Produktbild: Die Magdalenenschwestern. Das gestohlene Leben

Die Magdalenenschwestern. Das gestohlene Leben Roman | Schicksalsroman zweier junger Frauen im konservativen Irland der 60er Jahre

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

43206

Erscheinungsdatum

26.01.2023

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

456 (Printausgabe)

Dateigröße

7823 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492988520

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ePUB 3

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43206

Erscheinungsdatum

26.01.2023

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Between pages by Piper

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456 (Printausgabe)

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7823 KB

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Deutsch

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9783492988520

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  • AmberStClair

    aus Dorsten

    5/5

    17.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Magdalenenschwestern. Das gestohlene Leben

    Klappentext: rland 1960: Rose und Cathy sind seit ihren Kindertagen unzertrennliche Freundinnen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Rose ist ein ungestümer Wildfang, Cathy ein introvertierter Bücherwurm. Als Cathy ungewollt schwanger wird, steht die verheiratete Rose ihr bei und gibt den Jungen als ihr Kind aus. Erst nach Jahren erfährt sie, was Cathy danach für ein Schicksal ereilte. Die junge Leah Hermann, die als Au-Pair nach Dublin kommt, stößt sechzig Jahre später auf ein Netz aus Lügen und Schweigen. Aus Liebe zu dem eigenwilligen Shaun, der sich mit Hingabe um seine Großmutter kümmert, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Und enthüllt die dramatische Geschichte zweier Frauen, die sich ein Leben nach eigenen Vorstellungen erkämpfen wollten und dafür einen hohen Preis zahlen mussten. Meine Meinung: Dieser Schicksalsroman wurde gut recheriert und der Autorin ist es gelungen die Geschichte um zwei jungen Frauen in den damaligen streng konservativen Irland zu erzählen. Diese sehr tragische wie auch traurige Geschichte geht einen nahe, wie die Katholische Kirche in den 60er Jahren mit jungen Frauen und Mädchen, nur um ihre Macht zu demonstrieren, umgegangen ist. Diese Dreisigkeit mit Bosheit und Arroganz durchzogen unter religiöser Selbstgefälligkeit wurde hier so schamlos vertuscht. So wie auch die zwei jungen Frauen Rose und Cathy die dieses Schicksal erleiden mußten. Die Geschichte kommt authentisch herüber und man leidet förmlich mit ihnen. Man hofft als Leser auf Gerechtigkeit, aber die durch die Boniertheit der Katholischen Kirche sehr gut vertuscht wird. Eine sehr gute bildhafte Geschichte ist hier der Autorin gelungen, die in zwei Zeitebenen erzählt wird. Ich kann dieses Buch empfehlen für Leser/innen die so etwas gerne lesen!

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    10.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Schuld, eine Frau zu sein

    Leah geht als Au-pair nach Dublin. Sie wird von ihren Eltern bedrängt, ihr Medizinstudium weiterzuführen, was sie nicht will. Sie braucht dringend eine Auszeit. In Dublin lernt sie Shaun, den Bruder ihrer Gastmutter, kennen, der sich rührend um seine Großmutter Rose kümmert. Diese neigt zu übermäßigem Alkoholkonsum, Gewaltausbrüchen, spricht von einer Cathy, die niemand kennt und scheint von schweren Schuldgefühlen erdrückt zu werden. Leah überzeugt Shaun, dass es hilfreich wäre zu wissen, was Rose so zusetzt. Gemeinsam erfahren sie die bittere Wahrheit über Cathy und Rose und die unrühmliche Rolle der katholischen Kirche. Ich hatte bereits über die Magdalenenheime gelesen und welch schreckliche Zustände dort herrschten. Ich war gespannt, wie die Autorin dies in einem Unterhaltungsroman verpacken würde. Das Buch hat mich völlig überzeugt. Die Autorin findet in meinen Augen die richtige Balance zwischen Unterhaltung, Spannungselementen und dem Leid, der Mädchen und jungen Frauen, die in den Klöstern wie Zwangsarbeiter behandelt wurden. Dies liegt an der Erzählweise. Zum einen begleite ich die junge Leah aus dem Jahr 2019, die auf der Suche nach ihrem Platz im Leben ist. Es mutet geradezu detektivisch an, wie sie auf Spurensuche nach Rose Vergangenheit geht. Das liest sich fesselnd. Ich habe Leah für ihre Hartnäckigkeit und ihr Feingefühl bewundert. Interessant war auch zu beobachten, wie Leah den schüchternen Shaun aus seiner Isolation befreit und sich die beiden annähern. Ganz anders die Stimmung in den Teilen, in denen Cathys und Rose Geschichte erzählt wird, die in den 60ziger und 70ziger Jahren spielt. Rigide Moralvorstellungen und eine Übermacht der konservativen katholischen Kirche lassen jungen Mädchen und Frauen kaum die Luft zum Atmen. Wer sich dagegen auflehnt oder nur den Anschein erweckt, landet in der Hölle der Magdalenenheime. Die Zustände müssen schrecklich gewesen sein. Es hat mich fassungslos und wütend gemacht. Besonders berührend fand ich die Einblicke in Rose Gefühlswelt. Ihr Verhalten in der Gegenwart wird dadurch verständlich. Das Ende des Romans ist für mich voller Hoffnung auf einen Neubeginn, nachdem die Vergangenheit einen Schlussstrich bekam.

