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Band 37

Jahrbuch der Lyrik 2023

Aus der Reihe Jahrbuch der Lyrik
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2023

Herausgeber

Matthias Kniep + weitere

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/2,3 cm

Gewicht

362 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-504-7

Beschreibung

Rezension

»Das Jahrbuch der Lyrik ist ein Orientierungspunkt im literarischen Koordinatensystem, auf das ich nicht verzichten will.«Lukas Bärfuss

Portrait

Matthias Kniep, geboren 1971 in Itzehoe, studierte Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Kiel. Er arbeitet im Haus für Poesie Berlin und übersetzt Lyrik aus dem Englischen und Ungarischen. Matthias Kniep ist Herausgeber des Bandes Das große Berlin-Gedicht sowie Übersetzer und Mitherausgeber der Berliner Rede zur Poesie..
Sonja vom Brocke, geboren 1980 in Hagen, ist Dichterin und Übersetzerin. Zuletzt erschienen: »Mush«. Gedichte, kookbooks, Berlin 2020.

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2023

Herausgeber

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/2,3 cm

Gewicht

362 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-504-7

Herstelleradresse

Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: info@schoeffling.de
Url: www.schoeffling.de
Telephone: +49 69 9207870
Fax: +49 69 92078720

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  • Circlestonesbooks.blog

    4/5

    07.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Auswahl moderner…

    Interessante Auswahl moderner deutschsprachiger Lyrik „ich habe einen text geschrieben dessen veröffentlichung / man mir vorschnell aus den händen nimmt / keine empörung / man stellt mich ruhig: ich hätte keine eigene stimme / meine stimme sei kollektivgut“ (einige Zeilen aus „reparatur“, Seite 111) Inhalt Seit 2022 ist Matthias Kniep der Herausgeber des jährlich erscheinenden Jahrbuchs der Lyrik. Diesmal ist seine Mitherausgeberin die Dichterin Sonja vom Brocke. Die hier vorliegende Sammlung umfasst zwölf Kapitel und präsentiert eine Auswahl moderner, deutschsprachiger Lyrik aus mehr als sechshundert eingesandten Gedichten. Es ist eine weit gefächerte Vielfalt an Themen, Menschen, Beziehungen, Natur, immer verbunden mit Gedanken und Gefühlen, Fragen, Um- und Unterbrüchen, und dem Versuch, den eigenen sprachlichen Ausdruck zu finden, oder neu zu erfinden. Umsetzung Diesmal erfolgte die Auswahl zum ersten Mal in einem anonymisierten Verfahren, die Herausgebenden kannten die Namen der Personen nicht, von denen die eingesandten Gedichte stammten. Obwohl die Herausgebenden doch einige Verfasser und Verfasserinnen an der Art ihres Schreibens erkennen konnten, genau gesagt waren es 34 der insgesamt 123 in diesem Buch präsentierten Dichter und Dichterinnen, so beeinflusste dies, wie sie im Nachwort betonen, ihre Entscheidungen nicht. Eine Ausnahme bilden nur die im Kapitel XII zu lesenden Gedichte, da diese von 2022 verstorbenen Schriftstellern stammen. Es sind dies die einzigen Gedichte, die über dem Titel auch den jeweiligen Namen zeigen, alle anderen Gedichte scheinen nur mit dem Titel im Buch auf. Wer wissen will, von wem die Gedichte stammen, findet am Buchende, nach dem Nachwort der Herausgebenden, ein komplettes Inhaltsverzeichnis, gefolgt von kurzen Angaben zur Person der alphabetisch gereihten Namen der Autoren und Autorinnen. Fazit Ein Gedicht ist immer auch die kürzeste Form einer Geschichte, die mit diesen wenigen Worten erzählt wird und die eigenen Gedanken und Gedankenbilder anregt. Diese Leseerfahrung teilte sich mir in nicht allen der hier präsentierten Gedichte mit, manchmal steht für mich das vielfältige Spiel der Sprache sehr gewollt im Vordergrund, Lücken und Gedankensprünge machen die Texte durch ihre Unruhe schwer fassbar. Dennoch, oder gerade deshalb, ist das Jahrbuch der Lyrik 2023 ein interessanter Wegweiser durch die vielen neuen, auch experimentellen, Ausdrucksformen der deutschsprachigen Lyrik.

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