Der elektrische Traum. Fortschrittsjahre oder eine Gesellschaft unter Strom

Der elektrische Traum. Fortschrittsjahre oder eine Gesellschaft unter Strom

Platz 10 der WELT-Sachbuchbestenliste Dezember | Hightech während der Kaiserzeit | Die Erfindung des künstlichen Lichts

eBook

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Der elektrische Traum. Fortschrittsjahre oder eine Gesellschaft unter Strom

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 25,50 €
eBook

eBook

ab 17,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

33349

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

26.09.2023

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

33349

Erscheinungsdatum

26.09.2023

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2422 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783749906277

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

5.0

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Penibel recherchiert und fesselnd erzählt

Gertie G. aus Wien am 14.11.2023

Bewertungsnummer: 2068146

Bewertet: eBook (ePUB)

Historiker und Autor Alexander Bartl entführt seine Leser wieder in das 19. Jahrhundert, das eine spannende Zeit des Umbruchs ist. Zahlreiche Erfindungen verbessern den Alltag, machen allerdings auch vielen Menschen Angst. In diesem Sachbuch bringt er uns den Aufstieg der Elektrizität näher. Ein zentraler Punkt des Siegeszuges der Elektrifizierung von Gebäuden sind Brände in Theatern. Neben dem Brand des Theaters in Nizza im März 1881 ist es der Brand des Wiener Ringstraßentheaters im November desselben Jahres, der mehreren Hundert Menschen das Leben gekostet hat, die den Siegeszug der elektrischen Beleuchtung antreibt. Der Brand in Wien ist neben organisatorischen und baulichen Mängeln (fehlende Trennung von Bühne und Zuschauerraum, enge, mit brennbaren Materialien ausgestattete Stiegenhäuser und nach innen aufgehende Ausgänge) ist vor allem auf die Beleuchtung mit Leuchtgas zurückzuführen, die zusätzlich noch schlecht gewartet worden ist. In den Jahren zuvor ist elektrisches Licht als Spielerei für Reiche abgetan worden - illuminiertes Vergnügen. Dabei sind Explosionen aufgrund von undichten Gasleitungen unter der Erde und in den Häusern fast schon an der Tagesordnung. Manch einer sieht in der Elektrizität mehr Vor- als Nachteile, dennoch will man sich - schon aus Prinzip - nicht vom gefüllten Futtertrog des Monopols nicht vertreiben lassen. »Es ist inakzeptabel, dass irgendein zweifelhafter Wettbewerber das Recht der Gasgesellschaften verletzt, Straßen und Häuser zu beleuchten. Denn das ist allein ihr Vorrecht, aus Tradition und aus Prinzip.