Verhexte Leidenschaft
Die 18jährige Iris ist eine Hexe. Nach einem tragischen Unglück eröffnet sie mit ihrer Mutter an der amerikanischen Westküste eine Station für verletzte Wildtiere. Iris schwört sich, dass nie wieder jemand erfahren darf, dass sie und ihre Mutter Hexen sind. Ihr Praktikant Pike Alder, der hexenhassende angehende Ornithologe, ist ihr mehr als nur ein Dorn im Auge. Als er eines Tages eine total verletzende Bemerkung über Hexen macht, schreibt sie einen Fluch, der Pike in eine Hexe verwandeln soll. Nun gerät alles außer Kontrolle. Um Pike zu retten begeben sich die beiden auf einen unfreiwilligen Campingtrip tief in die Wälder der Pazifikküste. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Eule, die Pike das Leben kosten könnte. Während sie den Gefahren der Wildnis trotzen, merken sie, dass sie doch mehr verbindet als zunächst angenommen. Iris muss entscheiden, wie weit sie gehen will, um ihre Geheimnisse zu bewahren...
Der TikTok-Hit!
- Romantasy vom Feinsten: Ein Pageturner voller Hexen, Magie und Liebe.
- Die Sensation in der BookTok-Community: Von New York Times-Bestsellerautorin Rachel Griffin.
- Alle angesagten Tropes in einem Buch: Enemies-to-Lovers, Forced Proximity und Only one Bed.
- Trendthema Hexen: magisch und empowernd für Fantasy-Fans ab 14 Jahren.
- Atemberaubendes Setting: die Liebesgeschichte zwischen einer Hexe und einem Menschen vor der Kulisse des nordamerikanischen Olympic-Nationalparks.
Das immersive Fantasyabenteuer von Bestsellerautorin Rachel Griffin zieht Leserinnen und Leser in seinen Bann. Die BookTok-Community feiert diesen New York Times-Bestseller auf TikTok. Ein spannender Pageturner voller Magie! Ein tolles Buch für Hexenbegeisterte und Fantasy-Fans ab 14 Jahren.
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Zauberhaft
Aarany aus Berlin am 26.10.2023
Bewertungsnummer: 2053248
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Cover & Klappentext
Zuerst ist es ja das Cover, das die Aufmerksamkeit auf ein Buch lenkt, und obwohl ein Model genutzt wurde, gefällt es mir. Das Problem besteht einfach immer, dass man sich die Protagonisten anders vorstellt als vorgegeben. Der Klappentext hat letztendlich den Ausschlag gegeben, dieses Buch zu lesen.
Meinung
Das Cover und der Titel provozieren eine gewisse Erwartungshaltung an die Hauptprotagonistin Iris. Man assoziiert Freiheit, Ausgelassenheit, Freude. Nur wenig trifft auf Iris zu, die nach einem Unglück mit ihrer Mutter an die amerikanische Westküste zieht. Dort betreiben sie eine Station für verletzte Wildtiere. Dass sie eine Hexe ist, verschweigt sie. Insbesondere vor Pike verheimlicht sie es, ihrem Kollegen, der Hexen hasst. Das ist einer von vielen Gründen, warum die beiden kein gutes Verhältnis zueinander haben und Iris einen Fluch wirkt, der zwar für Pike bestimmt war, ihn aber nie treffen sollte. Leider kommt ihr ein Fleckenkauz in die Quere, der den Fluch an sich reißt. Nun müssen sie und Pike das zudem verletzte Tier finden, damit keine Katastrophe geschieht.
Anfangs hatte ich meine Probleme mit Iris, aus deren Sicht das gesamte Buch geschrieben ist. Es hat etwas gedauert, bis ich Zugang zu ihr fand und mich in ihr wiedererkannte. Sie ist jemand, der viele Ängste und Schuldgefühle mit sich trägt, sich eher Tieren zuwendet und Menschen möglichst meidet. Damit will sie verhindern, dass jemand herausfindet, dass sie eine Hexe ist. Zwar sind in dieser Welt Hexen bekannt, aber es ist etwas Andersartiges, was bei manchen Menschen zu Misstrauen führt.
Der Hauptteil dreht sich um Iris und Pike, die in den Wäldern der Pazifikküste nach dem Fleckenkauz suchen. Dabei spürt man die Liebe der Autorin zur Natur. Hier blüht Iris auf, hier fühlt sie sich wohl. Und es wurde so gut dargestellt, dass, selbst wenn ich kein Faible für Wälder hätte, ich es mit allen Sinnen eingefangen habe. Ich gehöre zu den Personen, die stundenlang durch Wälder laufen können. Dort kann ich abschalten, und auch als Nicht-Hexe spüre ich die Magie der Wälder. Es wurde so bildgewaltig und eindringlich beschrieben, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. Das Können der Autorin, mit Worten umzugehen, kommt hier besonders zum Tragen.
