Die Beziehung zerbrochen, die Nächte schlaflos und das Spiegelbild nur noch ein Schatten seiner selbst.
Am liebsten will Rin das Haus nie wieder verlassen, sich stattdessen in seine digitale Welt flüchten und all die selbstzerstörerischen Gedanken beiseite schieben.
Rin macht es den Menschen nicht leicht, sich ihm anzunähern. Er erstickt sich anbahnende Gespräche im Keim, erwartet von allen nur das Schlechteste und kämpft mit ihn lähmenden Ängsten. Als seine Dämonen allerdings so groß werden, dass Rin sie nicht mehr alleine bezwingen kann, muss er sich entscheiden.
Gibt er den Menschen, die sich um ihn bemühen, eine Chance? Zeigt er sich verletzlich und geht das Risiko ein, am Ende enttäuscht zu werden - oder selbst zu enttäuschen? Oder versucht er wie immer, alles alleine zu regeln?
Ein 'Coming of Age'-Roman mit queeren Charakteren, bespickt mit gesellschaftsrelevanten Themen.
Triggerwarnung: Versuchte Vergewaltigung, Übergriffigkeit, Sexuelle Nötigung, Angstzustände, Panikattacken, Depression, Homofeindlichkeit
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Ein sehr spannendes Buch mit auf und ab
Bewertung am 18.10.2023
Bewertungsnummer: 2046718
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Es war ein sehr interessantes Buch, was ich ohne die Beschreibung dazu zu lesen gekauft habe.
Ich habe mir über längere Zeit von der Autorin Ihre Videos auf TikTok angesehen und mich entschieden die Bücher zu holen.
Das erste Buch war wirklich gut und hat mir sehr gefallen!
Das Cover ist meiner Meinung nach gut gestaltet und sieht dem Hauptcharakter wirklich ähnlich, wie ich Ihn mir im Kopf ausgemalt habe aufgrund der Beschreibungen.
Es ist relativ schlicht gehalten das Cover des Buches, was aber perfekt passt.
In dem Buch geht es um den noch jungen Rin, wie er ist und was er so erlebt.
Wie er agiert und wie er sich im laufe des Buches etwas verändert.
Es war spannend zu lesen wie er denkt und wie er sich öfters selbst im Wege steht (durch seine eigenen Gedanken).
Ich fand die verschiedenen Figuren sehr gut beschrieben und konnte mich richtig in die Szenen hineindenken.
Es ist Definitiv ein sehr gutes Buch was ich nur empfehlen kann – habe es an einen Tag durchgelesen, was in letzter Zeit bei keinem Buch so war das ich es an nur einen einzigen Tag durchlese. Doch dieses Buch hat es geschafft mich zu fesseln.
Ich bin schon auf weitere Bücher gespannt wie es mit Rin und seinen Freunden, die er im laufe des Buches gewinnt, weitergeht.
6. Herzensbuch
WortWuff aus Würzburg am 14.01.2026
Bewertungsnummer: 2980921
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich habe Rabenschwarz - vivid lights vor einer Sekunde beendet. Wirklich. Und ich habe mich sofort hingesetzt, um diese Rezension zu schreiben, weil ich sonst explodiert wäre.
Ich bin verliebt. Wieder. Dieses Buch ist ein Herzensbuch.
Eigentlich bin ich kein großer Fan der Erzählweise, die Nina Linz benutzt, also alles außer der Ich Perspektive. Ich kann das lesen, ich habe damit kein Problem und ich hasse es nicht. Aber normalerweise fühle ich dabei nicht besonders viel oder kann mich nicht komplett hineinversetzen.
Und dann kommt Nina Linz. Und plötzlich funktioniert genau das.
Ich habe jeden Stich im Herzen gespürt, jede Emotion, jeden Schmerz, wie bei all ihren Büchern. Und das, obwohl es nicht die Ich Perspektive ist. Ganz ehrlich, würde sie in der Ich Perspektive schreiben, ich wäre vermutlich nach den ersten zehn Seiten zerbrochen.
Diese Reihe und eigentlich alle Bücher von Nina Linz haben mich fühlen lassen wie kein anderes Buch zuvor. „Rabenschwarz Vivid Light“ ist da keine Ausnahme. Und das sagt unglaublich viel über die Autorin aus.
Ich bin ein riesiger Fan von Polyamorie. Dafür dürft ihr mich gerne verurteilen, das ist mir egal. Ich finde es schön. Wen, wie viele oder auf welche Weise jemand liebt, ist mir völlig egal. Mich interessiert die Persönlichkeit.
Und genau deshalb hat mich dieses Buch so tief berührt.
Kaito und Roxy sind einfach unfassbar süß. Und diese Liebe zwischen ihnen allen ist etwas ganz Besonderes.
Roxy liebt die Liebe zwischen Rin und Kaito.
Kaito liebt die Liebe zwischen Roxy und Rin.
Da ist keine Eifersucht, sondern echtes Mitfreuen und pure Liebe. Für mich ist das einer der größten Liebesbeweise überhaupt.
Ich finde es außerdem unglaublich schön, dass Rin keine Geschenke zu bestimmten Anlässen macht, sondern einfach so. Nicht, weil man es muss, sondern weil er es möchte. Klar, vielleicht gibt es zum Geburtstag einen Blumenstrauß. Aber dafür schenkt er Roxy einfach so ein Schlagzeug. Und ganz ehrlich, jetzt, wo sie in diesem Haus sind, sehe ich da auch noch ein richtiges Schlagzeug kommen.
Der Anfang des Buches tut weh. Sehr. Aber es ist dieser typische Nina Linz Schmerz. Süß und schmerzhaft zugleich. Wie eine brennende Geburtstagstorte im Körper. Oder so süß, dass es schon wieder weh tut.
Eine Szene hat mich komplett fertiggemacht. Ich habe einen Teil des Buches vorgelesen bekommen, bis etwa Kapitel 20. In diesem Moment war ich fest davon überzeugt, dass sich eine Figur umbringt. Ich war panisch, habe geheult und mein Herz war einfach weg.
Als ich das Kapitel später selbst noch einmal gelesen habe, kam es nicht mehr ganz so heftig rüber. Vielleicht, weil ich es schon kannte oder weil die Stimme gefehlt hat. Aber dieser erste Moment sitzt bis heute.
Und dann diese kleinen Details. Dass Rin diesen Account für Roxy gemacht hat. Ich saß einfach nur da und dachte, oh mein Gott, wie kann man so süß sein.
Es gibt auch Figuren, die ich absolut unsympathisch finde, zum Beispiel Kaitos Vater. Und ich will unbedingt wissen, was aus dem Gespräch zwischen Rins Vater und Kaitos Vater geworden ist. Aber die Weihnachtszeit ist ja noch nicht vorbei.
Und das Ende war göttlich. Wirklich.
Ich könnte ewig über dieses Buch sprechen. Schwärmen. Fühlen.
„Rabenschwarz Vivid Light“ ist Schmerz mit Puderzucker, Liebe ohne Grenzen und pure Wärme.
Für mich ganz klar das nächste Herzensbuch von Nina Linz.
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