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Die Ewigkeit ist ein guter Ort "Ein literarisches Schmuckstück" (Ewald Arenz)

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24886

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,3 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00793-4

Beschreibung

Rezension

In dem Roman «Die Ewigkeit ist ein guter Ort» spielt der liebe Gott eine große Rolle. Dennoch glaube ich, dass es auch ein wunderbares Buch für Menschen ist, die ihn für eine clevere Erfindung halten und gut ohne ihn auskommen. ("Stern")
Es gelingt Tamar Noort, ihren Plot mit viel Sentiment zu entfalten, mit gedanklicher Tiefe und manchen Effekten. Es macht den Reiz dieses Debüts aus, dass sich seine Urheberin fantasievolle Wendungen unbedingt erlaubt... Ihr unterhaltendes, warmherziges Buch verdient viele Leserinnen und Leser. ("Hamburger Abendblatt")
Tamar Noort hat sich was getraut mit diesem Debüt – und es hat sich absolut gelohnt. ("Brigitte")
Der Roman lässt einen nachdenken, selbst sprachlos sein und manchmal schmunzeln... Dieses Buch übers Erinnern bleibt in Erinnerung. ("NDR "Kulturjournal"")
Tamar Noort gelingt mit ihrem Debüt «Die Ewigkeit ist ein guter Ort» ein Roman, der mit Leichtigkeit in die Tiefen des Zweifels abtaucht. ("Gala")
Ein Buch über eine Frau, die sich selbst neu kennenlernt, von Erwartungen löst und versucht herauszufinden, was sie eigentlich vom Leben möchte... Originell erzählt, mal tragisch, mal komisch, nimmt uns dieses Buch mit auf eine sommerliche Reise. ("emotion.de")
Ein aktuelles Buch über Glauben und das, was eine Menschen im Leben definiert und was die Identität eines Menschen ausmacht... ganz stark, ganz toll. ("eat.READ.sleep NDR Podcast")

Produktdetails

Verkaufsrang

24886

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,3 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00793-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    09.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefsinniges Buch, welches schafft zu überraschen

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Zunächst war ich aufgrund der religiösen Thematik skeptisch, da ich selbst nicht gläubig bin, aber der Schreibstil und die Geschichte haben mich so gepackt, dass die anfängliche Skepsis in den Hintergrund geriet. Mit Witz und Charme,Leichtigkeit und trotzdem viel Tiefgründigkeit wird die Geschichte der jungen Pastorin beschrieben, die plötzlich Gott "verliert". Den Verlauf hätte man am Anfang sicher nicht vermutet :-)

  • Bewertung

    aus Dalberg

    4/5

    16.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Zweifel und Hoffnung

    Tamar Noorts Roman „Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ hat mir insgesamt gut gefallen. Auch wenn ich mit der Protagonistin Elke nicht ganz warm geworden bin, fand ich ihre innere Suche nach Orientierung und Halt im Glauben sehr berührend und nachvollziehbar. Elke steht nach ihrem abgeschlossenen Theologiestudium an einem entscheidenden Punkt: Eigentlich soll sie das Pastorenamt ihres Vaters übernehmen, doch sie ist selbst voller Zweifel. Zwischen Tradition und eigener Identität, zwischen Glaubenskrise und Sehnsucht nach Sinn, wirkt sie oft zerrissen. Besonders der Tod ihres Bruders, über den in der Familie kaum gesprochen wurde, prägt ihr Ringen um Glauben und Selbstverständnis nachhaltig. Was das Buch für mich so stark macht, ist die Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit. Noort gelingt es, existenzielle Themen wie Verlust, Glaubenszweifel und familiäre Erwartungen sensibel und nachdenklich darzustellen, ohne den Text schwer werden zu lassen. Im Gegenteil, die Geschichte ist auch von feinem Humor durchzogen und lässt einen immer wieder schmunzeln. „Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ ist ein Roman, der zum Innehalten und Reflektieren anregt. Er zeigt, dass die Suche nach sich selbst und nach einem persönlichen Glauben nicht geradlinig verläuft, sondern voller Umwege, Zweifel und leiser Momente ist. Ein Buch, das nachwirkt – nachdenklich stimmt, aber zugleich tröstlich und sogar leichtfüßig erzählt ist.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    30.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Vergangenheitsbewältigung: Konnte mich leider nicht überzeugen

