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Tade Thompson

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Selam Tadese

Spieldauer

8 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.12.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

169

Verlag

Finch&Zebra

Sprache

Deutsch

EAN

4066004423111

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Selam Tadese

Spieldauer

8 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.12.2022

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

169

Verlag

Finch&Zebra

Sprache

Deutsch

EAN

4066004423111

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Back to the roots

Bewertung am 16.10.2021

Bewertungsnummer: 1589557

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wildcard“ versprach mehr, als es halten konnte – zumindest für mich. Am Anfang war ich gebannt von der dichten, lebhaften Atmosphäre, die der Leser schon mit den ersten Worten erfährt. Ein fremdes Land, eine uns Mitteleuropäern völlig fremde Kultur mit Sitten und Gebräuchen, die wir uns nicht einmal vorstellen können, geschweige denn unter denen wir auch nur einen Tag ruhig leben könnten. Es ist, als ob der Leser mit dem Protagonisten heimkehrt in eine Welt, die selbst ihm, der er doch dort aufgewachsen ist, völlig surreal erscheint. Man hat das Gefühl, die Hitze, die Feuchtigkeit, die Stimmung, die Gerüche förmlich durch die Seiten zu spüren. In dieser Hinsicht ist das Buch klasse. Ein derart atmosphärisches Buch habe ich lange nicht gelesen. Leider, und das macht es mir schwer, mehr Gutes zu sagen, ist mir das Buch viel zu brutal. Es mag sein, dass die Geschichte das hergibt und dass die Realität dem nahekommt, aber es war mir zu viel. Die Geschichte ist vielseitig erzählt und berührt auch im Wesentlichen die richtigen Punkte, die sie zu einem großen Roman machen könnten, aber irgendwann war ich einfach nur noch angeekelt. Vielleicht muss die Geschichte aber auch genau so sein. Dann aber ist sie am Ende nichts für mich. Schade! Fazit: Wer über ungeschönte, brutale Realität in einer Kultur lesen will, in der der Dollar Eintrittskarte und Todesurteil zugleich ist, für den ist das Buch genau das Richtige. Erschreckend realistisch!

Back to the roots

Bewertung am 16.10.2021
Bewertungsnummer: 1589557
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wildcard“ versprach mehr, als es halten konnte – zumindest für mich. Am Anfang war ich gebannt von der dichten, lebhaften Atmosphäre, die der Leser schon mit den ersten Worten erfährt. Ein fremdes Land, eine uns Mitteleuropäern völlig fremde Kultur mit Sitten und Gebräuchen, die wir uns nicht einmal vorstellen können, geschweige denn unter denen wir auch nur einen Tag ruhig leben könnten. Es ist, als ob der Leser mit dem Protagonisten heimkehrt in eine Welt, die selbst ihm, der er doch dort aufgewachsen ist, völlig surreal erscheint. Man hat das Gefühl, die Hitze, die Feuchtigkeit, die Stimmung, die Gerüche förmlich durch die Seiten zu spüren. In dieser Hinsicht ist das Buch klasse. Ein derart atmosphärisches Buch habe ich lange nicht gelesen. Leider, und das macht es mir schwer, mehr Gutes zu sagen, ist mir das Buch viel zu brutal. Es mag sein, dass die Geschichte das hergibt und dass die Realität dem nahekommt, aber es war mir zu viel. Die Geschichte ist vielseitig erzählt und berührt auch im Wesentlichen die richtigen Punkte, die sie zu einem großen Roman machen könnten, aber irgendwann war ich einfach nur noch angeekelt. Vielleicht muss die Geschichte aber auch genau so sein. Dann aber ist sie am Ende nichts für mich. Schade! Fazit: Wer über ungeschönte, brutale Realität in einer Kultur lesen will, in der der Dollar Eintrittskarte und Todesurteil zugleich ist, für den ist das Buch genau das Richtige. Erschreckend realistisch!

