Black Beauty Die Autobiographie eines Pferdes
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
ab 8 Jahr(e)
Verkaufsrang
55088
Erscheinungsdatum
15.05.2023
Herausgeber
André HoffmannVerlag
AtheneMedia-VerlagSeitenzahl
200 (Printausgabe)
Dateigröße
1025 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783869926261
Das Buch beschreibt die Zustände unter den Londoner Pferdedroschkenfahrern, einschließlich der finanziellen Härten, die ihnen durch hohe Lizenzgebühren und niedrige, gesetzlich festgelegte Fahrpreise entstehen. Eine Fußnote auf einer Seite in einigen Ausgaben besagt, dass kurz nach der Veröffentlichung des Buches der Unterschied zwischen 6-Tage-Droschkenlizenzen (die sonntags nicht verkehren dürfen) und 7-Tage-Droschkenlizenzen (die sonntags verkehren dürfen) abgeschafft und die Droschkenlizenzgebühr stark reduziert wurde.
Sewell verwendet in Black Beauty Anthropomorphismus. Der Text setzt sich für eine gerechtere Behandlung von Pferden im viktorianischen England ein. Die Geschichte wird aus der Sicht von Black Beauty erzählt, und so erhalten die Leserinnen und Leser wohl einen Einblick in das Leid der Pferde, die von den Menschen mit einschränkenden technischen Gegenständen wie dem "tragenden Zügel" und den "Scheuklappen" sowie mit Verfahren wie dem Abschneiden der Pferdeschwänze behandelt werden. So beschreibt Ginger Black Beauty die körperlichen Auswirkungen des "tragenden Zügels" mit den Worten: "Es ist schrecklich... dein Hals schmerzt, bis du nicht mehr weißt, wie du ihn tragen sollst... es tat meiner Zunge und meinem Kiefer weh, und das Blut von meiner Zunge bedeckte den Schaum, der immer wieder von meinen Lippen flog." Tess Coslett hebt hervor, dass Black Beautys Geschichte so strukturiert ist, dass er denen, denen er dient, ähnlich wird. Die Pferde im Text zeigen Reaktionen sowie Emotionen und Eigenschaften wie Liebe und Treue, die denen der Menschen ähneln. Coslett betont, dass Black Beauty zwar nicht das erste Buch ist, das im Stil einer Tierautobiografie geschrieben wurde, dass es aber ein Roman ist, der es dem Leser ermöglicht, in das Bewusstsein der Pferde hinein- und wieder herauszugleiten und so die Kluft zwischen Mensch und Tier zu verwischen". Dwyer weist darauf hin, dass Ende des 19. Jahrhunderts die Sorge um das Wohlergehen der Tiere oft durch Nützlichkeitserwägungen vermittelt wurde", was bedeutet, dass man diese Tiere, Pferde, so betrachtete, dass sie die Arbeit mit allen Mitteln erledigten, anstatt den Ansatz zu verfolgen, das Tier zu verteufeln.
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