Alles, was die Kinder kennen, ist die graue Insel Altnaharra, die einsam im dunklen Meer vor der Küste Schottlands liegt. Neujahr 1921. Sieben verstümmelte Leichen werden in einem uralten Steinkreis auf einer schottischen Insel entdeckt. Die Opfer sind die Kinder eines Naturkults, der von der Otter regiert wird, einem sadistischen Patriarchen. Und das Wort der Otter ist Gesetz. Vor der Welt verborgen, verehren die Kinder die Große Schlange, die im Ozean wohnt, tanzen im Morgengrauen auf den Felsen und opfern ihr Blut. Die einzige Überlebende des Massakers behauptet, Eve sei die Mörderin. Doch hinter Eves Geschichte verbirgt sich eine dunklere, seltsamere Wahrheit ... Sarah Pinborough: »Großartige Gothic-Fiction.« Andrew Cowan: »Brillant, wunderbar geschrieben und voller Überraschungen.« Philip Womack: »Voller dunkler Kraft und eindringlicher, verblüffender Wendungen. Man rätselt und fiebert bis zum Ende mit.« Catriona Ward zählt zu den großen neuen Talenten im Thriller-Genre. Alle ihre Romane wurden mit angesehenen Literaturpreisen ausgezeichnet. Sie schreibt dunkle, ausgeklügelte Psycho-Dramen mit Figuren, deren brutale Schicksale sie für den Leser geradezu lebendig werden lässt.
Catriona Ward wurde in Washington, D. C. geboren und wuchs in den USA, Kenia, Madagaskar, Jemen und Marokko auf. Heute lebt sie in England. Ihr Debüt RAWBLOOD (2015) erhielt den British Fantasy Award als bester Horror-Roman des Jahres. LITTLE EVE gewann den Shirley Jackson Award und wieder den British Fantasy Award für den besten Horror-Roman 2019. Catrionas dritter Roman THE LAST HOUSE ON NEEDLESS STREET erschien 2021 und wurde zum Bestseller, der demnächst verfilmt wird. 2022 folgte der ähnlich erfolgreiche Thriller SUNDIAL
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Lines Books
aus Nentershausen
5/5
27.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Beklemmend, düster und tragisch
Bereits das letzte Buch von Catriona Ward hat mir unglaublich gut gefallen. Es war sogar eines meiner Jahreshighlights. Deshalb freute ich mich schon riesig auf ihr neustes Werk.
Der Schreibstil der Autorin ist einnehmend, fesselnd und bildhaft. Es gelang ihr mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen.
Sie erschaffte hier eine sehr düstere und beklemmende Atmosphäre.
Bereits der Einstieg ins Buch war unglaublich nervenaufreibend und spannend zu Gleich. Ein Massenmord. Doch wer ist dafür verantwortlich? Wer ist der Täter?
Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen. Sie beginnt 1917 und endet 1946.
Eve erzählt uns ihre Geschichte und diese hat es wirklich in sich.
Zu Beginn war mir nicht klar wie schlimm das Ganze war. Erst nach und nach erfuhr ich die ganze schreckliche Geschichte.
Und das ist definitiv keine leichte Kost. Das Ganze berührte mich ungemein gleichzeitig machte es mich auch unfassbar wütend.
Die Autorin thematisiert hier wichtige und sensible Themen.
Sie machen so unglaublich wütend und hilflos.
Dieses Buch hat mich emotional echt fertig gemacht. Es war fast zu viel. Missbrauch in verschiedenen Stadien. Das war menschlich kaum zu ertragen.
Was die Autorin hier erschaffen hat ist einmalig. Eine außergewöhnliche Geschichte die sich in mein Herz gebrannt hat.
Die Spannung war zwar eher unterschwellig wahrnehmbar aber das machte mir nichts.
Auch mit ihren neusten Werk konnte mich die Autorin völlig begeistern.
Ein weiteres Highlight fernab des Mainstreams. Bitte mehr davon.
Klare Leseempfehlung
Fazit:
Mit "Little Eve - Kind der Schlange" gelingt Catriona Ward eine unglaublich fesselnde, spannende und emotionale Geschichte die durchweg begeistert!
