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Mama Odessa Roman

7

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,3/12/2,4 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00486-1

Beschreibung

Rezension

»Sollte Maxim Biller aufhören zu schreiben und ›Mama Odessa‹ tatsächlich sein letztes Buch bleiben, er hätte damit aufs Schönste sein Gelöbnis konterkariert. Gerade solche Bücher braucht unsere Zeit: Sie sind Zeugnis eines großen Humanismus und Ausdruck der unerschütterlichen Kraft des dichterischen Wortes.« ("NZZ")
»Biller versteht es, mal mit Ironie, mal mit Melancholie, immer aber in einem stillen, poetischen Ton die ganze Bandbreite der Familiendynamik aufzufächern, am schönsten ist doch die Mutter-Sohn-Beziehung.« ("Abendzeitung München")
»Sentimentalität und ein ganz direkter Humor sind bei Maxim Biller nie ein Widerspruch, so liebevoll hat er sie aber noch nie verbunden. Beiden titelgebenden Sujets wird Mama Odessa aufs Bedrückendste und Rührendste gerecht.« ("Der Standard")
»Literatur tritt hier nicht mit dem Anspruch auf, den Menschen besser zu machen, sondern ist sich - völlig zu Recht - selbst genug.« ("Welt am Sonntag")
»... sein vielleicht zärtlichstes Buch« ("Hamburger Abendblatt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,3/12/2,4 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00486-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    01.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Hommage eines Sohnes an die...

    Die Hommage eines Sohnes an die verstorbene Mutter - beide wortgewandte Autoren! Ein Feuerwerk an Gefühlen: tiefe Traurigkeit, herbe Enttäuschung, Verlust und Findung, wunderbare Leichtigkeit, tiefer Respekt und viel Liebe. Ein poetisches Meisterwerk - wunderbar!

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    18.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckendes Leseerlebn…

    Ein beeindruckendes Leseerlebnis „Im Mai 1987 – ich war erst sechsundzwanzig Jahre alt – schrieb mir meine Mutter auf einer alten russischen Schreibmaschine einen Brief, den sie nie abschickte.“ (Zitat Pos. 55) Inhalt 1971 durfte die jüdische Familie Grinbaum aus der Sowjetunion ausreisen, doch statt in Tel Aviv, wie sein Vater Gena es sich gewünscht und geplant hatte, landen sie in der Bieberstraße 7 im Hamburger Grindelviertel. Hätte Aljona Grinbaum Jahre später ihren Mann auf einer seiner Reisen nach Israel begleitet, hätte dieser vielleicht die junge Deutsche nicht kennengelernt, wegen der er nun seine Frau verlässt. Mischa Grinbaum, der Sohn, ist noch ein Kind, als sie Odessa verlassen, inzwischen ist er längst erwachsen und Schriftsteller. Die großen Lücken in der Geschichte seiner Familie füllen sich erst langsam, verbinden sich mit seinen plötzlich wieder auftauchenden Kindheitserinnerungen, als er nach dem Tod seiner Mutter neben den alten Unterlagen und Fotoalben auch das Manuskript für ihr zweites, nicht mehr veröffentlichtes, Buch findet, und ein Bündel Briefe, die sie im Laufe vieler Jahre an ihn geschrieben, aber nicht abgeschickt hatte. Thema und Genre Im Mittelpunkt dieses Generationen- und Familienromans einer russisch-jüdischen Familie steht der Schriftsteller Mischa Grinbaum und natürlich sind Literatur und das Schreiben Themen, doch vor allem geht es um die Konflikte in Eltern-Kind-Beziehungen, um Familiengeheimnisse und der Geschichte der Juden in Russland. Charaktere Im gedanklichen Hintergrund der Familie immer präsent ist Jaakow Gaikowitsch Katschmorian, Aljonas Vater, Mischas Großvater, der in Odessa geblieben ist. Mischa beginnt seine Laufbahn als Schriftsteller schon in jungen Jahren, während seine Mutter zwar ihr ganzes Leben lang ihre eigenen Erfahrungen als Erzählungen niederschreibt, doch als ihr erstes Buch herauskommt, ist sie weit über sechzig Jahre alt. Sie lieben einander, aber besonders Mischa braucht viel Abstand. Den Zugang zu seiner Mutter findet er, indem er über sie schreibt. Erzählform und Sprache Mischa schreibt die Geschichte seiner Familie in der ersten Person, in Kapiteln, doch es gibt keine chronologische, fortlaufende Handlung. Es sind, wie in der persönlichen Erinnerung, Episoden, die je nach Situation und Ereignis auftauchen, und daher auch lebhaft wiederholt zwischen den Zeiten wechseln, von der Gegenwart in unterschiedliche Jahre in der Vergangenheit, und wieder zurück. Erzählungen aus dem Buch der Mutter, jeweils ein eigenes Kapitel, vertiefen mit weiteren Details, die der Ich-Erzähler nicht wissen kann. Dennoch, und hier zeigt sich auch in diesem Roman das besondere Können des Autors, entsteht nie eine Unruhe in den Abläufen, es bleiben am Ende keine offenen Erzählstränge, sondern die Einzelteile füllen die Lücken eines im Hintergrund immer präsenten Gesamtbildes einer Familiengeschichte mit allen Höhen, Tiefen, Konflikten und Geheimnissen. Die Sprache ist einfühlsam, in den Beschreibungen präzise, bunt und lebhaft und man liest dieses Buch mit Vergnügen. Fazit Eine beeindruckende, vielseitige Familiengeschichte über den Verlust der Heimat, und die Suche nach dem Platz und Sinn im eigenen Leben, in deren Mittelpunkt eine von Konflikten und dennoch tiefer Zärtlichkeit füreinander geprägte Mutter-Sohn-Beziehung steht.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    13.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutter und Sohn oder Das Jetzt und das Gestern

