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Frühling der Revolution Europa 1848/49 und der Kampf für eine neue Welt

5

50,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Abbildungen

mit 42 schwarzweissen -Abbildungen und 5 Karten, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

DVA

Seitenzahl

1168

Maße (L/B/H)

23/16,3/5,5 cm

Gewicht

1308 g

Farbe

Rubin

Auflage

0. Auflage von 2023

Originaltitel

Revolutionary Spring: Fighting for a New World 1848-1849

Übersetzt von

Norbert Juraschitz + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04829-5

Beschreibung

Rezension

»Clark schreibt so flüssig und gewitzt, dass man das Buch verschlingt. Seine Einsichten hält er immer wieder klar und deutlich fest.« ("Claudia Mäder, NZZ "Bücher am Sonntag"")
»Die Lektüre lohnt sich ungemein: Clark erzählt die Revolution als internationales Schlüsselereignis des 19. Jahrhunderts.« ("David Baum, Stern")
»Christopher Clark ist ein Werk gelungen, das der Diskussion über Ursachen und Folgen des ›europäischen Völkerfrühlings‹ neues Leben einhauchen könnte.« ("Oliver Zimmer, Neue Zürcher Zeitung")
»Was Clarks Werk zu einem Ereignis macht, sind nicht nur die neuen Deutungsperspektiven, die es einnimmt. Sondern auch das breite Panoptikum der zahlreichen Ereignisse, Protagonisten und Interessengruppen, die der Autor zu einer glänzend geschriebenen Erzählung verwebt.« ("Alexander Grau, Cicero")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Abbildungen

mit 42 schwarzweissen -Abbildungen und 5 Karten, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

DVA

Seitenzahl

1168

Maße (L/B/H)

23/16,3/5,5 cm

Gewicht

1308 g

Farbe

Rubin

Auflage

0. Auflage von 2023

Originaltitel

Revolutionary Spring: Fighting for a New World 1848-1849

Übersetzt von

  • Norbert Juraschitz
  • Klaus-Dieter Schmidt
  • Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04829-5

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die 48er-Revolution steht zu Unrecht...

    Die 48er-Revolution steht zu Unrecht im Schatten der von 1789. Warum zeigt uns hier d e r Autor, der seit Jahren von der "anderen Seite des Globus" auf Europa schaut und die Dinge prägnanter beschreibt als wir Einheimischen sie wahrnehmen.

  • Bewertung

    5/5

    17.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frühling der Revolution, Christopher Clark

    Ein sehr interessantes Buch, das auch für die heutige Zeit relevante Aspekte beschreibt. Anspruchsvoll zum Lesen und Verstehen. Aus meiner Sicht auch sehr gut recherchiert. Spannend!

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    25.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    2023/24 jährt sich zum 175.…

    2023/24 jährt sich zum 175. Mal die Revolution 1848/49, die sowohl einen Meilenstein der deutschen Demokratiegeschichte markiert als auch die erste europaweite Bewegung für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit darstellte. Vor 175 Jahren trat in der Frankfurter Paulskirche das erste gesamtdeutsche Parlament zusammen. Der Versuch, auf parlamentarischem Weg Einheit und Freiheit zu schaffen, scheiterte 1849 zwar an den erstarkten alten Gewalten, aber das Werk der Paulskirche wirkte weiter – bis in unser heutiges Grundgesetz. Häufig wird die 1848-Revolution von Historikern als eine gescheiterte Revolution angesehen. Dem widerspricht der bekannte britische Historiker Christopher Clark in seinem neuen Buch. „Frühling der Revolution“. Auf 800 Seiten (über 200 Seiten Anmerkungen) beleuchtet er umfassend und mit vielen Details die revolutionären Ereignisse von 1848–1849, wobei er auch bisher wenig beachtete Quellen heranzieht. Die europaweiten Geschehnisse werden in neun Hauptkapitel chronologisch präsentiert, dabei aber auch in thematische Abschnitte unterteilt. Überall in Europa entwickelten sich neue politische Ideen, Glaubenssätze und Erwartungen. Die politischen Umwälzungen und gesellschaftliche Veränderungen betrafen z.B. die Rolle der Frau in der Gesellschaft, das Ende der Sklaverei, das Recht auf Arbeit, die nationale Unabhängigkeit der europäischen Länder oder die jüdische Emanzipation. Clark schafft es dabei, die verschiedenen Handlungsstränge und Themen geschickt miteinander zu verknüpfen. Obwohl Revolutionen in verschiedenen Ländern schnell aufeinander folgten, war es nicht so, dass eine Revolution den Funken für die nächste auslöste. Vielmehr wurden alle Revolten durch eine Reihe gemeinsamer sozialer und politischer Bedingungen hervorgerufen, die sich über den gesamten Kontinent erstreckten. Das sogenannte „Scheitern“ war die Tatsache, dass die Revolutionäre nicht in der Lage waren, eine ausreichend starke internationale Solidarität aufzubauen, die „der Bedrohung durch die konterrevolutionäre Internationale“ standhalten konnte.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    27.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1848 - Das Jahr der Revolutionen

