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Produktbild: Koller

Koller

11

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.02.2023

Verlag

Steidl GmbH & Co. OHG

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

378 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783969992340

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

08.02.2023

Verlag

Steidl GmbH & Co. OHG

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

378 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783969992340

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  • Milienne

    aus Essen

    5/5

    03.07.2023

    eBook (ePUB)

    Ein Roadtrip, der viele…

    Ein Roadtrip, der viele Fragen aufwirft Chris lernt Koller kennen und noch bevor er sich sicher ist, ob Koller sein richtiger Name ist, erleben die beiden innerhalb einer Woche mehr zusammen als andere in jahrelangen Beziehungen. Ursprünglich war der Plan, an die Ostsee zu fahren, Koller erwähnt beiläufig seine Verbindung zu dem Ort. Dass der Ausflug einen Einblick in seine Kindheit bietet und noch weitere private Details enthüllen wird, ahnen beide nicht. Schnell wird Chris klar, warum Koller so ist, wie er eben ist. Während Chris aufgrund seiner distanzierten Mutter eher rational handelt, macht Koller seinem Namen alle Ehre und zeigt offen seine Emotionen. Obwohl zwei verschiedene Welten aufeinander treffen, passt es irgendwie, wenn auch vielleicht nicht für immer, zumindest für diesen ausgedehnten Roadtrip. Als Leser*in kann man sich genauso wenig der mitreißenden Art von Koller entziehen wie Chris. Obwohl man spürt, dass ein Leben mit ihm alles andere als stressfrei sein kann, bleibt man gefesselt. Was als unscheinbare Begegnung beginnt, entfaltet sich wie der Schmetterlingseffekt zu etwas Großem und wirft viele Fragen über das Leben auf. Besonders gelungen ist, dass diese Fragen nicht nur aus der Perspektive einer einzelnen Generation gestellt werden, sondern auch andere Altersgruppen einbezogen werden. Ungewöhnlicherweise wird der Fokus an einer Stelle auf die Geschichte von Kollers verstorbener Großmutter gelegt, obwohl sie in der erzählten Gegenwart nicht mehr lebt. Auch Chris eigene Vergangenheit kommt nicht zu kurz und wir erfahren, wie seine wissenschaftlich engagierte Mutter überhaupt zu einem Kind gekommen ist. Während wir als Leser viele Einblicke erhalten, scheinen Koller und Chris kaum ernsthafte Gespräche zu führen, die nicht ausarten. Das macht ihre Beziehung, sofern man sie als solche bezeichnen kann, nicht unbedingt plausibel. Dennoch ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren für den Roadtrip entscheidend und treibt einen zum Weiterlesen. Spannend ist auch die Einbeziehung der Hochwasserkatastrophe von 2021, die sich zu den vielen persönlichen Katastrophen im Leben der beiden dazu gesellt. Der direkte Stil passt wunderbar zu den beiden und man schließt diese Gegenpole doch sehr ins Herz.

  • ins_lebenlesen

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    16.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahrelang dümpelst Du durch…

    Jahrelang dümpelst Du durch Deinen Teich mit all Deinen Grenzen, Glaubenssätzen und Schutzmauern und plötzlich – in diesem Fall in einem Park in Leipzig – tritt jemand in Deinen Weg und alles ist anders. Du lässt alles stehen und liegen und tust das Mutigste, was Du je getan hast. Es sind die Zufälle, das Unbeabsichtigte, sagen wir einfach DAS LEBEN, das die tiefsten Spuren hinterlässt. Koller platzt mit seiner ganzen Präsenz, mit seiner behinderten Schwester, mit einer Ex-Freundin, die aber doch noch irgendwie seine Freundin ist, mit seiner ganzen brachialen Unbefangenheit und Unmittelbarkeit in das eher introvertierte Leben von Chris. Doch dass auch so einer mit überwältigenden Gefühlen und Unaussprechlichem zu tun hat, drückt sich in einer Flut von Tränen aus, die Kollers Gesicht in jedem stillen Moment überschwemmt. Von Chris, dessen Perspektive wir einnehmen, erfahren wir nicht viel. Er ist verschlossen, nachdenklich, voller Skepsis und Selbstzweifeln und VERLIEBT. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und schwupp, sitzen die beiden in einem alten VW Polo und wollen eigentlich ans Meer. Doch da im Leben selten das passiert, was der Plan ist, beginnt ein wilder Roadtrip auf den Spuren von Kollers Leben durch Deutschland ohne Navi, Karte und Kompass. Wow! Annika Büsing hat mich schon mit ihrem Debüt NORDSTADT überzeugt. Hier packt sie noch einen drauf. Sie übertrifft sich an Leichtigkeit, mit der sie spielerisch in Nebensätzen große Worte unterbringt. Während die Story scheinbar mühelos und mit viel Humor an Fahrt und Dynamik aufnimmt, gewinnen die Protagonisten mit jeder Seite an Tiefe. Wir driften von einer unerwarteten Wendung zur nächsten, teilweise wird es etwas absurd, aber das passt zu dem Trip. Gleichzeitig erzählt sie aber auch voller Wärme und Tiefe mit zarten Untertönen von Familie, Freundschaft, Geschwisterliebe, Homosexualität, Fragen von Schuld und Reue und von der langsam keimenden Liebe zwischen Chris und Koller. Wer NORDSTADT geliebt hat, wird KOLLER lieben, vielleicht sogar mehr. Wer beide nicht kennt: das müsst Ihr ändern!

