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Deutschlands verschwundene Orte Ein Atlas

2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Abbildungen

mit 40 zweifarbigen Illustrationen, einer Karte und einer Zeittafel

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,7 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80628-5

Beschreibung

Rezension

„Volk strickt keine Legenden, sie hat genau recherchiert, und es macht Spaß, ihr zu folgen an all diese Orte in unserer Nähe, die es nicht mehr gibt, aber die in unserem kollektiven Gedächtnis Blüten treiben.“
ART, Barbara Hein

„Dieses Buch erinnert daran, dass immer schon vorher etwas da war. Und dass auch später wieder etwas da sein wird.“
Frankfurter Rundschau

„Eine anregende Lektüre, die sogar die Reiselust weckt.“
SWR2, Michael Kuhlmann

„Pia Volk zeigt uns, was unter der Oberfläche Deutschlands liegt.“
Kölnische Rundschau, Raimund Neuß

„Faszinierende Einblicke in ein vergessenes Deutschland, das hier und da noch seine Spuren hinterlassen hat und unsere Neugier weckt.“
HNA-Online, Sven Trautwein

„Sehr lesenswerter Reiseführer. … Das Besondere an ihrem Buch ist, dass sie die Leser immer ganz dicht an die Bewohner der untergegangenen Welten heranzuführen versucht.“
Welt am Sonntag, Claudia Becker

„Mitreißend … und ungemein bereichernd“
Freitag, Irmtraut Gutschke

„Fast alle Geschichten finden Anschluss im Hier und Jetzt … so anregend – denkbar unterschiedlich die Orte, denkbar unterschiedlich die Gründe für ihr Verschwinden.“
FR, Judith von Sternburg

„Volk sucht unter der Oberfläche. An 30 Orten legt sie frei, was von unseren Landkarten verschwunden ist. … Ein Eintauchen in eine wundersame Welt. Das Buch reizt zu einer Rundreise der besonderen Art.“
Salzburger Nachrichten

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Abbildungen

mit 40 zweifarbigen Illustrationen, einer Karte und einer Zeittafel

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,7 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80628-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Was vor uns da war

Katrin aus Kiel am 27.04.2024

Bewertungsnummer: 2188603

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Überall gibt es sie – Orte, die nicht mehr da sind und trotzdem Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Geschichte hatten oder noch haben. Sei es, dass sich die Landschaft durch sie verändert hat, sei es, dass ihre Hinterlassenschaften neue Erkenntnisse zu früheren Kulturen und Gesellschaften liefern oder die nachfolgenden Bevölkerungsgruppen beeinflusst haben. Pia Volk hat dreißig Orte in Deutschland besucht, die verschwunden sind. Jeder dieser Orte wird von einer Illustration von Lukas Wossagk begleitet, sodass man eine Idee bekommt, wie es ausgesehen haben könnte. Dabei reist die Autorin mehr oder weniger chronologisch durch die Geschichte – angefangen mit dem Geiseltal in Sachsen-Anhalt, das vor etwa 45 Millionen Jahren verschwunden ist, über eine Mitte des 3. Jahrhunderts verschwundene römische Latrine in Rottenburg am Neckar oder Haithabu an der Schlei, das bis 1066 besiedelt war, bis zu der polnischen Enklave Maczków im Emsland, die 1948 aufgelöst wurde oder, zu guter Letzt, dem Palast der Republik in Berlin, der 2008 endgültig abgerissen war, um dem Stadtschloss Platz zu machen. Die Kapitel sind jeweils nur wenige Seiten lang, sie geben einen Überblick über die Geschichte des Ortes sowie den Stand der Forschung und machen neugierig, sich noch weiter mit diesen Orten zu beschäftigen. Mir gefällt die Idee, mich mit dem zu befassen, was nicht mehr da ist und trotzdem einen Einfluss auf die Gegenwart hat. Dabei lassen sich spannende Geschichten entdecken, die deutlich machen, wie sehr die Menschen auch zu früheren Zeiten miteinander verbunden waren und voneinander gelernt haben. Ich habe das Buch gern gelesen, es war eine perfekte Lektüre für nebenbei, da die einzelnen Kapitel für sich stehen und nicht aufeinander aufbauen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für die nahe und ferne Geschichte interessieren und Lust haben, etwas über verschwundene Orte zu erfahren.

