Produktbild: In meines Vaters Haus
Band 1

In meines Vaters Haus Roman

Aus der Reihe Rome Escape Line
8

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Abbildungen

mit 1 Abbildung

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

21,9/13,9/3,4 cm

Gewicht

572 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

My Father's House

Übersetzt von

Susann Urban

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80684-1

Beschreibung

Rezension

Basierend auf der außergewöhnlichen wahren Geschichte eines irischen Priesters im Vatikan, der während der Besetzung Roms durch die Nazis half, Tausende von Gefangenen zu retten. Eine fesselnde Geschichte von einem Meisters seines Genres.




The Irish Times






Ein berührendes Drama, das sowohl die Zerbrechlichkeit als auch das Wunder unwahrscheinlicher menschlicher Verbindungen beleuchtet, die in Widrigkeiten geknüpft wurden und in manchen Fällen ein Leben lang Bestand haben.




Wall Street Journal






Mit seinem neuen Roman In meines Vaters Haus ist Joseph OConnor eine historische Fiktion vom Feinsten gelungen. Erzählt wird die wahre Geschichte, wie ein Monsignore gegen den Willen des Papstes 1943 in Rom Widerstandskämpfern, Kriegsgefangenen und Juden zur Flucht vor den Nazis verhalf.




Die Rheinpfalz, Gabriele Weingartner






'In meines Vaters Haus ist ein nicht nur spannender Roman, der sich teilweise wie ein Krimi liest, sondern vor allem ein bedeutsames Zeugnis stillen Heldentums.




Münchner Merkur, Sabine Dultz






OConnor verknüpft unprätentiös Zeitgeschichte mit Fiktion und überzeugt mit rasiermesserscharfen Dialogen.




Rhein-Main Zeitung, Kurt Haderer






Der irische Autor OConnor macht aus dieser historischen Person eine faszinierende Romanfigur, einen Priester mit sehr irdischen Zügen, ein Menschenfreund, der mit seinen außergewöhnlichen Führungsqualitäten zum mutigen Gegenspieler der Gestapo wird.




dpa, Sibylle Peine



Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Abbildungen

mit 1 Abbildung

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

21,9/13,9/3,4 cm

Gewicht

572 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

My Father's House

Übersetzt von

Susann Urban

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80684-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • US

    aus Berlin

    5/5

    08.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Widerstand Rom im September…

    Widerstand Rom im September 1943, der zweite Weltkrieg hat die Welt fest in seinem Griff. Mittendrin der Chef des NS-Sicherheitsdienstes Paul Hauptmann. Er beherrscht die Ewige Stadt mit brutaler Effizienz. Im gegenüber steht der irische Priester, der sich für die Diplomaten, Flüchtlinge, Juden und entkommenen alliierten Gefangenen einsetzt, die Schutz suchen in Vatikanstadt, dem kleinsten Staat der Welt, ein neutrales, unabhängiges Land inmitten der Stadt Rom. Inspiriert von der wahren Geschichte des Monsignore Hugh O’Flaherty, der zusammen mit seinen Komplizen sein Leben riskierte, um Juden und geflohene alliierte Gefangene vor den Augen seines Nazi-Feindes Herbert Kappler (im Roman die Figur des Paul Hauptmann) aus Italien zu schmuggeln. Der Autor hat hier einen interessanten und auch informativen, berührenden Roman zu Papier gebracht. Die Kapitel wechseln zwischen den Ereignissen von 1943, Berichten, Erinnerungen und Interviews zwanzig Jahre nach dem Krieg. Durch seine Geschichte gibt er jenen eine Stimme, die sich gegen Krieg und Tyrannei zur Wehr gesetzt haben und ihr Leben dafür riskierten.

