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Produktbild: Dies ist mein letztes Lied

Dies ist mein letztes Lied Dies ist keine Heldenreise. Novelle, queer, Space Portal Fantasy, Musik

8

2,60 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Verlag ohneohren

Seitenzahl

150 (Printausgabe)

Dateigröße

1441 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903296596

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Verlag ohneohren

Seitenzahl

150 (Printausgabe)

Dateigröße

1441 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903296596

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bittersüße, poetische Novelle

Bewertung aus Hamburg am 22.06.2024

Bewertungsnummer: 2228447

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine bittersüße, poetische Novelle, die episodenhaft angelegt ist. Ich versuche mich mal an einer Interpretation. Nicht im Sinne von „Was möchte die Autorin uns damit sagen“, sondern wie diese Geschichte auf mich persönlich gewirkt hat. Die Hauptfigur Qui (deren Gender völlig offen bleibt und nicht benannt wird, auch nicht indirekt mit Pronomen) verschlägt es aufgrund ihrer Musik und durch mysteriöse Portale an ganz unterschiedliche Orte und Planeten. Qui liebt es zu musizieren, es ist ein wichtiger, essenzieller Teil dieser Figur. Unterwegs trifft Qui andere Leute, geht Beziehungen ein, wird erfolgreich mit der Musik, doch Qui erlebt auf der anderen Seite auch Verlust und Trauer, bis hin zu Depressionen und suizidalen Gedanken. Einige der Reisestationen sind dystopisch, andere eher utopisch und für mich schwingt da zwischen den Zeilen auch immer Kritik an realen Verhältnissen mit: am Kapitalismus, an der Umweltzerstörung, an der Gesellschaft. Auf der anderen Seite gibt es auch Hoffnungsvolles und Solidarität verschiedener Figuren. Ich deute das so, dass Quis Reise im Grunde symbolisch für das Leben steht: mit all seiner Freude, der Begegnung mit Menschen, die man mag oder liebt, aber auch mit vielen Problemen, Konflikten, die man nicht aus eigener Kraft lösen kann und mit all den Dingen, die man lernen oder verlernen muss. Und schließlich geht es auch darum, sich selbst zu finden und das, was einem im Leben besonders wichtig ist. Die Novelle liest sich auch ein bisschen wie eine Liebeserklärung an die Musik oder allgemein an die Kunst, die für viele Künstler*innen fast so wichtig ist wie die Luft zum Atmen. Jedem Kapitel sind übrigens Content Notes vorangestellt, das fand ich sehr gut. An einigen Stellen musste ich ein bisschen aus Rührung oder Traurigkeit weinen und das passiert mir nur sehr selten bei Büchern. Der Weltenbau steckt voller interessanter Details, die ganz nebenbei eingebaut sind, ohne störende Info-Dumps. Diese Novelle ist für mich in diesem Jahr ein Lesehighlight.

bittersüße, poetische Novelle

Bewertung aus Hamburg am 22.06.2024
Bewertungsnummer: 2228447
Bewertet: eBook (ePUB)

Eine bittersüße, poetische Novelle, die episodenhaft angelegt ist. Ich versuche mich mal an einer Interpretation. Nicht im Sinne von „Was möchte die Autorin uns damit sagen“, sondern wie diese Geschichte auf mich persönlich gewirkt hat. Die Hauptfigur Qui (deren Gender völlig offen bleibt und nicht benannt wird, auch nicht indirekt mit Pronomen) verschlägt es aufgrund ihrer Musik und durch mysteriöse Portale an ganz unterschiedliche Orte und Planeten. Qui liebt es zu musizieren, es ist ein wichtiger, essenzieller Teil dieser Figur. Unterwegs trifft Qui andere Leute, geht Beziehungen ein, wird erfolgreich mit der Musik, doch Qui erlebt auf der anderen Seite auch Verlust und Trauer, bis hin zu Depressionen und suizidalen Gedanken. Einige der Reisestationen sind dystopisch, andere eher utopisch und für mich schwingt da zwischen den Zeilen auch immer Kritik an realen Verhältnissen mit: am Kapitalismus, an der Umweltzerstörung, an der Gesellschaft. Auf der anderen Seite gibt es auch Hoffnungsvolles und Solidarität verschiedener Figuren. Ich deute das so, dass Quis Reise im Grunde symbolisch für das Leben steht: mit all seiner Freude, der Begegnung mit Menschen, die man mag oder liebt, aber auch mit vielen Problemen, Konflikten, die man nicht aus eigener Kraft lösen kann und mit all den Dingen, die man lernen oder verlernen muss. Und schließlich geht es auch darum, sich selbst zu finden und das, was einem im Leben besonders wichtig ist. Die Novelle liest sich auch ein bisschen wie eine Liebeserklärung an die Musik oder allgemein an die Kunst, die für viele Künstler*innen fast so wichtig ist wie die Luft zum Atmen. Jedem Kapitel sind übrigens Content Notes vorangestellt, das fand ich sehr gut. An einigen Stellen musste ich ein bisschen aus Rührung oder Traurigkeit weinen und das passiert mir nur sehr selten bei Büchern. Der Weltenbau steckt voller interessanter Details, die ganz nebenbei eingebaut sind, ohne störende Info-Dumps. Diese Novelle ist für mich in diesem Jahr ein Lesehighlight.

