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Produktbild: The Cement Garden
Artikelbild von The Cement Garden
Ian McEwan

1. The Cement Garden

The Cement Garden

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oleg Tomilin

Spieldauer

3 Stunden und 58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

10

Verlag

Eksmo

Übersetzt von

Nataliya Holmogorova

Sprache

Russisch

EAN

9785041486549

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Oleg Tomilin

Spieldauer

3 Stunden und 58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

10

Verlag

Eksmo

Übersetzt von

Nataliya Holmogorova

Sprache

Russisch

EAN

9785041486549

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Ian McEwans erster Roman "The…

Lisega am 21.06.2011

Bewertungsnummer: 2698218

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ian McEwans erster Roman "The Cement Garden” ist eine verstörende Familiengeschichte: Die vier Geschwister Jack, Julie, Sue und Tom leben mit ihren Eltern einsam am Ende einer verlassenen Straße. Als Dad und Mum kurz nacheinander sterben, nutzen sie ihre Isolation und verschweigen den Tod der Mutter, weil sie ihr Haus nicht verlassen und v.a. nicht getrennt werden wollen. Da Sommerferien sind, geht ihr Plan auf. Doch das Familienleben ohne Eltern gerät nach und nach außer Kontrolle: Die Küche verwahrlost, Ich-Erzähler Jack lässt sich gehen, Tom trägt plötzlich Mädchenkleidung und verhält sich wieder wie ein Baby, und die im Keller einzementierte Mutter beginnt zu riechen. Als Julies Freund Derek in das fragile Familienleben eintritt, gerät die Welt der Geschwister vollends aus den Fugen. Ein sehr beklemmender Roman, der nüchtern, aber gekonnt die Gefühlswelt pubertierender Teenies wiedergibt und auf morbide Weise das sexuelle Erwachen Jacks und Julies mit dem Tod der Eltern verknüpft. So erlebt der dauernd masturbierende Jack seinen ersten Samenerguss just, als der Vater im Garten tot zusammenbricht, und der "Soundtrack“ zu Jacks und Julies finalem Inzest ist Dereks Aufhämmern des Betonsargs der Mutter. Ian McEwan beschreibt all diese grotesken Situationen so sachlich, dass dem Leser die Entwicklung des Zusammenlebens der Geschwister ganz natürlich erscheint. Man mag ihr Tun nicht moralisch bewerten. McEwan ist mit "The Cement Garden“ wirklich ein spannendes Psychogramm gelungen, faszinierend und glänzend geschrieben.

Ian McEwans erster Roman "The…

Lisega am 21.06.2011
Bewertungsnummer: 2698218
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ian McEwans erster Roman "The Cement Garden” ist eine verstörende Familiengeschichte: Die vier Geschwister Jack, Julie, Sue und Tom leben mit ihren Eltern einsam am Ende einer verlassenen Straße. Als Dad und Mum kurz nacheinander sterben, nutzen sie ihre Isolation und verschweigen den Tod der Mutter, weil sie ihr Haus nicht verlassen und v.a. nicht getrennt werden wollen. Da Sommerferien sind, geht ihr Plan auf. Doch das Familienleben ohne Eltern gerät nach und nach außer Kontrolle: Die Küche verwahrlost, Ich-Erzähler Jack lässt sich gehen, Tom trägt plötzlich Mädchenkleidung und verhält sich wieder wie ein Baby, und die im Keller einzementierte Mutter beginnt zu riechen. Als Julies Freund Derek in das fragile Familienleben eintritt, gerät die Welt der Geschwister vollends aus den Fugen. Ein sehr beklemmender Roman, der nüchtern, aber gekonnt die Gefühlswelt pubertierender Teenies wiedergibt und auf morbide Weise das sexuelle Erwachen Jacks und Julies mit dem Tod der Eltern verknüpft. So erlebt der dauernd masturbierende Jack seinen ersten Samenerguss just, als der Vater im Garten tot zusammenbricht, und der "Soundtrack“ zu Jacks und Julies finalem Inzest ist Dereks Aufhämmern des Betonsargs der Mutter. Ian McEwan beschreibt all diese grotesken Situationen so sachlich, dass dem Leser die Entwicklung des Zusammenlebens der Geschwister ganz natürlich erscheint. Man mag ihr Tun nicht moralisch bewerten. McEwan ist mit "The Cement Garden“ wirklich ein spannendes Psychogramm gelungen, faszinierend und glänzend geschrieben.

