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Scheiß auf Selflove, gib mir Klassenkampf Eine neue Kapitalismuskritik

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13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

16,8/10,7/1,6 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Rubin

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01299-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

16,8/10,7/1,6 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Rubin

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01299-0

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Helmut

    aus Wien

    5/5

    21.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgezeichnete Analyse der herrschenden Verhältnisse

    Die Abgründe des Neoliberalismus werden in einigen Aspekten analysiert. Auswege aufgezeigt und immer wieder gefragt, warum sich die Mehrheit der Bevölkerung das bieten lässt. Das Buch hat das Zeug, den Leser zum Widerstand zu ermutigen und Schritte zu setzen, die Verhältnisse zu ändern.

  • Bewertung

    5/5

    26.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Knallharte Analyse der herrschenden Verhältnisse

    Jean Philippe Kindler liefert hiermit ein großartiges Debüt. Hart geht er mit neoliberalen Ideolog:innen ins Gericht, die eine “Gesellschaft der Gesellschaftslosen“ predigen, kritisiert die zunehmende Individualisierung. Kindler zerreißt die angebliche “kapitalistische Alternativlosigkeit“ und die alltägliche gewordene "Antipolitik". Er wird nicht müde, Lösungen aufzuzeigen. Insgesamt eine treffende Analyse der herrschenden Verhältnisse. Klassenkampf statt Selflove!

  • Bewertung

    5/5

    20.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Noice

    Es liest sich wie ein einziges ''etwas'' längeres Instagram Video von ihm. Das Buch ist ein einziger großer Denkanstoß. Da mein Englisch nicht das beste ist hätte ich mir zu den englischen Zitaten eine Übersetzung gewünscht. Trotzdem 10/10

  • Olivia Grove

    5/5

    29.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprengt überholte Denkmuster der Gesellschaft & katapultiert diese ins 21. Jahrhundert

    "Es ist unmöglich, sich Stalinismus oder Faschismus ohne Propaganda vorzustellen – aber der Kapitalismus kann sehr gut, sogar weitaus besser, einfach immer weitermachen, ohne dass jemand für ihn Partei ergreift." (Zitat von Mark Fisher, S. 7) Jean-Philippe Kindler sprengt in seinem bahnbrechenden Werk die überholten Denkmuster der Gesellschaft und katapultiert diese ins 21. Jahrhundert. Dabei ist jede Passage ein Knaller. Kindler fordert nicht nur seine eigene Generation, sondern auch die politische Linke ebenso wie die konservativen Kräfte und den Kapitalismus heraus. Sein Buch ist ein mitreißender Ausbruch an Inspiration: eine Lektüre, auf die die Welt sehnsüchtig gewartet hat. ~~~ Es folgen Zitate, die euch bestenfalls neugierig auf das Buch machen sollen: "So ist es zur moralischen Tugend vieler junger Menschen geworden, sich von «toxischen Personen» abzugrenzen, aufwendige, oftmals durchaus konsumtive «Selfcare» zu betreiben und der Fetischisierung des eigenen Selbst zu frönen. Wir nennen es «Selflove»." (S. 18) "Das durchpsychologisierte Leben wird so zum Medium grotesker Selbstverwirklichungsfantasie." (S. 19) " ... aber schlagkräftige linke Politik muss radikaler sein: Eine divers zusammengesetzte herrschende Klasse ist immer noch eine herrschende Klasse." (S. 21) "Die antipolitische Strategie, die Allerärmsten gegeneinander auszuspielen, hat selbstredend zum Ziel, die Herausbildung von Schicksalsgemeinschaften zu unterbinden." (S. 36) "Politische Projekte scheitern ergo nicht etwa an der Finanzierung, sondern ausschließlich am politischen Willen." (S. 45) "Das gute Leben ist etwas, was es aus der Masse heraus zu erkämpfen gilt." (S. 145) ~~~ Du so: "Hmm ... Bisschen aus dem Kontext gerissen, wa?!" Ich so: "Dann lies das Buch!"

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zurück zum Wesentlichen

    Jean-Philippe Kindler, Autor, Moderator und Satiriker schreibt dieses kurzweilige Buch auf angenehme Art, genau im richtigen Ton. Um das Buch bin ich eine weile "herumgeschlichen". Das Wort Klassenkampf hatte mich abgeschreckt. Um so glücklicher bin ich nun das Buch doch gelesen zu haben. Ohne weinerlichen Unterton und ohne unter die Gürtellinie zu gehen, beschreibt der Autor das Dilemma in dem Armutsbetroffene, psychisch erkrankte und anderweitig stigmatisierte Menschen feststecken. Dabei richtet er seine Worte hauptsächlich an die linksgerichtete Community, welche aus seiner Sicht mehr und mehr in Selbstgefälligkeit und elitärem Verhalten und Denken verfällt. Hierbei hält Kindler ohne erhobenen Zeigefinger den Spiegel vor. Dabei verbindet er alle Gesellschaftsschichten miteinander. Denn alle sollen im Jetzt und in der Zukunft den Planeten nicht nur bewohnbar erhalten, sondern ein lebenswertes Leben im Miteinander anstreben. Dazu gehört aus Sicht des Autors die Abkehr von allen Extremen, die er als Ablenkung vom eigentlichen Wesentlichen sieht. Da konnte ich auch gut mitgehen. Eine Gesellschaft die gemeinsam auf das Wohl aller schaut und das Kreisen um sich selbst nicht mehr braucht, ein guter Gedanke. Ich empfinde das Buch/Hörbuch als wichtige Lektüre. Die Aussagen von Jean-Phillipe Kindler sind friedlich formuliert und klar verständlich dargelegt.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

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    Marie

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles, was man nicht erwartet hat!

    Nach nur knappen 20 Seiten, habe ich angefangen meine zwischenmenschlichen Beziehungen und Verhaltensweisen in Freundschaften zu hinterfragen. Ob nicht jene optimierte Selbstliebe, welche Jean-Philippe Kindler so gekonnt analysiert und kritisiert, neoliberalen Anforderungen in die Hände spielen. Ein stark meinungsbildendes Buch, indem Kindler auffordert, die zunehmenden Individualisierungstendenzen "zu zerreissen" - indem er auch aufzeigt, wer wirklich von ihnen profitiert! Gerne hätte ich mir jede Passage, jeden Satz angestrichen, denn in diesem Buch lernt man einfach nicht aus. Unglaublich gut fundierte Argumente belegt Jean-Philippe Kindler mit Fakten, und man ist in der Lage, seine eigene Ohnmacht ein bisschen mehr zu begreifen. Infolge dessen, radikalisiert dieses Buch enorm, bleibt aber stets"freundlich". <Das gute Leben für alle - doch das ist etwas, was es aus der Masse heraus zu erkämpfen gibt> Ohne kläglichen Beigeschmack, richtet sich Kindler vor allem an Linke. Klare Formulierungen und eine konkrete Sichtweise auf wie Gesellschaft sein könnte. Der Begriff "Klassenkampf" kann abschreckend wirken - doch mit Jean-Philippe Kindler's satirischer Herantastung an jenen - unentbehrlich. Bitti Bitti Lesi :)

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