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Produktbild: Das Moorkind
Band 1

Das Moorkind Thriller | Atmosphärisch, düster, unheimlich - ein Psychothriller, in dem eine junge Kinderärztin an die Grenzen ihres Verstandes gerät

Aus der Reihe Martha Roth
7

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.02.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

2751 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843729840

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

06.02.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

2751 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843729840

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Düster

mellidiezahnfee aus Upgant - Schott am 09.04.2023

Bewertungsnummer: 1918076

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Putzig, wie dieses Buch mich berührt hat. Ich habe es im Urlaub gelesen in genau jener Gegend, in der das Buch spielt. Heimlich darauf schielend, wie die Nachbarn in diesem winzigen Dörfchen hier so drauf sind und das eigene Kind immer im Blick, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Das Setting ist mal was anderes, weil niemand weiß, was passiert sein könnte, keinerlei Beweise vorliegen und grundsätzlich immer Aussage gegen Aussage steht. Dies lässt die Protagonistin schier verzweifeln, und extrem unglaubwürdig erscheinen. Dies hat leider auch zur Folge, dass mir tatsächlich alle Protagonisten dieses Buches von Herzen unsympathisch waren. Was mich aber erstaunlicherweise überhaupt nicht gestört hat. Ich fand es eher extrem kurzweilig und cool ein Buch zu lesen , in dem nicht polarisiert wird in gut und böse, sondern alle Beteiligten keine Sympathieträger sind. Definitiv etwas Seltenes und daher erinnerungswürdig. Die Geschichte kommt mit sehr wenigen Figuren aus und ist auch umgebungstechnisch genauso karg wie die tatsächliche Landschaft, in der das Buch spielt. Passend zum Wetter ist hier alles trist. Trist und hoffnungslos. Zu den Figuren und Charakteren möchte ich mich nicht groß äußern, da die gesamte Spannung aus dem Vergleich: Erleben der Protagonistin vs. Umgebungsreaktionen entsteht. Die Spannung war für mich die ganze Zeit hoch, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und das Ende fand ich überraschend und durchaus stimmig. Bemängeln würde ich nur einige lose Fäden, die zum Ende hin nicht aufgeklärt werden. Zum Beispiel die Randbemerkungen über das Baby, oder die berufliche Neuorientierung der Hauptprotagonistin. Fazit: Ein rundum gelungenes Buch mit einem etwas anderen Figurenensemble als gewöhnlich. Düster, geheimnisvoll, nicht wirklich Vertrauen erweckend, aber klasse geschrieben. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne psychologische Spannung mögen.

Düster

mellidiezahnfee aus Upgant - Schott am 09.04.2023
Bewertungsnummer: 1918076
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Putzig, wie dieses Buch mich berührt hat. Ich habe es im Urlaub gelesen in genau jener Gegend, in der das Buch spielt. Heimlich darauf schielend, wie die Nachbarn in diesem winzigen Dörfchen hier so drauf sind und das eigene Kind immer im Blick, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Das Setting ist mal was anderes, weil niemand weiß, was passiert sein könnte, keinerlei Beweise vorliegen und grundsätzlich immer Aussage gegen Aussage steht. Dies lässt die Protagonistin schier verzweifeln, und extrem unglaubwürdig erscheinen. Dies hat leider auch zur Folge, dass mir tatsächlich alle Protagonisten dieses Buches von Herzen unsympathisch waren. Was mich aber erstaunlicherweise überhaupt nicht gestört hat. Ich fand es eher extrem kurzweilig und cool ein Buch zu lesen , in dem nicht polarisiert wird in gut und böse, sondern alle Beteiligten keine Sympathieträger sind. Definitiv etwas Seltenes und daher erinnerungswürdig. Die Geschichte kommt mit sehr wenigen Figuren aus und ist auch umgebungstechnisch genauso karg wie die tatsächliche Landschaft, in der das Buch spielt. Passend zum Wetter ist hier alles trist. Trist und hoffnungslos. Zu den Figuren und Charakteren möchte ich mich nicht groß äußern, da die gesamte Spannung aus dem Vergleich: Erleben der Protagonistin vs. Umgebungsreaktionen entsteht. Die Spannung war für mich die ganze Zeit hoch, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und das Ende fand ich überraschend und durchaus stimmig. Bemängeln würde ich nur einige lose Fäden, die zum Ende hin nicht aufgeklärt werden. Zum Beispiel die Randbemerkungen über das Baby, oder die berufliche Neuorientierung der Hauptprotagonistin. Fazit: Ein rundum gelungenes Buch mit einem etwas anderen Figurenensemble als gewöhnlich. Düster, geheimnisvoll, nicht wirklich Vertrauen erweckend, aber klasse geschrieben. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne psychologische Spannung mögen.