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    10.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Schuld, eine Frau zu sein…

    Die Schuld, eine Frau zu sein Leah geht als Au-pair nach Dublin. Sie wird von ihren Eltern bedrängt, ihr Medizinstudium weiterzuführen, was sie nicht will. Sie braucht dringend eine Auszeit. In Dublin lernt sie Shaun, den Bruder ihrer Gastmutter, kennen, der sich rührend um seine Großmutter Rose kümmert. Diese neigt zu übermäßigem Alkoholkonsum, Gewaltausbrüchen, spricht von einer Cathy, die niemand kennt und scheint von schweren Schuldgefühlen erdrückt zu werden. Leah überzeugt Shaun, dass es hilfreich wäre zu wissen, was Rose so zusetzt. Gemeinsam erfahren sie die bittere Wahrheit über Cathy und Rose und die unrühmliche Rolle der katholischen Kirche. Ich hatte bereits über die Magdalenenheime gelesen und welch schreckliche Zustände dort herrschten. Ich war gespannt, wie die Autorin dies in einem Unterhaltungsroman verpacken würde. Das Buch hat mich völlig überzeugt. Die Autorin findet in meinen Augen die richtige Balance zwischen Unterhaltung, Spannungselementen und dem Leid, der Mädchen und jungen Frauen, die in den Klöstern wie Zwangsarbeiter behandelt wurden. Dies liegt an der Erzählweise. Zum einen begleite ich die junge Leah aus dem Jahr 2019, die auf der Suche nach ihrem Platz im Leben ist. Es mutet geradezu detektivisch an, wie sie auf Spurensuche nach Rose Vergangenheit geht. Das liest sich fesselnd. Ich habe Leah für ihre Hartnäckigkeit und ihr Feingefühl bewundert. Interessant war auch zu beobachten, wie Leah den schüchternen Shaun aus seiner Isolation befreit und sich die beiden annähern. Ganz anders die Stimmung in den Teilen, in denen Cathys und Rose Geschichte erzählt wird, die in den 60ziger und 70ziger Jahren spielt. Rigide Moralvorstellungen und eine Übermacht der konservativen katholischen Kirche lassen jungen Mädchen und Frauen kaum die Luft zum Atmen. Wer sich dagegen auflehnt oder nur den Anschein erweckt, landet in der Hölle der Magdalenenheime. Die Zustände müssen schrecklich gewesen sein. Es hat mich fassungslos und wütend gemacht. Besonders berührend fand ich die Einblicke in Rose Gefühlswelt. Ihr Verhalten in der Gegenwart wird dadurch verständlich. Das Ende des Romans ist für mich voller Hoffnung auf einen Neubeginn, nachdem die Vergangenheit einen Schlussstrich bekam.

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    25.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein Stück von Irlands nicht so schöner Geschichte...

    Die Magdalenenheime in Irland wurden dazu genutzt, gefallene Mädchen aufzunehmen, unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit. In Wirklichkeit wurden dort Frauen gezwungenermaßen untergebracht, die nicht den Vorstellungen der katholischen Kirche entsprachen und nicht selten wurden sie ihr Leben lang gequält und zu harter, unentgeltlicher Arbeit gezwungen. Nach ihrem abgebrochenen Studium, ergreift Leah die Gelegenheit als Aupair nach Irland zu gehen. Sie landet bei einer netten Familie mit zwei Kindern in Dublin. Nachdem sie auch den Bruder ihrer Gastgeberin kennengelernt hat, gerät sie in eine ungeklärte Familiengeschichte. Shaun arbeitet als Künstler und kümmert sich um seine Grossmutter, die zunehmend dement und auch dem Alkohol zugetan ist. Doch aus den Geschichten, die Granny Rose in ihren klaren Momenten erzählt, wird eine Story, der sich keiner mehr verschliessen kann. Shaun und Leah machen sich auf die Suche nach Zeitzeugen und decken ein bestürzendes Familiengeheimnis auf. Das Irland zu Zeiten der Magdalenenheime hat nichts mehr mit dem heutigen Irland zu tun. Aber erstaunlicherweise wurde das letzte Heim erst 1996 geschlossen und die Aufarbeitung der Ereignisse reicht bis in die heutige Zeit.

