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Produktbild: Wenn der Apfellastwagen kommt

Wenn der Apfellastwagen kommt Erinnerungen an eine Südtirolersiedlung

1

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9974

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.01.2023

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

5083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9788872838693

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

9974

Erscheinungsdatum

11.01.2023

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

5083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9788872838693

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Heimat ist immer noch Sehnsucht nach der Kindheit (H. Böll)

Bewertung am 06.07.2023

Bewertungsnummer: 1974935

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Margit Weiß wächst als Kind eine einer Südtirolersiedlung auf. Was für sie Alltag ist, bedeutet für die Erwachsenen wehmütige Erinnerungen, Verlust der Heimat und viele Versuche, mit den alten Traditionen und Gebräuchen die Kerbe im Herzen immer wieder neu zu verpflastern, damit der Schmerz über das, war war , nicht übermächtig wird. Ihr Blick zurück geschieht mit den Augen eines Kindes und ist mehr als aufschlussreich, denn Vieles, was Weiß als Kind befremdlich oder ungewohnt empfunden hat, wird mit kindlicher Logik erklärt, damit es ins Weltbild des kleinen Mädchens passt, das da an der Hand des Großvaters durch die Straßen wandert. Vom Schnitzen eines Holzpfeiferls (ich glaube, das haben alle Großväter gemacht, als wir Kinder waren <3), liebevoll zubereiteten Gerichten aus Südtirol, die nach Heimkommen und einer warmherzigen Umarmung schmecken, wunderlichen Gepflogenheiten von Straßenbewohner:innen und dem immerwährenden Gefühl, den eigentlichen Wurzeln beraubt worden zu sein, lässt Margit Weiß Erinnerungen wach werden. Die Teppichstange wird schnell zum Turngerät, die Haut auf der heißen Milch lässt heute noch Gänsehaut auf den Armen erscheinen und die Fragen, ob der Beichtstuhl nicht doch eher der Kleiderschrank für Priester sei und warum der La(e)ib Christi nicht schimmelig ist, wenn er doch schon so alt ist, machen dieses Buch so herrlich unkompliziert und frei von allen Zwängen. Zwischen schelmisch erzählten und mit einem Grinsen versehenen Episoden mischt sich der ein oder andere wehmütige Moment ein und zeigt den Leser:innen, wie sich das Leben als Kind in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in einer solchen Siedlung angefühlt hat. Ich hätte noch stundenlang Kapitel um Kapitel verschlingen können, aber das Buch ist einfach viel zu kurz gefasst und reißt manchen Themen nur an der Oberfläche an, über die ich sehr gerne noch ein wenig mehr erfahren hätte.

Heimat ist immer noch Sehnsucht nach der Kindheit (H. Böll)

Bewertung am 06.07.2023
Bewertungsnummer: 1974935
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Margit Weiß wächst als Kind eine einer Südtirolersiedlung auf. Was für sie Alltag ist, bedeutet für die Erwachsenen wehmütige Erinnerungen, Verlust der Heimat und viele Versuche, mit den alten Traditionen und Gebräuchen die Kerbe im Herzen immer wieder neu zu verpflastern, damit der Schmerz über das, war war , nicht übermächtig wird. Ihr Blick zurück geschieht mit den Augen eines Kindes und ist mehr als aufschlussreich, denn Vieles, was Weiß als Kind befremdlich oder ungewohnt empfunden hat, wird mit kindlicher Logik erklärt, damit es ins Weltbild des kleinen Mädchens passt, das da an der Hand des Großvaters durch die Straßen wandert. Vom Schnitzen eines Holzpfeiferls (ich glaube, das haben alle Großväter gemacht, als wir Kinder waren <3), liebevoll zubereiteten Gerichten aus Südtirol, die nach Heimkommen und einer warmherzigen Umarmung schmecken, wunderlichen Gepflogenheiten von Straßenbewohner:innen und dem immerwährenden Gefühl, den eigentlichen Wurzeln beraubt worden zu sein, lässt Margit Weiß Erinnerungen wach werden. Die Teppichstange wird schnell zum Turngerät, die Haut auf der heißen Milch lässt heute noch Gänsehaut auf den Armen erscheinen und die Fragen, ob der Beichtstuhl nicht doch eher der Kleiderschrank für Priester sei und warum der La(e)ib Christi nicht schimmelig ist, wenn er doch schon so alt ist, machen dieses Buch so herrlich unkompliziert und frei von allen Zwängen. Zwischen schelmisch erzählten und mit einem Grinsen versehenen Episoden mischt sich der ein oder andere wehmütige Moment ein und zeigt den Leser:innen, wie sich das Leben als Kind in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in einer solchen Siedlung angefühlt hat. Ich hätte noch stundenlang Kapitel um Kapitel verschlingen können, aber das Buch ist einfach viel zu kurz gefasst und reißt manchen Themen nur an der Oberfläche an, über die ich sehr gerne noch ein wenig mehr erfahren hätte.

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Wenn der Apfellastwagen kommt

von Margit Weiss

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