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Das dritte Licht

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

21,4/13,1/1,4 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Cognac / Seidengrau

Auflage

13

Originaltitel

Foster

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96999-199-2

Beschreibung

Rezension

»Die Drastik des Bandes ist stilecht, erschütternd, und ich finde, das ist ein überragendes Werk.«
Deutschlandfunk Kultur

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

21,4/13,1/1,4 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Cognac / Seidengrau

Auflage

13

Originaltitel

Foster

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96999-199-2

Herstelleradresse

Steidl GmbH & Co.OHG
Düstere Straße 4
37073 Göttingen
DE

Email: mail@steidl.de

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Das dritte Licht: Wenn wenige Worte viel bedeuten

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 03.09.2025

Bewertungsnummer: 2585340

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Claire Keegan gelingt mit „Das dritte Licht“ ein literarisches Kunstwerk auf gerade einmal 100 Seiten. Die Geschichte spielt im Irland der frühen 1980er Jahre und beginnt mit einer schlichten, aber eindringlichen Szene: Ein Vater bringt seine Tochter zu entfernten Verwandten – ein Akt, der zunächst wie eine pragmatische Entscheidung wirkt, aber bald eine tiefere Bedeutung erhält. Das Mädchen findet sich bei dem kinderlosen Ehepaar John und Edna Kinsella wieder, auf einer Farm, die von Wärme, Fürsorge und einer fast magischen Ruhe erfüllt ist. Milch, Rhabarber und Zuwendung – einfache Dinge, die in ihrer Fülle und Selbstverständlichkeit eine neue Welt eröffnen. Doch über allem liegt ein stilles, trauriges Geheimnis, das die leichten Sommertage mit einer feinen Melancholie durchzieht. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen – es war mein drittes von Claire Keegan, und erneut hat sie mich tief berührt. Ihre Sprache ist klar und poetisch, ihre Figuren lebendig und vielschichtig. Keegan versteht es meisterhaft, Atmosphäre zu schaffen: Man taucht ein in diese Welt, bleibt dort, fühlt mit – und verlässt sie verändert. „Das dritte Licht“ ist eine stille, aber kraftvolle Erzählung über Familie, Zuneigung und das, was zwischen den Zeilen geschieht. Ein kleines Buch mit grosser Wirkung – unbedingt lesenswert!

Das dritte Licht: Wenn wenige Worte viel bedeuten

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 03.09.2025
Bewertungsnummer: 2585340
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Claire Keegan gelingt mit „Das dritte Licht“ ein literarisches Kunstwerk auf gerade einmal 100 Seiten. Die Geschichte spielt im Irland der frühen 1980er Jahre und beginnt mit einer schlichten, aber eindringlichen Szene: Ein Vater bringt seine Tochter zu entfernten Verwandten – ein Akt, der zunächst wie eine pragmatische Entscheidung wirkt, aber bald eine tiefere Bedeutung erhält. Das Mädchen findet sich bei dem kinderlosen Ehepaar John und Edna Kinsella wieder, auf einer Farm, die von Wärme, Fürsorge und einer fast magischen Ruhe erfüllt ist. Milch, Rhabarber und Zuwendung – einfache Dinge, die in ihrer Fülle und Selbstverständlichkeit eine neue Welt eröffnen. Doch über allem liegt ein stilles, trauriges Geheimnis, das die leichten Sommertage mit einer feinen Melancholie durchzieht. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen – es war mein drittes von Claire Keegan, und erneut hat sie mich tief berührt. Ihre Sprache ist klar und poetisch, ihre Figuren lebendig und vielschichtig. Keegan versteht es meisterhaft, Atmosphäre zu schaffen: Man taucht ein in diese Welt, bleibt dort, fühlt mit – und verlässt sie verändert. „Das dritte Licht“ ist eine stille, aber kraftvolle Erzählung über Familie, Zuneigung und das, was zwischen den Zeilen geschieht. Ein kleines Buch mit grosser Wirkung – unbedingt lesenswert!