Mrs_reads_a_lot
aus Oedheim
5/5
23.02.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend und voller Wendungen
Das war mein Erstes Buch der Autorin und ich bin begeistert.
Anfangs dachte ich erst das es dramatischer oder lauter sein wird aber der Horror passiert ganz leise. Ohne exzessive Gewalt oder einem Blutrausch .
Man liest über einen übermächtigen Onkel der den Vater ,die Otter darstellt , seine Kinder die in dieser extremen Abhängigkeit und Folter leben .Man kann erahnen was seine Intension ist aber am Ende ist man geschockt je mehr man erfährt was auf Altnaharra passiert.
Die Geschichte von Little Eve ist traurig , tragisch und doch mutig.
Sprachlich ist die Geschichte wundervoll. An manchen stellen spürt man den Wind und riecht das Meer, es lässt einen vergessen das diese Geschichte 100 Jahre in der Vergangenheit liegt den Zeit spielt keine rolle .
Eine absolute Leseempfehlung weg vom Mainstream und blutigem Horror.
Susi Aly
5/5
16.02.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Beklemmend, verstörend und tragisch
Das letzte Werk von Catriona Ward hat mur richtig gut gefallen. Weshalb ich mich auch sehr auf „Little Eve“ gefreut habe, aber gleichzeitig auch sehr skeptisch war, weil ich nicht wusste, was mich da erwarten würde.
Jetzt am Ende, bin ich wahnsinnig froh es gelesen zu haben, auch wenn es verdammt harte Kost ist, die nicht so einfach an einem vorübergeht.
Der Schreibstil der Autorin ist überaus fesselnd und einnehmend. Die Atmosphäre ist sehr düster und beklemmend.
Eve steht hier im Fokus, dabei erfahren wir auch ihre Perspektive, aber nicht nur.
Was die Handlung sehr abwechslungsreich gemacht hat.
Eve ist eine sehr starke Protagonistin, die mir wirklich unter die Haut ging.
Ihr Mut ist unglaublich und auch wenn sich alles gegen sie verschworen hat, so steht Eve immer noch stolz erhobenen Hauptes da.
Daneben lernen wir noch weitere Charaktere kennen, die sehr interessant gestaltet sind. Besonders Chief Inspector Black hat mich wirklich beeindruckt und nicht einen Moment losgelassen.
Der Einstieg war bereits sehr nervenaufreibend und zugleich unglaublich verstörend. Ein Massenmord – doch wer ist der Täter?
Ein Name ist schnell gefunden, doch kann es tatsächlich wahr sein?
Diese Geschichte spielt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen ab. Sie beginnt 1917 und endet 1946.
Um für das Ganze ein besseres Gefühl zu bekommen, erzählt uns Eve quasi ihre Geschichte von damals und diese ist wirklich extrem heftig.
Dabei hat Catriona Ward eine sehr feinfühlige und fantastische Art, das Ganze in Worte zu fassen.
Wir erleben hier eine seltsame Gruppierung, die nach ihrem eigenen Glauben lebt.
Das muss an sich nicht schlecht sein.
Aber hier hat es tiefgreifende Konsequenzen.
Dabei scheint alles fast zu schön um wahr zu sein.
Doch zwischen all den fantastischen Elementen, beginnt man zu hinterfragen, was hier wirklich abläuft und das hat mich wirklich überrollt.
Die Autorin thematisiert hier enorm sensible und wichtige Themen.
Sie erschüttern, machen wütend und gleichzeitig so unfassbar hilflos.
Man möchte schreien, aber man kann es nicht. Man ist in einer Taubheit gefangen, die kein Ende nehmen will.
Ein Glaube ist extrem gefährlich.
Man glaubt so lange daran, bis es letztendlich wahr wird.
Puh. Anders kann ich mir diese Skrupellosigkeit und die extrem tiefen Abgründe nicht erklären. Bösartigkeit in ihrer brutalsten Form.
Da ist so viel Schmerz, Tragik, Wut, Angst und Verzweiflung.
