Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft den Winter in Koblenz. Sie genießt das aufregende Stadtleben. Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet. Ihr Verkaufstalent und ihre Schönheit fällt auch anderen auf. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Luzia sucht nach dem wahren Täter …
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4.9/5.0
Bewertung
5/5
12.07.2023
Hörbuch (CD)
Luzias Geschichte
Luzias Geschichte
Endlich geht es weiter mit den Hörbüchern zur Kreuz-Trilogie. Die dazu gehörigen Bücher sind bereits vor ungefähr 10 Jahren erschienen und bisher habe ich sie noch nicht gelesen. Da ich jedoch die ersten beiden Bücher der Pilger-Reihe kenne, die zeitlich danach spielt, habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass ich diese Reihe nun hören kann. Auch der zweite Band wird wieder von Brigitte Carlsen vorgetragen, deren Stimme ich schon oft fasziniert gelauscht habe und die ich mittlerweile mit vielen historischen Romanen verbinde und immer wieder gerne höre.
Dieses Mal steht Luzia im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist immer noch die Magd von Elisabeth, allerdings trifft sie Martin Wied wieder, der sie bittet, während des Jahrmarkts seinen Stand mit Gewürzen zu übernehmen. Luzia erweist sich als geschickte Händlerin und auch ihre Rechenkünste sind noch besser geworden.
Der dritte und bisher noch fehlende Teil der Kreuz-Reliquie findet sich in diesem Teil der Geschichte; jedoch möchte ich hier nicht mehr dazu schreiben.
Ein Buch, das man vielleicht sogar ohne Vorkenntnisse hören kann, allerdings versteht man die großen Zusammenhänge besser, wenn man den ersten Teil kennt und vor allem die familiären und freundschaftlichen Bande besser durchschauen kann.
Ein wunderbarer zweiter Teil. Ich habe mit Luzia mitgefiebert und ihre Geschichte gerne gehört und bin nun neugierig auf den abschließenden Teil.
Gavroche
5/5
12.07.2023
Hörbuch (CD)
Luzias Geschichte Luzias…
Luzias Geschichte Luzias Geschichte Endlich geht es weiter mit den Hörbüchern zur Kreuz-Trilogie. Die dazu gehörigen Bücher sind bereits vor ungefähr 10 Jahren erschienen und bisher habe ich sie noch nicht gelesen. Da ich jedoch die ersten beiden Bücher der Pilger-Reihe kenne, die zeitlich danach spielt, habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass ich diese Reihe nun hören kann. Auch der zweite Band wird wieder von Brigitte Carlsen vorgetragen, deren Stimme ich schon oft fasziniert gelauscht habe und die ich mittlerweile mit vielen historischen Romanen verbinde und immer wieder gerne höre. Dieses Mal steht Luzia im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist immer noch die Magd von Elisabeth, allerdings trifft sie Martin Wied wieder, der sie bittet, während des Jahrmarkts seinen Stand mit Gewürzen zu übernehmen. Luzia erweist sich als geschickte Händlerin und auch ihre Rechenkünste sind noch besser geworden. Der dritte und bisher noch fehlende Teil der Kreuz-Reliquie findet sich in diesem Teil der Geschichte; jedoch möchte ich hier nicht mehr dazu schreiben. Ein Buch, das man vielleicht sogar ohne Vorkenntnisse hören kann, allerdings versteht man die großen Zusammenhänge besser, wenn man den ersten Teil kennt und vor allem die familiären und freundschaftlichen Bande besser durchschauen kann. Ein wunderbarer zweiter Teil. Ich habe mit Luzia mitgefiebert und ihre Geschichte gerne gehört und bin nun neugierig auf den abschließenden Teil.
Bewertung
5/5
30.05.2023
Hörbuch (CD)
Starke Frau vor fesselnder Mittelalter-Kulisse
Luzia hat außer ihrem jüngeren Bruder alle Verwandten durch die Pest verloren. Sie fristet ein bescheidenes Leben als Leibmagd einer ihr sehr zugewandten Adligen. Durch einige Wendungen wird sie aber die Gehilfin des Kaufmanns Martin und zeigt großes Talent im Handel mit Gewürzen und Farben. Martin, seit Kindheit mit Brandnarben gezeichnet, erkennt Luzias Gespür für das Geschäft und genießt insgeheim die angeregten Wortwechsel. Als der erfolgreiche Händler zum Opfer einer Intrige wird, muss Luzia versuchen, das Kontor und ihn selbst zu retten – und sich klar darüber werden, wohin ihr Weg sie führt.