Traurig, emotional & wundervoll

Bewertung am 05.03.2023

Bewertungsnummer: 1893523

Bewertet: eBook (ePUB)

Noch nie ist es mir so schwergefallen, eine Rezension zu schreiben. Dies ist auch weniger eine klassische Rezension, es sind mehr Gedanken, der wohl eher schlechte Versuch zu erklären, was die Novelle Dies ist mein letztes Lied emotional leistet. Qui wollte eigentlich immer raus aus dem gewöhnlichen, einengenden Trott aus Arbeit, den immer gleichen freizeitlichen Aktivitäten & schlafen in einer kleinen Wohnung. Doch wie so vielen anderen ist dieser Absprung nicht gelungen. Doch die Möglichkeit bietet sich unerwartet, als eine Tür vor Qui erscheint, eine Tür, ein magisches Portal. Fortan reist Qui von einem Planeten zum nächsten, jeder ist anders, jeder hat seine speziellen Eigenschaften. Nicht alles ist gut, nicht alles ist schlecht. Und auf jedem stellt sich Qui anderen Ereignissen & durchlebt andere Emotionen. „Für Fans von…“ oder „Wenn dir … gefällt, dann…“ liest man oft. Und ich habe schon viele Bücher gelesen. Auch viele, bei denen ich mich an der ein oder anderen Stelle an andere Werke erinnert habe. Bei Lena Richters Fantasy-Story gelingt mir dies aber nicht. Es ist eine Geschichte wie keine andere. Sie ist ruhig, auch traurig, gleichzeitig wunderschön. Dieses Stück lässt nachdenken, über die Welt, die Natur, die Gesellschaft, das eigene Leben, das eigene Ich. Viel Gesellschaftskritisches taucht auf, aber man spürt auch extrem viel Liebe. Vor allem zu Diversität, zu gesellschaftlicher, emotionaler & sexueller Vielfältigkeit. Es ist ein Paradebeispiel für ein Gendern in Textform, das nicht aufdringlich & zugleich flüssig zu lesen ist. Damit ist nicht nur die bloße Geschichte, die diese Novelle vermittelt, am Ende doch sehr hoffnungsvoll, sondern auch die Wortwahl, die Hoffnung auf eine Gesellschaft, die eines Tages jedes Individuum so akzeptiert, wie es selbst sein möchte. Wie zu Beginn gesagt: Die Emotionen, welche dieses Buch hervorruft, kann man kaum in Worte fassen. Darum sollte es jede*r unbedingt selbst lesen! Und bevor ich es vergesse: Habt ihr dieses supercoole Cover gesehen? :)

Traurig, emotional & wundervoll

Bewertung am 05.03.2023
Bewertungsnummer: 1893523
Bewertet: eBook (ePUB)

Noch nie ist es mir so schwergefallen, eine Rezension zu schreiben. Dies ist auch weniger eine klassische Rezension, es sind mehr Gedanken, der wohl eher schlechte Versuch zu erklären, was die Novelle Dies ist mein letztes Lied emotional leistet. Qui wollte eigentlich immer raus aus dem gewöhnlichen, einengenden Trott aus Arbeit, den immer gleichen freizeitlichen Aktivitäten & schlafen in einer kleinen Wohnung. Doch wie so vielen anderen ist dieser Absprung nicht gelungen. Doch die Möglichkeit bietet sich unerwartet, als eine Tür vor Qui erscheint, eine Tür, ein magisches Portal. Fortan reist Qui von einem Planeten zum nächsten, jeder ist anders, jeder hat seine speziellen Eigenschaften. Nicht alles ist gut, nicht alles ist schlecht. Und auf jedem stellt sich Qui anderen Ereignissen & durchlebt andere Emotionen. „Für Fans von…“ oder „Wenn dir … gefällt, dann…“ liest man oft. Und ich habe schon viele Bücher gelesen. Auch viele, bei denen ich mich an der ein oder anderen Stelle an andere Werke erinnert habe. Bei Lena Richters Fantasy-Story gelingt mir dies aber nicht. Es ist eine Geschichte wie keine andere. Sie ist ruhig, auch traurig, gleichzeitig wunderschön. Dieses Stück lässt nachdenken, über die Welt, die Natur, die Gesellschaft, das eigene Leben, das eigene Ich. Viel Gesellschaftskritisches taucht auf, aber man spürt auch extrem viel Liebe. Vor allem zu Diversität, zu gesellschaftlicher, emotionaler & sexueller Vielfältigkeit. Es ist ein Paradebeispiel für ein Gendern in Textform, das nicht aufdringlich & zugleich flüssig zu lesen ist. Damit ist nicht nur die bloße Geschichte, die diese Novelle vermittelt, am Ende doch sehr hoffnungsvoll, sondern auch die Wortwahl, die Hoffnung auf eine Gesellschaft, die eines Tages jedes Individuum so akzeptiert, wie es selbst sein möchte. Wie zu Beginn gesagt: Die Emotionen, welche dieses Buch hervorruft, kann man kaum in Worte fassen. Darum sollte es jede*r unbedingt selbst lesen! Und bevor ich es vergesse: Habt ihr dieses supercoole Cover gesehen? :)

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Dies ist mein letztes Lied

von Lena Richter

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