Man erlebt diese Menschen, sieht wie sie gefangen sind. Sieht aber auch, dass sie sich daraus nicht lösen können.
Denn was würde mit Ihnen in der richtigen Welt passieren? Könnten sie überhaupt überleben?
Wir erleben hier Missbrauch in unterschiedlichen Stadien. Aus menschlicher Hinsicht kaum zu ertragen. Es lässt das Herz unglaublich bluten.
Dabei zeigt uns die Autorin aber auch sehr intensiv die psychologischen Aspekte auf. Denn diese sind nicht nur extrem beängstigend. Sie sind auch elementar mit dem Ursprung verbunden.
Die Autorin zeigt nicht nur, wie manipulativ, berechnend und brutal Menschen sein können. Sondern auch, wie leicht es sich bei anderen Menschen anwenden lässt.
Die Grundthematik hat mich schon immer fasziniert. Und hier lernt man das Ganze besser zu verstehen und zu analysieren.
Begreifen kann man es dennoch nicht.
Das können nur Menschen, die es selbst erlebt haben.
Mich hat diese Geschichte seelisch und moralisch sehr fertig gemacht. Denn es gibt nichts, was es nicht gibt. Und das ist das erschreckende daran.
Wenn man begreift, wie massiv in das Gehirn eingegriffen wird, ist es schon zu spät.
Catriona Ward hat es unglaublich gut ausgearbeitet. Ich ziehe meinen Hut davor.
Sie beeindruckt mit Menschlichkeit und Wärme. Knallt uns aber gleichzeitig eine skrupellose und berechnende Welt vor die Füße.
Auch wenn die Spannung eher unterschwellig zu spüren ist und es eher leise als laut ist. So ist es ununterbrochen spannend und nervenaufreibend.
Es hinterlässt Spuren bei dir, ob du willst oder nicht.
Ich bin einfach nur tief beeindruckt und sprachlos.
Unbedingt lesen.
Fazit:
Bereits mit ihrem letzten Werk konnte mich Catriona Ward tief beeindrucken.
„Little Eve“ schlägt das Ganze jedoch um Längen.
Es ist verdammt harte Kost und sicher nicht für jeden etwas. Besonders, da es um Kinder geht.
Dieses Buch hinterlässt Spuren in dir, ob du willst oder nicht.
Beklemmend, verstörend und tragisch.
Unbedingt lesen.
lauras_garden_of_books
4/5
05.02.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Düster, atmosphärisch, beklemmend, Slow-Burn…
Nachdem „Das letzte Haus in der Needless Street“ im vergangenen Jahr ein richtiges Highlight für mich war, musste ich unbedingt das neue Buch von Catriona Ward lesen. Dies hat sie vor der „Needless Street“ geschrieben, wurde jetzt aber erst vom Festa-Verlag ins Deutsche versetzt.
„Zeit ist wie im Regen stehen. All die Momente. Ich kann nicht jeden Regentropfen mit den Händen greifen.“ (S.104)
1921 werden auf einer Insel nahe Inverness 4 Leichen gefunden, rituell angeordnet in einem Steinkreis. Ein Mann lebte dort, mit zwei Frauen und mehreren Kindern. Sie folgten einem Kult und beteten die Schlange an, die die Welt von den Verdorbenen reinigen soll. Schnell ist die Schuldige gefunden und der Fall wird Ad Acta gelegt. Doch wenn man sich die Beweislage genauer anschaut, gibt es ein paar Ungereimtheiten. Was ist damals wirklich auf der Insel passiert?
In Rückblenden begleiten wir Eve, eine der auf der Insel lebenden Mädchen und diejenige, die 3 Jahre später für die grausame Tat verantwortlich gemacht wird.
Auch springen wir zeitlich in die Jahre nach dem Unglück und die Perspektive wechselt immer zu verschiedenen beteiligten Personen.
