Leidest du noch oder liebst du schon? »Zwei Herzen wohnen, ach! in meiner Brust« Zwischen Verpflichtung und Verlangen – auf der Suche nach einem beständigen Glück. Hansi meint, als Teilzeitbestatterin, Ehefrau und Mutter eines kleinen Sohnes ein perfektes Leben zu führen. Doch dann konfrontiert ein traumatisches Erlebnis sie mit Léona – eine Seite von Hansi, die sie seit ihrer Kindheit verdrängen musste. Der Ruf der lebenshungrigen Léona wird lauter und Hansi steht vor der Herausforderung, sich als ganze Persönlichkeit zu lieben. Kann sie den inneren Kampf zwischen ihrem vernünftigen Hansi Anteil und dem der sinnlichen Léona beenden und ihre Versöhnung leben? »Überwiegend Himmel. Ein Frauenleben« ist eine tiefgehende Erzählung über den Mut, altgewohnte Begrenzungen zu überwinden und die transformative Kraft der Selbstliebe zu erleben. Ein Roman, der nicht nur berührt, sondern auch inspiriert, den eigenen Weg zum Glück zu finden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
19.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Roman, der fordert, berührt und nachklingt
Katrin Winter – Meine Resonanz zu diesem Buch
Buchresonanz zu Überwiegend Himmel von Maria M. Koch
„Manchmal muss man den Blick heben, um den Himmel zu sehen – auch wenn die Schatten noch da sind.“
Ein Roman, der fordert, berührt und zum Nachdenken zwingt.
Zwei Stimmen – Leonora und Hansi – zwei Seiten einer Frau.
Getrieben von Pflichten, Sehnsucht und der Suche nach sich selbst.
Was passiert, wenn Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verwoben sind?
Wie findet man Selbstliebe, wenn die eigene Geschichte voller Brüche ist?
Und wie kann Hoffnung entstehen, wo so viel Schmerz war?
Überwiegend Himmel – ernst, tiefgründig, und am Ende doch ein leiser Aufruf, das eigene Glück zu suchen.
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Beschreibung / ausführliche Rezension:
Der Einstieg in Überwiegend Himmel fiel mir zunächst nicht leicht. Vor allem der Wechsel zwischen den beiden Seiten der Protagonistin – Leonora, der suchenden, gefühlvollen Frau, und Hansi, der angepassten, vernunftgesteuerten Alltagskämpferin – hat mich anfangs etwas aus dem Lesefluss gebracht. Doch genau diese beiden Stimmen sind der Schlüssel, um die innere Zerrissenheit und Entwicklung der Hauptfigur zu verstehen.
Die Geschichte begleitet eine Frau, die zwischen familiären Pflichten, gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Sehnsüchten ihren Weg sucht. Dabei greift die Autorin mutig sehr schwere Themen auf: emotionale und körperliche Gewalt, Missbrauch, traumatische Kindheitserfahrungen, Einsamkeit, Verlust, aber auch Hoffnung, Heilung und die Frage, wie Selbstliebe entstehen kann.
Mit der Zeit entfaltet der Roman eine enorme Sogwirkung. Die einzelnen Handlungsstränge verweben sich geschickt, und am Ende fügen sich die roten Fäden zu einem stimmigen Gesamtbild. Besonders beeindruckend sind die feinfühligen und bildhaften Beschreibungen – sei es in den inneren Monologen, den Rückblenden oder den intensiven Begegnungen mit anderen Figuren.
Insgesamt trägt die Geschichte eine spürbare Schwermut, die mich immer wieder dazu gebracht hat, Pausen einzulegen und das Gelesene wirken zu lassen. Das ist kein leichter Wohlfühlroman – es ist ein Buch, das fordert, aufrüttelt und nachhaltig berührt.
Mein Fazit: Überwiegend Himmel ist ein tiefgehender, emotionaler Roman, der schwierige Themen mit viel Feingefühl behandelt. Wer bereit ist, sich auf eine bewegende und fordernde Leseerfahrung einzulassen, wird mit einer Geschichte belohnt, die lange im Herzen nachklingt.
