Produktbild: Warrior Girl Unearthed

Warrior Girl Unearthed Ein atemberaubender Mystery-Thriller von der preisgekrönten New-York-Times-Bestsellerautorin von "Firekeeper's Daughter"

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2941 KB

Originaltitel

Warrior Girl

Übersetzt von

Petra Bös

Sprache

Deutsch

EAN

9783641293369

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2941 KB

Originaltitel

Warrior Girl

Übersetzt von

Petra Bös

Sprache

Deutsch

EAN

9783641293369

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  • Bewertung

    5/5

    08.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges und spannendes Buch

    Angeline Boulleys Firekeeper’s Daughter und Warrior Girl Unearthed erzählen spannend und authentisch von indigenen Perspektiven der Ojibwe-Gemeinschaft. Die Romane sind klug, emotional und wichtig. Problematisch ist jedoch der Begriff „Indianer“: Wenn er verwendet wird, sollte dies kritisch und kontextualisiert geschehen, wie im Original, wo „Indian(s)“ nur in Figurenrede erscheint, um Stereotype sichtbar zu machen. Deutsche Verlage könnten hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie in einer kurzen Erklärung erläutern, warum dieser Begriff gewählt wurde und dass er nicht als neutral zu verstehen ist!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    15.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein starkes Mädchen, das Mut beweist

    Perry Firekeeper Birch ist ein junges Mädchen, das zum Geld verdienen ein Praktikum absolviert. In diesem Praktikum bekommt sie es mit ihren Vorfahren zu tun und erfährt viel über die Regeln und Gesetze, wie indigene Völker ihre Ahnen und ihre Objekte rückführen können. Es ist schwierig, auf legalem Weg Recht zu bekommen und die Rückf¨ührung einzuleiten. Perry beschliesst, einen nicht legalen Weg einzuschlagen. Wem darf sie dabei vertrauen? Wer meint es ehrlich und gut mit ihr? Und wer will sie nur ausnutzen? Perry schmiedet einen Plan, in den sie nur wenige einweiht. Wird ihr Vorhaben gelingen? Als Leser*in erfährt man viel über den Alltag der Indigenen und welchen Problemen sie begegnen. Eingebaut in die Geschichte sind auch Rituale und Traditionen. Ebenso darf natürlich eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Diese entwickelt sich langsam. Neben dieser Hauptstory erfährt man auch, dass immer wieder indigene Frauen verschwinden. Was passiert mit ihnen? Wo sind sie? Wurden sie entführt? Von wem? Warum? Verschiedene Handlungsstränge werden in diese Geschichte gewoben. Das Ende spitzt sich dramatisch zu, bis dann die Auflösung erfolgt. Ich bin begeistert von diesem Buch. Es zeigt an konkreten Beispielen auf, unter welchem Rassismus indigene Menschen, hier vor allem Frauen, leiden und welcher Gewalt sie ausgesetzt sind. Sie haben kaum eine Chance, auf rechtlichem Weg Gerechtigkeit zu bekommen und gehört zu werden. Trotzdem geben sie nicht auf, führen ihren Kampf weiter und verlieren nie die Hoffnung. Ihr Umgang miteinander, mit ihren Vorfahren und den Respekt, den sie allen Lebewesen und der Natur entgegenbringen, sind sehr beeindruckend und berührend. Obschon ich den ersten Band nicht gelesen habe, konnte ich der Geschichte problemlos folgen. Aber ich werde den ersten Band jetzt noch lesen, da ich das Buch einfach super finde! Jugendliche, die gerne lesen, werden die Geschichte bestimmt auch mögen.

  • books.and.sorcery

    5/5

    11.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein empowernder Jugendthriller