    Autor Christopher Clark erzählt in einem Interview, dass ihn die Revolutionen des Jahres 1848, als er davon zum ersten Mal im Gymnasium gehört hat, schrecklich angeödet haben. Die Komplexität, die Vielfalt der Schauplätze und Personen, der Lärm der widersprüchlichen Meinungen und Forderungen wirkten abschreckend auf ihn, zumal die Aufstände als gescheitert galten. Daher ist es gleich doppelt verwunderlich, dass Christopher Clark ein Buch mit über 1.100 Seiten schreibt. Ich habe zuvor schon „1848 Erfolgsgeschichte einer gescheiterten Revolution“ (Alexandra Bleyer) und „Die Flamme der Freiheit“ (Jörg Bong) gelesen und war daher auf Christopher Clarks neues Buch besonders gespannt. Wie bei ihm üblich, geht er extrem ins Detail, was manchen Leser vielleicht ein wenig erschrecken wird. Allerdings, wird das Thema vermutlich eher jene Leser ansprechen, die Solches lieben. In insgesamt zwölf Abschnitten inklusive Einleitung, Schluss und Anhang versucht Christopher Clark die komplexe Sachlage in Europa darzustellen. Dabei beginnt er bereits im Jahr 1830, in dem sich Vorboten der Revolutionen von 1848 abzeichnen. Die zwölf Abschnitte gliedern sich in: Einleitung Soziale Fragen Ordnungskonzepte Konfrontation Explosionen Regimewechsel Emanzipation Entropie Gegenrevolution Nach 1848 Schluss Anhang Im Anhang finden sich zusätzlich Karten, Anmerkungen und ein Personenregister. Meine Meinung: Wie wir es von Christopher Clark gewöhnt sind, ist sein umfangreiches Detailwissen, das er mit einer Ausführlichkeit seinen Lesern näherbringt, eine ziemliche Herausforderung. Ja manchmal verlieren sich Autor und Leser in zahlreichen Orten, an denen die Menschen Veränderungen herbeiführen wollen. Zumal Christopher Clark detailliert beschreibt, warum es zu den Ereignissen von 1848 kommt. Dazu nimmt er seine Leser in das Jahr 1830 mit, wo es in einigen Städten Frankreichs wie Lyon, Nantes oder Paris aufgrund der prekären wirtschaftlichen Situation zu Aufständen kommt. Das Kapitel 1 "Soziale Fragen" Unterkapitel "Die Politik der Beschreibung" beschäftigt sich ausführlich damit . Dabei verwendet Clark die Statistiken und Aufzeichnungen von Ange Guépin und Eugène Bonnamy, die die die Bevölkerung von Nantes in 8 Klassen einteilen und beschreiben. Die unterste (= 8.) und hat nur rund 300 Francs/Jahr zur Verfügung. Hier zitiert er aus A.Guépin/E. Bonnamy, Nantes aux XIXe siècle, Statistique topographique, industrielle et morale, faisante suite a l'historique de progrès de Nantes, Nantes 1835" S. 484 bzw. S. 488, wie sich Einkommen und Ausgaben einer (Weber)Familie innerhalb des Jahres 1830 zusammensetzen. Hier ist dann dem Übersetzer von Clarks Originalmanuskript ein echt böser Lapsus unterlaufen: Er beziffert die Ausgaben für STROM mit 15 Francs (von 300 Francs). Blöderweise gibt es elektrischen Strom erst ab 1880 in Frankreich. Solche Fehler verleiden mir das Lesen ziemlich, weil dann häufig Zweifel im Hintergrund aufkommen. Im englischen Original heißt es im Übrigen „light“, was von Talg- oder Öllicht bis Bienenwachskerzen alles heißen kann, was Licht spendet. Wieso übersieht das Lektorat so einen groben Fehler? Vermutlich weil in den letzten Jahren über aktuell hohe Energiekosten geklagt wird - ein typischer Fall von „Priming“. Nebenbei fehlt mir, bei Clarks sonst üblicher Detailverliebtheit, ein Kaufkraftvergleich zu heute. Der wäre hilfreich, um die Dimension des Elends besser einschätzen zu können, wenn nämlich rund 150 Francs ausschließlich für (trockenes) Brot und rund 104 Francs für Fixkosten (wie Miete etc.) aufgewendet werden muss, und nur 46 Francs für Gemüse und Fleisch (und nicht zu vergessen: Alkohol) zur Verfügung stehen. Außerdem wäre die Familiengröße zu berücksichtigen. Ja, Statistiken habe so ihren Pferdefuß. Sie können Fragen beantworten, offenlassen oder aber auch Neue aufwerfen. Das Kapitel „Emanzipation“ hat mit der aktuellen Debatte rund um Gleichbehandlung und Gleichberechtigung der Frauen nichts zu tun. Hier geht es ausschließlich um Männer bzw. Berufsgruppen wie Bauern oder Juden. Allerdings würdigt der Autor der Anteil, den die Frauen während der Aufstände innehaben, durch Augenzeugenberichte sowie Lieder, Gedichte und Gemälde, auf denen Frauen, die Barrikaden errichten, zu sehen sind. Hier sind historische Quellen Mangelware, denn Geschichte wird vor allem von Männern dokumentiert. Zusammenfassend kann über „Frühling der Revolution“ gesagt werden, dass sich die Ideen von 1848 über ganz Europa und einige Länder außerhalb davon verbreitet haben. Allerdings gab es keinen Dominoeffekt und nicht immer veränderten die Verhältnisse zum Besseren, manchmal gab es auch Rückschritte. Christopher Clark offenbart jenen Lesern, die das 1.168 Seiten starke Buch durchhalten, einen mehrdimensionalen Blick auf die komplexen Ereignisse. Leider ist diesmal das Lektorat bzw. die Übersetzung nicht mit der sonst üblichen Sorgfalt am Werk gewesen, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Das Buch selbst ist in gediegener Ausstattung als Hardcover mit zwei Lesebändchen (die auch unbedingt notwendig sind) erschienen. Neben den zwölf Kapiteln finden sich zahlreiche Abbildungen und im Anhang zusätzlich Karten, Anmerkungen sowie ein Personenregister. Fazit: Christopher Clarks neues Buch erweckt mit einigen neuen Erkenntnissen und zahlreichen Details diese höchst komplexen Ereignisse von 1848/49 zum Leben. 4 Sterne