Was vor uns da war

Katrin aus Kiel am 27.04.2024
Bewertungsnummer: 2188603
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Überall gibt es sie – Orte, die nicht mehr da sind und trotzdem Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Geschichte hatten oder noch haben. Sei es, dass sich die Landschaft durch sie verändert hat, sei es, dass ihre Hinterlassenschaften neue Erkenntnisse zu früheren Kulturen und Gesellschaften liefern oder die nachfolgenden Bevölkerungsgruppen beeinflusst haben. Pia Volk hat dreißig Orte in Deutschland besucht, die verschwunden sind. Jeder dieser Orte wird von einer Illustration von Lukas Wossagk begleitet, sodass man eine Idee bekommt, wie es ausgesehen haben könnte. Dabei reist die Autorin mehr oder weniger chronologisch durch die Geschichte – angefangen mit dem Geiseltal in Sachsen-Anhalt, das vor etwa 45 Millionen Jahren verschwunden ist, über eine Mitte des 3. Jahrhunderts verschwundene römische Latrine in Rottenburg am Neckar oder Haithabu an der Schlei, das bis 1066 besiedelt war, bis zu der polnischen Enklave Maczków im Emsland, die 1948 aufgelöst wurde oder, zu guter Letzt, dem Palast der Republik in Berlin, der 2008 endgültig abgerissen war, um dem Stadtschloss Platz zu machen. Die Kapitel sind jeweils nur wenige Seiten lang, sie geben einen Überblick über die Geschichte des Ortes sowie den Stand der Forschung und machen neugierig, sich noch weiter mit diesen Orten zu beschäftigen. Mir gefällt die Idee, mich mit dem zu befassen, was nicht mehr da ist und trotzdem einen Einfluss auf die Gegenwart hat. Dabei lassen sich spannende Geschichten entdecken, die deutlich machen, wie sehr die Menschen auch zu früheren Zeiten miteinander verbunden waren und voneinander gelernt haben. Ich habe das Buch gern gelesen, es war eine perfekte Lektüre für nebenbei, da die einzelnen Kapitel für sich stehen und nicht aufeinander aufbauen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für die nahe und ferne Geschichte interessieren und Lust haben, etwas über verschwundene Orte zu erfahren.

Verdient das Prädikat…

ws aus Markdorf am 07.01.2024

Bewertungsnummer: 2835755

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verdient das Prädikat 'Umwerfend' nicht... OK, das eine oder andere Kapitel ist recht interessant. Je nach Interessenslage. Wenn es aber um "Krokodile, Tapire und Laufvögel" im Geiseltal in Sachsen-Anhalt oder "Die reichen Frauen der Kelten" in Heuneburg an der Donau geht, dann stellt sich schon die Frage, weswegen die Autorin nicht auch das Auffalten der Alpen, die zu einem recht kleinen Teil bekanntlich zum Freistaat Bayern, auch wenn es den Bayern schwer fallen mag also zu Deutschland gehören, mit in ihr Buch aufgenommen hat... Ach so, die Alpen sind ja noch nicht verschwunden. Das wird der Grund sein. Interessanter wird es dann ab Kapitel 18 (von insgesamt 30) mit der "Frankfurter Judengasse". Oder auch mit der "Telegrafenstation Nr. 18 Neuwegersleben" von Berlin nach Koblenz, verschwunden 1849. Mittels je drei horizontal angeordneten schwenkbaren 'Armen', die an einem vertikalen Mast angebracht waren, konnten kurze Nachrichten durch die Position der jeweiligen Arme in einem bestimmten Winkel zu dem Masten über zweiundsechzig Zwischenstationen die 600 Kilometer Luftlinie zwischen Berlin und Koblenz übertragen werden. Dieser optische «Schnellschreiber» ermögliche es, schätzungsweise bis zu fünf- oder siebenhundert Nachrichten pro Jahr zu übertragen. Das Kapitel über den 'mittelalterlichen Stadtkern Berlins' oder die Geschichte des 'Palastes der Republik', vielleicht besser unter dem Synonym 'Erichs Lampenladen' bekannt, ist interessant. Es kommt eben auf das persönliche Interesse an. Pia Volks Schreibstil ist nicht minder eine Frage des persönlichen Geschmacks. Stellenweise recht ausschweifend. Welche Überlegung dazu geführt hat, die Markierungspunkte der Orte auf der Landkarte, die eine Zeichnung eines jeden Kapitels, den Schutzumschlag und auch das Buchbändel in der Farbe rosa zu halten, das erschließt sich mir nicht.

