Produktbild: Eine Geschichte der Menschen mit Behinderung Dis/abled in der Antike

Eine Geschichte der Menschen mit Behinderung Dis/abled in der Antike

12

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

32497

Erscheinungsdatum

01.12.2022

Verlag

R. R. Keintzel

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3794 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987566158

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

32497

Erscheinungsdatum

01.12.2022

Verlag

R. R. Keintzel

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3794 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987566158

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  • Bewertung

    5/5

    31.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch gibt Einblicke

    Ich wohne in einem Ort in dem auch heute viele " Behinderte" leben und der Titel hat mich neugierig gemacht. In jeder Epoche gab es Menschen mit Behinderungen, so mancher Hochgeborene war behindert , George der VI, Vater der Queen, hat gestottert und wurde z.T. mit barbarischen Methode therapiert. Trotzdem war er König von GB. Im Vergleich zur heutigen Zeit lebten viele Behinderte damals freier, als es heute "Normal" ist. Dieses Buch bietet einen Blick auf das Miteinanderumgehen. Wir können aus der Geschichte lernen! Noch bis in die 70ziger Jahre wurden Menschen mit geistigen Erkrankungen ruhiggestellt und fixiert. Erst in den 80 zigerr Jahren wurden Wohngruppen gebildet, die auf wenig Verständnis stiessen. Zum Glück ist es heute ganz normal

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant und spannend

    Wie ging man im Laufe der Geschichte mit Menschen mit Behinderung um? Dieser Frage geht der Autor in diesem Band für die europäische Antike nach, viele Quellen hat er dazu gelesen und verarbeitet und die Frage sehr umfassend beantwortet. Zunächst werden sehr ausführlich die historischen, wissenschaftlichen und medizinischen Hintergründe aufgezeigt, bevor genauer auf die Frage eingegangen wird. Unterschiede gibt es, auch in der Antike, zum Beispiel je nach sozialen Stand. Beeinträchtigte Menschen dienten teilweise sogar als Opfergaben. Das Buch liest sich sehr interessant, ja oft richtig spannend, und erweitert den Horizont. Vieles wirkt auch bis heute nach. Man darf allerdings keine biografische Ausarbeitung erwarten, auf reale betroffene Persönlichkeiten wird kaum eingegangen, so wird zwar zum Beispiel Kaiser Claudius erwähnt, ansonsten bleibt es aber in der Regel allgemeiner. Ein bisschen schade ist das schon, eine größere Aufnahme biografischer Betrachtungen hätte aber wohl den Rahmen gesprengt. Das Sachbuch ist auch für Laien verständlich, man muss sich aber schon auf viel Input einlassen. Ich selbst bin sowohl medizinisch als auch historisch interessiert, außerdem selbst betroffen, so dass mir zwar einiges bereits bekannt war, ich es aber so kompakt vorzufinden, gut finde. Wer sich dafür interessiert, wie in der europäischen Antike mit Einschränkungen und Behinderungen, egal ob angeboren oder erworben, umgegangen wurde, findet hier viel Wissenswertes, das auch für Laien grundsätzlich gut zu lesen ist.

  • Jojo

    5/5

    07.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine fundierte Zeitreise – Behinderung in der Antike neu gedacht