  • Juti

    aus HD

    1/5

    20.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    unlesbares Gesamtwerk Dieser…

    unlesbares Gesamtwerk Dieser Ziegelstein ist so umfangreich, dass wohl keiner mehr durchblickte. Ich will dem Autor nichts vorwerfen, aber der Verlag hätte merken müssen, dass Heidelberg im Register fehlt, das auch sonst ziemlich unzuverlässig ist. Aber beginnen wir mit dem Inhalt und stellen verwundert fest, dass auf Seite 67 die Kartoffelernte in Hektolitern gemessen wird. Der Autor wollte die Bedingungen der Revolution darlegen und da gehörte der Hunger dazu. Alles, wirklich alles, wird aber so ausführlich dargestellt, dass es den Lesespaß verdirbt. Eine Revolution in ganz Europa war 1848 und tatsächlich schreibt Clark über ganz Europa. Da ich aber keine Ewigkeit nur mit diesem dicken Schinken verbringen wollte, beschränke ich mich fortan auf deutsche Themen. Auf Seite 196 steht, dass Joseph Görres mit Blättern für das katholische Deutschland den politischen Katholizismus gründet. Nach ihm ist in Heidelberg eine Straße benannt. Die liberalen Abgeordneten trafen sich laut Seite 304 in Heppenheim im Gasthaus Halber Mond und Robert Blum gründet 1844 in Leipzig die Deutsch-Katholiken (308). Hecker und Struve fehlen natürlich auch nicht, aber meine Lörracher Zeit ist vorbei. Auf S.778 war dann auch meine Zeit mit dem Buch vorbei. Lieber Christopher Clark, beschränken Sie sich doch in Zukunft auf 300 bis 400 Seiten und geben, falls nötig, mehrere Bände heraus. Ihr Buch ist zwar deutlich besser als ihre langweiligen Fernsehauftritte, aber abgebrochene Bücher erhalten nur 1 Stern. Da ist die Benotung unerbittlich.

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