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    29.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mut und Mitmenschlichkeit in schweren Zeiten

    Dieser Roman beruht auf wahren Begebenheiten. Einiges hat der Autor verändert, aber die Hauptperson, Monsignore Hugh O'Flaherty hat wirklich gelebt und auch genau das gemacht, was der Autor beschreibt. Er hat im Jahr 1943 im von den Nazis besetzten Rom eine Fluchthilfeorganisation aufgebaut, getarnt als Chor. Der Autor beschreibt die Aktionen spannend wie einen Krimi, hoch interessant für jeden, der über spannende Schicksale und diese Zeit mehr wissen will.

  • Bewertung

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert!

    1943, die deutschen Truppen befinden sich in Rom, der Kommandant Paul Hautmann geht mit brutaler Gewalt vor allem gegen Juden , Flüchtlinge und Kriegsgefangene vor. Der Priester Joseph O`Connors, beruhend auf der wahren Geschichte von Monsignore Hugh O`Flaherty, setzt sich für die Verfolgten ein und riskiert dabei sein Leben.Ihm wird mit der Todesstrafe gedroht, falls er sich weiter für die Gefangenen einsetzt, die teilweise in den Vatikan flüchten oder von einer Fluchtorganisation unter der Führung von ihm , versteckt werden. Fazit: Man bekommt viele Informationen über die Zeit der deutschen Besatzung in Italien und kann sich gut vorstellen, wie das Leben dort abgelaufen ist. Außerdem gelingt es dem Autor hervorragend die Persönlichkeit dieses Priesters einzufangen. „Man sieht, dass er einen genau wahrnimmt,…“ und man wünscht sich, etwas von seiner Courage, seinem Charakter zu haben.Sehr charismatisch dargestellt! „Findest du nicht, dass du viel bewegt hast?“, fragte ich. „Nicht genug“, antwortete er. Unglaublich spannend und ausführlich wird eine gefährliche Aktion geschildert, bei der gesammeltes Geld an verschiedenen Orten deponiert werden soll, die der Priester persönlich leitet und ausführt, das Herz klopft beim Lesen. Jesus sagt: „In meines Vaters Haus ( sind viele Wohnungen).“ Der Titel weist auf den religiösen Hintergrund hin. Das ist spannender informativer, vielfältiger Roman, durchzogen von Interviews der Helfer, die auf das Jahr 1943 zurückblicken, keine seichte, auf die Tränendrüsen drückende Literatur, sondern eine gehaltvolles Buch, beruhend auf wahren Begebenheiten, das mich auf vielen Ebenen erfasst hat und deshalb eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    4/5

    23.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glocken und Blut schmecken gleich

    Im Herbst 1943 herrscht der Chef des NS-Sicherheitsdienstes Obersturmbannführer Paul Hauptmann über Rom, er zieht eine Grenze zwischen der Stadt und dem Vatikanstaat, kontrolliert und überwacht, wer diese überqueren darf und wer nicht. Eine Widerstandsgruppe um den irischen Priester Hugh O‘Flaherty hat es sich indes zur Aufgabe gemacht, Schutzsuchenden zu helfen, was sich wegen Hauptmann als immer schwieriger und gefährlicher erweist. Als kurz vor einem geplanten Einsatz der zuständige Widerstandskämpfer erkrankt, springt der Monsignore für ihn ein, damit die Mission nicht scheitert. Eine nervenaufreibende Nacht beginnt, denn Hauptmann setzt alles daran, seinen Widersacher zu finden und unschädlich zu machen. Der vorliegende Roman ist inspiriert von der wahren Geschichte des irischen Priesters Hugh O‘Flaherty (1898 - 1963) der römisch-katholischen Kirche, der während des Zweiten Weltkrieges ein Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus in dem durch die deutsche Wehrmacht besetzten Italien war. Dieser hat nach 1943 in Rom mehr als 6000 Menschen vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten gerettet, darunter Juden und Soldaten verschiedenster Nationen. Bereits die tatsächlichen Ereignisse lesen sich wie ein Thriller, sodass ich sehr auf das Buch gespannt war. Die Erzählung beginnt im September 1943, ein Countdown startet, der zu den Ereignissen an Heiligabend führt. Dazwischen kommen einige der Widerstandskämpfer zu Wort, die erzählen und erklären, Hinweise und Antworten geben, verraten, was sie fühlten, welche Beweggründe sie hatten und wie das Leben für sie weiterging. Diese Unterbrechungen ergänzen die Geschichte, sie füllen die Lücken und sind wirklich interessant. Langsam steigert sich die Spannung, flacht ab und zu allerdings ab, um in einem wahnsinnigen Vorhaben ihren Höhepunkt zu finden. Kurzzeitig habe ich das Gefühl, einen Spionagekrimi zu lesen, fiebere, hoffe und bete, bin gefesselt und absolut gebannt. Großartige Unterhaltung war das!