Instagram: @autorin_kathrin_winter
Unbezahlte Werbung – selbst gekauft, kein Rezensionsexemplar
Bewertung
5/5
19.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Roman, der fordert,…
Ein Roman, der fordert, berührt und nachklingt Katrin Winter – Meine Resonanz zu diesem Buch Buchresonanz zu Überwiegend Himmel von Maria M. Koch „Manchmal muss man den Blick heben, um den Himmel zu sehen – auch wenn die Schatten noch da sind.“ Ein Roman, der fordert, berührt und zum Nachdenken zwingt. Zwei Stimmen – Leonora und Hansi – zwei Seiten einer Frau. Getrieben von Pflichten, Sehnsucht und der Suche nach sich selbst. Was passiert, wenn Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verwoben sind? Wie findet man Selbstliebe, wenn die eigene Geschichte voller Brüche ist? Und wie kann Hoffnung entstehen, wo so viel Schmerz war? Überwiegend Himmel – ernst, tiefgründig, und am Ende doch ein leiser Aufruf, das eigene Glück zu suchen. ⸻ Beschreibung / ausführliche Rezension: Der Einstieg in Überwiegend Himmel fiel mir zunächst nicht leicht. Vor allem der Wechsel zwischen den beiden Seiten der Protagonistin – Leonora, der suchenden, gefühlvollen Frau, und Hansi, der angepassten, vernunftgesteuerten Alltagskämpferin – hat mich anfangs etwas aus dem Lesefluss gebracht. Doch genau diese beiden Stimmen sind der Schlüssel, um die innere Zerrissenheit und Entwicklung der Hauptfigur zu verstehen. Die Geschichte begleitet eine Frau, die zwischen familiären Pflichten, gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Sehnsüchten ihren Weg sucht. Dabei greift die Autorin mutig sehr schwere Themen auf: emotionale und körperliche Gewalt, Missbrauch, traumatische Kindheitserfahrungen, Einsamkeit, Verlust, aber auch Hoffnung, Heilung und die Frage, wie Selbstliebe entstehen kann. Mit der Zeit entfaltet der Roman eine enorme Sogwirkung. Die einzelnen Handlungsstränge verweben sich geschickt, und am Ende fügen sich die roten Fäden zu einem stimmigen Gesamtbild. Besonders beeindruckend sind die feinfühligen und bildhaften Beschreibungen – sei es in den inneren Monologen, den Rückblenden oder den intensiven Begegnungen mit anderen Figuren. Insgesamt trägt die Geschichte eine spürbare Schwermut, die mich immer wieder dazu gebracht hat, Pausen einzulegen und das Gelesene wirken zu lassen. Das ist kein leichter Wohlfühlroman – es ist ein Buch, das fordert, aufrüttelt und nachhaltig berührt. Mein Fazit: Überwiegend Himmel ist ein tiefgehender, emotionaler Roman, der schwierige Themen mit viel Feingefühl behandelt. Wer bereit ist, sich auf eine bewegende und fordernde Leseerfahrung einzulassen, wird mit einer Geschichte belohnt, die lange im Herzen nachklingt. Instagram: @autorin_kathrin_winter Unbezahlte Werbung – selbst gekauft, kein Rezensionsexemplar
Bewertung
5/5
18.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Beschwingt und sprachlich stark
"Überwiegend Himmel. Ein Frauenleben” ist mein erstes Buch von Maria M. Koch und ich bin der Protagonistin Hansi Himmel wahnsinnig gerne gefolgt, weil es auf so verschiedenen Ebenen toll und einzigartig für mich war.
Wirklich beeindruckt war ich von dem Schreibstil der Autorin, der niemals kitschig oder zu viel war und das, obwohl die Protagonistin Hansi Himmel durch etliche Höhen wie auch Tiefen geht. Was Hansi erlebt, reicht locker für fünf Leben! Trotz dieser Fülle an großen Themen, die dieser Roman aufwirft - unter anderem Gewalt in der Ehe, Schwangerschaft, Migration, Tod -, habe ich diese Geschichte wie einen großartigen Kinofilm auf der Leinwand vor mir erlebt.
