Produktbild: 12 Grad unter Null

12 Grad unter Null Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,5 cm

Gewicht

247 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8192-4

Beschreibung

Rezension

„Aber Sandburg, so der Ort des seltsam vertrauten Geschehens zwischen Vater und Mutter, zwischen Töchtern und Schwestern, ist auf Sand gebaut. Wie ein weiblicher Thomas Bernhard von heute, so schonungslos erzählt Anna Herzig von Kunst und Macht, von Vätern und Müttern, von oben und unten.“
Gudrun Seidenauer
„Anna Herzigs ‚12 Grad unter Null‘ ist ein mutiges Buch über eine unterkühlte Gesellschaft, in der Frauen ihrer natürlich- wölfischen Kraft beraubt werden und Hashtags wichtiger sind als Gefühle. Auf unkonventionelle Art und Weise erzählt die Autorin hier von dem Leben der schwangeren Greta, die sich plötzlich in einem Abhängigkeitsverhältnis (ein Anwaltsbrief fordert 16 000 Euro ein) befindet. So tragisch der Inhalt, so verspielt und besonders die Form: Mit Collagen, fetten Teilüberschriften und (lyrischen) Zitaten sowie Perspektivwechseln innerhalb des Textes macht die Autorin klar, was avantgardistische Romane auch in der Post- Post- Moderne noch drauf haben
können.“
Sophie Reyer
„Heftig, klug und lesenswert.“
ÖSTERREICH, Judith Leopold
„Es ist ein empathisches, radikal feministisches Buch, das vom Druck brutaler Verhältnisse auf die Einzelne berichtet, aber auch einen Ausweg daraus zeichnet (...) ein Buch, das wir noch immer nötig haben.“
APA – Austria Presse Agentur, Angelika Grabher-Hollenstein
„Tatsächlich stammen die Emotionen, die Anna Herzig mit lustvoll deutlicher Sprache in Text gebracht hat, aus unserer politischen Gegenwart, wo all diese Männer, denen es immer nur um Geld und Macht geht, viel mehr Einfluss haben, als gesund ist für unsere Welt. Denn es drängt sie dorthin, wo sie ihre verklemmten Phantasien in Macht und Einfluss verwandeln können. Nicht nur in Österreich.“
Leipziger Zeitung, Ralf Julke
„Anna Herzig legt mit ‚12 Grad unter Null‘ ein packendes Plädoyer gegen die noch immer virulente Demütigung von Frauen, zugleich eine intelligente Parabel über narzisstische Männerdominanz vor. In prägnanter, stilistisch vielfältiger Sprache trifft die gesellschaftskritische Analyse einer nach Geld und Anerkennung gierenden Männerwelt präzise, zugleich öffnet sich der von einer kuriosen wie zündenden Idee ausgehende Roman auf eine Vision gelingenden Widerstands von Frauen und der Heilung von Beziehungen hin. Prädikat: ein literarisch wie politisch sehr bedeutsames Buch.“
Peter Reutterer
„Eine verstörende Dystopie, in der Männer in brutaler Weise über Frauen herrschen. Ein Buch, von dem wir uns wünschten, es hätte nichts mit der realen Welt gemein. Doch solange die Welt ist, wie sie ist, braucht es auch Bücher wie dieses.“
melamar
„Anna Herzig offeriert uns zum Glück keine Wohlfühlliteratur, sondern bildet brutale Realität ab. Ihr großer Verdienst ist es, uns mit einem gravierenden Missstand zu konfrontieren und auf diese Weise unsere Perspektiven auf Schwangerschaft, Partner*innenschaft, Care-Arbeit, berufliche Selbstverwirklichung zu erweitern. Ein notwendiges Plädoyer für Gerechtigkeit, voller Wut, aber auch voller Empathie! Ein Plädoyer, das zu empfehlen mir leichtfällt.“
Alexandru Bulucz
„Ja, sie überzeichnet, ja, sie betreibt Schwarz-Weiß-Malerei, aber nein, sie ist nicht hoffnungslos. Denn am Ende ihrer Geschichte verbünden sich die Frauen und beginnen, sich zu wehren. - Ein starkes, wichtiges Buch!“
Kleine Zeitung, Karin Waldner-Petutschnig

