Produktbild: Großraumdisco

Großraumdisco Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

DuMont

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1367 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182830

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

DuMont

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1367 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182830

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  • Herr O.

    aus Nahe Hamburg

    2/5

    08.04.2023

    eBook (ePUB)

    Leider enttäuscht

    In den 80er Jahren groß geworden, kam ich sofort in die Geschichte rein und fand mich schnell in meine Jugend zurück versetzt. Nun habe ich leider auch ein akademisches Studium hinter mir und konnte vor allem die Darstellung der „Studie“, welche die Protagonistin initiiert, nicht ertragen. Ich habe das Buch nicht zu Ende lesen können.

  • Ingrid

    aus Düsseldorf

    5/5

    05.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender Zeittrip in die 1980er mit interessanten Figuren

    Vor 35 Jahren hat Anni ihr Abitur gemacht, das mit einer großen Party in der örtlichen Großraumdisco, nach der der gleichnamige Roman von Christine Drews benannt ist, gefeiert wurde. Aus diesem Anlass versammelt sich jetzt der Abiturjahrgang in denselben Räumlichkeiten, die längst zur Mehrzweckhalle geworden sind. Die Musik, die dort läuft, die ersten Begegnungen mit KlassenkameradInnen und vor allem die ausliegenden Ausgaben der damaligen Abiturzeitschrift bringen die Protagonistin gedanklich zurück in die Vergangenheit zu einem langwierigen Zwist mit ihrer besten Freundin, der auf der Abiturfete seinen Anfang nahm. Anni leidet unter dem Verrat ihrer Freundin, die ein ihr anvertrautes Geheimnis den MitschülerInnen verraten hat. Sie verdrängt ihren Kummer und beginnt, entgegen des Wunsches ihres Vaters, ein Psychologiestudium in Bremen, das etwa vierzig Kilometer von ihrem Heimatort entfernt liegt. Die neue Umgebung gibt ihr die Gelegenheit, erneut ihren Tick zu verbergen, der vor einigen Jahren nach einem schweren persönlichen Verlust begonnen hat. Die Ansprüche im Studium stellen sie vor neue Herausforderungen, die ihr schwierige Entscheidungen abverlangen und ein gewisses Improvisationstalent von ihr erfordern. Neue Bekanntschaften und daraus resultierende Freundschaften geben ihr Rückhalt bei ihrem Start in die berufliche Zukunft. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Während Anni die Ereignisse in der Ich-Form beschreibt, wodurch ich ihren Gefühlen sehr nahekommen konnte, schildert ein auktorialer Erzähler das Geschehen rund um Christian, einem weiteren Protagonisten, der als Bankkaufmann arbeitet. Von Kindestagen an ruhte auf ihm ein gewisser Erfolgsdruck der Eltern, die ihn aufs Internat gehen ließen. Sein beruflicher Erfolg und sein gutes Aussehen bringen ihn dazu, sein Einkommen in Statusobjekte zu investieren, One-Night-Stands zu lieben und sein vermeintliches Wohlbefinden mit Rauschmitteln zu steigern. Anhand von Anni und Christian zeigt die Autorin, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, mit Leistungsansprüchen umzugehen und den möglichen Konsequenzen, die sich dadurch ergeben. Die Kapitel wechseln gelegentlich zwischen den beiden Hauptfiguren des Romans, die trotz oder gerade aufgrund der Unterschiede im Charakter sich voneinander angezogen fühlen. Zwischengeschoben sind außerdem einige Beiträge in kursiver Schrift, die mir als Leserin das berührende Schicksal von Annis bester Freundin beschrieben. Durch die Wechsel der Perspektiven ergeben sich immer wieder kleine Cliffhanger, die eine gewisse Spannung erzeugen und den Lesefluss steigern. Christine Drews versteht es, die 1980er Jahre aufleben zu lassen. Kultur und Studentenleben brachten mich gedanklich zurück in meine Jugend. Annis studentisches Engagement bot mir Einblick in eine Selbsthilfegruppe, ihr Aushilfsjob ließ mich an den Vorbereitungen für eine bekannte TV-Sendung teilnehmen und brachte mir weitere Erinnerungen. Die Schilderungen wirken realistisch, was sicherlich den Erfahrungen der Autorin zuzuschreiben ist, die selbst Psychologie studiert und beim Fernsehen gearbeitet hat. Sie verdeutlicht, dass die gesellschaftliche Akzeptanz psychischer Erkrankungen schwierig ist, was häufig an der Scham der Betroffenen liegt. Ferner thematisiert sie, wo im öffentlichen Raum das endet, was als Spaß begonnen hat. Mit ihrem Roman „Grossraumdisco“ führte die Autorin Christine Drews mich zurück in die 1980er. Neben dem Alltagsleben der Studentin und beim Fernsehen jobbenden Anni sowie dem leichtlebigen Banker Christian, die mit ihren jeweils eigenen Sorgen kämpfen, las ich auch von Problemen überregionaler Bedeutung wie beispielsweise dem Umweltschutz, denen man sich damals zwar bewusst war oder wurde, von denen manches aber leider bis heute nicht geklärt. Gerne bin ich in der Zeit zurückgereist und wünsche das auch noch vielen anderen Lesenden, denen ich das Buch gerne empfehle.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    28.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr amüsantes Buch über den Wert der Freundschaft, das zum Nachdenken anregt