    Diese lose Fortsetzung, übersetzt von Petra Bös, steht Firekeeper's Daughter in nichts nach. Es sind Sommerferien, und eigentlich will Perry Firekeeper-Birch nichts weiter als chillen und angeln gehen. Doch es kommt ganz anders: Ihr Auto geht kaputt und sie muss die ganzen Sommerferien bei einem Praktikum schuften, um die Reparatur zu bezahlen. So landet sie bei dem etwas schrulligen Cooper, dem Leiter des Tribe-Museums, wo sie die Aufgabe bekommt, die Repatriierung (Rückführung/Rückgabe) des “Warrior Girls”, eines menschlichen Skellets, das in der nahe gelegenen Universität aufbewahrt wird, einzuleiten. Sie erfährt, dass das Gesetz “NAGPRA” (Native American Graves Protection and Repatriation Act) eigentlich dafür sorgen soll, dass diese so schnell wie möglich zurückgegeben werden, was aber in den seltensten Fällen geschieht. Als immer mehr Frauen aus Perrys Community verschwinden, entwickelt sich ein spannender Jugendthriller, den ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Boulley zeigt auch in diesem Buch, dass sie komplexe Themen anschaulich, verständlich und vielschichtig vermitteln kann. Sie konzentriert sich darauf, wie indigene und kolonisierte Körper damals wie heute ausgebeutet und kontrolliert werden - und schreibt gleichzeitig eigenwillige, empowernde indigene Charaktere, die alles für ihre Community und ihr Überleben tun. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir eine Szene, in der Perry “menschliche Überreste” in einer Cornflakes-Packung findet. “Überreste” - die Vorfahren von jemandem, die auf so gewaltsame Weise entmenschlicht werden. Auch in Deutschland lagern in Museen, Stiftungen, Archiven und Privathaushalten unzählige Knochen und Schädel, die während der Kolonialzeit geraubt, für rassistische Forschungszwecke missbraucht und als bloße “Objekte” betrachtet und entmenschlicht wurden (Decolonize Berlin e.V. 2022). Fazit: Warrior Girl Unearthed hat mir, wie man wohl an dieser ausführlichen Rezension sieht, sehr sehr gut gefallen - es regt total zum Nachdenken an und ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Bücher von Boulley erscheinen werden. Anmerkung 1: Ich schreibe “menschliche Überreste” in Anführungszeichen, da es sich um einen verständlichen Begriff handelt. Perry und ihre Community sprechen im Buch aber von Vorfahren oder Ahnen - wissenschaftlich wird im Englischen oft “ancestral remains” genutzt (Decolonize Berlin e.V. 2022). Anmerkung 2: In der deutschsprachigen Übersetzung das I-Wort reproduziert. Zwar an Stellen, an denen es eingeordnet wird, aber es hätte, meiner Meinung nach, zumindest eine einordnende Anmerkung der Übersetzung gebraucht.

  • Elina Z.

    5/5

    26.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Must Read

    Über so Vieles spricht die Autorin mit Leser*innen in ihrem Buch: Identität, Geschichte, Familienwerte, Kultur und Bräuche usw. Die Geschichte entwickelt sich allmählich anhand vieler Informationen über Anishinaabe Kultur. Boulley baut ein spannendes und wichtiges Thema auf und verknüpft es mit der Handlung einfach meisterhaft. Es geht im Roman größtenteils um die Rückgabe der Artefakten aus Museen an deren Besitzer - Native Americans - und wie der ganze Prozess über Jahrzehnte verlangsamt wird. Man bekommt viele Informationen darüber, man erfährt, was es sich diesbezüglich seit 1990er getan hat. Ich fand den informativen Teil interessant, aber es hat sich ein wenig gezogen. Erst in den letzten 100 Seiten wird es richtig spannend. Die Protagonistin Perry kommt mir vor wie eine Außenseiterin, sie liegt Wert auf ihre Wurzeln und Familiengeschichte. Durch ihre Figur konnte ich den ganzen Schmerz mitfühlen, was es heißt, wenn Familiengegenstände sich in Kartons in Museen jahrelang befinden oder auf EBay versteigert werden, die für eine Person einen Teil der Identität darstellen. Ich habe „Firekeeper’s Daughter“ noch nicht gelesen aber ich will es auf jeden Fall noch nachholen. Übrigens liest sich dieses Buch unabhängig von dem Debütroman der Autorin. „Warrior Girl Unearthed“ hat mir viele Freude bereitet und ich kann es definitiv weiterempfehlen. Ein Must Read!

  • Bewertung

    5/5

    24.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gutes Buch

    Das Cover sieht wieder wunderschön und einzigartig aus, es hat mich also direkt neugierig gemacht. Es passt gleichzeitig auch zu dem anderen Buch der Autorin. Auch der Schreibstil von Angeline Boulley hat mir mal wieder sehr gefallen, denn er ist flüssig, sehr gut zu lesen, detailliert, emotional und spannend. Ich muss gestehen, dass ich ein paar Kapitel gebraucht habe, um so richtig in die Geschichte zu kommen. Danach konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen, außer in Momenten, in denen ich kurz eine Pause zum Nachdenken gebracht habe. Es ist faszinierend, wie die Autorin Licht auf einige wichtige Themen wirft, unter anderem das große Thema, was mit vielen Artefakt in Museen ist. Hin und wieder hätte ich gerne einen Blick ins Original geworfen, um bestimmte Übersetzung zu vergleichen. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, hatten diese gewisse Tiefe und sind im Laufe der Geschichte gewachsen. Besonders Perry lernt man hier natürlich sehr gut kennen. Die Art und Weise, wie die Autorin Emotionen beschreibt, hat mir sehr gefallen, denn ich hatte das Gefühl, die Emotionen der Charaktere ganz oft so gut nachvollziehen zu können. Klar werden hier auch wieder Entscheidungen getroffen, die vielleicht etwas unüberlegt wären, aber diese Handlungen haben zu den Momenten gepasst. Insgesamt also ein wirklich gelungenes und spannendes Buch, das ich eigentlich jedem empfehlen kann. Ganz besonders natürlich denjenigen, die auch schon Firekeeper's Daughter gelesen und gemocht haben. Ich fand die Mischung aus Spannung und den so unglaublich wichtigen Themen sehr gut umgesetzt und bin schon mehr als gespannt auf das nächste Buch von Angeline Boulleys nächstes Buch. 4,5/5 Sterne

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