  • niniste

    aus Kiel

    5/5

    19.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Autorin Tereza Vanek…

    Die Autorin Tereza Vanek  nimmt den Leser mit in die erschreckend und furchtbare Zeit der Magdalenenheime Irlands in den 60er  Jahren. , als die katholische Kirche  willkürlich und unbarmherzig junge Frauen und Mädchen in diesen Institutionen als unentgeltliche Arbeitskraft ausgebeutet und um ihr Leben gebracht haben. Diese jungen Frauen haben angeblich ein sündiges Leben geführt oder waren nach einer Vergewaltigung schwanger. Oftmals reichte es schon , wenn sie aus ärmlichen Verhältnissen kamen,   auffallend hübsch sind  oder gerne lächeln.  Auch wer selbstbewusst seine eigene Meinung kund tat, lief Gefahr im Heim zu landen. Und kam dort oft nie wieder heraus.  Diese Geschichte über Cathy und Rose , stellvertretend für unzählige Frauen und Mädchen,  die in den Magdalenenheimen unter unvorstellbaren Bedingungen leben und arbeiten mussten, hat mich sehr berührt und zum großen Teil schockiert und fassungslos gemacht.  Die Geschichte wird auf zwei Zeitebebenen erzählt. Ab 1966 wird die Geschichte von Cathy , Tochter eines vermögende Unternehmers  , und von Rose , welche aus ärmlichen Verhältnissen,  der Vater trinkt zuviel,  erzählt.  Obwohl die beiden 14 jährigen Mädchen sehr unterschiedlich sind, verbindet sie eine innige Freundschaft,  sie sind fast so eng wie Schwestern.  Auch ihre Zukunftsträume sind weit voneinander entfernt.  Während Cathy, intelligent und in Bücher vernarrt, sehr selbstbewusst, ist , sie   spricht gerne laut aus , was sie denkt , eines Tages studieren und Schriftstellerin werden möchte, träumt  Rose von einer Ehe , mit Haus und Kind.  Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart.  Da Leah noch nicht weiß, was sie mit ihrem Abitur machen möchte,  Arzt wie ihr Vater ist keine Option,  nimmt sie eine Stelle als Au-Pair in Dublin an.  Die Freundinnen werden plötzlich getrennt,. Rosies Mutter verstirbt früh , der Vater kann sich nicht um sie kümmern, so daß sie in die Obhut der Kirche  kommt . Im Magdalenenheim muß sie von da an in der Wäscherei arbeiten und wird  unter unvorstellbar furchtbaren Verhältnissen wie eine Sünderin von den Nonnen behandelt.  Dabei hat sie nichts verbrochen, außer ein hübsches Mädchen zu sein. Sie verkümmert immer mehr ,bis sie heimlich Cathy um Hilfe bitten kann , sie aus dieser Gefangenschaft herauszuholen.  Als Hausangestellte bei Cathys Vater kann sie diese schreckliche Zeit ein klein wenig verdrängen und die Freundschaft wieder aufleben lassen.  Alles scheint zunächst gut zu verlaufen,  bis Cathy ein Unglück widerfährt und ihr Vater sie auf Anraten eines Pfarrers ins Magdalenenheim bringen lässt, damit sie ihr für ihre Sünden büßt und wieder vernünftig wird, also so wie die Gesellschaft es von ihr erwartet .  Als Leah Rose , sie ist die Großmutter ihrer Gastfamilie, kennenlernt,  ist sie mit ihren 67 Jahren bereits dementsprechend und von zuviel Alkoholkonsum gezeichnet.  Leah erfährt,  daß Rose etwas aus ihrer Vergangenheit sehr belastet  und so macht sie sich mit ihrem Enkel Shaun auf die Suche nach Spuren . So nach und nach können sie Puzzleteile  aus Rosies Leben zusammen setzen.  Wird es Rose helfen, ihren Frieden zu finden?  Auf eindrucksvolle und auch schonungslose  Weise beschreibt Tereza Vanek das Geschehen den Magdalenenheimen. Ein dunkles Stück Zeitgeschichte Irlands unter dem Namen und Einfluss der Kirche wird durch die Geschichte von Cathy und Rose greifbar gemacht. Der Schreibstil ist so lebendig,  daß ich stets Bilder vor Augen hatte. Die Zeitebebenen sind so geschickt miteinander verwoben,  daß die Spannung durchgehend hoch ist und ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ich war so gefesselt und gleichzeitig schockiert ,  ich musste unbedingt wissen,  wie die Geschichte weitergeht.  Ganz nebenbei entwickelt auch eine zarte Liebesgeschichte . Es gibt einige Wendungen und Entwicklungen  mit denen ich nicht gerechnet habe.   Die Protagonisten habe ich schnell liebgewonnen und gerne hätte ich sowohl Rose als auch Cathy tröstend gehalten und Tränen getrocknet.   Diese Geschichte hat mich tief berührt.  Die Schilderungen aus den Magdalenenheimen , wie die Nonnen dort mit unnachgiebiger Härte und Brutalität mit den Frauen umgingen, hat mich schockiert.  Sie wurden dort wie Sklavinnen gehalten,  durften das Gelände nicht verlassen,  ihr Leben wurde zerstört. Erst als 1996 das letzte Heim geschlossen wurde und unzählige namenlose Gräber entdeckt wurden,  hat man mit der Aufarbeitung dieses schrecklichen Kapitels begonnen.  Eine furchtbare Zeit, die sich nie , in keinem Land wiederholen darf. So manches Mal hatte ich beim Lesen Tränen in den Augen und Gänsehaut.   Im Nachwort finden sich noch einige interessante Fakten zu diesen Heimen.  Sehr gerne empfehle ich diese spannende,  berührende und auch schockierende Geschichte weiter. 

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