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Erschütterung

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3 cm

Beschreibung

Rezension

»Das Buch handelt von den unzähligen Möglichkeiten, die sich vor jeder Entscheidung eröffnen (...). Ein berührendes Vater-Tochter-Porträt, ein komisches Antiheldenstück und Diesel fürs Hirn.« ("NZZ am Sonntag, Sacha Verna")
»Ein in mehrfacher Hinsicht besonderer Roman… Percival Everett hat einen ausgesprochenen Sinn für Rhythmus und Szenenwechsel ... Ein großes ästhetisches Vergnügen.« ("SRF Literaturstammtisch, Nicola Steiner")
»Everett reißt einen als Leser aus der Prosa der Verhältnisse, den Routinen, den kleinen Lügen, in die wir uns tagtäglich flüchten … Ein großartiges Werk.« ("Die Zeit, Adam Soboczynski")
»Witzige und scharfsinnige Beobachtungen eines akademischen Nerds. (...) Sein Erfinder ist ebenso groß als Sprachkünstler wie als Menschenkenner.« ("Tagesanzeiger, Martin Ebel")
»Ein erbarmungsloser Roman über Schmerz, Angst, Leere und Verlust. Percival Everett erzählt eine Tragödie von shakespearescher Wucht. Was für ein grandioser Autor.« ("Tagesspiegel, Meike Feßmann")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3 cm

Gewicht

270 g

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42842-3

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stilistischer Kunstroman

Bewertung aus Kyritz am 20.07.2022

Bewertungsnummer: 1751354

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wells ist ein Professor an einer Uni, ist verheiratet und hat eine Tochter. Kurz er lebt ein Leben, das in normalen Bahnen verlaufen sollte. Käme da nicht ein Hilferuf in Form eines kleinen Zettels in einem neuen Hemd, der Selbstmord Professorin an der Uni und eine tödliche Diagnose für seine Tochter. Anstatt primär seine überforderten Frau mit der Pflege der Tochter zu unterstützen, sucht er förmlich das Weite. Flieht vor seinem eigenen Leben in ein Abenteuer. Selbst als der Verfallsprozess bei seiner Tochter dramatisch zunimmt, nimmt er sich lieber anderer Themen an. Der Autor nutzt eine Vielzahl stilistischer Kunstgriffe und will den Leser mit deren Fülle und Vielfalt beeindrucken. Leider bleibt dabei die Tiefe der Geschichte auf der Strecke. Lesen tut sich die Geschichte dennoch flüssig, nur wird man durch den nüchternen und kalten Erzählstil nicht wirklich mit der Geschichte und den Protagonisten warm. Das Buch habe ich gelesen, weil ich gehört hatte, dass es verschiedene Varianten von dieser Geschichte geben sollte. Tja da habe ich wohl genau die Variante erwischt, in dem man einen höchst eigennützigen, kalten und egoistischen Protagonisten vorgesetzt bekommt. Aber zurück zu Geschichte. Eingangs hatte ich ja bereits von einer Vielzahl von Themen gesprochen. Jedes einzelne Thema, sei es Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Ehe-/Familienkrise, tödliche Krankheiten, Kriminalität, Sklavenarbeit, Vater/ Tochter Beziehung werden in einzelne Handlungsfäden dargebracht. Sie alle kreisen um den Protagonisten Wells. Für mich hat durch die Fülle der Themen am Schluss einfach die Tiefe in der Handlung gefehlt. Jedes einzelne angeschnittene Thema in diesem Roman wäre eigentlich einen eigenen Roman würdig gewesen. Der Protagonist Wells, so intelligent er auch sein mag, so katastrophal ist auch seine soziale Kompetenz. Er flieht lieber vor Entscheidungen oder Themen, mit denen er sich dringend auseinandersetzen sollte. Er lässt seine Frau mit einer Tochter zurück die an einer starken degenerativen Krankheit leidet. Er flieht förmlich vor der Verantwortung, ist ihm womöglich zuviel oder passt auch nicht in seinen Lebensentwurf. Ganz ehrlich, auch wenn Wells sich für ihn in einer Ausnahmesituation befunden hat, ist doch davonlaufen keine Lösung, noch weniger der grade so verhinderte Mord durch ihn an seiner eigenen Tochter. Für mich wurde er zunehmend unsympathisch und selbstsüchtig. Kein Mensch mit dem man gerne Umgang haben wollen würde. Auch wenn hin und wieder auch gute Seiten bei ihm aufblitzen wie die Befreiung der mexikanischen Sklavenarbeiterinnen. Fazit: Erschütterung ist ein Roman, wie es das Leben schreiben kann, aber nicht zwangsläufig muss. Der Autor versucht durch stilistische Kunstfertigkeit zu strahlen, was aber zu Lasten der eigentlichen Handlung geht. Denn diese ist oberflächlich. Selbst der Protagonist wird in dieser Variante des Buches alles andere als einnehmend, sondern eher abstoßend. Da ist es dann auch wenig hilfreich das der Autor in einer kalten, nüchternen und distanzierten Erzählweise schreibt. Alles in allen kein wirklicher Lesegenuss.
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stilistischer Kunstroman