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,5 cm

Gewicht

247 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8192-4

Herstelleradresse

Haymon
Erlerstr. 10/2
6020 Innsbruck
AT
office@haymonverlag.at

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Alles muss perfekt sein

Bewertung am 06.10.2023

Bewertungsnummer: 2038158

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

oder die Dystopie einer Frau in einer Männerwelt. Gibt es perfekt gar nicht? Anna Herzig führt uns in 12 Grad unter Null in die Welt der aller hässlichsten Seiten des Patriarchats. Ein despotischer Vater, die Familie terrorisierend, eine Mutter psychisch und physisch missbraucht, die sich bemüht den Anstrich «heile Welt» aufrecht zu erhalten, um den Ehemann nicht gegen sich und die ältere der beiden Töchter aufzubringen. Ein Gesetzesentwurf läutet auch noch eine neue Zeit im fiktiven Sandburg ein. Er soll den Männern erlauben, alles Geld, das sie je in Frauen investiert haben, von diesen zurückzufordern. Anna Herzog beschreibt den Weg einer Generation von Frauen durch alle Abscheulichkeiten in einer Welt für Männer und von Männern. Ein Buch über Mut, Machtlosigkeit, Zorn und Zerbrechlichkeit das zum Nachdenken anregt. Unbedingt lesen.

Alles muss perfekt sein

Bewertung am 06.10.2023
Bewertungsnummer: 2038158
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

oder die Dystopie einer Frau in einer Männerwelt. Gibt es perfekt gar nicht? Anna Herzig führt uns in 12 Grad unter Null in die Welt der aller hässlichsten Seiten des Patriarchats. Ein despotischer Vater, die Familie terrorisierend, eine Mutter psychisch und physisch missbraucht, die sich bemüht den Anstrich «heile Welt» aufrecht zu erhalten, um den Ehemann nicht gegen sich und die ältere der beiden Töchter aufzubringen. Ein Gesetzesentwurf läutet auch noch eine neue Zeit im fiktiven Sandburg ein. Er soll den Männern erlauben, alles Geld, das sie je in Frauen investiert haben, von diesen zurückzufordern. Anna Herzog beschreibt den Weg einer Generation von Frauen durch alle Abscheulichkeiten in einer Welt für Männer und von Männern. Ein Buch über Mut, Machtlosigkeit, Zorn und Zerbrechlichkeit das zum Nachdenken anregt. Unbedingt lesen.

Eine Dystophie, in der Frauen in die Armut getrieben werden

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 09.08.2023

Bewertungsnummer: 1997148

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Eine Dystophie, in der Frauen in die Armut getrieben werden Bei dieser Geschichte ist mein Kopfkino gelaufen wie verrückt. Eine Welt, bei der Männer von Frauen Geld fordern können. Für alles, was sie jemals für die Frauen ausgegeben haben. Das alles, weil in dem fiktiven Sandburg ein Gesetz erlassen wurde. Das Weitmannschuldengesetz.. Fast jedes Kapitel beginnt mit *Die Suppe* oder *In Sandburg*. Eine Familie die aus einer Mutter und dem Vater der Töchter besteht. Das Wort Ehemann fällt hier eher nicht. Die Mutter achtet stets darauf, dass die Suppe für den Vater richtig temperiert ist. Elise ist die ältere Tochter. Der Vater ignoriert sie. Das Nesthäckchen Greta bekommt sehr viel Zuwendung vom Vater. Die Mutter und Elise können vor Greta nichts besprechen. Hat sie doch der Vater zu seinen Gunsten getrillt. Erst Jahre später merkt die Greta, dass auch sie keine echte Liebe vom Vater erhalten hat .... Wie der informative Klappentext schon verrät, erwartet Greta ein Kind. Ihr Verlobter Henri nimmt das Gesetz in Anspruch, das Geld von Greta zurück zu fordern, welches er jemals für sie ausgegeben hat. Binnen 14 Tagen muss sie ihre Schuld begleichen ... Der Schreibstil geht runter wie Sahne. Ein ernstes Thema poetisch verpackt. So eine Sprachgewalt vermutet man bei der Thematik nicht. Der geminderte Wert der Frauen hat mich sprachlos gemacht. Dem Vater der Töchter fehlte jeglicher Respekt gegenüber der Mutter. Die Beschreibungen dafür hat die Autorin in einer Art und Weise zu Papier gebracht, wie ich sie niemals zuvor gelesen habe. Das alles soll 2024 passieren. Moment .. wir schreiben gerade das Jahr 2023! Die Tatsache, dass Frauen kontinuierlich in die Armut getrieben werden, ist unfassbar. Nicht nur Greta hat sich gefragt, wo der Mann ist, den sie einst geliebt hat. Wo sind die guten Männer geblieben? Warum werden Frauen nicht geachtet und beschützt? Besonders Gretas Besuch beim Gynäkologen hat mich sprachlos gemacht. Fazit: Bei dieser Dystopie gefriert einem das Blut in den Adern. Auszug aus dem Buch: HAST DU MIT DEINER . MUTTER . FREUNDIN . SCHWESTER . TOCHTER . ARBEITSKOLLEGIN NOCH EINE RECHNUNG OFFEN? MACH SIE FERTIG, DAS GESETZ STEHT HINTER DIR ;=) #FRAUENSCHULDEN #WEITMANNSCHULDENGESETZ (Seite 19) Danke Anna Hertzig. Kleine Anmerkung vonmir: Ich hoffe, dieses Gesetz wird nie im realen Leben in Kraft treten. Mein Mann inspiziert gerade meine überfüllten Bücherregale …….

