Produktbild: Burnt Offerings – Haus der toten Seelen

Burnt Offerings – Haus der toten Seelen Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Festa

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/3,1 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Elena Helfrecht

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867605-2-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Festa

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/3,1 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Elena Helfrecht

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867605-2-6

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

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  • NiWa

    5/5

    28.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Glanz und Wahnsinn

    Ben und Marian Rolfe mieten für den Sommer ein abgelegenes Herrenhaus. Es ist großzügig, günstig und ein stiller Traum fern der Stadt. Die einzige Bedingung ist, eine alte Dame im Dachgeschoss täglich zu versorgen, ohne sie jemals zu stören. Während Marian sich mehr und mehr in der Schönheit des Hauses verliert, wächst ein unheimlicher Sog. Ein heißer Sommer liegt über New York. Das Apartment in Queens ist stickig, die Nachbarn lärmen, und es macht sich der Wunsch nach einer Auszeit vom Alltag breit. Da stolpert Marian über eine Annonce und sieht einen Weg aus der Stadt. Ein Herrenhaus auf dem Land wird zu einem erschwinglichen Preis angeboten. Es gibt nur die Bedingung, eine alte Dame mit drei Mahlzeiten täglich zu verpflegen. Marian ist Feuer und Flamme. Bald packt die kleine Familie die Koffer und lässt den Großstadtdschungel hinter sich. Der Einstieg in den Roman war für mich erstaunlich leichtfüßig und richtig heiter. Man spürt die aufkeimende Vorfreude und wie sehr sich die Familie auf einen unvergesslichen Sommer freut. Als sie im Haus eintreffen, ist die Stimmung eher sonderbar. Denn die Eigentümer wirken schrullig, aber eher harmlos als bedrohlich. Das Haus selbst ist riesig, verwahrlost und kommt wie aus der Zeit gefallen daher. Man spürt keine direkte Gefahr, obwohl das Haus durch eine seltsame Abwesenheit von Leben auffällt. Diese unterschwellige Merkwürdigkeit zieht sich durch den ganzen Roman, was auf mich einen besonderen Reiz ausübte. Die Geschichte spielt vermutlich in den 1960er-Jahren, wobei nie ein genaues Jahrzehnt genannt wird. Die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau spiegelt deutlich das gesellschaftliche Bild jener Zeit wieder. Laut meinen Recherchen erschien dieses Buch erstmals 1973 in den USA und gilt bis heute als Horrorklassiker. So weit ich informiert bin, gibt es eine Verfilmung dazu. In jedem Fall freue ich mich, dass es nach all der Zeit am deutschsprachigen Buchmarkt erhältlich ist. Der Zustand des Hauses hat mich jedenfalls laut räuspern lassen. Es ist durch und durch dreckig. Staub, Schmutz und Verfall haben sich in jedem Raum breitgemacht. Doch, anstatt dies zu beanstanden, freuen sich die Rolfes, dass sie mehrere Wochen in einem solch prachtvollen Domizil logieren dürfen. Marian verändert sich in dem Haus. Schon zuvor in New York zeigt sich, wie sehr sie sich für schöne Dinge begeistert. Bei Porzellan, Stoffen, Möbel und Besteck bekommt sie ein Funkeln in den Augen. Am Anfang der gemeinsamen Ferien steht noch die Familie im Mittelpunkt. Aber das Haus entfaltet rasch eine Sogwirkung und Marian verliert sich immer mehr in einer Welt der edlen Möbel und feinen Accessoires. Sie putzt, schrubbt, ordnet und poliert. Das tut sie stundenlang und ist dabei fast in Trance. Der Gedanke, dass Schönheit, Besitz und Pflege wichtiger werden als die Menschen um sie herum, verleiht dem Roman eine gewisse Tragik und unterstreicht den Horror der Geschichte. Ein merkwürdiger und für mich unheimlicher Moment war zum Beispiel eine Szene, in der Marian über Minuten oder sogar Stunden vor der Tür zur alten Dame verharrt. Sie tut nichts. Sie steht einfach, da und ist unfähig sich zu rühren. Es scheint, als ob sie etwas hält. Dadurch entsteht eine eindringliche Spannung, die sich über die gesamte Handlung erstreckt. Dabei springt einen nichts an oder schreit nach Aufmerksamkeit. Der Horror bildet sich eindeutig im Kopf. Das ruhige Erzähltempo habe ich der Geschichte entsprechend als angenehm empfunden. Die Handlung baut sich bewusst langsam auf und lebt vom Aufbau, vom Kriechen, vom bedächtigen Wachsen des Unheils. Trotzdem hat es mich durchgehend gepackt. Man liest nicht weiter, weil ständig etwas passiert, sondern weil man spürt, dass es unweigerlich auf etwas hinausläuft. Den Weg dahin fand ich faszinierend beschrieben. Mir hat es gefallen, dass die Bedrohung nicht unmittelbar im Haus selbst liegt. Damit ist es kein klassisches Spukhaus mit fliegenden Gegenständen oder knarrenden Türen. Die Gefahr entwickelt sich eher in den Figuren und besonders in Marian. Ihre Leidenschaft für das Haus wirkt bedrohlich und es ist erschütternd, was sie bereit ist dafür aufzugeben. Ich bin begeistert, dass dieses Werk ins Deutsche übersetzt wurde. Damit wurde ein echtes Juwel gehoben. Ich hoffe sehr, dass viele solcher Klassiker folgen. Wer gemächlichen, schleichenden Horror mit unterschwelliger Spannung liebt, wird an dieser Version von "Schöner Wohnen" kaum vorbeikommen.