Bewertung aus Kyritz am 20.07.2022
Bewertungsnummer: 1751354
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wells ist ein Professor an einer Uni, ist verheiratet und hat eine Tochter. Kurz er lebt ein Leben, das in normalen Bahnen verlaufen sollte. Käme da nicht ein Hilferuf in Form eines kleinen Zettels in einem neuen Hemd, der Selbstmord Professorin an der Uni und eine tödliche Diagnose für seine Tochter. Anstatt primär seine überforderten Frau mit der Pflege der Tochter zu unterstützen, sucht er förmlich das Weite. Flieht vor seinem eigenen Leben in ein Abenteuer. Selbst als der Verfallsprozess bei seiner Tochter dramatisch zunimmt, nimmt er sich lieber anderer Themen an. Der Autor nutzt eine Vielzahl stilistischer Kunstgriffe und will den Leser mit deren Fülle und Vielfalt beeindrucken. Leider bleibt dabei die Tiefe der Geschichte auf der Strecke. Lesen tut sich die Geschichte dennoch flüssig, nur wird man durch den nüchternen und kalten Erzählstil nicht wirklich mit der Geschichte und den Protagonisten warm. Das Buch habe ich gelesen, weil ich gehört hatte, dass es verschiedene Varianten von dieser Geschichte geben sollte. Tja da habe ich wohl genau die Variante erwischt, in dem man einen höchst eigennützigen, kalten und egoistischen Protagonisten vorgesetzt bekommt. Aber zurück zu Geschichte. Eingangs hatte ich ja bereits von einer Vielzahl von Themen gesprochen. Jedes einzelne Thema, sei es Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Ehe-/Familienkrise, tödliche Krankheiten, Kriminalität, Sklavenarbeit, Vater/ Tochter Beziehung werden in einzelne Handlungsfäden dargebracht. Sie alle kreisen um den Protagonisten Wells. Für mich hat durch die Fülle der Themen am Schluss einfach die Tiefe in der Handlung gefehlt. Jedes einzelne angeschnittene Thema in diesem Roman wäre eigentlich einen eigenen Roman würdig gewesen. Der Protagonist Wells, so intelligent er auch sein mag, so katastrophal ist auch seine soziale Kompetenz. Er flieht lieber vor Entscheidungen oder Themen, mit denen er sich dringend auseinandersetzen sollte. Er lässt seine Frau mit einer Tochter zurück die an einer starken degenerativen Krankheit leidet. Er flieht förmlich vor der Verantwortung, ist ihm womöglich zuviel oder passt auch nicht in seinen Lebensentwurf. Ganz ehrlich, auch wenn Wells sich für ihn in einer Ausnahmesituation befunden hat, ist doch davonlaufen keine Lösung, noch weniger der grade so verhinderte Mord durch ihn an seiner eigenen Tochter. Für mich wurde er zunehmend unsympathisch und selbstsüchtig. Kein Mensch mit dem man gerne Umgang haben wollen würde. Auch wenn hin und wieder auch gute Seiten bei ihm aufblitzen wie die Befreiung der mexikanischen Sklavenarbeiterinnen. Fazit: Erschütterung ist ein Roman, wie es das Leben schreiben kann, aber nicht zwangsläufig muss. Der Autor versucht durch stilistische Kunstfertigkeit zu strahlen, was aber zu Lasten der eigentlichen Handlung geht. Denn diese ist oberflächlich. Selbst der Protagonist wird in dieser Variante des Buches alles andere als einnehmend, sondern eher abstoßend. Da ist es dann auch wenig hilfreich das der Autor in einer kalten, nüchternen und distanzierten Erzählweise schreibt. Alles in allen kein wirklicher Lesegenuss.