    Tamar Noort hat mich dieses Jahr mit ihrem Roman „Der Schlaf der anderen“ sehr begeistert, also wollte ich nun auch noch ihren Debütroman „Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ lesen.   Hier geht es um Elke, eine junge Frau, die Theologie studiert hat und nun überlegt, als Pastorin zu arbeiten. Ihr Lebensgefährte Jan ist Athelist und kann ihren Glauben nicht teilen. Als Elke während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Altenheim einer alten Frau am Sterbebett das Vaterunser beten soll, kommt sie ins Stocken: sie hat den Text vergessen! Und nicht nur das Vaterunser, sämtliche Gebetstexte wollen ihr nicht mehr einfallen. Sie diagnostiziert sich selbst eine „Gottdezemenz“ und ihr Leben gerät aus den Fugen. Als sie von ihrem ehrenamtlichen Job suspendiert wird, beschließt Elke, in ihre norddeutsche Heimat, ein Provinzdorf zu fahren. Seit ihr Bruder vor 15 Jahren starb, fühlt sie sich seltsam, wenn sie nur noch zu dritt mit ihren Eltern am Tisch sitzt. Sie trifft auch Eva wieder, die damalige Freundin ihres Bruders. Die Kommunikation mit ihrer Mutter ist schwierig. Ihrem Vater geht es gesundheitlich schlecht, und so muss Elke sich nicht nur auf die Suche nach ihrem verloren gegangenen Glauben machen, sondern auch entscheiden, ob sie die Nachfolge ihres Vaters in der Heimatgemeinde antritt.   „‘Ich muss erst den Kopf frei kriegen‘, sagte ich, ‚bevor ich gleich eine ganze Gemeinde übernehme.‘ Mein Vater nickte etwas heftiger als nötig, dem Sekt geschuldet oder der Erleichterung, dass er nicht sofort in Rente gehen musste. ‚Du sagst Bescheid, wenn du so weit bist.‘ Ich nickte, aber das war jetzt ein Jahr her, und mein Kopf war immer noch nicht frei. Und jetzt war der Schöpfer des Himmels und der Erden mir zuvorgekommen und hatte die Arbeit für mich erledigt. Gott hatte den Platz geräumt…"   Die mangelnde Kommunikation in der Familie sowie die Trauer um den verlorenen Bruder bzw. Sohn sind zwar spürbar, doch mit der Protagonistin und vor allem mit ihrer Beziehung zu Gott bzw. der Kirche bin ich nicht so richtig warm geworden. Insgesamt überwiegt thematisch die Bewältigung der Vergangenheit. Das bleibt leider alles recht oberflächlich und konnte mich nicht überzeugen.   Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so begeistern konnte wie Tamar Noorts aktuellen Roman „Der Schlaf der anderen“, welchen ich sehr empfehlen kann!   Hier kann ich nur wohlwollende 3 Sterne vergeben.   Dennoch freue ich mich auf weitere Bücher der Autorin.