Die Autorin verwendet tolle Bilder, keine abgelutschten Metaphern, sondern findet ihren eigenen unverwechselbaren Stil. Dieser ist präzise, die Sätze oft nicht besonders lang, und doch ist er zugleich tiefgründig wie auch poetisch. Dazu kommen wunderschöne Naturbeschreibungen, für die die Autorin immer wieder neue Bilder findet, und die sie mit dem Leben der Protagonistin verknüpft.
“Eine Amsel schlug aufgeregt in den Zweigen der nahen Platane. Um sie zu sehen, drehte ich mich zurück auf den Rücken und streckte die Arme und Beine weit von mir. Der Impuls, die Welt zu umarmen, erfüllte mich, egal, wie sie war. Es war meine Welt und ich wollte sie annehmen mit allem Schweren und Leichtem, das sie ausmachte.”
Genau diese Mischung, das Schwere und Leichte, das Hansi im Leben erfährt und auch annimmt, diese Lebenslust der Protagonistin ist im ganzen Buch spürbar und ist für mich besonders reizvoll und auch irgendwie eine Botschaft für mich. Geliebt habe ich außerdem die Entwicklung der Freundschaft zwischen Erika und Hansi, die ich sehr authentisch fand. Jeder/jede von uns lebt oft so vor sich hin und kämpft mit den Problemen, aber warum tauscht man sich nicht ab und zu aus und teilt die Sorgen?
Am Ende fühlt man sich als Leser beschwingt wie Hansi im Wasser und müde, aufgedreht, auf jeden Fall hoffnungsvoll. Eine besondere Reise und absolute Leseempfehlung für alle, die Selbstfindungsromane mögen, aber eben auch nicht nur von den leichten Seiten des Lebens lesen wollen!
Bewertung
5/5
22.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein beeindruckender Roman!
"Überwiegend Himmel" ist ein Roman über eine junge Frau auf der Suche nach Liebe und Glück. Das Schicksal mutet ihr harte Brocken zu, an denen man sich wahrlich verschlucken kann. Doch die gefühlvolle und zugleich verstandesbetonte Léona/Hansi schafft es, auf die Herausforderungen und Veränderungen zu reagieren und das Blatt zu wenden.
Mit der Stimme einer nahbaren Ich-Erzählerin packt die Autorin unumwunden Themen an und durchwirkt die Dialoge, Erinnerungen und Ereignisse mit poetischen Naturbeschreibungen, die mir ganz besonders gut gefallen haben.
Ein Mut machendes und beeindruckendes Buch einer starken Autorin.
Bewertung
aus Claußnitz
5/5
02.06.2023
Buch (Taschenbuch)
sehr emotional
Ich finde den Schreibstil der Autorin Maria sehr angenehm zu lesen. Die Personen- und Bildbeschreibungen waren sehr gut vorstellbar und die Handlungen recht gut nachvollziehbar. Die schwierige Problematik war sehr emotional und realitätsnah beschrieben und durch die schönen Beschreibungen des Himmels und der Landschaft konnte ich mich recht gut hineinversetzen. Habe langsam gelesen, um kein Wort zu verpassen. Ich hatte großen Spaß beim Lesen. Das Buch konnte ich kaum weg legen, so hat es mich gefesselt. Hansi Leona hat viele eigene Probleme und merkt, dass es so nicht weiter geht. Trotzdem ist sie immer für Andere zur Stelle und hilft. Aber ihre Probleme werden immer mehr. Durch neue Leute und Situationen bekommt sie Ansätze, um sich selbst zu helfen und auch mal an sich zu denken. Ein wirklich schwieriges Thema sehr gelungen und gefühlvoll umgesetzt. danke für das tolle Buch.
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