Insgesamt ist die Story eher ruhig, zurückhaltend, beinahe lautlos. Hier gibt es keine drängende Energie, die sich Gehör verschaffen will, deswegen muss man sich auf diesen Roman einlassen. Natürlich hat er seine Höhen. Es gibt spannende Momente, untermalt von der Annäherung zwischen Iris und Pike, die sich zum ersten Mal auf die andere Person einlassen. Eine Unterhaltung führen, die nicht nur von Beleidigungen begleitet wird; beginnen, sich kennenzulernen, und Verständnis finden.
Hier muss wohl jeder selbst entscheiden, ob die Beziehung zwischen Iris und Pike im Mittelpunkt steht. Ich muss sagen, ich konnte Iris’ Abneigung anfangs verstehen, war aber letztlich auch in der Lage, mich in Pike hineinzuversetzen. Trotzdem drehte sich für mich alles um Iris. Ich will hier gar nicht von einer überwältigenden Entwicklung sprechen, sondern eher einem Aufzeigen ihrer Facetten. Je weiter das Buch voranschritt, desto mehr gab es an ihr zu entdecken. Und das hat mich in den Bann gezogen.
Fazit
Dieses Buch ist ausnehmend gut geschrieben und hat mich tief berührt. Es zeigt auch Prallelen zu unserer Gesellschaft auf, dass Andersartigkeit nicht immer toleriert wird. Aber es beweist auch, dass in jedem Menschen viel mehr steckt, als man anfangs vermuten mag. Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung!
Inhalt: In einer Welt, in der…
Sonjalein1985 aus Bad Salzuflen am 15.10.2023
Bewertungsnummer: 3006438
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Inhalt: In einer Welt, in der Hexen Teil der Gesellschaft sind, beschließt die 18-jährige Iris, nach einer Tragödie, diesen Teil von sich zu verbergen und gemeinsam mit ihrer Mutter einen Neuanfang zu wagen. Doch auf der Station für verletzte Wildtiere trifft sie ausgerechnet auf den Praktikanten Pike, der sie nicht nur immer wieder zur Weißglut treibt, sondern ihr auch klarmacht, wie sehr er Hexen verabscheut. Um ihren Frust loszuwerden, beschließt sie, einen Fluch gegen ihn auszusprechen, diesen nie aber wirklich zu aktivieren. Dumm nur, dass eine Eule und das Schicksal ganz andere Pläne haben. Und ehe sie es sich versieht, muss Iris ausgerechnet mit Pike in die Wildnis gehen, um die Eule zu finden und den Fluch zu verhindert. Und während die beiden sich immer näher kommen, muss Iris entscheiden, wie weit sie gehen wird, um ihr Geheimnis zu bewahren. Meinung: „Wild is the Witch – verfluchte Nähe“ ist ein spannendes und magisches Buch, in dem die Hexen Teil der Gesellschaft sind. Sie können ihre Magie entweder auf Tiere, Pflanzen oder Menschen anwenden und sind so zu einem wichtigen Teil in der Medizin oder der Landwirtschaft geworden. Und sie unterliegen dem Hexenrat, der dafür sorgt, dass Regeln und Gesetzte eingehalten werden. Vor allem einen Menschen in eine Hexe zu verwandeln, steht unter höchster Strafe, da dies den Menschen das Leben kosten könnte. Nach einer Tragödie hat die 18-jährige Iris beschlossen, zu verheimlichen, was sie wirklich ist und lebt gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Wildtierreservat. Da sie ohnehin besser mit Tieren als mit Menschen klarkommt, ist die ernste, mitfühlende und auf den ersten Blick abweisende junge Frau hier glücklicher als je zuvor. Nur der Praktikant Pike Adler, ein angehender Ornithologe, macht ihr mit seinem Spot und seiner Arroganz das Leben schwer. Als er dann ausgerechnet eine fiese Bemerkung über Hexen macht, tut Iris, was ihre Großmutter ihr geraten hatte. Sie schreibt einen Fluch, um ihn der Erde zu übergeben. Jedoch wird dieser Fluch versehentlich an einen Fleckenkauz gebunden, der sich prompt damit davon macht. Um eine Katastrophe zu verhindern, muss Iris die Eule so schnell wie möglich finden. Und dafür braucht sie ausgerechnet Pikes Hilfe. Pike ist auf den ersten Blick nervig und arrogant. Allerdings steckt mehr in ihm als zuerst gedacht und die vorsichtige Annäherung zwischen den beiden ist süß und gut gemacht. Ebenso wie der gemeinsame, nicht ganz ungefährliche Aufenthalt in der Wildnis. Die Geschichte ist spannend, voller Magie und Gefühlen. Nebenbei werden so wichtige Themen wie Selbstfindung und Verlust angesprochen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich mochte dieses Buch und habe mich gut unterhalten gefühlt, also kann ich „Wild is the Witch“ nur auf ganzer Linie empfehlen. Fazit: Ein magisches, spannendes und unterhaltsames Buch, das auch ernste Themen behandelt. Sehr zu empfehlen.
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