  • Marina

    aus Jena

    5/5

    18.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch zieht einen…

    Dieses Buch zieht einen einfach in seinen Bann. Man beginnt und kann es nicht mehr weglegen. Die Familie Rolfe möchte nur der Hitze und dem Trubel der Großstadt entfliehen. Da kommt das günstige Angebot in der Zeitung genau richtig. Ein ganzer Sommer in der Landhausidylle incl. Pool und Garten zum Schnäppchenpreis. Wen stört da die Oma im Dachgeschoss? Lesegenuss pur

  • Susi Aly

    5/5

    10.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Spukhausgeschichte, die stilvoll, elegant und trotzdem perfide und grausam ist

    "Burnt Offerings: Haus der toten Seelen“ von Robert Marasco ist eine intensive und verstörende Spukhausgeschichte, wie ich sie nur selten erlebt habe. Meine Erwartungen waren verdammt hoch. Aber was der Autor hier abgeliefert hat, ist an subtilen Horror unmöglich zu übertreffen. Sein Schreibstil ist unglaublich fesselnd und bildhaft. Die Atmosphäre sehr einschüchternd, beklemmend und düster. Der Autor schmückt nicht nur das Anwesen mit wunderbar bildhaften und malerischen Details aus. Er lässt das Grauen in jede Ritze dieses Gemäuers einfließen und erzeugt so erstklassigen Horror, der förmlich lähmt. Denn wie sonst lassen sich die Handlungen der Familie Rolfe anders erklären? Ich liebe die Charaktere. Sie sind wunderbar gezeichnet und mit einer Wandelbarkeit ausgestattet, die förmlich beängstigend und verstörend zugleich ist. Marian ist dabei das stärkste Glied in der Kette. Ihre unerklärliche Obsession gegenüber diesem Anwesen ist faszinierend zu beobachten und trotzdem verstört es auf jeder erdenklichen Ebene. Rationales Denken funktioniert nicht mehr. Alles was wichtig war, zählt nicht mehr. Nur dieses Haus. Wie lässt sich so etwas rational erklären? Robert Marasco spielt auf sehr subtilen Wege mit den Ängsten und Sehnsüchten der Menschen. Was er hier sehr gut unter Beweis stellt. Aber zugleich prüft er sie auf jeder erdenklichen Ebene. Stellt man Reichtum über alles oder siegt die Liebe und das Glück? Unterschwellig weiß der Mensch selbst nicht über seine wahren Sehnsüchte und Begierden Bescheid. Erst in der Notlage kristallisiert sich diese sehr effizient heraus und offenbart Unaussprechliches. Mich hat diese Geschichte auf so vielen Ebenen unglaublich überrascht. Angefangen bei den Charakteren, die sehr naiv und leichtgläubig agierten, ohne wirklich etwas zu hinterfragen. Der schleichende Prozess der Veränderung ist kaum wahrnehmbar und kristallisiert sich doch auf so vielen Ebenen heraus. Es hat mich schockiert, überrascht und so intensiv berührt, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Allen voran hab ich vor allem mit Ben und Elizabeth unglaublich mitgefühlt. Der Moment, wenn du jeder Hoffnung beraubt wirst und förmlich alles um dich herum zusammenbricht, ist so krass, so elementar,so niederschmetternd und einzigartig, dass man förmlich in einen Schockzustand fällt. Es lähmt dich, beraubt dich sämtlicher Funktionen deiner Selbst und verändert dein komplettes Sein auf sehr