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    03.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roadtrip, der viele Fragen aufwirft

    Chris lernt Koller kennen und noch bevor er sich sicher ist, ob Koller sein richtiger Name ist, erleben die beiden innerhalb einer Woche mehr zusammen als andere in jahrelangen Beziehungen. Ursprünglich war der Plan, an die Ostsee zu fahren, Koller erwähnt beiläufig seine Verbindung zu dem Ort. Dass der Ausflug einen Einblick in seine Kindheit bietet und noch weitere private Details enthüllen wird, ahnen beide nicht. Schnell wird Chris klar, warum Koller so ist, wie er eben ist. Während Chris aufgrund seiner distanzierten Mutter eher rational handelt, macht Koller seinem Namen alle Ehre und zeigt offen seine Emotionen. Obwohl zwei verschiedene Welten aufeinander treffen, passt es irgendwie, wenn auch vielleicht nicht für immer, zumindest für diesen ausgedehnten Roadtrip. Als Leser*in kann man sich genauso wenig der mitreißenden Art von Koller entziehen wie Chris. Obwohl man spürt, dass ein Leben mit ihm alles andere als stressfrei sein kann, bleibt man gefesselt. Was als unscheinbare Begegnung beginnt, entfaltet sich wie der Schmetterlingseffekt zu etwas Großem und wirft viele Fragen über das Leben auf. Besonders gelungen ist, dass diese Fragen nicht nur aus der Perspektive einer einzelnen Generation gestellt werden, sondern auch andere Altersgruppen einbezogen werden. Ungewöhnlicherweise wird der Fokus an einer Stelle auf die Geschichte von Kollers verstorbener Großmutter gelegt, obwohl sie in der erzählten Gegenwart nicht mehr lebt. Auch Chris eigene Vergangenheit kommt nicht zu kurz und wir erfahren, wie seine wissenschaftlich engagierte Mutter überhaupt zu einem Kind gekommen ist. Während wir als Leser viele Einblicke erhalten, scheinen Koller und Chris kaum ernsthafte Gespräche zu führen, die nicht ausarten. Das macht ihre Beziehung, sofern man sie als solche bezeichnen kann, nicht unbedingt plausibel. Dennoch ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren für den Roadtrip entscheidend und treibt einen zum Weiterlesen. Spannend ist auch die Einbeziehung der Hochwasserkatastrophe von 2021, die sich zu den vielen persönlichen Katastrophen im Leben der beiden dazu gesellt. Der direkte Stil passt wunderbar zu den beiden und man schließt diese Gegenpole doch sehr ins Herz.

