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Peter Wensierski

1. Jena-Paradies

Jena-Paradies Die letzte Reise des Matthias Domaschk

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

11 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526030

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

11 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526030

Herstelleradresse

Kohfeldt
Luise-Uhlhorn-Str. 7
26188 Friedrichsfehn
DE
info@hierax.de

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  • Bewertung

    4/5

    15.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend wie ein Krimi, traurig und ein Muss für jeden, der Diktatur verstehen will

    In seinem neuen Buch rekonstruiert Peter Wensierski das Leben und die letzte Reise des Matthias Damaschk, der 1981 während einer Zugfahrt mit drei weiteren Jugendlichen aus Jena verhaftet wird. Zwei Tage später stirbt er nach Verhören im Stasiknast. Ich lebte weder in der DDR, Jena oder war eine unangepasste Jugendliche in einer Diktatur. Trotzdem brachte mir dieses Buch die damalige Zeit mit ihren Konsequenzen und den Menschen Matthias Domaschk mit seinen Freunden nahe. Sehr detailliert wird die Jugendszene Jenas beschrieben, die sich nach dem Tod von Matthias Domaschk bis zum Ende der DDR zu einer politischen Oppositionsbewegung verändert. Nach zwei Jahren zu der größten in der DDR. Das Buch wird zum einen aus ihrer und Matthias Sicht beschrieben, zum anderen aus der Sicht von Stasi Mitarbeitern in verschiedenen Funktionen. Mit dem Wissen, dass 160 Zeitzeugen und 30 Stasimitarbeiter befragt wurden, kann man leicht dem Glauben erliegen hier das Werk eines Historikers zu lesen. Dem ist nicht so. Es ist ein Buch, mit dem begriffen werden kann, wie Diktatur funktioniert und was dahintersteckt. Funktioniert, weil sie aktiv und passiv unterstützt wurde. Und Matthias Damasch das Leben kostete. Inhaltlich hatte mich das Buch schnell gepackt und erschüttert, dennoch wurde ich vom Stil her nicht warm mit dem Buch. Lag es daran, dass es als Roman in Sachbuchformat oder Sachbuchformat in Romanform daherkommt? Auf mich wirkte es wie ein langer Artikel über 368 Seiten, obwohl es sich wie ein Krimi liest.

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