elementare Weise. Im psychologischen als auch zwischenmenschlichen Bereich wird sehr tief gegraben und bringt so unglaublich viel zutage. Die Auflösung ist so schockierend, so simpel und trotzdem sehr genial. Es verbindet alle Fäden gekonnt miteinander und macht es vor allem schlüssig und nachvollziehbar. Ich liebe dieses Buch wahnsinnig, weil es so viel Verzweiflung und Schmerz hervorbringt. Weil man gegen Dinge anzukämpfen versucht, gegen die man keine Chance hat. Und weil man trotz allem immer die Möglichkeit hat, seine eigene Wahl zu treffen. Ein absolutes Highlight. So muss Horror sein. Fazit: Mit „Burnt Offerings: Haus der toten Seelen“ hat Robert Marasco subtilen Horror erster Klasse erschaffen, der sich tief einbrennt und so viel zu erzählen hat. Eine Spukhausgeschichte, die stilvoll, elegant und trotzdem perfide und grausam ist. Ich bin unglaublich begeistert, weil es auch viel über die menschlichen Sehnsüchte und Begierden erzählt. Ein absolutes Highlight. Nicht nur für Fans von Spukhausgeschichten. Unbedingt lesen.

  • Bewertung

    5/5

    15.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schleichendes Grauen

    Ben und Marian Rolfe leben mit ihrem Sohn David in einem lärmigen Apartment im New Yorker Stadtteil Queens. Um dem Trubel wenigstens für die Sommermonate zu entfliehen, zieht die Familie in ein weitläufiges Anwesen auf dem Land, das dem eigenwilligen Geschwisterpaar Allardyce gehört. Die Geschwister vermietet der Familie das Haus zu einem verboten guten Preis – unter einer Bedingung. Die Rolfs sollen dreimal am Tag der Mutter Allardyce, die ein Zimmer in den oberen Etagen bewohnt, Essen vor die Zimmertüre stellen. Einem Zimmer, das abgeschlossen ist und verlassen scheint … Bald nach dem Einzug scheint das Haus seine neuen Bewohner zu verändern. Vater Ben wird seiner Familie gegenüber zunehmend aggressiv und für Marian wird die Pflege des Hauses langsam zu einer Obsession. Aus dem gemütlichen Sommerurlaub wird langsam ein Albtraum. «Burnt Offerings» ist ein klassischer Slowburner und erinnert an Klassiker wie «Turn of the Screw» von Henry James oder «The Haunting of Hill House» von Shirley Jackson. Wer hier also atemlose Action und Spukgestalten hinter jeder Ecke erwartet, ist beim falschen Buch. Stattdessen schafft es Autor Robert Marasco mit ruhigen Szenen und stimmigen Beschreibungen eine dichte und zunehmend bedrohlichere Atmosphäre aufzubauen. Das Grauen kommt hier auf leisen Sohlen angeschlichen. Aber es kommt. Obwohl das Buch (und die Verfilmung davon) schon rund 50 Jahre auf dem Buckel hat, liest sich «Burnt Offerings» keineswegs verstaubt. Im Gegenteil, die Geschichte um die geplagte Familie Rolf wirkt zeitlos und Marascos bildliche, moderne Sprache untermauert das zusätzlich. Für Fans von atmosphärischem Grusel ist Robert Marascos hierzulande zu Unrecht fasz vergessener Schauerroman eine wahre Pflichtlektüre. Als kleine Dreingabe der vorliegenden Ausgabe vom Festa-Verlag findet sich im Anhang noch ein Nachwort von Horrorikone Stephen King. Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt.