Plastische historische Erzählung voller Spannung und Leidenschaft, grandios gelesen.
J. Kaiser
5/5
02.03.2020
eBook (ePUB)
Sehr Empfehlenswert
Leni steht kurz vor der Hochzeit. Die Burg ihres Vaters wird überfallen. Diese steht in unmittelbarer Nähe eines Klosters. Leni gerät in die Fänge des brutalen Hademar von Kuenring. Mit letzter Kraft rettet sie sich in den Wald. Mit Schrecken muss sie hier feststellen, dass sie schwanger ist. Bei ihrem Unterschlupf, bei einer Kräuterfrau, schenkt sie ihrem Sohn Jakob das Leben. Beide leben nun hier im Wald. Eines Tages findet sie einen verletzten jungen Mann. Er kommt aus Italien und ist Gewürzhändler. Diese kommen vorwiegend aus dem Orient. Beide entwickeln ein neues Gewürz auf Pfefferbasis. Das Gewürz findet reissenden Absatz. Kommt für Damian und Leni nun das glückliche Leben? Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Deshalb eine klare Leseempfehlung.
Meggie
aus Mertesheim
5/5
01.10.2015
Buch (Taschenbuch)
Luzia + Martin = Feuer + Eis
Luzia verbringt zusammen mit Elisabeth von Mantern und deren Ehemann die Wintermonate in einem Stadthaus in Koblenz. Dort trifft sie auf Martin Wied, den sie in Kempenich schon kennengelernt hat. Martin wurde als Kind bei einem Feuer schwer verletzt und muss seit dem mit Brandnarben leben. Luzia hilft Martin in dessen Kontor und baut sich selbst eine kleine Kundschaft mit Gewürzen und Buchfarben auf. Als Martin aber des Mordes angeklagt wird, möchte Luzia beweisen, dass er nicht der Schuldige ist.
Nach "Der Eifelgräfin" musste ich sogleich nach dem zweiten Band greifen, den ich ebenso verschlungen habe, wie den ersten. Die Autorin knüpft fast nahtlos an die fesselnde Erzählweise an, die sie in Band 1 schon an den Tag gelegt hat.
Diesmal geht es jedoch nicht vorrangig um Elisabeth, die ja ihr Glück mit Johann schon gefunden hat, sondern um Luzia, Elisabeths Leibmagd und den Händler Martin Wied. Beide sind sehr streitlustig und giften sich fast nur an. Unterschwellig kommt allerdings eine andere Botschaft rüber. Dies zieht sich durchs ganze Buch und bald merkt man: die beiden sind füreinander geschaffen, aber es steht doch einiges im Weg.
Sehr oft wird erwähnt, welchen Stand Luzia hat. Sie ist "nur" eine Bauerstochter, zwar eine freie, doch vom Stand her sehr niedrig. Während Martin als Händler und auch aufgrund seiner Vorfahren einen höheren Stand aufweisen kann. Luzia ist sich dessen sehr wohl bewusst und nimmt dies auch sehr ernst.
Dies hat mich sehr nachdenklich darüber gemacht, wie schwer es damals war und vor allem, wie sehr Wert darauf gelegt wurde, niedrige und hohe Ränge ja nicht zu mischen. Aber es gab dann doch welche, die sich über diese Regeln hinweg gesetzt haben und so ein glückliches und zufriedenes Leben mit denjenigen führen konnten, die sie lieben.
Luzia ist eine - für das "schwere" Mittelalter - sehr toughe Frau, die sich nichts sagen lässt und keinem Streit aus dem Weg geht. Und doch ist sie ein herzensguter Mensch, die diejenigen die sie liebt, mit allen Mitteln verteidigt.
Auch ihren Weg, sich selbst einen kleinen Handel aufzubauen, verfolgt sie stur. Ihr Mut ist bewunderswert und dies merken zum Glück auch die richtigen Menschen.
Der bildhafte Schreibstil erzeugt wieder ein Kopfkino der besonderen Art und man hat das Gefühl, dass man sich mitten in Koblenz bei Luzia und Ihren Lieben befindet.
Auch diesmal kommt das geheimnisvolle Kruzifix sporadisch zum Einsatz. Da nun der dritte Teil "Die Bastardtochter" vorliegt, hoffe ich, dass geklärt werden kann, was es mit dem Kreuz letztendlich auf sich hat.
Fazit:
Wieder ein spannender Roman aus der Feder von Petra Schier.
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