen und habe dann irgendwie den Fokus verloren. Doch nach Annie Proulx' eigener Definition besteht dieses Büchlein aus einer Sammlung eng miteinander verbundener Essays. Auf mich wirkt Proulx' Erzählung eher lose und wenig fesselnd. Die auf einem „persönlichen Essay“ basierende Recherche führt zu einer eher abschweifenden als zielgerichteten Sammlung von Anekdoten, wodurch das Werk leider nicht sein volles Potenzial entfalten kann.

Zwischen Essays & Abschweifungen: Proulx' "Moorland" unter der Lupe

Olivia Grove am 13.11.2023
Bewertungsnummer: 2067514
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir erkennen die langsamen Metamorphosen der Natur nicht, weil wir uns von ihr gelöst haben, abgesehen vom jährlichen Urlaub, vielleicht einer Fahrt in einen Nationalpark oder einer »Naturerlebnis«-Kreuzfahrt nach Galapagos oder in die Antarktis, wo unser kurzer Aufenthalt den Lebensraum weiter schädigt.“ (S. 20) Das Buch ist optisch und haptisch wirklich bemerkenswert schön. Auch der Inhalt schimmert für mich voller poetischer und abwechslungsreicher Highlights: Das Gefühl an einem nebligen Sommermorgen, wenn wir in der Natur Wassertropfen verzierte Spinnennetze sehen. Die Autorin erzählt von: „Tümpeln mit Seerosen, deren einschläfernden Geruch kein Parfümeur je nachgeahmt hat.“ (S. 15) ... und von den Moorgebieten der Welt: „... andere üppige, vielfältige Landschaften mit Farben, von deren Existenz wir modernen Städter nichts wussten: stilles sepiafarbenes Wasser, glänzende Moose, blasse Flechten, Sonnentau wie verschüttete Wassertropfen.“ (S. 33) „Moorland“ ist ein kurzer Abriss der Geschichte der Feuchtgebiete der Erde, ihrer Zerstörung und der Notwendigkeit, sie zu erhalten und wiederherzustellen. Diese Ökosysteme zählen zweifellos zu den artenreichsten auf unserem Planeten, beherbergen eine Vielzahl von Pflanzen, Insekten, Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Mikroorganismen. Die Wahrnehmung des Menschen beschränkt sich jedoch meist auf den fruchtbaren Boden für den Anbau von Nutzpflanzen. „Wir haben uns gefährlicherweise einer weltweiten Gier hingegeben, die Biodiversität und Natur zerstört.“ (S. 18) Proulx beschreibt eindringlich die Schäden, die der Mensch den Ökosystemen und den Lebensräumen der Wildtiere zufügt. Dabei sind jedoch die Geschichte und Wissenschaft in dieser Lektüre dünn gesät. Denn die Essays liefern nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse, biologische Hintergründe, streifen historische Facetten und schildern eher die persönlichen Gedanken und Reflexionen der Autorin zu diesen Feuchtgebieten - versehen mit warnenden Hinweisen zur biologischen Vielfalt und Klimageschichte. Gleichzeitig zeichnet „Moorland“ auch ein Bild des Zusammenhangs mit der Klimakrise und dahingehend der Bedeutsamkeit von Bewusstseinsbildung. Für mich persönlich war es beim Lesen allerdings schwierig, begierig dranzubleiben, unzusammenhängende Tangenten zu verfolgen und habe dann irgendwie den Fokus verloren. Doch nach Annie Proulx' eigener Definition besteht dieses Büchlein aus einer Sammlung eng miteinander verbundener Essays. Auf mich wirkt Proulx' Erzählung eher lose und wenig fesselnd. Die auf einem „persönlichen Essay“ basierende Recherche führt zu einer eher abschweifenden als zielgerichteten Sammlung von Anekdoten, wodurch das Werk leider nicht sein volles Potenzial entfalten kann.

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Moorland

von Annie Proulx

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