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstfindungsprozess einer jungen Pastorin

    Auf dem Buchcover ist eine junge Frau zu sehen, die auf einem Drahtseil balanciert. Dieses Symbol verkörpert das zentrale Thema der Geschichte: Elke, eine junge Pastorin, ist auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Nachdem sie plötzlich alle Dinge vergessen hat, die einen Bezug zu Gott haben (Elke nennt dieses Phänomen „Gottdemenz“) gerät ihre bisherige Lebensplanung ins Wanken. Eine wichtige Rolle spielen bei ihrem Selbstfindungsprozess die Auseinandersetzung mit dem angestrebten Beruf, die Aufarbeitung des Unfalltods ihres Bruders und ihre Beziehung zu Jan, einem perfektionistisch veranlagten Atheisten. Die Begegnung mit einer Gruppe von Motorradartisten entführt Elke in eine Welt, jenseits von Sicherheit und gutbürgerlichem Leben. Zunächst scheint Elke fasziniert von diesem unkonventionellen Leben. In der Abgeschiedenheit ihres Heimatortes sucht Elke nach Antworten auf Fragen an sich und das Leben, die in ihr Bewusstsein drängen. Tamar Noort hat für das erste Kapitel ihres Romans 2019 den Hamburger Literaturpreis gewonnen. Völlig zurecht, wie ich finde. Auf eine sehr bewegende Weise lässt sie den Leser an der Sinnsuche der jungen Seelsorgerin teilhaben. Dabei kommt es zu skurilen Situationen, wenn Elke beispielsweise einen verwesenden Mäusekadaver in einer Schachtel in der Wohnung ihres Freundes zurücklässt oder wenn der nach der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein benannte Papagei Gertrude ihren Freund Jan in dessen Wohnung angreift. Die Figuren sind authentisch. Durch den detaillierten und präzisen Schreibstil der Autorin entstehen aussagekräftige Bilder der handelnden Personen. Das Thema Tod (und Ewigkeit) taucht in unterschiedlichen Facetten im Handlungsverlauf auf. Verknüpft mit der äußeren Handlung sind Betrachtungen des Lebenssinns aus der Sicht der verschiedenen Romanfiguren. Dadurch wird der Leser angeregt, seine eigene Sichtweise des Lebens denen der Romanfiguren gegenüber zu stellen. An Elkes Weg zu sich selbst teilzuhaben, kann auch für den Leser bereichernd sein. Wer tiefsinnige Lebensanalysen, verpackt in einer Romangeschichte mit überraschenden Ereignissen, mag, für den ist dieses Buch empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    17.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erdend

    Elke führt ein Leben, welches vollkommen nach Ihren Bedürfnissen ausgelegt ist. Sie arbeitet als Seelsorgerin und ist vollkommen bei Ihrer Arbeit angekommen. Gut, diese Arbeit ist ehrenamtlich und Elke ist auch noch nicht vollständige Pfarrerin. Aber sie liebt ihren Job und fühlt sich gebraucht. Doch eines Tages passiert es von einem Moment auf den anderen. Gott verlässt sie. Selbst das Vaterunser bekommt sie nicht mehr vollständig ausgesprochen. Für Elke gibt es nur eine Erklärung. Sie leidet an Gottdemenz und sucht ihren Weg um Gott wieder zu spüren und eine gute Pastorin zu werden. Schließlich wünscht sich ihr Vater, dass sie seine Nachfolge antritt. Elkes Gottdemenz, welche stark an ein Burn-Out erinnert, verleitet sie zu schrägen Aktionen. Sie findet den Däumling und lässt sich auf eine interessante Attraktion ein. Doch dann ist es ihre Vergangenheit die sie einholt und zeigt, wie sehr die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpft ist. Elke ist ein wunderbarer Mensch und bis zu den letzten Seiten ist es mir gelungen einige Teile ihres Charakters zu übersahen. Insbesondere ihr Umgang mit ihrem Freund Jan. Die beiden haben unterschiedliche Interessen und doch zeigt mir das Buch erst zum Schluss wie wichtig Kommunikation ist. Mit diesem Buch konnte ich sehr entspannen. Es holte schleichend alle Spuren der Emotionen heraus und zeigt wie viele Fassetten von Trauer in uns Menschen stecken. Der Lesefluss war mehr wie angenehm und ich war traurig, als ich das Ende des Romans erreichte. Es war nicht nur gut recherchiert sondern auch tiefgründig geschrieben. Ein Schatz von Buch, der sich selten finden lässt.

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