Produktbild: Die 101 wichtigsten Fragen - Antisemitismus
Band 7052

Die 101 wichtigsten Fragen - Antisemitismus

Aus der Reihe Beck Paperback
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

155

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/1,3 cm

Gewicht

163 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80733-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

155

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/1,3 cm

Gewicht

163 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80733-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • brenda_wolf

    aus Oberfranken

    5/5

    09.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ANTISEMITISMUS – Ein uralter…

    ANTISEMITISMUS – Ein uralter Hass und ein brandaktuelles Phänomen Der Autor Markus Roth gibt in seinem Ratgeber auf 101 Fragen Antwort: Woher kommt dieser Hass auf Juden? Was sind die Wurzeln? Eliyah Hevemann sagt: Hass braucht keinen Grund. Stimmt das? Den Begriff Antisemiten gibt es erst seit 1890. Er wurde von den Antisemiten selbst ersonnen, er sollte dem Judenhass einen wissenschaftlichen Anstrich geben. Doch der Hass geht viel weiter zurück. Und was hat der Antisemitismus mit Verschwörungsmythen und der QAnon-Bewegung zu tun. Oder mit der Behauptung einer Existenz eines ‚tiefen Staates‘ (deep state). Die amerikanische Holocaust-Forscherin Deborah Lipstadt sieht im Judenhass den Wesenskern aller Verschwörungstheorien. Die Ritualmordlegende wird in diesen Kreisen stark verbreitet. Die Gefährlichkeit solche Legenden ist nicht zu unterschätzen. Doch was sagt die Geschichte: Juden negieren die zentrale Säule des Christentums, nämlich Jesus von Nazareth als Gottessohn. Der Vorwurf des Gottesmord gegen die Juden ist bis heute wirkmächtig. Es gibt leider nichts zu beschönigen: Der Judenhass entspringt dem Christentum. Der Antisemitismus in der muslimischen Welt ist im Grunde ein Import aus dem Westen. Die Geschichte zeigt, dass es Pogrome gegen Juden bereits in früheren Jahrhunderten gegeben hat. Z. B. machte man im Mittelalter Juden für die Pest verantwortlich. Gesellschaftliche Krisen sind ein Nährboden für Hass und Vorurteile. Man braucht einen Sündenbock. Auch das Juden einen höheren Stellenwert auf Bildung legten, führte zu Neid und Missgunst. Der Antisemitismus wird gerne heruntergespielt. Die AfD ist z.B. bemüht, den Antisemitismus als ein Problem darzustellen, das fest mit Migration verbunden sei. So sprach die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch im März 2022 von einem ‚importierten islamischen Antisemitismus‘ und leitete daraus ein Scheitern der Migrationspolitik ab. Fazit: Ein wertvoller Ratgeber über die Geschichte und die Gegenwart des Antisemitismus, der zum Nachdenken anregt.

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    09.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ANTISEMITISMUS – Ein uralter Hass und ein brandaktuelles Phänomen

    Der Autor Markus Roth gibt in seinem Ratgeber auf 101 Fragen Antwort: Woher kommt dieser Hass auf Juden? Was sind die Wurzeln? Eliyah Hevemann sagt: Hass braucht keinen Grund. Stimmt das? Den Begriff >>Antisemiten<< gibt es erst seit 1890. Er wurde von den Antisemiten selbst ersonnen, er sollte dem Judenhass einen wissenschaftlichen Anstrich geben. Doch der Hass geht viel weiter zurück. Und was hat der Antisemitismus mit Verschwörungsmythen und der QAnon-Bewegung zu tun. Oder mit der Behauptung einer Existenz eines ‚tiefen Staates‘ (deep state). Die amerikanische Holocaust-Forscherin Deborah Lipstadt sieht im Judenhass den Wesenskern aller Verschwörungstheorien. Die Ritualmordlegende wird in diesen Kreisen stark verbreitet. Die Gefährlichkeit solche Legenden ist nicht zu unterschätzen. Doch was sagt die Geschichte: Juden negieren die zentrale Säule des Christentums, nämlich Jesus von Nazareth als Gottessohn. Der Vorwurf des Gottesmord gegen die Juden ist bis heute wirkmächtig. Es gibt leider nichts zu beschönigen: Der Judenhass entspringt dem Christentum. Der Antisemitismus in der muslimischen Welt ist im Grunde ein Import aus dem Westen. Die Geschichte zeigt, dass es Pogrome gegen Juden bereits in früheren Jahrhunderten gegeben hat. Z. B. machte man im Mittelalter Juden für die Pest verantwortlich. Gesellschaftliche Krisen sind ein Nährboden für Hass und Vorurteile. Man braucht einen Sündenbock. Auch das Juden einen höheren Stellenwert auf Bildung legten, führte zu Neid und Missgunst. Der Antisemitismus wird gerne heruntergespielt. Die AfD ist z.B. bemüht, den Antisemitismus als ein Problem darzustellen, das fest mit Migration verbunden sei. So sprach die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch im März 2022 von einem ‚importierten islamischen Antisemitismus‘ und leitete daraus ein Scheitern der Migrationspolitik ab. Fazit: Ein wertvoller Ratgeber über die Geschichte und die Gegenwart des Antisemitismus, der zum Nachdenken anregt.

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  • Vorbemerkung

    Definitionen, Begriffe, Grundfragen

    Antisemitismus heute

    Stoffe und Stereotype

    Von den Anfängen bis zur Aufklärung

    Von der Emanzipation zum Holocaust

    Bundesrepublik und DDR

    Abwehr und Prävention heute

    Weiterführende und benutzte Literatur (Auswahl)