Eine Dystophie, in der Frauen in die Armut getrieben werden

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 09.08.2023
Bewertungsnummer: 1997148
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Eine Dystophie, in der Frauen in die Armut getrieben werden Bei dieser Geschichte ist mein Kopfkino gelaufen wie verrückt. Eine Welt, bei der Männer von Frauen Geld fordern können. Für alles, was sie jemals für die Frauen ausgegeben haben. Das alles, weil in dem fiktiven Sandburg ein Gesetz erlassen wurde. Das Weitmannschuldengesetz.. Fast jedes Kapitel beginnt mit *Die Suppe* oder *In Sandburg*. Eine Familie die aus einer Mutter und dem Vater der Töchter besteht. Das Wort Ehemann fällt hier eher nicht. Die Mutter achtet stets darauf, dass die Suppe für den Vater richtig temperiert ist. Elise ist die ältere Tochter. Der Vater ignoriert sie. Das Nesthäckchen Greta bekommt sehr viel Zuwendung vom Vater. Die Mutter und Elise können vor Greta nichts besprechen. Hat sie doch der Vater zu seinen Gunsten getrillt. Erst Jahre später merkt die Greta, dass auch sie keine echte Liebe vom Vater erhalten hat .... Wie der informative Klappentext schon verrät, erwartet Greta ein Kind. Ihr Verlobter Henri nimmt das Gesetz in Anspruch, das Geld von Greta zurück zu fordern, welches er jemals für sie ausgegeben hat. Binnen 14 Tagen muss sie ihre Schuld begleichen ... Der Schreibstil geht runter wie Sahne. Ein ernstes Thema poetisch verpackt. So eine Sprachgewalt vermutet man bei der Thematik nicht. Der geminderte Wert der Frauen hat mich sprachlos gemacht. Dem Vater der Töchter fehlte jeglicher Respekt gegenüber der Mutter. Die Beschreibungen dafür hat die Autorin in einer Art und Weise zu Papier gebracht, wie ich sie niemals zuvor gelesen habe. Das alles soll 2024 passieren. Moment .. wir schreiben gerade das Jahr 2023! Die Tatsache, dass Frauen kontinuierlich in die Armut getrieben werden, ist unfassbar. Nicht nur Greta hat sich gefragt, wo der Mann ist, den sie einst geliebt hat. Wo sind die guten Männer geblieben? Warum werden Frauen nicht geachtet und beschützt? Besonders Gretas Besuch beim Gynäkologen hat mich sprachlos gemacht. Fazit: Bei dieser Dystopie gefriert einem das Blut in den Adern. Auszug aus dem Buch: HAST DU MIT DEINER . MUTTER . FREUNDIN . SCHWESTER . TOCHTER . ARBEITSKOLLEGIN NOCH EINE RECHNUNG OFFEN? MACH SIE FERTIG, DAS GESETZ STEHT HINTER DIR ;=) #FRAUENSCHULDEN #WEITMANNSCHULDENGESETZ (Seite 19) Danke Anna Hertzig. Kleine Anmerkung vonmir: Ich hoffe, dieses Gesetz wird nie im realen Leben in Kraft treten. Mein Mann inspiziert gerade meine überfüllten Bücherregale …….

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