  • Kaffeeelse

    5/5

    23.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe

    Schon mit ihrem Erstling „Nordstadt“ hatte mich Annika Büsing vollkommen erreicht und auch irgendwie verzaubert. Denn diese Schreibe, diese einfach wirkende Sprache hat etwas, sie trifft sofort mitten ins Herz und diese auf den ersten Blick einfach wirkenden Zeilen erzeugen eine Tiefe, die mitreißt. „Nordstadt“ war ein dünnes Buch, aber es hatte eine Wirkung wie ein Orkan! Deshalb war ich sofort angeknipst, als ich von „Koller“ hörte. Die Info zur Bestellung des Buches an den Buchladen meiner Wahl war die logische Schlussfolgerung nach der Lektüreerfahrung von „Nordstadt“. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch mit „Koller“ trifft mich Annika Büsing wieder. Wieder geht es um die Liebe und wieder geht es um Gegensätze und wieder versprüht dieses Buch einen immensen Zauber. Definitiv ein Lesehighlight! Und ich habe eine weitere Lieblingsautorin. Dies nach zwei Büchern zu sagen, ist zwar etwas gewagt, aber diese Intensität, die Frau Büsing hier in diesen beiden dünnen Büchern erzeugt, ist immens. Und Annika Büsings Blick auf ihre Charaktere zeigt mir eine gewisse Ähnlichkeit in unserem Denken. Was natürlich gewürdigt werden muss und gleichzeitig eine Neugier auf die hoffentlich noch kommenden Werke aus ihrer Feder erzeugt. Chris und Koller, ein Denker und ein Macher prallen hier in dem neuen Werk von Annika Büsing aufeinander. In einem Roadtrip durch Deutschland und zu sich selbst erobern die beiden Akteure mein Herz und Annika Büsing zeigt in diesen Protagonisten einen Blick auf das Wichtige im Leben. Dieses Wichtige in unseren kurzen Leben, dieses Wichtige, was wir in unserer Gesellschaft, in den Erwartungen der Anderen so schnell vergessen können. Was wir aber nicht vergessen sollten, denn am Ende sollte man nicht bedauern, etwas nicht getan zu haben, sondern eher sagen können, es war schön, ich komme gern wieder. Viva la Vida! Wie eine von mir hoch geschätzte Künstlerin einst sagte und genau nach diesem Grundsatz ein Leben voller Schmerzen und Intensität führte. Chapeau dafür! Für die Haltung dieser Künstlerin und für dieses wunderschöne kleine Buch von Annika Büsing. Unbedingt lesen! Also „Nordstadt“ und „Koller“ natürlich!

  • Daggy

    5/5

    06.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überzeugend

    Dieser zweite Roman von Annika Büsing erzählt von Chris, der einfach alle Planung über den Haufen wirft und mit Koller, dessen richtigen Namen er erst später erfährt, im geliehenen Polo II an die See fährt. In einer Road-Novel muss man wohl immer an die See fahren, keiner hat Sehnsucht nach den Bergen. Aber hier ergibt sich das Ziel durch den ehemaligen Wohnort von Kollers Oma. Sie ist an der Ostsee gelandet und hat dort Kois gezüchtet, doch nach ihrem Tod wurde der Teich ausgetrocknet. Nun will Koller dort hin und Chris begleitet ihn. Allerdings gibt es vorher noch zwei weitere Ort, die es abzufahren gilt und die liegen nicht auf dem direkten Weg zum eigentlichen Ziel. Im Laufe der Reise erfährt Chris immer wieder Neues über Koller, der selbst nicht viel von sich erzählt. „Chris zeigt wenig Empathie!“ ist ein mehrfach wiederholter Satz und er sagt viel über Chris aus, der aber im Laufe der Geschichte auch eine Veränderung durchmacht. Zwei eigenartige Typen haben sich in diesem Buch gefunden und sie machen es sich nicht leicht miteinander klarzukommen. Koller ist immer in Aktion, er handelt, ohne groß zu überlegen. Chris ein wenig verschroben, nicht so ganz in dieser Welt, denkt viel und stellt sich viele Fragen. Ich finde es sehr gut, wie die beiden quasi von ihrer plötzlichen Zuneigung aus zueinander finden müssen. Einfach machen sie es sich nicht. Das Buch besticht durch eine besondere Sprache, die aber leicht zu lesen ist. Christ erzählt uns die Geschichte und er spricht die Leserinnen und Leser direkt an, sehr höflich mit „Sie“ werden wir dann angesprochen. Aktuelle Themen, wie Corona und die Flut in der Eifel werden thematisiert und besonders gut gefallen mir die sehr sachlich gehaltenen Vorstellungen einiger Beteiligter, die die Handlung ergänzen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

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