    Maxim Biller hat mich schon mit zwei anderen Büchern beeindruckt, das erste Buch war “Sechs Koffer” und das zweite sein “Der falsche Gruß”. “Sechs Koffer” fand ich autobiographisch und nachhallend, “Der falsche Gruß” war für mich eine schöne Gesellschaftskritik, die perfekt in die Zeit passt. “Mama Odessa” schließt wieder an das Autobiographische an, allerdings nicht so vollkommen durchschimmernd wie in “Sechs Koffer”, hier in “Mama Odessa” ist mehr künstlerische Freiheit heraus lesbar. Allerdings ist es nicht weniger nachhallend. Mutter und Sohn, eine komplexe Beziehungswelt. Maxim Biller meistert dieses Gefühlskonstrukt sehr schön in meinen Augen. Ich habe mich wie auch schon bei “Sechs Koffer” oft im Netz aufgehalten und gesucht. Nicht nur zur familiären Situation Billers. Nein. Auch zu geschichtlichen Ereignissen im Odessa des zweiten Weltkriegs. Denn auch um die Geschichte geht es. Gerade dies ist in der heutigen Zeit sicher schlimm für Maxim Biller. Dieser unsägliche Krieg. Wenn dieses Grauen nur bald vorbei wäre. Wenn diese unsägliche Gier nur endlich enden würde! Aber gut, dies fällt wahrscheinlich in das Reich der Träume. Gerade heute, wo die Kriegstreiber überall wieder lauter werden. Maxim Biller erzählt in “Mama Odessa” eine Mutter-Sohn-Geschichte, eine Geschichte über die Liebe zur Literatur, aber auch eine Geschichte, die von einer Liebe zu Odessa spricht. Ein schönes Buch. Aber “Mama Odessa” ist nicht nur schön und rund. Es beschäftigt sich auch mit den weniger schönen Seiten des Menschen, mit den Fehlern in uns und mit dem Egoismus in uns. Aber wer erwartet schon ein nur schönes Buch von Maxim Biller. Denn Biller legt nun einmal gern den Finger in Wunden. Und mir gefällt dies sehr gut.

  • Bewertung

    3/5

    29.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Mutter-Sohn-Geschichte

    In seinem teils autobiografischen Roman erzählt Biller die Geschichte der jüdischen Familie Grinbaum, die Anfang der 70er Jahre aus der Sowjetunion nach Hamburg emigriert. Veranlasst dazu hat sie ein Giftanschlag auf den Vater Gena, es traf jedoch die Mutter Aljona, die an dem Tag hinter dem Steuer des Fahrzeugs saß. Sie wird noch ein Leben lang unter den Folgen der Vergiftung leiden. Die Ehe der Eltern zerbricht, da die Mutter lieber in Odessa geblieben wäre und Hamburg für den Vater nur ein Zwischenstopp auf seinem Weg nach Israel sein sollte. Doch das Grindelviertel in Hamburg wird ihre Endstation sein. Aus der Sicht des Sohnes Mischa wird die Beziehung zwischen Mutter und Sohn erzählt, eine nicht immer spannungsfreie Beziehung, überschattet von dem Trauma der Mutter, die ihr geliebtes Odessa zeitlebens vermisst. Die aber auch ihren Sohn dazu animiert, ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Sie selbst bringt ihren ersten Roman erst mit über siebzig Jahren heraus und es wird ihr einziger bleiben. Ausgang der äußerst komplexen und facettenreichen Familiengeschichte bildet ein über 30 Jahre alter Brief der Mutter, den Mischa erst nach ihrem Tod findet. Was folgt, ist keine chronologische Erzählung, vielmehr ein Erinnern an einzelne Stationen und Szenen aus dem Familienleben. Das wechselt sich mit der Perspektive der Mutter ab und erfordert doch einiges an Konzentration. Gerade die fehlende Chronologie hat es mir oft nicht leicht gemacht. In der Geschichte steckt viel Schmerz, Verletzlichkeit und Sehnsucht, die Biller spürbar in Wort packen kann. Dennoch blieben mir die Figuren fremd und unnahbar, was vielleicht auch daran lag, dass Biller in vielem oberflächlich bleibt. Ich denke, dass dieses Buch sicher ein gutes Stück Literatur ist, für alle, die Billers Bücher und Leben kennen.

  • Bewertung

    aus Küsnacht ZH

    3/5

    21.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant, aber nicht packend

    Das Buch beleuchtet einige interessante Aspekte, insbesondere zur Stadt Odessa und zur Geschichte der Juden in Osteuropa. Trotzdem hat mich die Geschichte der Literatur - talentierten Mutter und ihres Ex - Mannes mit seiner 'Nazihure' nicht wirklich gepackt, vielleicht auch wegen des grossen Egos des Sohnes, des Ich - Erzählers.

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