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Unter Wahnsinnigen Warum wir das Böse brauchen | Mit einem Porträt von Martin Sellner

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Abbildungen

mit 8 Abbildungen

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/3 cm

Gewicht

473 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28373-1

Beschreibung

Rezension

Gerade hat er (Florian Schroeder) sich fünf Jahre lang mit dem Bösen, also dem, was wir für böse halten, beschäftigt und ein Buch daraus gemacht mit lauter spannenden Einsichten. ("mdr.de")
Kabarettist Florian Schroeder will in seinem Buch "Unter Wahnsinnigen" herausfinden, was das "Böse" ist und welche Abgründe wir selbst in uns haben. ("SWR 1, Leute")
Ein mitunter beunruhigendes, erfrischend ehrliches und darum lesenswertes Buch. ("Passauer Neue Presse")
Das Pathos der Distanz funktioniert in Schroeders Buch sehr eindrucksvoll. Ein ernstes Buch, in kühlem, sachlichem Ton. ("Die Zeit")
Der Comedian Florian Schröder geht gerne mal da hin, wo es weh tut, um herauszufinden, warum die Menschen sind, wie sie sind. Herausgekommen ist ein aufschlussreiches Buch über das Böse und wie wir damit umgehen und darauf reagieren können. Was für ein wertvolles Buch, welches unheimlich Spaß macht. ("kamikazeradio.de")
Hier berichtet er über seine Gespräche mit Psychologen und Kriminologen, mit Tätern und Opfern – und über seinen Vater, der versuchte, ihn auf die schiefe Bahn zu bringen. ("Express")
In seinem Buch versucht er die binären Kategorien von Gut und Böse aufzubrechen und stattdessen die Grautöne dazwischen sichtbar zu machen. ("detektor.fm.")
Auf 304 Seiten nimmt uns der Autor mit auf eine Reise zu den Abgründen der Welt. Aber eigentlich ist es auch eine Reise zu uns selbst. ("quotenmeter.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Abbildungen

mit 8 Abbildungen

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/3 cm

Gewicht

473 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28373-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unter Wahnsinnigen von Florian Schröder

    Eines der besten und wichtigsten Bücher. Gut verständlich, ehrlich, informativ. Ich bin begeistert und kann das Buch guten Gewissens empfehlen. Florian Schröder könnte einer meiner Lieblingsautoren werden.

  • Nele33

    5/5

    16.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Florian Schroeder hat mit…

    Florian Schroeder hat mit seinem Buch " Unter Wahnsinnigen" ein hochaktuelles und dabei noch sehr gut lesbares Buch über das vermeintlich "Böse" geschrieben. Bisher war mir der Autor nur als äußerst bissiger Kabarettist , den ich sehr schätze, bekannt. In diesem Buch macht er sich mit Interviews auf die Suche nach der Definition des Bösen und hält bestimmt auch dem ein oder anderen einen kleinen Spiegel vor. Die einzelnen Themen (Putin, Krieg, Wahn, Mord und KI) werden in eigenständigen Kapiteln behandelt. Das Buch ist sehr gut recherchiert und dabei auch noch kurzweilig geschrieben. Florian Schroeder hat keinerlei Berührungsängste sich den Interviewpartnern ohne Vorbehalt zu begegnen. Da ich selber zu den sogennanten Babyboomern zähle, hat mich das Kapitel um die "Klimakleber" sehr interessiert und mir unterschiedliche Sichtweisen auf dieses Thema offenbart. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

  • SimoneF

    3/5

    14.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bisher kannte ich Florian…

    Bisher kannte ich Florian Schroeder vor allem als Kabarettisten und Satiriker, den ich für seine scharfen Analysen schätze. Nun war ich gespannt auf sein Buch "Unter Wahnsinnigen", das mit dem sogenannten Bösen, der dunklen Seite in uns, beschäftigt. Schroeder widmet sich in den einzelnen Kapiteln unterschiedlichen Themenbereichen, so besucht er Scharfschützen der Bundeswehr im Baltikum, begleitet einen pädophilen Sexualstraftäter in Sicherungsverwahrung, spricht mit Rechtsextremen, Mitgliedern der Letzten Generation, einem Mann, der jahrelang ein Doppelleben führte, und anderen. Hierbei geht es ihm nicht um den simplen voyeuristischen Blick, sondern darum, sich mit dem Gegenüber auseinanderzusetzen und das vermeintlich Böse, Unmoralische einzuordnen und die eigenen Anteile der dunklen Seite in uns selbst zu erkennen. Das Buch beginnt sehr persönlich, als Schroeder auch seine familiäre Motivation hierfür darlegt. Man spürt von Anfang an, dass Schroeder studierter Philosoph ist, da er die einzelnen Themenbereiche stets von einer philosophischen Warte aus betrachtet und häufig Zitate von Jünger, Kant, Hegel, Nietzsche und anderen einarbeitet und gegenüberstellt. Dementsprechend ist der Text durchaus anspruchsvoll zu lesen, und ich habe öfter innengehalten, um das Gelesene zu reflektieren. Schroeder gibt einige interessante Denkanstöße, und grundsätzlich teile ich viele seiner Positionen. Doch insgesamt bleibe ich mit einem enttäuschten Gefühl nach der Lektüre zurück. Hinter den gewandten Formulierungen und den philosophischen Ansätzen ist die inhaltlichliche Substanz des Buches doch recht dünn, der Erkenntnisgewinn gering. Schroeder verpackt hinlänglich Bekanntes in teils hochtrabenden Worten, ohne substanziell Neues oder konkrete Lösungsansätze für gesellschaftliche Fragestellungen im Kontext der behandelten Themen zu bieten. Alles in allem hatte ich mir mehr erwartet. 

