Produktbild: Die Letzten ihres Standes - Geschichtenerzähler

Die Letzten ihres Standes - Geschichtenerzähler

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,9 cm

Gewicht

213 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-0787-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,9 cm

Gewicht

213 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-0787-1

Herstelleradresse


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  • Bücherversum

    aus Neu Wulmstorf

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Echte Gefühle, echtes Leben, tiefgründiger Autor

    Der Autor Christian Schuster versteht sein Handwerk vom Schreibstil bis zu den bildhaften Darstellungen, trotz kurzer und prägnanter Sätze. Die Geschichten spiegeln ein Leben wider, welches der Autor sich aus der Seele heraus geschrieben haben muss. Es wirkt im positiven Sinngehalt durchtrieben ehrlich. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, literarisch, manchmal romantisch-poetisch und leicht verständlich zu lesen. Zwischen den Zeilen verbirgt sich Liebe, Trauer, Verständnis, Unverständnis und Frust, die durch die verschiedenen Erlebnisse und einigen Handlungen von Personen aus dem Leben des Erzählers spürbar werden. Es gab auch Momente, in denen ich lauthals Lachen durfte. Der Humor ist gut platziert und steht der Ernsthaftigkeit nicht im Wege. Die Geschichten sind in fesselnden Episoden verfasst, welche mich zum Weiterlesen verleiteten. Ich habe das Buch in zwei Abschnitten durchgelesen, da mich die tiefen Einblicke in die Welt eines Pflegers, Lehrers und Verantwortlichen mitgenommen haben. Es zeigt auch die Defizite im Pflegebedarf auf, und welche Hürden auf Umwegen und aus eigener Initiative bewältigt werden müssen, damit den Betroffenen wirklich geholfen werden kann. Ich gebe meine klare Leseempfehlung.

  • Andrea-lesemaus

    aus Pattensen

    5/5

    17.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gnadenlos ehrliches Buch

    Ich muß vorab gestehen, als ich das Cover gesehen hatte, dachte ich mir," Hm, was mag sich in diesem Buch voll verstecken? " Ziemlich schnell wurde ich aber eines besseren belehrt, denn es sind Geschichten, welche sich im Leben des Autors, Christian Schuster, so zugetragen hatten. Bei 40 Jahren Arbeit, 13 Jahre davon in der Pflege in einer psychosomatischen Einrichtung, den Rest als Lehrer, da kommt so einiges zusammen. Und genau diese Zeit hat der Verfasser dieses Buch zusammengefasst. Herausgekommen ist dabei ein Werk, was mich staunen, schmunzeln oder einfach nur nachdenken läßt. Die Kapitel sind kurz gehalten, ohne viel schnick schnack drumherum. Das braucht es aber auch nicht. Die gnadenlose Ehrlichkeit der Worte, die Tragik, und die Demut, komplettieren die wahren Geschichten. Dieses Buch könnte zwar aufgrund seiner "nur" 138 Seiten mal was für eben zwischendurch sein, jedoch sollte man sich beim Lesen Zeit lassen und die Worte und Geschichten auf sich wirken lassen. Ich bin sehr begeistert vom geschriebenem, da ist die Überlegung nach der Sternevergabe überflüssig. 5 / 5 Sternen und ein ganz herzliches Dankeschön an @christian.storyteller für dieses gelungene Buch. Meine Rezension zu "Die letzten ihres Standes - Geschichtenerzähler" habe ich bewusst kurz gehalten, denn es bedarf, genau wie das Buch selber auch, keiner großen Worte.

  • Bewertung

    4/5

    14.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Glasklarer Stil, menschlich, lebensnah; Geschichten mit hohem spezifischem Gewicht

    REZENSION „Die Letzten ihres Standes – Geschichtenerzähler“ von Christian Schuster Je mehr mich die Geschichten in den Bann zogen, desto schwerer fiel es mir, sie zügig zu lesen. Und es fällt mir auch ungewohnt schwer, hier eine angemessene Rezension zu schreiben. Wie sollte man auch das Leben selbst mit all seinen dunkelgrauen Erfahrungen, Regenbogenhoffnungen und erneuten Tiefschlägen rezensieren? Man kann nur mitempfinden, das Beste für die Menschen hoffen, die einem in den Geschichten begegnen. Es sind Begegnungen, mit glasklarer, asketisch knapper Sprache von dem erzählt, der die Menschen kannte, begleitete, ihnen half, sie medizinisch und vor allem auch menschlich versorgte. Der Autor hat sie uns vor Augen geführt und dabei keine Spannungsbögen gebaut, keine Cliffhänger eingesetzt, keine Emotionen hervorgehoben. Nüchtern, im Notizblockstil, beschreibt er, wertet nicht, verurteilt niemanden, aber er schaut hin, zeigt hin, geht hin. Christian Schusters Stil ist sowohl brillant durch seine Exaktheit als auch „anstrengend“ durch die verdichtete Darstellung von Schicksalen. Ich möchte fast sagen, die Geschichten haben allesamt ein hohes „spezifisches Gewicht“. Keine leichte Lektüre also trotz des messerscharfen Stils des Autors. Gleichzeitig ist jeder Satz ein Statement, unaufgeregt, stoisch. Besonders berührte mich die Beschreibung von Sandra mit ihrer autistischen Tochter. Da ich selbst Kinder mit dieser Diagnose kenne, staunte ich, wie gut die täglichen Schwierigkeiten beschrieben sind, ohne die Würde der Personen durch übertriebene Actions zu verletzen. Jede der hier gesammelten Geschichten aus dem reichen Erfahrungsschatz des Autors hat mich bewegt. Ich musste und wollte danach immer eine gewisse Zeit verstreichen lassen, denn große Einblicke verdienen es, Wurzeln im Gemüt schlagen zu können. Oft übermannte mich auch einfach Trauer um so manches schwere Schicksal und darum, wie tapfer die Menschen es oft tragen. Christian Schuster hat mit seinem Werk ein Fenster geöffnet, durch das man verborgenen Helden sieht. Durchzuschauen bereichert. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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