Wahnvorstellungen

clematis am 13.04.2023

Bewertungsnummer: 1920752

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Kinderärztin Martha Roth geht auf in ihrem Job als Stationsleiterin, allerdings sind immer öfter Doppelschichten vonnöten, sodass sie irgendwann zu Schlaftabletten und Aufputschmitteln greift. Als sie eines Nachts meint, ein schwer misshandeltes Kind gesehen zu haben, das kurz darauf verstorben, aber niemals in die Pathologie gekommen sei, landet Martha kurzerhand in der Entzugsklinik. Eine Ärztin mit Wahnvorstellungen ist schließlich nicht tragbar im Krankenhaus. Fünf Monate später gilt sie als geheilt, allerdings ist inzwischen ihr Freund aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und ihr Chef verweigert die Verlängerung ihres Dienstvertrags. Sogar Kater Truman scheint Martha abzulehnen. Oder ist es tatsächlich Martha, die immer noch phantasiert und bereits zum zweiten Mal ein Kind sieht, das plötzlich wieder im Nichts verschwindet? Atmosphärisch unter die Haut gehend, düster im November angesiedelt, in einem kleinen Dorf am Rande des Moors, so präsentiert sich Alma Lundts Psychothriller. Von der ersten Seite weg spürt der Leser die unheimliche Stimmung, die sich hier über Martha ausbreitet. Die sonderbare Gesellschaft in der abgeschieden gelegenen kleinen Gemeinde mit fast sektenartig anmutenden Bräuchen tut ihr Übriges. Schnell gerät man in einen Zwiespalt, wem man Glauben schenken soll – einer verrückt wirkenden Kinderärztin, die sich mehr als sonderbar aufführt, um etwas aufzudecken, was sie selbst kaum benennen kann oder ihrer Umgebung, die ihr helfen will, die Realität zu akzeptieren, nämlich, dass sie sich aufgrund von Schlafmangel und neuerlicher Tablettensucht etwas Irrationales zusammenreimt. Der Sog der Geschichte ist groß, die kurzen Kapitel lösen einander ab wie im Flug, die einfachen, kurzen Sätze erhöhen passend das Tempo. Verschiedene Andeutungen zur Vergangenheit unterstreichen noch Marthas Verwirrtheit, sodass der Leser selbst unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten hat, sich das Verhalten der Ärztin zu erklären. Die Auflösung, welche Alma Lundt präsentiert, ist grundsätzlich logisch und schlüssig, aber doch ein wenig überhastet dargestellt. Nach etlichen Wochen im undurchdringlichen Nebel der Gedanken geht das fast ein wenig zu schnell und lässt den Leser recht abrupt allein. Das Moorkind punktet durch eine besondere Atmosphäre und graue Charaktere, denen sich der Leser kaum annähern kann. Die gesamte Handlung ist düster und voller Ungewissheit, sodass man neugierig durch die Seiten huscht und sich mitnehmen lässt von Marthas Verzweiflung, ihre Sicht der Dinge darzustellen. Ein interessanter Psychothriller, der gut ohne Gewaltszenen auskommt und den ich daher gerne weiterempfehle. Titel Das Moorkind Autor Alma Lundt ASIN B0BQ7R2BSD Sprache Deutsch Ausgabe ebook (294 Seiten) Erscheinungsdatum 6. Februar 2023 Verlag Ullstein

Wahnvorstellungen

clematis am 13.04.2023
Bewertungsnummer: 1920752
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Kinderärztin Martha Roth geht auf in ihrem Job als Stationsleiterin, allerdings sind immer öfter Doppelschichten vonnöten, sodass sie irgendwann zu Schlaftabletten und Aufputschmitteln greift. Als sie eines Nachts meint, ein schwer misshandeltes Kind gesehen zu haben, das kurz darauf verstorben, aber niemals in die Pathologie gekommen sei, landet Martha kurzerhand in der Entzugsklinik. Eine Ärztin mit Wahnvorstellungen ist schließlich nicht tragbar im Krankenhaus. Fünf Monate später gilt sie als geheilt, allerdings ist inzwischen ihr Freund aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und ihr Chef verweigert die Verlängerung ihres Dienstvertrags. Sogar Kater Truman scheint Martha abzulehnen. Oder ist es tatsächlich Martha, die immer noch phantasiert und bereits zum zweiten Mal ein Kind sieht, das plötzlich wieder im Nichts verschwindet? Atmosphärisch unter die Haut gehend, düster im November angesiedelt, in einem kleinen Dorf am Rande des Moors, so präsentiert sich Alma Lundts Psychothriller. Von der ersten Seite weg spürt der Leser die unheimliche Stimmung, die sich hier über Martha ausbreitet. Die sonderbare Gesellschaft in der abgeschieden gelegenen kleinen Gemeinde mit fast sektenartig anmutenden Bräuchen tut ihr Übriges. Schnell gerät man in einen Zwiespalt, wem man Glauben schenken soll – einer verrückt wirkenden Kinderärztin, die sich mehr als sonderbar aufführt, um etwas aufzudecken, was sie selbst kaum benennen kann oder ihrer Umgebung, die ihr helfen will, die Realität zu akzeptieren, nämlich, dass sie sich aufgrund von Schlafmangel und neuerlicher Tablettensucht etwas Irrationales zusammenreimt. Der Sog der Geschichte ist groß, die kurzen Kapitel lösen einander ab wie im Flug, die einfachen, kurzen Sätze erhöhen passend das Tempo. Verschiedene Andeutungen zur Vergangenheit unterstreichen noch Marthas Verwirrtheit, sodass der Leser selbst unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten hat, sich das Verhalten der Ärztin zu erklären. Die Auflösung, welche Alma Lundt präsentiert, ist grundsätzlich logisch und schlüssig, aber doch ein wenig überhastet dargestellt. Nach etlichen Wochen im undurchdringlichen Nebel der Gedanken geht das fast ein wenig zu schnell und lässt den Leser recht abrupt allein. Das Moorkind punktet durch eine besondere Atmosphäre und graue Charaktere, denen sich der Leser kaum annähern kann. Die gesamte Handlung ist düster und voller Ungewissheit, sodass man neugierig durch die Seiten huscht und sich mitnehmen lässt von Marthas Verzweiflung, ihre Sicht der Dinge darzustellen. Ein interessanter Psychothriller, der gut ohne Gewaltszenen auskommt und den ich daher gerne weiterempfehle. Titel Das Moorkind Autor Alma Lundt ASIN B0BQ7R2BSD Sprache Deutsch Ausgabe ebook (294 Seiten) Erscheinungsdatum 6. Februar 2023 Verlag Ullstein

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