Produktbild: Jahr der Wunder

Jahr der Wunder Roman

9

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17350

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

673 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Sentence

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

EAN

9783841232342

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe der LIA Konformitätserklärung
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Funktion von Links klar erkennbar
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

17350

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

673 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Sentence

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

EAN

9783841232342

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame Story aus dem Mikrokosmos Buchhandlung in Coronazeiten

    Die Geschichte wird aus der Perspektive einer fiktiven Mitarbeitern der realen Buchhandlung der Autorin in Minneapolis erzählt und spielt kurz vor, während und nach dem ersten Lockdown in 2020. Da die Hauptfigur der indigenen Bevölkerung angehört, erfährt man sehr viel Wissenswertes und mir bisher Unbekanntes über deren Leben und ausserdem über die nach wie vor leider sehr präsenten Auswirkungen der Kolonialisierung und Unterdrückung. Es werden wichtige Themen eingebunden wie die Proteste nach dem Tod von George Floyd und man wird in die Schrecken der Corona-Pandemie zurückversetzt. Es ist aber dennoch auch immer wieder ein Buch voller echter, menschlicher und berührender Momente und nicht zuletzt voller spannender Bichempfehlungen, da die Bücher während des Lockdowns und der Unruhen für die Menschen in Minneapolis ein wichtiger Halt waren und die Buchhandlung einen Run erlebte. Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen und bin froh, dass es mir empfohlen wurde.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    06.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufrüttelnd, bewegend, und…

    Aufrüttelnd, bewegend, und eine Hommage an den lokalen Buchhandel Wie in allen ihren Büchern ist es der preisgekrönten Autorin (u.a. Pulitzerpreis) ein Anliegen, auf das Unrecht, welches den indigenen Völkern seit der Landnahme durch die Weißen widerfährt, aufmerksam zumachen. Auch in diesem wunderbaren Roman spricht sie viele Themen an – wie Landraub, Diskriminierung, Rassismus. Hauptprotagonistin ist die indigene Tookie. Wir dürfen sie ein paar sehr bewegende Jahre ihres Lebens begleiten. Sie ist eine starke Frau, mit einem unbeugsamen Willen um Gerechtigkeit, und wird doch Opfer ihrer Schwächen. So erfahren wir ganz zu Anfang über einen (gutgemeinten) Fehltritt, der ihr ein Ticket ins Gefängnis beschert, oder wie sie danach in als Buchhandlerin einen Job bekommt, der wegweisend wird. Dieses Geschäft ist Dreh- und Angelpunkt der weiteren Erzählung. Es ist eine Hommage an den lokalen Buchhandel und der Liebe zu Büchern. Sogar die an Allerseelen verstorbene Flora kann nicht loslassen und irrt als Geist in der Buchhandlung herum. Sehr zum Leidwesen von Tookie, die sich zunehmend belästigt führt. Parallel dazu baut die Autorin sehr geschickt den Bogen zu zwei besonderen Vorfällen des Jahres 2020. Der Beginn der Pandemie und der Umgang damit wird erzählerisch verarbeitet, genauso wie die Ermordung von George Floyd und den damit verbundenen enormen Unruhen in Minneapolis. Erdrich erzählt das alles wie Fiktion, und beruht dennoch auf harten Tatsachen, die die Leser:Innen nicht unberührt lassen. Und dazwischen werden wir immer wieder mit den Riten, Gedanken und Gefühlen der indigen Welt konfrontiert. Es wird teilweise eine Reise von Tookie zu ihren Wurzeln, begleitet von ihrem Mann Pollux und Flora. Seitenhiebe auf die Unterdrückung, seien sie auch manchmal kaum erwähnt, dürfen da nie fehlen und sind meines Erachtens so wichtig für das Verständnis der handelnden Personen und der realen Welt. Auch dieser Roman aus der Feder der Autorin konnte mich komplett abholen und hallt noch lange nach. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, konnte viel für mich mitnehmen und gebe eine große Leseempfehlung (wie für alle ihrer Bücher).

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    06.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufrüttelnd, bewegend, und eine Hommage an den lokalen Buchhandel