Hohes Tempo, zahlreiche Wendungen

Bewertung aus Oberkrämer am 01.09.2021

Bewertungsnummer: 1559574

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Krimielemente im Buch sind großartig. Keine Person ist durchsichtig, alle haben vermischte Motive und auch Westons Familie kommt nicht ungeschoren davon. Nebenher gibt es eine -- nicht ganz triviale -- Liebesgeschichte. Doch weder die Liebesgeschichte noch der Krimi machen dieses Buch so besonders. Die besondere Note erhält das Buch durch die Position Weston Kogis: Er ist Einheimischer, irgendwie. Aber irgendwie auch doch nicht. Auf den ersten Blick fällt nicht auf, dass er aus London kommt. Er spricht die Sprache. Er ist kein Weißer. Doch er hat sich im letzten Jahrzehnt kaum mit Alcacia und den Menschen dort auseinandergesetzt. Und entsprechend tappt er immer wieder in kleinere und größere Fettnäpfchen. Manchmal sind diese nur lustig oder peinlich; manchmal werden sie allerdings auch gefährlich. Weston scheint phasenweise selbst von seiner Naivität überrascht und nimmt uns deshalb mit auf eine Reise in die eigene Vergangenheit, in das politische Gefüge seines Heimatlandes und in ein Gesellschaftssystem, dass ihm einerseits sehr vertraut und andererseits doch sehr fremd geworden ist. Wir schauen von außen, wie Weston von dieser Außenansicht immer mehr die Innenansicht annehmen kann. Und wie er entsprechend Entscheidungen trifft, die uns mit einem europäischen Hintergrund zunächst unlogisch vorkommen. Doch wir müssen einsehen: Manche Orte der Welt üben eine ganz eigene Anziehungskraft aus. Weston findet in Alcacia, was er in London nie gefunden hat: Die Möglichkeit, sein Leben so zu gestalten, wie er es sicht wünscht. Fazit: Absolut lesenswert! Ein Krimi mit hoher Spannung und etlichen Wendungen. Und für uns alle, die wir die westliche Lebensweise als Idealvorstellung sehen, ist das Buch ein Augenöffner. 5/5 Sternen!

Hohes Tempo, zahlreiche Wendungen

Bewertung aus Oberkrämer am 01.09.2021
Bewertungsnummer: 1559574
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Krimielemente im Buch sind großartig. Keine Person ist durchsichtig, alle haben vermischte Motive und auch Westons Familie kommt nicht ungeschoren davon. Nebenher gibt es eine -- nicht ganz triviale -- Liebesgeschichte. Doch weder die Liebesgeschichte noch der Krimi machen dieses Buch so besonders. Die besondere Note erhält das Buch durch die Position Weston Kogis: Er ist Einheimischer, irgendwie. Aber irgendwie auch doch nicht. Auf den ersten Blick fällt nicht auf, dass er aus London kommt. Er spricht die Sprache. Er ist kein Weißer. Doch er hat sich im letzten Jahrzehnt kaum mit Alcacia und den Menschen dort auseinandergesetzt. Und entsprechend tappt er immer wieder in kleinere und größere Fettnäpfchen. Manchmal sind diese nur lustig oder peinlich; manchmal werden sie allerdings auch gefährlich. Weston scheint phasenweise selbst von seiner Naivität überrascht und nimmt uns deshalb mit auf eine Reise in die eigene Vergangenheit, in das politische Gefüge seines Heimatlandes und in ein Gesellschaftssystem, dass ihm einerseits sehr vertraut und andererseits doch sehr fremd geworden ist. Wir schauen von außen, wie Weston von dieser Außenansicht immer mehr die Innenansicht annehmen kann. Und wie er entsprechend Entscheidungen trifft, die uns mit einem europäischen Hintergrund zunächst unlogisch vorkommen. Doch wir müssen einsehen: Manche Orte der Welt üben eine ganz eigene Anziehungskraft aus. Weston findet in Alcacia, was er in London nie gefunden hat: Die Möglichkeit, sein Leben so zu gestalten, wie er es sicht wünscht. Fazit: Absolut lesenswert! Ein Krimi mit hoher Spannung und etlichen Wendungen. Und für uns alle, die wir die westliche Lebensweise als Idealvorstellung sehen, ist das Buch ein Augenöffner. 5/5 Sternen!

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