  • Renas Wortwelt

    4/5

    10.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Widerstand leisten im besetzen Rom– auf wahren Ereignissen beruhende Geschichte

    Ein charismatischer Geistlicher versammelt mehrere tapfere Menschen um sich, um Geflohenen, Deserteuren, Verletzten und Verzweifelten zu helfen – unter der aufmerksamen Beobachtung des Deutschen Hartmann, Chef des NS-Sicherheitsdienstes. Alle im Vatikan lebenden Menschen können dessen Gebiet kaum noch verlassen, nur mit Sondererlaubnis dürfen sie das von den Deutschen besetzte Rom betreten. Es ist kurz vor Weihnachten 1943 und der Geistliche Hugh O'Flaherty setzt sein eigenes Leben und das anderer aufs Spiel. Er muss eine sehr gefährliche Aktion ausführen, Geld zu denen bringen, die er retten will. Seine Helfer bei diesen Aktionen sind ganz verschiedene Menschen, die sich zur Tarnung als Chor treffen, Frauen und Männer, die aus ganz unterschiedlichen Gründen zu dieser Gruppe dazugestoßen sind. O'Flaherty ist ein beeindruckender Charakter, mutig bis zur Selbstaufgabe, dabei aber immer auch klug und überlegt handelnd. Er weiß, was er riskiert und kennt auch seine Mitstreiter so gut, dass er einschätzen kann, wem er was zutrauen, zumuten darf. Dabei ist der gesamte Vatikan, aber er im Besonderen unter ständiger Überwachung durch die Deutschen. Immer wieder werden Menschen, unter den kleinsten Vorwänden, gefangen und gefoltert. Diese Geschichte ist nicht stringent, nicht unbedingt chronologisch erzählt. Zwischen die fortlaufende Handlung in den letzten Tagen vor der wichtigen Aktion sind Rückblicke, teils in Interviewform, eingebettet, aus Sicht der Mitglieder von O'Flahertys Gruppe. So erfährt man, was sie antrieb, was sie dachten und fühlten, während sie diesem Mann folgten. Man erfährt, wie es ihnen erging und wie ihr Leben danach ablief. Der Nachteil dieser Erzählmethode ist, dass man dadurch vorab weiß, wer unbeschadet aus der Aktion herauskam, was ein wenig die Spannung beeinträchtigt. Hugh O'Flaherty ist in jedem Fall ein Charakter, eine Figur, die in Erinnerung bleibt. Rückblicke auf sein früheres Leben, die ebenfalls in die Handlung eingeflochten sind, zeigen, wie er zu dem wurde, der er nun ist, was ihn antreibt und was seinen Charakter formte. Teils ist die Erzählweise etwas zäh, der Autor legt es nicht darauf an, Emotionen in der Leserin zu wecken. Es wird eher distanziert, mit Abstand, aber keineswegs ohne Empathie erzählt. Und mit Geschick Spannung erzeugt, wenn auch aufgrund des recht langatmigen Stils eher gedämpft. Ein interessantes, in jedem Fall besonderes Buch. Joseph O'Connor - In meines Vaters Haus aus dem Englischen von Susann Urban C.H.Beck, Oktober 2023 Gebundene Ausgabe, 382 Seiten, 26,00 €

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