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Keine leichte Kost

Franziska Hüsler aus Bahnhof Stadelhofen SBB am 16.06.2022

Bewertungsnummer: 1731204

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Paläontologe Zach Wells lebt ein bequemes Leben, welches er mit einem gewissen Zynismus betrachtet. Seinen Unterricht spült er ab, den Kolleg*innen an der Uni bringt er wenig bis kaum Interesse entgegen, seine Ehe ist erkaltet. Einzig seine Tochter ist ihm Quell der Freude und Dankbarkeit. Als bei ihr erste Symptome einer tödlich verlaufenden Krankheit festgestellt werden, flüchtet er nach New Mexiko, um einem mysteriösen Hilferuf, eingenäht in einen Hemdkragen, nachzugehen. In eindringlichen und teils schwer zu ertragenden Bildern wird der Zerfall der Tochter und der Umgang der Eheleute damit geschildert. Es brauchte ein bisschen, bis ich mit der Hauptfigur warm geworden bin- zu kalt und desinteressiert war er mir zuweilen. Je weiter aber die Erkrankung der Tochter und damit seine Verzweiflung fortschreitet, umso mehr konnte ich ihn verstehen. Nicht immer leicht zu lesen, aber auf jeden Fall lesenswert!
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Franziska Hüsler aus Bahnhof Stadelhofen SBB am 16.06.2022
Bewertungsnummer: 1731204
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Der Paläontologe Zach Wells lebt ein bequemes Leben, welches er mit einem gewissen Zynismus betrachtet. Seinen Unterricht spült er ab, den Kolleg*innen an der Uni bringt er wenig bis kaum Interesse entgegen, seine Ehe ist erkaltet. Einzig seine Tochter ist ihm Quell der Freude und Dankbarkeit. Als bei ihr erste Symptome einer tödlich verlaufenden Krankheit festgestellt werden, flüchtet er nach New Mexiko, um einem mysteriösen Hilferuf, eingenäht in einen Hemdkragen, nachzugehen. In eindringlichen und teils schwer zu ertragenden Bildern wird der Zerfall der Tochter und der Umgang der Eheleute damit geschildert. Es brauchte ein bisschen, bis ich mit der Hauptfigur warm geworden bin- zu kalt und desinteressiert war er mir zuweilen. Je weiter aber die Erkrankung der Tochter und damit seine Verzweiflung fortschreitet, umso mehr konnte ich ihn verstehen. Nicht immer leicht zu lesen, aber auf jeden Fall lesenswert!

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Erschütterung

von Percival Everett

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Edith Berger

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5/5

großes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zach Wells, verheiratet mit Meg und Vater von Sarah ist Paläontologe. Er ist ein ausgewiesener Experte einer Höhle namens Naught“s Cave im Grand Canon und der darin vorkommenden Vogelwelt. Während seine Ehe schon bessere Zeiten gesehen hat, ist seine Beziehung zu seiner Tochter innig und liebevoll. Ihre regelmäßigen Schachspiele belehren Zach immer häufiger, wie klug, überlegt und gekonnt Sarah das Schachspiel beherrscht. Deshalb ist ein erster unbedachter, leichtsinniger Zug mehr als irritierend für Zach.
5/5

großes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zach Wells, verheiratet mit Meg und Vater von Sarah ist Paläontologe. Er ist ein ausgewiesener Experte einer Höhle namens Naught“s Cave im Grand Canon und der darin vorkommenden Vogelwelt. Während seine Ehe schon bessere Zeiten gesehen hat, ist seine Beziehung zu seiner Tochter innig und liebevoll. Ihre regelmäßigen Schachspiele belehren Zach immer häufiger, wie klug, überlegt und gekonnt Sarah das Schachspiel beherrscht. Deshalb ist ein erster unbedachter, leichtsinniger Zug mehr als irritierend für Zach.

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Philipp Urbanek

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3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Schicksalsschlag stürzt Zach Wells in Verzweiflung. An seinem Job als Professor hängt er schon lange nicht mehr. Doch eine kleine, handschriftliche Notiz lässt ihn um das Leben anderer kämpfen.
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Ein Schicksalsschlag stürzt Zach Wells in Verzweiflung. An seinem Job als Professor hängt er schon lange nicht mehr. Doch eine kleine, handschriftliche Notiz lässt ihn um das Leben anderer kämpfen.

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