Produktbild: Die Reise zum ersten Kuss

Die Reise zum ersten Kuss Eine Kosovarin in Kreuzberg

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2023

Verlag

Drava

Seitenzahl

195

Maße (L/B/H)

2,1/13,4/21,9 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99138-027-6

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2023

Verlag

Drava

Seitenzahl

195

Maße (L/B/H)

2,1/13,4/21,9 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99138-027-6

Herstelleradresse

Drava Verlag - Založba Drava GmbH
8.-Mai-Str. 12
9020 Klagenfurt / Celovec
Österreich
Email: office@drava.at
Url: www.drava.at
Telephone: +43 463 501099
Fax: +43 463 50109950

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Regt zum Nachdenken an

Gertie G. aus Wien am 03.03.2023

Bewertungsnummer: 1892009

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman spielt in den 1990-er Jahren. Era wohnt mit ihren Eltern und ihrer Großmutter in Pristina, im Kosovo. Die Mitglieder der Familie sind albanischer Abstammung und ihr Leben wird ihnen von serbischen Milizen schwer gemacht. Täglich gibt es Übergriffe auf die Bevölkerung. Eras Familie ist diesen besonders ausgesetzt, da sich Vater und Mutter politisch engagieren. Der Großvater wurde seinerzeit aufgrund seiner Gesinnung getötet. Dann verschwindet der Vater für zwei Jahre. Der knapp zwölfjährigen Era wird erzählt, er arbeite im Ausland. Und überhaupt wird versucht, das Mädchen modern zu erziehen. So darf sie Musik von Madonna und Michael Jackson hören. Die Leidenschaft für Madonna wird ihr dann in weiterer Folge Mut machen. Denn sie folgen dem Vater, der in Deutschland wegen seiner politischen Gesinnung Asyl erhält, nach Berlin. Der Kulturschock ist gewaltig - nur die Musik von Madonna ist immer noch dieselbe. Schon in der trostlosen Flüchtlingsunterkunft formuliert sie drei Ziele: 1. Deutsch lernen, 2. das Madonna-Konzert besuchen, 3. einen deutschen Jungen küssen, Durch ihr offenes, freundliches Wesen findet Era recht schnell Freund. Doch ihre kleine neue Welt scheint auseinanderzufallen, als ihre Freundin nach Mazedonien abgeschoben wird. Meine Meinung: Era, die Heldin dieses Romans, der durch autobiografische Elemente aus Ramadanis Leben inspiriert worden ist, ist ein sehr sympathischer Charakter, der mich manchmal durch ihrer Fixierung auf Madonna nervt. Arta Ramadani stammt selbst aus Pristina, erlebte dort eine glückliche Kindheit und übersiedelte nach Mannheim. Diese Stadt ist natürlich nicht mit Berlin, in das sie Era verpflanzt, zu vergleichen. Sehr interessant sind Eras Eltern, die sich für ihre einzige Tochter mehr wünschen als einen albanischen Mann und viele Kinder. Era staunt, dass es in der albanischen Community Deutschlands ziemlich engstirnig und traditionell denkende Menschen gibt. Fazit: Gerne gebe ich diesem Roman 5 Sterne, denn er zeigt, dass Integration auch sehr gut gelingen kann.

Regt zum Nachdenken an

Gertie G. aus Wien am 03.03.2023
Bewertungsnummer: 1892009
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman spielt in den 1990-er Jahren. Era wohnt mit ihren Eltern und ihrer Großmutter in Pristina, im Kosovo. Die Mitglieder der Familie sind albanischer Abstammung und ihr Leben wird ihnen von serbischen Milizen schwer gemacht. Täglich gibt es Übergriffe auf die Bevölkerung. Eras Familie ist diesen besonders ausgesetzt, da sich Vater und Mutter politisch engagieren. Der Großvater wurde seinerzeit aufgrund seiner Gesinnung getötet. Dann verschwindet der Vater für zwei Jahre. Der knapp zwölfjährigen Era wird erzählt, er arbeite im Ausland. Und überhaupt wird versucht, das Mädchen modern zu erziehen. So darf sie Musik von Madonna und Michael Jackson hören. Die Leidenschaft für Madonna wird ihr dann in weiterer Folge Mut machen. Denn sie folgen dem Vater, der in Deutschland wegen seiner politischen Gesinnung Asyl erhält, nach Berlin. Der Kulturschock ist gewaltig - nur die Musik von Madonna ist immer noch dieselbe. Schon in der trostlosen Flüchtlingsunterkunft formuliert sie drei Ziele: 1. Deutsch lernen, 2. das Madonna-Konzert besuchen, 3. einen deutschen Jungen küssen, Durch ihr offenes, freundliches Wesen findet Era recht schnell Freund. Doch ihre kleine neue Welt scheint auseinanderzufallen, als ihre Freundin nach Mazedonien abgeschoben wird. Meine Meinung: Era, die Heldin dieses Romans, der durch autobiografische Elemente aus Ramadanis Leben inspiriert worden ist, ist ein sehr sympathischer Charakter, der mich manchmal durch ihrer Fixierung auf Madonna nervt. Arta Ramadani stammt selbst aus Pristina, erlebte dort eine glückliche Kindheit und übersiedelte nach Mannheim. Diese Stadt ist natürlich nicht mit Berlin, in das sie Era verpflanzt, zu vergleichen. Sehr interessant sind Eras Eltern, die sich für ihre einzige Tochter mehr wünschen als einen albanischen Mann und viele Kinder. Era staunt, dass es in der albanischen Community Deutschlands ziemlich engstirnig und traditionell denkende Menschen gibt. Fazit: Gerne gebe ich diesem Roman 5 Sterne, denn er zeigt, dass Integration auch sehr gut gelingen kann.

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Die Reise zum ersten Kuss

von Arta Ramadani

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