Verdient das Prädikat…

ws aus Markdorf am 07.01.2024
Bewertungsnummer: 2835755
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verdient das Prädikat 'Umwerfend' nicht... OK, das eine oder andere Kapitel ist recht interessant. Je nach Interessenslage. Wenn es aber um "Krokodile, Tapire und Laufvögel" im Geiseltal in Sachsen-Anhalt oder "Die reichen Frauen der Kelten" in Heuneburg an der Donau geht, dann stellt sich schon die Frage, weswegen die Autorin nicht auch das Auffalten der Alpen, die zu einem recht kleinen Teil bekanntlich zum Freistaat Bayern, auch wenn es den Bayern schwer fallen mag also zu Deutschland gehören, mit in ihr Buch aufgenommen hat... Ach so, die Alpen sind ja noch nicht verschwunden. Das wird der Grund sein. Interessanter wird es dann ab Kapitel 18 (von insgesamt 30) mit der "Frankfurter Judengasse". Oder auch mit der "Telegrafenstation Nr. 18 Neuwegersleben" von Berlin nach Koblenz, verschwunden 1849. Mittels je drei horizontal angeordneten schwenkbaren 'Armen', die an einem vertikalen Mast angebracht waren, konnten kurze Nachrichten durch die Position der jeweiligen Arme in einem bestimmten Winkel zu dem Masten über zweiundsechzig Zwischenstationen die 600 Kilometer Luftlinie zwischen Berlin und Koblenz übertragen werden. Dieser optische «Schnellschreiber» ermögliche es, schätzungsweise bis zu fünf- oder siebenhundert Nachrichten pro Jahr zu übertragen. Das Kapitel über den 'mittelalterlichen Stadtkern Berlins' oder die Geschichte des 'Palastes der Republik', vielleicht besser unter dem Synonym 'Erichs Lampenladen' bekannt, ist interessant. Es kommt eben auf das persönliche Interesse an. Pia Volks Schreibstil ist nicht minder eine Frage des persönlichen Geschmacks. Stellenweise recht ausschweifend. Welche Überlegung dazu geführt hat, die Markierungspunkte der Orte auf der Landkarte, die eine Zeichnung eines jeden Kapitels, den Schutzumschlag und auch das Buchbändel in der Farbe rosa zu halten, das erschließt sich mir nicht.

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Deutschlands verschwundene Orte

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  • Vorwort

    Zeittafel

    1. Krokodile, Tapire und Laufvögel

    Im Geiseltal in Sachsen-Anhalt

    2. Auf Rentierjagd im Tunneltal

    Ahrensburg bei Hamburg

    3. Die WG der Toten
    Oldendorf in der Lüneburger Heide

    4. Frühe Netzwerkerinnen

    Das Lechtal bei Augsburg

    5. Das Prunkgrab an der Autobahnraststätte
    Leubingen bei Erfurt

    6. Atlantis auf dem Grund des Bodensees
    Unteruhldingen

    7. Die reichen Frauen der Kelten
    Heuneburg an der Donau

    8. Gallischer Krieg im Hunsrück
    Dollberg und Hermeskeil

    9. Macht kaputt, was euch kaputt macht

    Die Kriegergräber von Nienbüttel

    10. Eine Hunder-Zimmer-Villa auf dem Land
    Reinheim an der französischen Grenze

    11. Die römische Latrine im Parkhaus
    Rottenburg am Neckar

    12. Da liegen Hirsch und Pferd begraben
    Rullstorf an der Elbmarsch

    13. Persische Münzen in slawischen Äckern
    Görke an der Peenemündung

    14. Melting Pot zwischen Nord- und Ostsee
    Die Hafenstadt Haithabu

    15. Reichtum, von dem nichts blieb
    Der Altenberg im Siegerland

    16. Als die Magdalenenflut das Dorf wegschwemmte
    Die Wüstung Winnefeld

    17. Die Siedlung, die das Meer sich holte
    Rungholt im nordfriesischen Watt

    18. Das erste Ghetto Europas
    Die Frankfurter Judengasse

    19. Von Berlin nach Koblenz
    Telegrafenstation Nr. 18 Neuwegersleben

    20. Wo das Eisen unter dem Gras lag
    Oberhausen und seine Schwerindustrie

    21. Der doppelte Marinehafen
    Wilhelmshaven und Qingdao

    22. Adrema-Matritzen, die Personalakten der Nazis
    Treuenbrietzen in Brandenburg

    23. Die polnische Enklave
    Maczków im Emsland

    24. Abgerissen, zerbombt, gesprengt
    Berlins mittelalterlicher Stadtkern

    25. Ein Ort für Displaced Persons
    Das Lager Pöppendorf bei Lübeck

    26. Karl Marx ohne Kirche
    St. Pauli in Leipzig

    27. Verschwunden zwischen Deutschland und Deutschland
    Jahrsau in der Altmark

    28. Abgebaggert
    Breunsdorf in Sachsen

    29. Das Dorf, das zweimal verschwand
    Diepensee unter dem BER

    30. Der Palast weicht dem Schloss
    Berlin-Mitte

    Dank
    Literatur