Die Akte Georges Schaltenbrand ist noch nicht geschlossen Medizinische Berufsethik in der NS-Zeit
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Sprache:Deutsch
42,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.09.2023
Verlag
Königshausen u. NeumannSeitenzahl
354
Maße (L/B/H)
23,2/15,6/2,8 cm
Gewicht
556 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8260-7856-9
namhafter Ärzte in der NS-Zeit deckt 1996 die Menschenversuche auf,
die der international renommierte Neurologe Prof. Dr. med. Georges
Schaltenbrand im Rahmen seiner Multiple Sklerose Forschung
durchgeführt hatte. Die Sendung löst einen familiären Schock und
emotional aufwühlende Forschungsarbeiten aus, mit denen sich die
Nachkommen den quälenden Fragen stellen. Nach jahrelanger wissenschaftlicher
Aufarbeitung präsentiert Prof. Dr. Alf Mintzel diese
biographische Annäherung an seinen Schwiegervater Georges Schaltenbrand.
Zahlreiche bisher unveröffentlichte Korrespondenzen und
Tagebucheinträge aus den Jahren 1916 bis 1970 geben Einblick in die
komplexe Gedankenwelt eines Vertreters der damaligen medizinischen
Funktionselite und beleuchten den berufsethischen Streit über
das sogenannte »Schaltenbrand-Experiment« aus unterschiedlichen
Blickwinkeln. Die anhand des Quellenmaterials diskutierte berufsethische
Problematik ist nach wie vor hochaktuell.
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