« Meine Meinung: Alexander Bartl versteht es sehr gut, die Forschungen von Thomas Alva Edison und seinen Mitarbeitern darzustellen. Er verschweigt auch nicht, dass Edison ein manchmal schwieriger Mensch war. Die technischen Details, die dem elektrischen Strom zum Sieg über das Leuchtgas verhelfen, sind gut beschrieben. Ebenso können sich die Leser ein Bild von den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Umstellung auf elektrische Beleuchtung machen. Natürlich wird es noch Jahrzehnte dauern, bis die Elektrizität im kleinsten Winkel der Welt angekommen ist. Es ist faszinierend zu erfahren, welche Vorbehalte die Menschen damals der Elektrifizierung gegenüber hatten. Gleichzeitig war man aber von dieser neuen Erfindung so fasziniert, dass es zum guten Ton gehört hat, Strom-Partys zu veranstalten. Wir erfahren, dass Thomas Alva Edison und George Westinghouse, ein weiterer Strompionier, erbittert um die Antwort auf die Frage, ob „Gleichstrom“ oder „Wechselstrom“ sicherer sei, kämpften. Edisons Mitarbeiter Harold Brown hat sogar einen elektrischen Stuhl konstruiert, der zunächst als „Party-Gag“ verwendet worden ist. Recht bald (1889) hat er als „humanes“ Vollzugsinstrument der Todesstrafe in Amerika seine Verwendung gefunden. Wie schon zuvor das Buch „Walzer in Zeiten der Cholera“ ist auch dieses hier akribisch recherchiert. So erhalten wir Einblick in das künstlerische Schaffen des Franz Jauner, seines Zeichens Direktor des Carlstheater in der Leopoldstadt und späterer Direktor des Ringtheaters. Die historischen Fakten sind geschickt mit den technischen Details verknüpft. Auszüge aus Zeitungsberichten und/oder Korrespondenz vervollständigen das lebendige Bild dieser Zeit wie dieses Zitat aus „Der Bautechniker“ vom 2. März 1883 zeigt. »Die Gasgesellschaften bringen nämlich den Verlust, den ihnen das vordringende elektrische Licht verursacht, dadurch wieder herein, daß sie das Gas in erhöhtem Masse zu Heizzwecken verwenden. Durch diesen Anstoss ist übrigens eine solche Zahl nützlicher Heizapparate construirt worden, daß sich auch in dieser Richtung eine neue Aera eröffnet, indem nämlich in der Zukunft immer mehr die Heizung der Herde, ja sogar der Oefen mittelst Gases bewerkstelligt werden wird.« Man sieht, die Inhaber der Gasgesellschaften sind keine Sozialfälle geworden. Schmunzeln musste ich, als sich ausgerechnet Brünn, das damals als „Manchester von Mähren“ mit der Auszeichnung, das erste vollständig elektrische Theater zu haben, schmücken durfte. Paris, Wien, Berlin oder München - alle wurden sie vom Stadttheater Brünn, das sein ebenfalls im Jahr 1881 abgebranntes Theater durch einen Neubau ersetzen ließ, ausgestochen. Ergänzt wird das Buch durch kurze Lebensläufe jener Personen, die bei der Verwirklichung des elektrischen Traums maßgeblich mitgewirkt haben bzw. davon betroffen waren. Fazit: Gerne gebe ich dieser fesselnd erzählten Geschichte rund um den „elektrischen Traum und der Gesellschaft unter Strom“ 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Melden

