Commissaire Lucie Girard stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie beginnt eine Affäre mit ihrer Assistentin Louisa Benin. Gemeinsam setzen sie sich für die Rechte der Frauen ein. Eröffnen die Fotoausstellung Femmes pour Femmes in Saint-Tropez. Dort werden kurz darauf zwei Männer erschossen. Die Presse wittert einen Skandal. Beschuldigt das Liebespaar. Eine Hetzjagd beginnt. Wer wird das nächste Opfer?
Die Saint-Tropez Krimis sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
bdriver
aus Berlin
5/5
17.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Frauenpower Die Zeit ist…
Frauenpower Die Zeit ist reif, aber noch nicht bereit, für Feminismus, Gleichberechtigung und gleichgeschlechtliche Liebe unter Frauen. Der achtzehnte Band der Reihe um Commissaire Lucie Girard hat es wirklich in sich! Nicht nur ihr Leben wird dieses Mal völlig auf den Kopf gestellt! Wenn man glaubt, man kennt Lucie inzwischen, dann wird man hier wieder eines Besseren belehrt! Sie ist eine lebendige, offen Frau mit vielen Facetten, die immer wieder überrascht. Für mich einer der besten und beliebstesten Buchcharaktere. Die Aktion ihrer neuen Kollegin, die ihr auch privat sehr nahe steht, setzt einiges in Gang, was nicht Ziel der Ausstellung war. Und so eskaliert die Situation... Freie Liebe wird seit einigen Jahren als normal angesehen, aber es gibt immer noch die "alten" Männer..., die dass anders sehen. Die Presse ist nicht weit und wittert hier einen handfesten Skandal. Lucie muss die Balance bekommen zwischen Beruf, Liebe und Familie. Alles andere als einfach. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Themen der Autor aus seiner Feder aufs Papier zaubert! Die sind nicht nur spannend und unterhaltsam, sie sind auch immer eine kleine Zeitreise und vermitteln viel wissenswertes aus vergangenen Zeiten. Mehr davon!!!
Kunde
5/5
17.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Frauenpower
Die Zeit ist reif, aber noch nicht bereit, für Feminismus, Gleichberechtigung und gleichgeschlechtliche Liebe unter Frauen.
Der achtzehnte Band der Reihe um Commissaire Lucie Girard hat es wirklich in sich! Nicht nur ihr Leben wird dieses Mal völlig auf den Kopf gestellt! Wenn man glaubt, man kennt Lucie inzwischen, dann wird man hier wieder eines Besseren belehrt! Sie ist eine lebendige, offen Frau mit vielen Facetten, die immer wieder überrascht. Für mich einer der besten und beliebstesten Buchcharaktere.
Die Aktion ihrer neuen Kollegin, die ihr auch privat sehr nahe steht, setzt einiges in Gang, was nicht Ziel der Ausstellung war. Und so eskaliert die Situation...
Freie Liebe wird seit einigen Jahren als normal angesehen, aber es gibt immer noch die "alten" Männer..., die dass anders sehen. Die Presse ist nicht weit und wittert hier einen handfesten Skandal. Lucie muss die Balance bekommen zwischen Beruf, Liebe und Familie. Alles andere als einfach.
Ich bin immer wieder erstaunt, welche Themen der Autor aus seiner Feder aufs Papier zaubert! Die sind nicht nur spannend und unterhaltsam, sie sind auch immer eine kleine Zeitreise und vermitteln viel wissenswertes aus vergangenen Zeiten.
Mehr davon!!!
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
10.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Lucie Girard im Krisenmodus
„Mord im Kollektiv – Wer ist schuld“ von Luc Winger ist kein herkömmlicher Whodunit-Krimi, sondern vor allem ein packender Roman mit einer gesellschaftskritischen Thematik, voller Emotion, Dramatik und Tragik.
Klappentext:
Commissaire Lucie Girard stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie beginnt eine Affäre mit ihrer Assistentin Louisa Benin. Gemeinsam setzen sie sich für die Rechte der Frauen ein. Eröffnen die Fotoausstellung Femmes pour Femmes in Saint-Tropez. Dort werden kurz darauf zwei Männer erschossen. Die Presse wittert einen Skandal. Beschuldigt das Liebespaar. Eine Hetzjagd beginnt. Wer wird das nächste Opfer?