    Mit „Eine Geschichte der Menschen mit Behinderung – Dis/abled in der Antike“ legt Robert Ralf Keintzel ein aufschlussreiches Sachbuch vor. Darin rückt er ein bislang vernachlässigtes Thema der Geschichtsschreibung ins Zentrum: das Leben von Menschen mit Behinderungen in Süd- und Mitteleuropa von 750 v. Chr. bis 500 n. Chr. Der Mediziner und Sonderpädagoge nimmt seine Leser*innen mit auf eine historische Spurensuche, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch allgemeinverständlich ist. Was bedeutet „Behinderung“ im antiken Kontext überhaupt? Welche gesellschaftliche Rolle spielten betroffene Menschen und wie standen Religion, Medizin und Philosophie zu körperlichen oder geistigen Einschränkungen? Besonders spannend ist, dass der Autor nicht nur die medizinische Sichtweise beleuchtet, sondern auch gesellschaftliche, rechtliche und persönliche Perspektiven einnimmt. Bekannte Persönlichkeiten wie Kaiser Claudius dienen als historische Beispiele dafür, dass Behinderung nicht automatisch Ausschluss bedeutete – im Gegenteil: Mitunter konnten Einschränkungen sogar zur Stärke werden. Dies regt dazu an, auch heutige Vorstellungen von „Normalität“ und „Leistungsfähigkeit“ kritisch zu hinterfragen. Die Stärke des Buches liegt in der sorgfältigen Recherche, dem vielfältigen Quellenmaterial und der Fähigkeit, komplexe Inhalte anschaulich darzustellen. Dabei bleibt Keintzel sachlich, verliert jedoch nie das Ziel aus den Augen, Bewusstsein für die historische Kontinuität eines gesellschaftlich relevanten Themas zu schaffen. Der Lerneffekt wird zudem durch eine begleitende Quiz-App unterstützt – eine gelungene Verbindung von analogem Wissen und digitalem Lernen. Fazit: Dieses Buch ist mehr als nur eine historische Betrachtung, denn es leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs über Inklusion, Teilhabe und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen. Keintzels Werk ist eine empfehlenswerte Lektüre für Geschichtsinteressierte, Pädagog:innen, Mediziner:innen und alle, die sich mit menschlicher Vielfalt beschäftigen.

  • Armin Clemens

    aus Bergkamen

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Menschen mit Behinderung - Aufschlussreiche Betrachtung eines nach wie vor aktuellen Themas

    Robert Ralf Keintzel betrachtet in seinem Buch "Eine Geschichte der Menschen mit Behinderung - Dis/abled in der Antike" ein sehr interessantes Thema, welches auch heute noch einen sehr wichtigen Stellenwert hat. Nach einer kurzen, aber prägnanten Einführung erläutert er die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in der Antike, die Akzeptanz oder auch Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung zur damaligen Zeit, wie die Medizin sich damit befasste, wie sich die Ärzte in der Antike überhaupt als heilende Kräfte verstanden haben, die unterschiedlichen Fälle von Beeinträchtigungen (geistiger und körperlicher Behinderung), aber auch den Bezug zur heutigen Zeit. Neben einer hervorragenden Recherche wird bei der Lektüre deutlich, daß der Autor zudem einen sehr intensiven als auch emotionalen beruflichen Bezug zu der Materie hat. Hier sei zum einen auf die zahlreichen Quellenverzeichnisse und auch auf die ungemeine Fachlichkeit und medizinischen Fachbegriffe hingewiesen. Wer glaubte, zu dem Thema schon sehr viel zu wissen, wird in diesem Buch hier und da sicherlich noch das ein oder andere Mal überrascht sein. Hervorzuheben möchte ich an dieser Stelle auch noch auf die aufschlussreichen und zum besseren Verständnis wirkenden Abbildungen und Tabellen hinweisen. Es ist schon sehr erstaunlich, wie viel wir bis heute immer noch aus der Zeit der Antike übernommen haben. Für alle Leser/innen, die unmittelbar auf irgendeine Art und Weise mit dem Thema Behinderung betroffen sind, ist dieses Buch ein Muß! Für alle, die sich einmal in die Materie einlesen möchten, ist das Buch eine sehr gelungene und interessante Einstiegsmöglichkeit.

  • Bewertung

    5/5

    16.05.2025

    eBook (ePUB)

    Mehr als tausend Jahre im Überblick

    Das Buch des Autors R.R.Keintzel ist ein hochinteressantes geschichtliches Sach-und Fachbuch mit dem besonderen Fokus auf die Medizinhistorie mit einer Ausrichtung auf das Thema Seuchen, Krankheiten und Behinderungen in der langen Zeit von 500 - 1620, dem sogenannten dunklen Mittelalter. Schon dieser Terminus impliziert, dass es nicht viel dokumentarisches Material gibt und dass der Autor ein enormes Quellenmaterial sichten musste. Die Machart des Buches erinnert an eine Dissertationsarbeit. Wer sich aus wissenschaftlichen Gründen mit ihm befasst, wird eine große Menge an gut recherchierten Fakten finden und auch der interessierte Laie wird es fasziniert lesen.

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