Penibel recherchiert und fesselnd erzählt

Gertie G. aus Wien am 14.11.2023
Bewertungsnummer: 2068146
Bewertet: eBook (ePUB)

Historiker und Autor Alexander Bartl entführt seine Leser wieder in das 19. Jahrhundert, das eine spannende Zeit des Umbruchs ist. Zahlreiche Erfindungen verbessern den Alltag, machen allerdings auch vielen Menschen Angst. In diesem Sachbuch bringt er uns den Aufstieg der Elektrizität näher. Ein zentraler Punkt des Siegeszuges der Elektrifizierung von Gebäuden sind Brände in Theatern. Neben dem Brand des Theaters in Nizza im März 1881 ist es der Brand des Wiener Ringstraßentheaters im November desselben Jahres, der mehreren Hundert Menschen das Leben gekostet hat, die den Siegeszug der elektrischen Beleuchtung antreibt. Der Brand in Wien ist neben organisatorischen und baulichen Mängeln (fehlende Trennung von Bühne und Zuschauerraum, enge, mit brennbaren Materialien ausgestattete Stiegenhäuser und nach innen aufgehende Ausgänge) ist vor allem auf die Beleuchtung mit Leuchtgas zurückzuführen, die zusätzlich noch schlecht gewartet worden ist. In den Jahren zuvor ist elektrisches Licht als Spielerei für Reiche abgetan worden - illuminiertes Vergnügen. Dabei sind Explosionen aufgrund von undichten Gasleitungen unter der Erde und in den Häusern fast schon an der Tagesordnung. Manch einer sieht in der Elektrizität mehr Vor- als Nachteile, dennoch will man sich - schon aus Prinzip - nicht vom gefüllten Futtertrog des Monopols nicht vertreiben lassen. »Es ist inakzeptabel, dass irgendein zweifelhafter Wettbewerber das Recht der Gasgesellschaften verletzt, Straßen und Häuser zu beleuchten. Denn das ist allein ihr Vorrecht, aus Tradition und aus Prinzip.« Meine Meinung: Alexander Bartl versteht es sehr gut, die Forschungen von Thomas Alva Edison und seinen Mitarbeitern darzustellen. Er verschweigt auch nicht, dass Edison ein manchmal schwieriger Mensch war. Die technischen Details, die dem elektrischen Strom zum Sieg über das Leuchtgas verhelfen, sind gut beschrieben. Ebenso können sich die Leser ein Bild von den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Umstellung auf elektrische Beleuchtung machen. Natürlich wird es noch Jahrzehnte dauern, bis die Elektrizität im kleinsten Winkel der Welt angekommen ist. Es ist faszinierend zu erfahren, welche Vorbehalte die Menschen damals der Elektrifizierung gegenüber hatten. Gleichzeitig war man aber von dieser neuen Erfindung so fasziniert, dass es zum guten Ton gehört hat, Strom-Partys zu veranstalten. Wir erfahren, dass Thomas Alva Edison und George Westinghouse, ein weiterer Strompionier, erbittert um die Antwort auf die Frage, ob „Gleichstrom“ oder „Wechselstrom“ sicherer sei, kämpften. Edisons Mitarbeiter Harold Brown hat sogar einen elektrischen Stuhl konstruiert, der zunächst als „Party-Gag“ verwendet worden ist. Recht bald (1889) hat er als „humanes“ Vollzugsinstrument der Todesstrafe in Amerika seine Verwendung gefunden. Wie schon zuvor das Buch „Walzer in Zeiten der Cholera“ ist auch dieses hier akribisch recherchiert. So erhalten wir Einblick in das künstlerische Schaffen des Franz Jauner, seines Zeichens Direktor des Carlstheater in der Leopoldstadt und späterer Direktor des Ringtheaters. Die historischen Fakten sind geschickt mit den technischen Details verknüpft. Auszüge aus Zeitungsberichten und/oder Korrespondenz vervollständigen das lebendige Bild dieser Zeit wie dieses Zitat aus „Der Bautechniker“ vom 2. März 1883 zeigt. »Die Gasgesellschaften bringen nämlich den Verlust, den ihnen das vordringende elektrische Licht verursacht, dadurch wieder herein, daß sie das Gas in erhöhtem Masse zu Heizzwecken verwenden. Durch diesen Anstoss ist übrigens eine solche Zahl nützlicher Heizapparate construirt worden, daß sich auch in dieser Richtung eine neue Aera eröffnet, indem nämlich in der Zukunft immer mehr die Heizung der Herde, ja sogar der Oefen mittelst Gases bewerkstelligt werden wird.« Man sieht, die Inhaber der Gasgesellschaften sind keine Sozialfälle geworden. Schmunzeln musste ich, als sich ausgerechnet Brünn, das damals als „Manchester von Mähren“ mit der Auszeichnung, das erste vollständig elektrische Theater zu haben, schmücken durfte. Paris, Wien, Berlin oder München - alle wurden sie vom Stadttheater Brünn, das sein ebenfalls im Jahr 1881 abgebranntes Theater durch einen Neubau ersetzen ließ, ausgestochen. Ergänzt wird das Buch durch kurze Lebensläufe jener Personen, die bei der Verwirklichung des elektrischen Traums maßgeblich mitgewirkt haben bzw. davon betroffen waren. Fazit: Gerne gebe ich dieser fesselnd erzählten Geschichte rund um den „elektrischen Traum und der Gesellschaft unter Strom“ 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Melden