Schon das Cover – ich assoziiere die rote Glut mit Feuer – scheint auf das brandheiße Thema hinzuweisen. Das Buch gliedert sich in Prolog, 13 kurze Kapitel und Epilog, meist mit Orts- und Zeitangaben versehen, wodurch man sich ausgezeichnet chronologisch zurechtfindet. Das französische Flair wird durch kurze französische Gesprächsfetzen (mit Übersetzung) unterstrichen. Immer wieder reizvoll finde ich die Tatsache, dass die Romane dieser Reihe in den 70er Jahren spielen, wo die Polizeiarbeit noch mit wenig Technik auskommen musste, ohne Mobiltelefon, ohne Internet und als Informationsquelle lediglich Zeitungen und Rundfunk/Fernsehen dienten.
Dies ist mittlerweile der 18. Band dieser Saint-Tropez Krimis mit Kommissarin Lucie Girard als Protagonistin. Die Krimis sind grundsätzlich in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Nichtsdestotrotz offenbart sich Lucies Charakter erst dann in all seinen Facetten, wenn man möglichst viele Bände dieser Reihe kennt.
Wiederum hat der Autor als Basis für den Kriminalfall ein damals hochexplosives Thema gewählt: die nicht nur in Frankreich Ende der 70er Jahre entstandene Lesbenbewegung. Dadurch, dass Lucie Girard persönlich in eine lesbische Affäre verwickelt ist, noch dazu mit einer Kollegin, verstärkt sich die Brisanz. Die gegensätzlichen Emotionen und Ansichten in der Gesellschaft werden eindrucksvoll geschildert. Voller Dramatik und mit tragischen Konsequenzen. Zwar schlägt dieses Thema mittlerweile (jedenfalls hierzulande) nach rund 50 Jahren nicht mehr so hohe Wogen, polarisiert jedoch nach wie vor. Intoleranz, Vorurteile und Diskriminierung existieren leider noch immer.
Bereits mit dem Prolog befindet man sich mitten im Geschehen, wird Zeuge von Morden. In Rückblenden wird – mittels Perspektiven- und Ortswechsel - die Vorgeschichte aufgerollt. Es entwickelt sich in Folge keine übliche Krimihandlung mit der Frage nach dem Täter, sondern wie es zu der Tat kommen konnte und endet schließlich mit der Verfolgung der Tatverdächtigen. Die Spannung entspringt den dramatischen Ereignissen, der emotionalen Atmosphäre und dem Gewissenskonflikt der Akteure.
Wenn man wie ich Lucie Girards Entwicklung schon über zehn Bände lang verfolgt hat, sie als vernünftige, coole Kommissarin kennt, die ihren Mann und ihre Kinder sehr liebt, dann ist man natürlich überrascht, dass ihr eine solche gefühlsstarke Entgleisung passieren kann. Aber diese neue Facette ihres Charakters lässt diese stets stark erscheinende Person nur noch etwas menschlicher wirken. Denn kein Mensch ist perfekt, jeder hat Schwächen, begeht mal Fehler, weicht einmal vom geraden Weg ab. Ich bin überzeugt, Lucie wird aus dieser emotionalen und tragischen Sache gestärkt hervorgehen. Sehr angetan bin ich von der Art und Weise, wie sich Gendarm Hugo entwickelt hat, nämlich von einem tollpatschig wirkenden Menschen zu einer tatkräftigen Stütze der Kommissarin. Lucies Assistentin Louise ist als fanatische Lesbe sehr authentisch gezeichnet.
