Produktbild: Willkommen in Auschwitz

Willkommen in Auschwitz Erzählungen

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17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Herausgeber

Artur Becker

Verlag

Edition w

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3028 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Artur Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783949671579

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Herausgeber

Artur Becker

Verlag

Edition w

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3028 KB

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1. Auflage

Übersetzt von

Artur Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783949671579

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  • SimoneF

    5/5

    30.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Sehr lesenswert

    In "Willkommen in Ausschwitz" wurde eine Auswahl an Erzählungen des polnischen Schriftstellers Tadeusz Borowski in neuer Übersetzung herausgegeben. Ich habe in diesem Buch erstmals etwas von Tadeusz Borowski gelesen und war zunächst verstört von seiner Art zu schreiben. Es dauerte daher eine Weile, bis ich mich in die Erzählungen eingelesen hatte. Dann wurde mir die Wucht und Stärke seines lakonischen, teils zynischen Schreibstils bewusst, mit dem er die Hierarchien der Häftlinge, die Normalität des Lageralltags und die Vernichtungsmaschinerie beschrieb. Die Erzählungen zeigen auf erschreckende Weise, wie dünn die Firnis der Kultur, der Moral und Menschlichkeit ist, unter der die Rohheit des Menschen verborgen ist. Ein sehr wichtiges und lesenswertes Buch mit einem ausführlichen und hilfreichen Vorwort von Artur Becker.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    15.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch

    Dieses Buch, das in der „Edition W“ des Westend-Verlages erschienen ist, setzt dem polnischen Schriftsteller Tadeusz Borowski (1922 - 1951) ein Denkmal. Der Autor überlebt als politischer Häftling 3 Konzentrationslager der Nazis. Er endete in jungen Jahren mit Selbstmord: „Den Gaskammern der Nazis war er entkommen, aber für seinen Suizid wählte er trotzdem das Gas, das er in seiner Warschauer Wohnung aufgedreht hatte.“ Warum Borowski Suizid begangen hat, in ungeklärt. Ob die Gerüchte über eine Liebschaft oder die Anfeindungen durch Nachkriegspolitik in Polen hier eine Rolle spielten, lassen sich nicht mehr feststellen. 1946 verschreibt er sich ganz der kommunistischen Ideologie und tauscht damit ein Terrorregime gegen ein anderes. Das ist zudem auch deswegen verwunderlich, weil seine aus der Ukraine stammenden Eltern von Stalin in Straflager verschleppt worden sind. Tatsache ist, dass sich Borowski vor allem mit seinen Erzählungen „Willkommen in Auschwitz“ und „Meine Damen und Herren, bitte zum Gas“ wenig Freunde gemacht hat. Er zeigt, dass sich auch unter den jüdischen Mitgefangenen in den Konzentrationslagern immer wieder willfährige Helfer des Terrorregimes gefunden haben, die, um ihr eigenes Überleben (zumindest für einige Zeit) zu retten, die Befehle ausgeführt haben. Dass diese Darstellung von Opfern als Mittätern, in Polen nicht überall gut angekommen ist, verwundert nicht weiter. Hier in diesem Buch finden sich neben den schon erwähnten Essays noch folgende Geschichten aus dem KZ Auschwitz: „Der Abschied von Maria“ „Ein Junge mit der Bibel“ „Leute, die liefen“ „Ein Tag in Harmense“ Herausgeber Arthur Becker erklärt im Vorwort wie er sich dem Autor Borowksi angenähert hat. Im Nachwort werden die häufigsten Begriffe des Lagerlebens, soweit sie nicht durch Fußnoten erläutert sind, beschrieben. Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Es bildet genau den Lageralltag eines, wie Borowski von sich selbst sagt, „Privilegierten“, also in seiner Definition „Mittäters“, ab. Der Schreibstil ist manchmal ironisch und berührt durch seine klare Sprache. Die Grenzen zwischen gut und böse verschwimmen Fazit: Diesem Vermächtnis, das eines der wichtigsten Zeugnisse der Holocaustliteratur ist, gebe ich gerne 5 Sterne.

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