Spannend, mitreißend, informativ

Bewertung aus Ahrensburg am 24.01.2024

Bewertungsnummer: 2116237

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat bei diesem Buch das Cover wie auch der Titel sofort sehr neugierig gemacht. Viel wusste ich bis dato nur wenig über die Energierevolution und das wollte ich gerne mit diesem Buch nachholen. Der elektrische Traum nimmt den Leser mit ins 19./20. Jahrhundert - eine Zeit des Umschwungs denn die Elektrizität wird immer bedeutender und kein geringerer als Thomas Alva Edison hat hierbei einen bedeutenden Beitrag geleistet. Noch wird z.B. mit Gas in einigen Städten die Beleuchtung geregelt. Doch das magische Leuchten ist nicht aufzuhalten. Die Energierevolution wird hier greifbar anhand von vielen Erlebnissen und Geschehnissen wiedergeben. Sowohl in Europa wie auch in Amerika sorgte diese Veränderung für einen Sprung in die Neuzeit, den man sich heute kaum vorstellen kann. Dabei darf man Edison aus nächster Nähe erleben. Auch Menlo Park darf man besuchen und man kann sich dieses kreative Arbeitsumfeld richtig vorstellen. Aufgrund von vielen Augenzeugen und Zeitzeugenberichten hat der Autor ein großartiges Buch zusammengetragen. Der Autor Alexander Bartl hat nicht nur ein spannendes Buch geschrieben sondern vor allem ein sehr lesenswertes. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man liest das Buch Seite für Seite ohne es aus der Hand legen zu wollen. Ohne Elektrizität zu leben kann man sich heute kaum noch vorstellen. Umso beeindruckender ist es den Weg bis dorthin nachlesen zu können. Ein informatives wie auch unterhaltsames Lesevergnügen. Man hat den Eindruck ein gut recherchiertes und sehr wissenswertes Buch zu lesen und wird von Anfang an bestens unterhalten. Absolute Leseemüfehlung!
Melden

Spannend, mitreißend, informativ

Bewertung aus Ahrensburg am 24.01.2024
Bewertungsnummer: 2116237
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat bei diesem Buch das Cover wie auch der Titel sofort sehr neugierig gemacht. Viel wusste ich bis dato nur wenig über die Energierevolution und das wollte ich gerne mit diesem Buch nachholen. Der elektrische Traum nimmt den Leser mit ins 19./20. Jahrhundert - eine Zeit des Umschwungs denn die Elektrizität wird immer bedeutender und kein geringerer als Thomas Alva Edison hat hierbei einen bedeutenden Beitrag geleistet. Noch wird z.B. mit Gas in einigen Städten die Beleuchtung geregelt. Doch das magische Leuchten ist nicht aufzuhalten. Die Energierevolution wird hier greifbar anhand von vielen Erlebnissen und Geschehnissen wiedergeben. Sowohl in Europa wie auch in Amerika sorgte diese Veränderung für einen Sprung in die Neuzeit, den man sich heute kaum vorstellen kann. Dabei darf man Edison aus nächster Nähe erleben. Auch Menlo Park darf man besuchen und man kann sich dieses kreative Arbeitsumfeld richtig vorstellen. Aufgrund von vielen Augenzeugen und Zeitzeugenberichten hat der Autor ein großartiges Buch zusammengetragen. Der Autor Alexander Bartl hat nicht nur ein spannendes Buch geschrieben sondern vor allem ein sehr lesenswertes. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man liest das Buch Seite für Seite ohne es aus der Hand legen zu wollen. Ohne Elektrizität zu leben kann man sich heute kaum noch vorstellen. Umso beeindruckender ist es den Weg bis dorthin nachlesen zu können. Ein informatives wie auch unterhaltsames Lesevergnügen. Man hat den Eindruck ein gut recherchiertes und sehr wissenswertes Buch zu lesen und wird von Anfang an bestens unterhalten. Absolute Leseemüfehlung!

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Der elektrische Traum. Fortschrittsjahre oder eine Gesellschaft unter Strom

von Alexander Bartl

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Der elektrische Traum. Fortschrittsjahre oder eine Gesellschaft unter Strom