• Produktbild: Die Erfindung der Hausfrau. Geschichte einer Entwertung – AKTUALISIERTE TASCHENBUCHAUSGABE
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Die Erfindung der Hausfrau. Geschichte einer Entwertung – AKTUALISIERTE TASCHENBUCHAUSGABE Aktualisierte Taschenbuchausgabe des SPIEGEL-Bestsellers | Über Arbeitsteilung, Rollenbilder und den Gender-Gap | Passend zum Tag der Hausfrau

9

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/2,7 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00423-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/2,7 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00423-4

Herstelleradresse

Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE
info@harpercollins.de

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Interessante Darstellung von Frauenrollen in Geschichte und Gegenwart

Bewertung am 05.12.2024

Bewertungsnummer: 2356820

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Text gibt interessante Einblicke in Frauenrollen und Frauentätigkeiten vom Spätmittelalter bis heute. Es wird dargestellt, wie heutige Vorstellungen von Mutter-Sein und Hausfrau-Sein entstanden. Wie Frauen tendenziell in die private Sphäre verdrängt wurden. Und wie die nicht-berufstätige Frau, die sich nur um Haushalt und Kinder kümmert, zum Statussymbol der patriarchalen Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert wurde. Die Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart, die im Buch gezogen wird, finde ich sehr spannend und hilfreich für das Verständnis von gesellschaftlichen Verhältnissen.

Interessante Darstellung von Frauenrollen in Geschichte und Gegenwart

Bewertung am 05.12.2024
Bewertungsnummer: 2356820
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Text gibt interessante Einblicke in Frauenrollen und Frauentätigkeiten vom Spätmittelalter bis heute. Es wird dargestellt, wie heutige Vorstellungen von Mutter-Sein und Hausfrau-Sein entstanden. Wie Frauen tendenziell in die private Sphäre verdrängt wurden. Und wie die nicht-berufstätige Frau, die sich nur um Haushalt und Kinder kümmert, zum Statussymbol der patriarchalen Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert wurde. Die Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart, die im Buch gezogen wird, finde ich sehr spannend und hilfreich für das Verständnis von gesellschaftlichen Verhältnissen.

Das Mädchen für alles

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 17.02.2022

Bewertungsnummer: 1658897

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer glaubt, dass die Hausfrau eine historisch uralte Institution ist, irrt gewaltig. Eine Entwicklung die Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt hatte und hoffentlich bald zu Grabe getragen wird. Sehr erhellend für diesen Erkenntnisgewinn ist das Sachbuch ‚Die Erfindung der Hausfrau - Eine Geschichte der Entwertung‘ von der Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes. Dieses Buch war erhellend wie kein anderes für mich zum Thema, vor allem was unser heutiges Rollenverständnis angeht. Der Bogen wird gespannt vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Es wird der Leserschaft vor Augen geführt wie es dazu kam, dass Frauen unentgeltlich die gesamte Haushaltsarbeit leisten. Wahnsinn wie die Veränderung sich durch die Jahrhunderte zog. Stelle man sich vor, dass Frauen im Mittelalter noch Teil vieler Zünfte waren und es undenkbar war, dass Frauen nicht gearbeitet haben, weil Familien das Geld einfach brauchten. Die Veränderung fand schleichend statt. Erst der Wandel vom Stand zum Bürgertum brachte den Stein ins Rollen. Denn die Repräsentanz sollte gewahrt werden, aber das Bürgertum hatte nicht das nötige Geld um Angestellte zu haben somit musste die Ehefrau und Mutter hier tätig werden. Den negativ Höhepunkt erreichte es 1900 als die Hausfrauenehe im BGB landete und Ehefrauen schlicht nicht mehr geschäftsfähig waren, da sie keine Entscheidungsgewalt mehr hatten und es gesetzlich verpflichtend war für Ehefrauen sich um das Heim und Kinder zu kümmern. In der BRD erst 1977 wieder abgeschafft. Dieses Hausfrauendasein ersparte dem Patriachat viel Geld, da sie ihren Lebensstandard halten konnte ohne Personal. Ein weiterer Aspekt ist die Einsamkeit der Hausfrau durch die Konzentration auf die Kernfamilie und eine Art Boreout durch die technischen Errungenschaften der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein wirklich äußerst lesenswertes Sachbuch! Eine geschichtliche Entwicklung verknüpft mit den heutigen schier unerreichbaren Anforderungen an Mütter ausgelöst durch gesellschaftlichen Druck und eigen kreiertem Anspruch. Fazit: Auch gekaufter Kuchen macht Kinder glücklich.

Das Mädchen für alles

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 17.02.2022
Bewertungsnummer: 1658897
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer glaubt, dass die Hausfrau eine historisch uralte Institution ist, irrt gewaltig. Eine Entwicklung die Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt hatte und hoffentlich bald zu Grabe getragen wird. Sehr erhellend für diesen Erkenntnisgewinn ist das Sachbuch ‚Die Erfindung der Hausfrau - Eine Geschichte der Entwertung‘ von der Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes. Dieses Buch war erhellend wie kein anderes für mich zum Thema, vor allem was unser heutiges Rollenverständnis angeht. Der Bogen wird gespannt vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Es wird der Leserschaft vor Augen geführt wie es dazu kam, dass Frauen unentgeltlich die gesamte Haushaltsarbeit leisten. Wahnsinn wie die Veränderung sich durch die Jahrhunderte zog. Stelle man sich vor, dass Frauen im Mittelalter noch Teil vieler Zünfte waren und es undenkbar war, dass Frauen nicht gearbeitet haben, weil Familien das Geld einfach brauchten. Die Veränderung fand schleichend statt. Erst der Wandel vom Stand zum Bürgertum brachte den Stein ins Rollen. Denn die Repräsentanz sollte gewahrt werden, aber das Bürgertum hatte nicht das nötige Geld um Angestellte zu haben somit musste die Ehefrau und Mutter hier tätig werden. Den negativ Höhepunkt erreichte es 1900 als die Hausfrauenehe im BGB landete und Ehefrauen schlicht nicht mehr geschäftsfähig waren, da sie keine Entscheidungsgewalt mehr hatten und es gesetzlich verpflichtend war für Ehefrauen sich um das Heim und Kinder zu kümmern. In der BRD erst 1977 wieder abgeschafft. Dieses Hausfrauendasein ersparte dem Patriachat viel Geld, da sie ihren Lebensstandard halten konnte ohne Personal. Ein weiterer Aspekt ist die Einsamkeit der Hausfrau durch die Konzentration auf die Kernfamilie und eine Art Boreout durch die technischen Errungenschaften der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein wirklich äußerst lesenswertes Sachbuch! Eine geschichtliche Entwicklung verknüpft mit den heutigen schier unerreichbaren Anforderungen an Mütter ausgelöst durch gesellschaftlichen Druck und eigen kreiertem Anspruch. Fazit: Auch gekaufter Kuchen macht Kinder glücklich.

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Die Erfindung der Hausfrau. Geschichte einer Entwertung

von Evke Rulffes

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