    Christine Drews hat einen sehr unterhaltsamen Roman über die Freundschaft geschrieben. Angesiedelt in den 80er Jahren begibt man sich auf eine Zeitreise, die man gemeinsam mit der Hauptfigur Anni erlebt. Die Themen, die der Roman behandelt, klingen zunächst recht ernst: Anni leidet an einer Zwangserkrankung, die zweite Figur Christian kokst und trinkt zu viel und dann gibt es noch eine anonyme Perspektive von einer Frau, die an Krebs erkrankt. Das alles wird aber mit so viel Humor erzählt, dass ich zwischendurch immer wieder laut lachen musste. Am Ende finden alle drei Handlungsstränge zusammen und zum Schluss kann man sich eine Träne kaum verkneifen.

  • sommerlese

    4/5

    10.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine besondere Zeitreise in die 80er Jahre

    "Grossraumdisco" von Christine Drews erscheint im DuMont Verlag. Im Jahr 1986 machen Anni und Vera ihr Abitur und feiern den Abi-Ball. Es gibt natürlich auch eine Abizeitung, die zu allen Abiturienten etwas Besonderes vermeldet. Daran hat Vera maßgeblich mitgearbeitet und erwähnt Annis Zwangshandlung vom Zählen hier öffentlich. Anni ist maßlos enttäuscht, entsetzt und verlässt den Ball, die Freundschaft zu Vera zerbricht daraufhin und Anni studiert in Bremen Psychologie und baut sich dort ein neues Leben auf. Sie jobbt fürs Fernsehen, erfährt im Studium mehr über die Hintergründe ihrer Zwänge und lernt den Banker Christian kennen. Christine Drews lässt das Lebensgefühl der 1980er Jahre wieder aufleben und bringt damit eigene Erinnerungen an diese Zeit zurück. Im Roman erleben wir Anni, die als Studentin der Psychologie ihre Hausarbeit über Zwänge schreibt und nebenbei beim Fernsehen jobbt. Außerdem lernen wir den sorglosen und übermütigen Banker Christian kennen, beide Figuren habe mit ihren persönlichen Problemen zu kämpfen. Durch die Zeitebene werden wir auch mit der Musik der neuen deutschen Welle, dem Kleidungsstil, den damaligen Nachrichten und den Bemühungen um den Umweltschutz konfrontiert. Bei den Charakterschilderungen lernt man die Personen mit ihren Emotionen, Lebensgedanken und Alltagsleben kennen. Besonders hervorgehoben wird die interessante Beschreibung einzelner Betroffener mit Zwangsstörungen. Christine Drews verdeutlicht einerseits den inneren Kampf, die Zwänge zu überwinden bzw. damit einigermaßen leben zu können und sie auszuhalten und zeigt den Druck von außen, wie Mitmenschen mit Häme oder Maßregelung auf die psychischen Erkrankungen reagieren. In den 80ern war die Forschung in Sachen Zwängen noch nicht annähernd soweit wie heute. Damals wurde man noch schräg angesehen und das Verständnis für solche Ticks war nicht gerade groß. Annis Person mit ihrer Zwangsstörung, die in allen Einzelheiten auserzählt wird, ist ständig präsent, das versetzt zwar den Leser in ihre "Welt", erscheint mir aber insgesamt zu ausführlich erzählt. Christians Perspektive lässt ebenfalls viele Einblicke in sein Leben zu. Die Geschichte einer Krebskranken wird, der Spannung halber, nur in kleinen Episoden erwähnt und ich konnte sie erst am Ende einer Person zuordnen. Das war mir persönlich viel zu kurz, ich hätte sie gern näher kennen gelernt. In diesem Roman erfährt man von unterschiedlichen Zwangsstörungen, erlebt die Hänseleien, die Betroffene im Alltag erdulden müssen und wie sie damit umgehen. Die Handlungszeit der 80er wird mit einigen Details zeitgemäß beschrieben, ich hätte mir noch mehr Szenen gewünscht. Eine Zeitreise in die 80er Jahre, die die Sicht erhellend auf psychische Erkrankungen lenkt.