    Wie in allen ihren Büchern ist es der preisgekrönten Autorin (u.a. Pulitzerpreis) ein Anliegen, auf das Unrecht, welches den indigenen Völkern seit der Landnahme durch die Weißen widerfährt, aufmerksam zumachen. Auch in diesem wunderbaren Roman spricht sie viele Themen an – wie Landraub, Diskriminierung, Rassismus. Hauptprotagonistin ist die indigene Tookie. Wir dürfen sie ein paar sehr bewegende Jahre ihres Lebens begleiten. Sie ist eine starke Frau, mit einem unbeugsamen Willen um Gerechtigkeit, und wird doch Opfer ihrer Schwächen. So erfahren wir ganz zu Anfang über einen (gutgemeinten) Fehltritt, der ihr ein Ticket ins Gefängnis beschert, oder wie sie danach in als Buchhandlerin einen Job bekommt, der wegweisend wird. Dieses Geschäft ist Dreh- und Angelpunkt der weiteren Erzählung. Es ist eine Hommage an den lokalen Buchhandel und der Liebe zu Büchern. Sogar die an Allerseelen verstorbene Flora kann nicht loslassen und irrt als Geist in der Buchhandlung herum. Sehr zum Leidwesen von Tookie, die sich zunehmend belästigt führt. Parallel dazu baut die Autorin sehr geschickt den Bogen zu zwei besonderen Vorfällen des Jahres 2020. Der Beginn der Pandemie und der Umgang damit wird erzählerisch verarbeitet, genauso wie die Ermordung von George Floyd und den damit verbundenen enormen Unruhen in Minneapolis. Erdrich erzählt das alles wie Fiktion, und beruht dennoch auf harten Tatsachen, die die Leser:Innen nicht unberührt lassen. Und dazwischen werden wir immer wieder mit den Riten, Gedanken und Gefühlen der indigen Welt konfrontiert. Es wird teilweise eine Reise von Tookie zu ihren Wurzeln, begleitet von ihrem Mann Pollux und Flora. Seitenhiebe auf die Unterdrückung, seien sie auch manchmal kaum erwähnt, dürfen da nie fehlen und sind meines Erachtens so wichtig für das Verständnis der handelnden Personen und der realen Welt. Auch dieser Roman aus der Feder der Autorin konnte mich komplett abholen und hallt noch lange nach. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, konnte viel für mich mitnehmen und gebe eine große Leseempfehlung (wie für alle ihrer Bücher).

  • literatur.phantast

    aus Nürnberg

    5/5

    24.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvoll und mit Tiefe

    Louise Erdrich hat hier eine tolle weibliche Figur indigener Abstammung erschaffen und ihr Leben eingehaucht Was habe ich schon im ersten Kapitel laut gelacht. Damit hatte mich das Buch direkt abgeholt. Eine junge Frau die...speziell...ist und ihre Eigenarten hat. Sie ist stur, sarkastisch und auch so kein "einfacher" Mensch, was mir aber sehr gefallen hat. Eine Figur die mir durchweg gefallen hat. Die Geschichte an sich fängt noch vor der Corona Zeit an und im späteren Verlauf kommt die Geschichte auch zu diesen Zeitpunkt. Doch keine Sorge, um Corona ging es nicht. Es geht um eine kleine, eigenständige Buchhandlung in der Tookie arbeitet und die eines Tages von einem Geist heimgesucht wird. Es geht aber auch um Ängste, um Sorgen und Reue und Schicksal. Um die Wut. Es wird auch immer mal erwähnt wie die indigene Bevölkerung behandelt wurde. Nicht auszudenken und eigentlich eine der größten Schanden der Menschheit eine Bevölkerung beinahe ausgerottet zu haben und deren Land in Besitz genommen zu haben und die Urvölker so zu behandeln. Einfach widerlich. Insgesamt ein unglaublich tolles, unterhaltsames Buch das auch immer wieder seine ernsten Momente hat und sprachlich tadellos ist Große Empfehlung von mir

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    19.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Menschen und Büchern

    Schauplatz Minneapolis Durch die Hauptfigur Tookie lernt der Leser das Leben der indogenen Bevölkerung in Amerika kennen. Es ist ein Roman, der aufmerksam macht auf die Entwurzelung, Ausgrenzungen, Benachteiligungen und auch deren Spiritualität. Tookie findet nach einem Gefängnisaufenthalt einen Job in einer Buchhandlung. Man lernt verschiedene Kunden kennen und als die Stammkundin Flora verstirbt, geistert sie weiterhin durch die Regale. Aktualität bekommt die Geschichte durch das Einflechten von Corona sowie der George-Floyd-Demos und damit die Themen Rassismus und Polizeigewalt. Der Schreibstil der Autorin hat mich schon in anderen Romanen begeistert, so auch hier. Sie schreibt flüssig, nimmt den Leser mit in das Leben und die fremde Kultur der indogenen Bevölkerung. Eine echte Bereicherung für mich. Die toughe Tookie als Hauptfigur und alle anderen Personen waren mir sympathisch, vor allem natürlich ihre Liebe zu Büchern. Deshalb gefielen mir die Beschreibung der Buchhandlung, der eingeflochtenen Buchtitel samt Autoren und natürlich nicht zu vergessen die Kuckucksbücher, sehr gut. Eine echte Inspiration, die die eigene Wunschliste wachsen läßt. Einige Romane von dieser tollen Gegenwartsautorin liegen hier noch ungelesen, aber das wird sich nach diesem Erlebnis bald ändern. Von mir erhält das Buch eine Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

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