  • SimoneF

    3/5

    14.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hatte mir mehr erwartet

    Bisher kannte ich Florian Schroeder vor allem als Kabarettisten und Satiriker, den ich für seine scharfen Analysen schätze. Nun war ich gespannt auf sein Buch "Unter Wahnsinnigen", das mit dem sogenannten Bösen, der dunklen Seite in uns, beschäftigt. Schroeder widmet sich in den einzelnen Kapiteln unterschiedlichen Themenbereichen, so besucht er Scharfschützen der Bundeswehr im Baltikum, begleitet einen pädophilen Sexualstraftäter in Sicherungsverwahrung, spricht mit Rechtsextremen, Mitgliedern der Letzten Generation, einem Mann, der jahrelang ein Doppelleben führte, und anderen. Hierbei geht es ihm nicht um den simplen voyeuristischen Blick, sondern darum, sich mit dem Gegenüber auseinanderzusetzen und das vermeintlich Böse, Unmoralische einzuordnen und die eigenen Anteile der dunklen Seite in uns selbst zu erkennen. Das Buch beginnt sehr persönlich, als Schroeder auch seine familiäre Motivation hierfür darlegt. Man spürt von Anfang an, dass Schroeder studierter Philosoph ist, da er die einzelnen Themenbereiche stets von einer philosophischen Warte aus betrachtet und häufig Zitate von Jünger, Kant, Hegel, Nietzsche und anderen einarbeitet und gegenüberstellt. Dementsprechend ist der Text durchaus anspruchsvoll zu lesen, und ich habe öfter innengehalten, um das Gelesene zu reflektieren. Schroeder gibt einige interessante Denkanstöße, und grundsätzlich teile ich viele seiner Positionen. Doch insgesamt bleibe ich mit einem enttäuschten Gefühl nach der Lektüre zurück. Hinter den gewandten Formulierungen und den philosophischen Ansätzen ist die inhaltlichliche Substanz des Buches doch recht dünn, der Erkenntnisgewinn gering. Schroeder verpackt hinlänglich Bekanntes in teils hochtrabenden Worten, ohne substanziell Neues oder konkrete Lösungsansätze für gesellschaftliche Fragestellungen im Kontext der behandelten Themen zu bieten. Alles in allem hatte ich mir mehr erwartet. 

  • LichtundSchatten

    2/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nun ja, der Böse macht andere…

    Nun ja, der Böse macht andere lächerlich und verdreht Tatsachen wie es ihm soeben in den Kram passt. Schröder ist Teil dieser dunklen Seite und leistet mit diesem Buch wohl etwas Analyse für sein eigenes Tun. Auf der andere Seite ist True Crime schwer angesagt, so dass ein Comedian kaum widerstehen kann, der auf Einnahmen angewiesen ist. Einiges ist spannend, das meiste aber langweilig, ein wieder gekautes und lang gezogenes Kaugummi ohne tiefere Einsichten. Nur Nietzsche zu zitieren, also jenseits von Gut und Böse zu denken, ist mir zu wenig. In der Unterhaltung mit dem Scharfschützen sagt dieser ihm, dass er die Einstellungen der Menschen in Afghanistan nicht verstehen kann in ihrer Menschenfeindlichkeit. Schröder meint, man müsse hier einen Perspektivenwechsel vornehmen und abseits der gelernter Moralvorstellungen vorgehen. Wie man das macht sagt er nicht. Nun, ein erster Schritt wäre die Grundlagen zu lesen, die Menschen i.e. Männer dort antreiben, z.B. Frauen zu unterdrücken und Ungläubige so zu behandeln wie es im Koran und den Hadith steht. Dunkel wars, Florian schien helle, und so war das Buch zu Ende.

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