„Das dritte Licht“ ist eine leise, tief bewegende Erzählung über Verlust, Fürsorge und die Möglichkeit eines Neuanfangs

Bewertung am 28.04.2025

Bewertungsnummer: 2478119

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal sind es nicht die großen Dramen, die am tiefsten wirken, sondern die stillen, beiläufigen Augenblicke. Claire Keegan erzählt in „Das dritte Licht“ von einem jungen Mädchen, das von seinem Vater zu entfernten Verwandten auf eine Farm gebracht wird – für eine Weile, heißt es. Was dort geschieht, ist äußerlich unspektakulär: Melken, Wäsche zusammenlegen, ein Spaziergang über die Felder. Und doch liegt über jedem dieser banalen Handgriffe eine Schwere, die unausgesprochen bleibt. Keegan macht das Elend spürbar, ohne es auszusprechen. Die Vernachlässigung, die Trauer, die unsichere Zukunft des Mädchens – sie zeigt sich in winzigen Details, in den Dingen, die fehlen, in der ungewohnten Zärtlichkeit der Pflegeeltern. Gerade diese Zurückhaltung, diese unspektakuläre Darstellung des Schmerzes, macht die Erzählung so eindringlich. Man liest, und man spürt: So sieht es aus, wenn Kinder lernen, dass das Leben nicht gerecht ist – und dass es trotzdem Hoffnung geben kann. Denn mitten in dieser Schwere blitzt etwas auf: eine Spur von Fürsorge, von neuer Zugehörigkeit. Etwas, das wachsen könnte, trotz allem. Keegans Sprache ist reduziert, klar, fast unscheinbar – und gerade deshalb so kraftvoll. Sie vertraut ihren Lesern. Sie zwingt niemanden zum Mitleid. Aber sie öffnet einen Raum, in dem man selbst fühlen kann. „Das dritte Licht“ ist eine leise, tief bewegende Erzählung über Verlust, Fürsorge und die Möglichkeit eines Neuanfangs. Claire Keegan zeigt, dass große Literatur nicht schreien muss, um unvergesslich zu sein.

„Das dritte Licht“ ist eine leise, tief bewegende Erzählung über Verlust, Fürsorge und die Möglichkeit eines Neuanfangs

Bewertung am 28.04.2025
Bewertungsnummer: 2478119
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal sind es nicht die großen Dramen, die am tiefsten wirken, sondern die stillen, beiläufigen Augenblicke. Claire Keegan erzählt in „Das dritte Licht“ von einem jungen Mädchen, das von seinem Vater zu entfernten Verwandten auf eine Farm gebracht wird – für eine Weile, heißt es. Was dort geschieht, ist äußerlich unspektakulär: Melken, Wäsche zusammenlegen, ein Spaziergang über die Felder. Und doch liegt über jedem dieser banalen Handgriffe eine Schwere, die unausgesprochen bleibt. Keegan macht das Elend spürbar, ohne es auszusprechen. Die Vernachlässigung, die Trauer, die unsichere Zukunft des Mädchens – sie zeigt sich in winzigen Details, in den Dingen, die fehlen, in der ungewohnten Zärtlichkeit der Pflegeeltern. Gerade diese Zurückhaltung, diese unspektakuläre Darstellung des Schmerzes, macht die Erzählung so eindringlich. Man liest, und man spürt: So sieht es aus, wenn Kinder lernen, dass das Leben nicht gerecht ist – und dass es trotzdem Hoffnung geben kann. Denn mitten in dieser Schwere blitzt etwas auf: eine Spur von Fürsorge, von neuer Zugehörigkeit. Etwas, das wachsen könnte, trotz allem. Keegans Sprache ist reduziert, klar, fast unscheinbar – und gerade deshalb so kraftvoll. Sie vertraut ihren Lesern. Sie zwingt niemanden zum Mitleid. Aber sie öffnet einen Raum, in dem man selbst fühlen kann. „Das dritte Licht“ ist eine leise, tief bewegende Erzählung über Verlust, Fürsorge und die Möglichkeit eines Neuanfangs. Claire Keegan zeigt, dass große Literatur nicht schreien muss, um unvergesslich zu sein.

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Das dritte Licht

von Claire Keegan

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Familie.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um die Mutter einer armen und zerrütteten Familie zu entlasten, wird eine der Töchter über den Sommer zu Verwandten geschickt. Dort erfährt sie erstmals in ihrem Leben, was Liebe und Geborgenheit sind. Mit klarer und knapper Sprache schafft es die Autorin, ein kritisches und rührendes Bild unserer Gesellschaft und Familienverhältnisse zu zeichnen. Beeindruckend.
  • Danijela Turkijevic-Zauner
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Familie.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um die Mutter einer armen und zerrütteten Familie zu entlasten, wird eine der Töchter über den Sommer zu Verwandten geschickt. Dort erfährt sie erstmals in ihrem Leben, was Liebe und Geborgenheit sind. Mit klarer und knapper Sprache schafft es die Autorin, ein kritisches und rührendes Bild unserer Gesellschaft und Familienverhältnisse zu zeichnen. Beeindruckend.

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