makaber

Bewertung am 03.12.2011

Bewertungsnummer: 756365

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jack, der Erzähler der Geschichte, lebt gemeinsam mit seinen Eltern und seinen Geschwistern Julie, Sue und Tom in einem Haus inmitten eines Abbruchgebietes irgendeiner Vorstadt. Als der verhasste, eigenbrötlerische Vater der gesellschaftlich weitgehend isolierten Familie an seinem Herzleiden stirbt, dauert es nicht lange, bis ihm die krebskranke Mutter nachfolgt, womit die Kinder erst mal sich selbst überlassen sind. Um nicht getrennt und in Heime abgeschoben zu werden, beschließen diese kurzerhand, den Tod der Mutter zu vertuschen und zementieren diese im Keller des Hauses mit hinterlassenen Materialbeständen ihres Vaters ein. Aufgrund der unmittelbar anstehenden Sommerferien schöpft zunächst auch niemand Verdacht und die Dinge nehmen ihren Lauf… Dem Leser präsentiert sich hier ein gekonnt konstruiertes Kammerspiel des Schreckens, die beklemmende Charakterstudie von vier Kindern im Altersspektrum von sechs bis siebzehn Jahren in einer absoluten, schier undenkbaren Ausnahmesituation und wie sie mit dieser umgehen. Mit sehr viel psychologischem Einfühlungsvermögen in junge Seelenwelten schleudert der Autor die Geschwister in seinem Buch durch alle emotionalen Gefühlszustände vom Genießen plötzlicher totaler Freiheit, dem Ausloten und Ausleben gegenseitiger Abhängigkeiten und Machtdemonstrationen, dann wieder elementarer Angst und Panik bis hin zu zeitweise völliger Realitätsverdrängung und Abstumpfung. Ein außergewöhnliches, ganz spezielles Leseerlebnis, das einen in seinen Bann zieht.

makaber

Bewertung am 03.12.2011
Bewertungsnummer: 756365
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jack, der Erzähler der Geschichte, lebt gemeinsam mit seinen Eltern und seinen Geschwistern Julie, Sue und Tom in einem Haus inmitten eines Abbruchgebietes irgendeiner Vorstadt. Als der verhasste, eigenbrötlerische Vater der gesellschaftlich weitgehend isolierten Familie an seinem Herzleiden stirbt, dauert es nicht lange, bis ihm die krebskranke Mutter nachfolgt, womit die Kinder erst mal sich selbst überlassen sind. Um nicht getrennt und in Heime abgeschoben zu werden, beschließen diese kurzerhand, den Tod der Mutter zu vertuschen und zementieren diese im Keller des Hauses mit hinterlassenen Materialbeständen ihres Vaters ein. Aufgrund der unmittelbar anstehenden Sommerferien schöpft zunächst auch niemand Verdacht und die Dinge nehmen ihren Lauf… Dem Leser präsentiert sich hier ein gekonnt konstruiertes Kammerspiel des Schreckens, die beklemmende Charakterstudie von vier Kindern im Altersspektrum von sechs bis siebzehn Jahren in einer absoluten, schier undenkbaren Ausnahmesituation und wie sie mit dieser umgehen. Mit sehr viel psychologischem Einfühlungsvermögen in junge Seelenwelten schleudert der Autor die Geschwister in seinem Buch durch alle emotionalen Gefühlszustände vom Genießen plötzlicher totaler Freiheit, dem Ausloten und Ausleben gegenseitiger Abhängigkeiten und Machtdemonstrationen, dann wieder elementarer Angst und Panik bis hin zu zeitweise völliger Realitätsverdrängung und Abstumpfung. Ein außergewöhnliches, ganz spezielles Leseerlebnis, das einen in seinen Bann zieht.

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The Cement Garden

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