  • Blaxy87

    aus Hannover

    4/5

    26.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Latenter Grusel

    Ich gehöre nicht unbedingt zur Fraktion "Haunted House geht immer"; mittlerweile gibt es nahezu unzählige Bücher mit dieser Thematik auf dem Markt und selbst wenn die Grundthematik gut ist, haben sowohl das Überangebot, als auch diverse platte Umsetzungen dafür gesorgt, dass ich dieses Subgenre mit Vorsicht genieße. "Burnt Offerings" erschien in den frühen 1970ern und zählt damit schonmal nicht zu der großen Welle, die auf Erfolgen der Vorgänger reitet. Im Gegenteil - während des Lesens fühlte ich mich dann und wann an Stephen Kings "The Shining" erinnert. Denn Parallelen sind vorhanden: Genau wie im Werke des Großmeisters flüchtet hier eine Familie vom Alltagsstress in ein recht abgelegenes, imposantes Haus. Hier sind es die Rolfe's. Ben, seine Frau Marian, die vorallem die treibende Kraft bei dieser Entscheidung ist, deren Sohn David und im Handgepäck die ältere Tante Elisabeth. Sie mieten für wenig Geld den Sommer über eine abgeschiedene Villa, die zwar ihre besten Tage hinter sich hat, aber dennoch wunderschön ist. Die einzige Bedingung ist die Vorgabe, dass die Familie sich um die alte Mutter der Besitzer zu kümmern hat. Diese sieht man nie, wie schon von den Allardyce's angekündigt; man soll ihr nur täglich drei Mahlzeiten in den abgelegenen Salon stellen. Ungewöhnlich, aber machbar. Alles klingt zu schön, um wahr zu sein .. und das ist es auch. Denn schon nach kurzer Zeit verändert sich nicht nur das Haus, sondern auch dessen Mieter.. Als Kennerin solcher Geschichten habe ich schon bei der ersten Besichtigung des Hauses den Braten gerochen. Ich hatte meine liebe Mühe mir zu vergegenwärtigen, dass nicht ich mit meinem Vorwissen dieser Geschichte folge, sondern eben die Familie Rolfe. Für erfahrene Leser des Horrorgenres ist also ein Mindestmaß an Objektivität gefragt, um sich auf den Plot gänzlich einlassen zu können. Mir hat hier der äußerst gelungene Anfang geholfen - denn die Gründe für Marian und Ben um den Sommer über frische Luft zu schnappen sind nicht nur nachvollziehbar, man spürt sie förmlich. Hier hat Autor Marasco tolle Vorarbeit geleistet! Nun, ich erwähnte meinen Vergleich zu "The Shining".. Grobe Ähnlichkeit ist zu finden, vorallem zu welcher Obsession das Haus letztendlich wird. Doch ist "Burnt Offerings" nicht so komplex, nicht so ausufernd. Und vorallem wurde es vor "The Shining" geschrieben, so dass man keinesfalls denken sollte, dass hier eventuell abgekupfert worden wäre. Oder eher mit der Frage "Wer von wem?". ;) Eine grundsätzliche, latente [An]Spannung bewegt zum stetigen Weiterlesen. Jedoch stets subtil und ohne große Effekthascherei. Wer es nicht ruhig mag, der sollte dieses Buch meiden. Hier wird man weder in Punkto Ekel, noch Action fündig. Wenn man aber atmosphärischen Horror sucht, ist man hier goldrichtig! Das Unbehagen wird stetig größer. Robert Marasco lädt auf 340 Seiten zu einem kurzweiligen Trip ein, der im Gedächtnis bleiben wird. Manche Szenen besonders.

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