  • sommerlese

    4/5

    10.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine besondere Zeitreise in…

    Eine besondere Zeitreise in die 80er Jahre Im Jahr 1986 machen Anni und Vera ihr Abitur und feiern den Abi-Ball. Es gibt natürlich auch eine Abizeitung, die zu allen Abiturienten etwas Besonderes vermeldet. Daran hat Vera maßgeblich mitgearbeitet und erwähnt Annis Zwangshandlung vom Zählen hier öffentlich. Anni ist maßlos enttäuscht, entsetzt und verlässt den Ball, die Freundschaft zu Vera zerbricht daraufhin und Anni studiert in Bremen Psychologie und baut sich dort ein neues Leben auf. Sie jobbt fürs Fernsehen, erfährt im Studium mehr über die Hintergründe ihrer Zwänge und lernt den Banker Christian kennen. Christine Drews lässt das Lebensgefühl der 1980er Jahre wieder aufleben und bringt damit eigene Erinnerungen an diese Zeit zurück. Im Roman erleben wir Anni, die als Studentin der Psychologie ihre Hausarbeit über Zwänge schreibt und nebenbei beim Fernsehen jobbt. Außerdem lernen wir den sorglosen und übermütigen Banker Christian kennen, beide Figuren habe mit ihren persönlichen Problemen zu kämpfen. Durch die Zeitebene werden wir auch mit der Musik der neuen deutschen Welle, dem Kleidungsstil, den damaligen Nachrichten und den Bemühungen um den Umweltschutz konfrontiert. Bei den Charakterschilderungen lernt man die Personen mit ihren Emotionen, Lebensgedanken und Alltagsleben kennen. Besonders hervorgehoben wird die interessante Beschreibung einzelner Betroffener mit Zwangsstörungen. Christine Drews verdeutlicht einerseits den inneren Kampf, die Zwänge zu überwinden bzw. damit einigermaßen leben zu können und sie auszuhalten und zeigt den Druck von außen, wie Mitmenschen mit Häme oder Maßregelung auf die psychischen Erkrankungen reagieren. In den 80ern war die Forschung in Sachen Zwängen noch nicht annähernd soweit wie heute. Damals wurde man noch schräg angesehen und das Verständnis für solche Ticks war nicht gerade groß. Annis Person mit ihrer Zwangsstörung, die in allen Einzelheiten auserzählt wird, ist ständig präsent, das versetzt zwar den Leser in ihre "Welt", erscheint mir aber insgesamt zu ausführlich erzählt. Christians Perspektive lässt ebenfalls viele Einblicke in sein Leben zu. Die Geschichte einer Krebskranken wird, der Spannung halber, nur in kleinen Episoden erwähnt und ich konnte sie erst am Ende einer Person zuordnen. Das war mir persönlich viel zu kurz, ich hätte sie gern näher kennen gelernt. In diesem Roman erfährt man von unterschiedlichen Zwangsstörungen, erlebt die Hänseleien, die Betroffene im Alltag erdulden müssen und wie sie damit umgehen. Die Handlungszeit der 80er wird mit einigen Details zeitgemäß beschrieben, ich hätte mir noch mehr Szenen gewünscht. Eine Zeitreise in die 80er Jahre, die die Sicht erhellend auf psychische Erkrankungen lenkt.

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