In den Rückblicken lernen wir das „Leben“ auf der Insel kennen, bzw. den deutlichen Missbrauch, der mit den Kindern und Frauen dort betrieben wird. Ich finde es immer sehr erschreckend, wie psychischer Missbrauch funktioniert; wie Kinder, die kein anderes Leben kennen, Bestrafungen hinnehmen und Dinge tun, für die „Liebe“ eines Menschen und dem hier vermittelten „Glauben“ gerecht zu werden. S. 209: „In unseren Köpfen und Herzen ist „Onkel“ der Name für „Zuhause“.“
Das ist oft nicht einfach zu lesen und lässt einen mit einem bedrückenden, ekelerregenden und abscheulichen Gefühl zurück.
Dies ist kein Thriller der durch Action lebt, sondern der den Leser ganz langsam hineinzieht und bei dem die Spannung sich immer weiter aufbaut, je näher wir auf das Ende zusteuern. Catriona Wards Schreibstil ist atmosphärisch beklemmend und man kann sich der Geschichte nicht mehr entziehen, auch wenn sie noch so schrecklich ist.
Ich klammerte mich an jeden Strohhalm, der sich auftat und womöglich zu einer Rettung beitrug, obwohl ich wusste, dass die Geschichte nicht gut enden kann.
Catriona Ward hat ein unglaubliches Talent, diese Art von Psychothriller zu schreiben.
Definitiv nicht für Jeden etwas, man muss schon wissen, dass man sich hier auf harten Tobak einlässt und man auch mit einem Slow-Burn-Thriller zu tun hat.
Ich muss zugeben, dass „Little Eve“ für mich nicht ganz an die „Needless Street„ herankommt; das war einfach noch verworrener und unglaublicher! Allerdings hat Ward „Little Eve“ davor geschrieben, insofern zeigt sich hier auch die starke Entwicklung der Autorin.
Mich hat „Little Eve“ so gefesselt und in den Bann gezogen, dass ich es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen hatte. Aufgrund dem Vergleich zur „Needless Street“ vergebe ich hier 4 Sterne und spreche eine Empfehlung für all jene aus, die gerne Hardcore-Thriller lesen!
Ich freue mich sehr, dass der Festa-Verlag auch die anderen Bücher der Autorin übersetzen wird und werde diese definitiv lesen!
Alexa K.
aus Bad Oeynhausen
3/5
01.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leider nicht so meins...
Zum Buch: Im Jahr 1921 werden auf einer einsamen Insel sieben verstümmelte Leichen in einem alten Steinkreis aufgefunden. Die Täterin ist schnell ausgemacht, sie hat sich am Ende selbst das Leben genommen. Doch was ist hier passiert? Dieses ist die Geschichte von Altnaharra…
Meine Meinung: Eigentlich finde ich, dass diese Geschichte eine schön erzählte Geschichte ist. Aber erst einmal habe ich irre lange gebraucht, um hineinzufinden und die einzelnen Charaktere auseinander zu halten. Denn es gibt unheimlich viele Zeitsprünge und man muss erst einmal wieder überlegen, wer war das und wann. Das hat meinen Lesefluss sehr gestört.
Da ich „Das letzte Haus in der Needless Street“ von der Autorin so toll fand, musste dieses natürlich auch bei mir einziehen. Aber ich wurde nicht richtig warm mit der Story. Oder mit der Zeit, ich weiß es gar nicht so genau.
Die einzelnen Charaktere, Eve und Dinah sind meiner Meinung nach so unnahbar. Das ist wahrscheinlich beabsichtigt und literarisch total ausgeklügelt, mir hat das nicht gut gefallen. Bis ich erst einmal dahintergekommen ist, worum es überhaupt geht, hat echt lange gedauert.
Ja, die Geschichte ist schlimm, aber ich war doch ein wenig enttäuscht, weil ich einfach mehr erfahren wollte. Wie es wirklich war und nicht, wie einzelne Charaktere es dargestellt haben. Das Ende hat mich dann nicht mehr so überrascht, weil ich mir so etwas schon gedacht habe.
Mein Fazit: Dieses Mal kann ich für das Buch leider nur 3 Sterne vergeben, was mir persönlich auch wirklich leidtut! Denn ich mag die Autorin total gerne. Aber ich kam hier wirklich nicht gut zurecht. Das war halt einfach nicht mein Buch.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.