Die Aktion »Entartete Kunst« 1937 im Berliner Kupferstichkabinett Kustos Willy Kurth rettet Meisterblätter der Moderne
42,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
25.04.2023
Abbildungen
118, teils farbige Abbildungen
Verlag
Lukas Verlag für Kunst- und GeistesgeschichteSeitenzahl
409
Maße (B/H)
24/30 cm
Gewicht
2028 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86732-426-7
Erstmals wird dieser deutschlandweit einzigartige Vorgang detailreich beleuchtet und gewürdigt. Die Teilung der Berliner Staatlichen Museen nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost- und Weststandorte, die damit verbundene willkürliche Trennung von Künstlerkollektionen und Erwerbungsunterlagen, zudem der Kriegsverlust der Geschäftsakten des Kupferstichkabinetts verhinderten bis zur Wiedervereinigung Deutschlands eine gültige Aufarbeitung des historischen Geschehens. Inzwischen wurden neue Dokumente zugänglich, die auch einen Einblick in die museumsinterne angespannte Situation zwischen dem systemkonformen Direktor des Kabinetts, der nie etwas von der Rettungsaktion erfahren hat, und dem antifaschistischen Kustos Kurth ermöglichen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat Kurth nicht in den regulären Ruhestand, sondern übernahm die Leitung der Schlösser und Gärten von Sanssouci sowie eine Professur für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin bis zu seinem Tod 1963. Ein Beitrag von Jürgen Becher ist diesem Wirken Kurths nach Kriegsende gewidmet.
Das Buchprojekt wurde initiiert und finanziert von der Ferdinand-Möller-Stiftung.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice