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Produktbild: Die gelbe Tapete & Herland - Zwei feministische Klassiker in einem Band

Die gelbe Tapete & Herland - Zwei feministische Klassiker in einem Band Sozialkritik als Gothic Novel und ein utopischer Roman gegen Diskriminierung

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Locked Room

Verkaufsrang

24741

Erscheinungsdatum

28.06.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2432 KB

Originaltitel

The Yellow Wallpaper & Herland

Übersetzt von

Sabine Wilhelm + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783641303464

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Book Tropes

Locked Room

Verkaufsrang

24741

Erscheinungsdatum

28.06.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2432 KB

Originaltitel

The Yellow Wallpaper & Herland

Übersetzt von

  • Sabine Wilhelm
  • Vanessa Chodor
  • Rebecca Gruttmann
  • Anna Sophie Lindner
  • Ken Patrick Seidel

Sprache

Deutsch

EAN

9783641303464

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Eine verstörende und tiefgründige Darstellung weiblicher Unterdrückung

Bewertung am 13.07.2023

Bewertungsnummer: 1979399

Bewertet: eBook (ePUB)

"Die gelbe Tapete" ist eine faszinierende und zugleich verstörende Novelle von Charlotte Perkins Gilman, die eine unvergessliche Darstellung der weiblichen Unterdrückung im späten 19. Jahrhundert bietet. Das Buch, das auf eigenen Erfahrungen der Autorin beruht, hinterlässt beim Leser einen nachhaltigen Eindruck und zwingt ihn dazu, über die Rolle der Frau in der Gesellschaft und die Auswirkungen von patriarchalischen Strukturen nachzudenken. Die Geschichte folgt einer namenlosen Protagonistin, die an einer psychischen Erkrankung leidet und von ihrem Ehemann in ein abgeschiedenes Landhaus gebracht wird, um dort zu genesen. Während ihrer Isolation entwickelt sie eine fixe Idee von der gelben Tapete im Zimmer, die zu einem Symbol für ihre zunehmende Verzweiflung und den Verlust ihres eigenen Ichs wird. Ein herausragendes Merkmal von "Die gelbe Tapete" ist die subtile Kritik an den damaligen medizinischen Ansätzen zur Behandlung von Frauen, insbesondere im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen. Gilman, selbst eine Aktivistin für Frauenrechte, hinterfragt die damalige gängige Meinung, dass Frauen emotional und intellektuell schwächer seien und einer Kontrolle und Führung bedürften. Durch die Darstellung der Hauptfigur und ihrer Unterdrückung offenbart sie die schädlichen Auswirkungen dieser Ansichten auf die psychische Gesundheit von Frauen. Die gelbe Tapete ist auch ein Beispiel für den Schreibstil von Gilman, der sowohl eindringlich als auch unmittelbar ist. Sie verwendet kurze, prägnante Sätze, um die innere Zerrissenheit und den zunehmenden Wahnsinn der Hauptfigur zu vermitteln. Der Leser wird in einen Strudel von Emotionen und Verwirrung gezogen und kann die Abgründe der menschlichen Psyche hautnah miterleben. (© Jean-Paul)

Eine verstörende und tiefgründige Darstellung weiblicher Unterdrückung

Bewertung am 13.07.2023
Bewertungsnummer: 1979399
Bewertet: eBook (ePUB)

"Die gelbe Tapete" ist eine faszinierende und zugleich verstörende Novelle von Charlotte Perkins Gilman, die eine unvergessliche Darstellung der weiblichen Unterdrückung im späten 19. Jahrhundert bietet. Das Buch, das auf eigenen Erfahrungen der Autorin beruht, hinterlässt beim Leser einen nachhaltigen Eindruck und zwingt ihn dazu, über die Rolle der Frau in der Gesellschaft und die Auswirkungen von patriarchalischen Strukturen nachzudenken. Die Geschichte folgt einer namenlosen Protagonistin, die an einer psychischen Erkrankung leidet und von ihrem Ehemann in ein abgeschiedenes Landhaus gebracht wird, um dort zu genesen. Während ihrer Isolation entwickelt sie eine fixe Idee von der gelben Tapete im Zimmer, die zu einem Symbol für ihre zunehmende Verzweiflung und den Verlust ihres eigenen Ichs wird. Ein herausragendes Merkmal von "Die gelbe Tapete" ist die subtile Kritik an den damaligen medizinischen Ansätzen zur Behandlung von Frauen, insbesondere im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen. Gilman, selbst eine Aktivistin für Frauenrechte, hinterfragt die damalige gängige Meinung, dass Frauen emotional und intellektuell schwächer seien und einer Kontrolle und Führung bedürften. Durch die Darstellung der Hauptfigur und ihrer Unterdrückung offenbart sie die schädlichen Auswirkungen dieser Ansichten auf die psychische Gesundheit von Frauen. Die gelbe Tapete ist auch ein Beispiel für den Schreibstil von Gilman, der sowohl eindringlich als auch unmittelbar ist. Sie verwendet kurze, prägnante Sätze, um die innere Zerrissenheit und den zunehmenden Wahnsinn der Hauptfigur zu vermitteln. Der Leser wird in einen Strudel von Emotionen und Verwirrung gezogen und kann die Abgründe der menschlichen Psyche hautnah miterleben. (© Jean-Paul)

Eine sehr eindrucksvolle und atmosphärische Geschichte!

Gedankenlabor am 22.08.2023

Bewertungsnummer: 2005471

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>...Wenn sich doch bloß das obere Muster von dem unteren lösen ließe! Ich werde es versuchen, Stück für Stück.<< "Die gelbe Tapete" von Charlotte Perkins Gilman war 1892 ihr Durchbruch. Zur damaligen Zeit eine verpönte vermeidliche Horrorerzählung über eine Frau, die nach der Geburt ihres Kindes in einer Dachkammer zur Schonung gezwungen wird. Von objektiven Beschreibungen des Raumes schweift man schnell zur Gedankenwelt der Frau und das empfand ich als sehr interessant! Zum einen wird hier deutlich, dass Schonung zwar positives generiert, gleichzeitig aber eben auch (wie hier in diesem Fall) zu einer Isolation wird, die der Gesundheit, insbesondere der mentalen Gesundheit alles andere als gut tut. Ein Aspekt, der mich hier beim Lesen immer wieder unheimlich geärgert hat, war, wie lapidar mit den Ängsten und Gedanken der Frau umgegangen wird und wie simpel ihre Empfindungen abgetan werden. Insbesondere von den Herren der Schöpfung, die sich für den alleswissenden Nabel der Welt zu halten scheinen. Gleichzeitig spiegelt genau das meiner Meinung nach auch unsere heutige Gesellschaft gut wieder. Denn mentale "Schwächen" werden auch heute noch viel zu wenig ernst genommen und belächelt... Charlotte Perkins Gilman hat das damals schon erkannt und durch eigene Erfahrungen motiviert diese Geschichte geschrieben und damit tatsächlich ein kleines Stück weit in die richtige Richtung ausrichten können, wie sie selbst im Anhang der Geschichte erzählt. "Die gelbe Tapete" empfand ich als unheimlich atmosphärisch und prägnant in den Details, die mehr und mehr beklemmender zu werden scheinen. Nicht nur für die junge Frau, auch für mich als Leser wurde die Tapete ein Stück weit lebendig. Für mich persönlich zeigt diese Kurzgeschichte sehr eindrucksvoll, wie man trotz weniger Seiten ganz viel und vor allem eindringlich erzählen kann!

Eine sehr eindrucksvolle und atmosphärische Geschichte!

Gedankenlabor am 22.08.2023
Bewertungsnummer: 2005471
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>...Wenn sich doch bloß das obere Muster von dem unteren lösen ließe! Ich werde es versuchen, Stück für Stück.<< "Die gelbe Tapete" von Charlotte Perkins Gilman war 1892 ihr Durchbruch. Zur damaligen Zeit eine verpönte vermeidliche Horrorerzählung über eine Frau, die nach der Geburt ihres Kindes in einer Dachkammer zur Schonung gezwungen wird. Von objektiven Beschreibungen des Raumes schweift man schnell zur Gedankenwelt der Frau und das empfand ich als sehr interessant! Zum einen wird hier deutlich, dass Schonung zwar positives generiert, gleichzeitig aber eben auch (wie hier in diesem Fall) zu einer Isolation wird, die der Gesundheit, insbesondere der mentalen Gesundheit alles andere als gut tut. Ein Aspekt, der mich hier beim Lesen immer wieder unheimlich geärgert hat, war, wie lapidar mit den Ängsten und Gedanken der Frau umgegangen wird und wie simpel ihre Empfindungen abgetan werden. Insbesondere von den Herren der Schöpfung, die sich für den alleswissenden Nabel der Welt zu halten scheinen. Gleichzeitig spiegelt genau das meiner Meinung nach auch unsere heutige Gesellschaft gut wieder. Denn mentale "Schwächen" werden auch heute noch viel zu wenig ernst genommen und belächelt... Charlotte Perkins Gilman hat das damals schon erkannt und durch eigene Erfahrungen motiviert diese Geschichte geschrieben und damit tatsächlich ein kleines Stück weit in die richtige Richtung ausrichten können, wie sie selbst im Anhang der Geschichte erzählt. "Die gelbe Tapete" empfand ich als unheimlich atmosphärisch und prägnant in den Details, die mehr und mehr beklemmender zu werden scheinen. Nicht nur für die junge Frau, auch für mich als Leser wurde die Tapete ein Stück weit lebendig. Für mich persönlich zeigt diese Kurzgeschichte sehr eindrucksvoll, wie man trotz weniger Seiten ganz viel und vor allem eindringlich erzählen kann!

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Die gelbe Tapete & Herland - Zwei feministische Klassiker in einem Band

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