Wiederum hat mir eine Story rund um Lucie Girard spannende Lesestunden beschert und Neugierde nicht nur auf einen weiteren Kriminalfall entfacht, sondern auch darauf, wie es für die Kommissarin privat und dienstlich weitergehen wird, wie sie diese Affäre geprägt hat.
haberlei
aus Wien
5/5
10.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Lucie Girard im Krisenmodus…
Lucie Girard im Krisenmodus „Mord im Kollektiv – Wer ist schuld“ von Luc Winger ist kein herkömmlicher Whodunit-Krimi, sondern vor allem ein packender Roman mit einer gesellschaftskritischen Thematik, voller Emotion, Dramatik und Tragik. Klappentext: Commissaire Lucie Girard stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie beginnt eine Affäre mit ihrer Assistentin Louisa Benin. Gemeinsam setzen sie sich für die Rechte der Frauen ein. Eröffnen die Fotoausstellung Femmes pour Femmes in Saint-Tropez. Dort werden kurz darauf zwei Männer erschossen. Die Presse wittert einen Skandal. Beschuldigt das Liebespaar. Eine Hetzjagd beginnt. Wer wird das nächste Opfer? Schon das Cover – ich assoziiere die rote Glut mit Feuer – scheint auf das brandheiße Thema hinzuweisen. Das Buch gliedert sich in Prolog, 13 kurze Kapitel und Epilog, meist mit Orts- und Zeitangaben versehen, wodurch man sich ausgezeichnet chronologisch zurechtfindet. Das französische Flair wird durch kurze französische Gesprächsfetzen (mit Übersetzung) unterstrichen. Immer wieder reizvoll finde ich die Tatsache, dass die Romane dieser Reihe in den 70er Jahren spielen, wo die Polizeiarbeit noch mit wenig Technik auskommen musste, ohne Mobiltelefon, ohne Internet und als Informationsquelle lediglich Zeitungen und Rundfunk/Fernsehen dienten. Dies ist mittlerweile der 18. Band dieser Saint-Tropez Krimis mit Kommissarin Lucie Girard als Protagonistin. Die Krimis sind grundsätzlich in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Nichtsdestotrotz offenbart sich Lucies Charakter erst dann in all seinen Facetten, wenn man möglichst viele Bände dieser Reihe kennt. Wiederum hat der Autor als Basis für den Kriminalfall ein damals hochexplosives Thema gewählt: die nicht nur in Frankreich Ende der 70er Jahre entstandene Lesbenbewegung. Dadurch, dass Lucie Girard persönlich in eine lesbische Affäre verwickelt ist, noch dazu mit einer Kollegin, verstärkt sich die Brisanz. Die gegensätzlichen Emotionen und Ansichten in der Gesellschaft werden eindrucksvoll geschildert. Voller Dramatik und mit tragischen Konsequenzen. Zwar schlägt dieses Thema mittlerweile (jedenfalls hierzulande) nach rund 50 Jahren nicht mehr so hohe Wogen, polarisiert jedoch nach wie vor. Intoleranz, Vorurteile und Diskriminierung existieren leider noch immer. Bereits mit dem Prolog befindet man sich mitten im Geschehen, wird Zeuge von Morden. In Rückblenden wird – mittels Perspektiven- und Ortswechsel - die Vorgeschichte aufgerollt. Es entwickelt sich in Folge keine übliche Krimihandlung mit der Frage nach dem Täter, sondern wie es zu der Tat kommen konnte und endet schließlich mit der Verfolgung der Tatverdächtigen. Die Spannung entspringt den dramatischen Ereignissen, der emotionalen Atmosphäre und dem Gewissenskonflikt der Akteure. Wenn man wie ich Lucie Girards Entwicklung schon über zehn Bände lang verfolgt hat, sie als vernünftige, coole Kommissarin kennt, die ihren Mann und ihre Kinder sehr liebt, dann ist man natürlich überrascht, dass ihr eine solche gefühlsstarke Entgleisung passieren kann. Aber diese neue Facette ihres Charakters lässt diese stets stark erscheinende Person nur noch etwas menschlicher wirken. Denn kein Mensch ist perfekt, jeder hat Schwächen, begeht mal Fehler, weicht einmal vom geraden Weg ab. Ich bin überzeugt, Lucie wird aus dieser emotionalen und tragischen Sache gestärkt hervorgehen. Sehr angetan bin ich von der Art und Weise, wie sich Gendarm Hugo entwickelt hat, nämlich von einem tollpatschig wirkenden Menschen zu einer tatkräftigen Stütze der Kommissarin. Lucies Assistentin Louise ist als fanatische Lesbe sehr authentisch gezeichnet. Wiederum hat mir eine Story rund um Lucie Girard spannende Lesestunden beschert und Neugierde nicht nur auf einen weiteren Kriminalfall entfacht, sondern auch darauf, wie es für die Kommissarin privat und dienstlich weitergehen wird, wie sie diese Affäre geprägt hat.
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
19.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Was für ein Skandal für die Männer, wenn die Liebe unter Frauen öffentlich erlaubt wird!
Dieses Buch erschien 2022 im Verlag Books on Demand und beinhaltet 224 Seiten.
Lucie Girard, Commissaire, stellt ihr Leben auf den Kopf, denn sie beginnt eine Affäre mit ihrer Assistentin Louise Benin. Sie setzen sich gemeinsam für die Rechte der Frauen ein. Sie eröffnen die Fotoausstellung Femmes pour Femmes in Saint-Tropez, wo kurz darauf zwei Männer erschossen werden. Nun wittert die Presse einen Skandal und beschuldigt das Liebespaar. Es beginnt eine Hetzjagd. Wer wird wohl das nächste Opfer?
Das Cover ist wirklich ein toller Hingucker! Wieder einmal beschäftigt sich Luc Winger mit einem brisanten Thema der 70er Jahre. In Frankreich gibt es eine Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass die gleichgeschlechtliche Liebe unter Frauen endlich anerkannt wird. Frauen sollen Frauen lieben, heiraten und auch Kinder adoptieren dürfen. Dies ist natürlich für die Männerwelt echt verstörend. Besonders für die Machos unter ihnen. Und so werden die Frauen, die sich dafür einsetzen, öffentlich angeprangert. Lucie Girard versteht sich selbst nicht mehr, sie ist glücklich und irgendwie auch nicht. Was soll nur aus ihrer Familie werden? Wenn Louise Benin in ihrer Nähe ist, ist sie völlig durcheinander und verliebt. Ich finde es sehr gut, dass Lucies Gefühlswelt durcheinander gerät und sie plötzlich sich selbst in Frage stellt, und damit so menschlich dargestellt wird. Doch leider werden Louise und andere Frauen nicht nur verbal, auch mit Taten angegriffen. Kurz nach der Fotoausstellung, die sehr provokante Fotos zeigte, werden zwei Männer erschossen. Und dabei bleibt es nicht. Dieser Krimi ist aus meiner Sicht einer der besten aus der Feder des Autoren Luc Winger. Lucie Girard, meine absolute Lieblingsermittlerin, hat pausenlos zu tun und gerät dieses Mal ziemlich an ihre Grenzen. Was habe ich mit ihr gelitten! Die Presse ist auch an dem Fall dran und leider nicht gerade die, die eine vernünftige Berichterstattung bringt, sondern die, die eine Skandal wittert und alles dafür tut, um dies öffentlich zu machen. Wird Lucie den Fall aufklären? Wie reagiert Patric, als er von Lucies Affäre erfährt? Ich mag Lucie Girard sehr und fand es toll, von ihrer Beziehung zu Patric etwas mehr zu erfahren und sie als Menschen wie du und ich zu erleben. Mich hat die Geschichte wieder vollends begeistert und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Am Ende war ich dann schon etwas traurig. Warum? Das werdet ihr erfahren, wenn ihr dieses Buch selbst lest. Toll, dass es dem Autoren Luc Winger immer wieder gelingt, so viel Spannung in seine Krimis zu bringen und sich mit brisanten Themen der damaligen Zeit auseinandersetzt. Ich hatte tolle Lesemomente, die echt spannend, aufregend, fesselnd und packend waren und mir keine Zeit zum Verschnaufen ließen. Großartig! Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter und bin schon auf das nächste gespannt! Bravo, Monsieur Luc Winger! Ich bin echt begeistert, fasziniert und wieder einmal wurde ich komplett überzeugt.
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