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Taupunkt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2023

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,7 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-470-5

Beschreibung

Rezension

„Thore D. Hansen entwickelt eine dynamische Familiengeschichte, die von der norddeutschen Tiefebene bis in die Spitze des Weltklimarats reicht. In dem Szenario einer extremen Hitzewelle in Europa stoßen die Protagonisten und ihre Ideale, Abgründe und Antriebe menschlichen Handels und Nichthandelns auf engem Raum aufeinander. Realistisch und erschreckend aktuell.“
Prof. Dr. Andreas Oschlies (GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)
"Taupunkt wirkt wie das literarische Pendant zu Ulrike Herrmanns "Das Ende des Kapitalismus" (ID-A 39/22). Ein lesenswertes und hochaktuelles Buch."
Marius Müller | ekz, 2023/07
"Fiktion, die bald Wirklichkeit sein könnte" Deutschlandradio Kultur (20.01.2023)
"Der Klimathriller erzählt, wie die kollabierende Natur Existenzen zerschlägt, Leben bedroht und Familien entzweit – oder zusammenschweißt. Zwei ungleiche Brüder in einem nicht enden wollenden Hitzesommer trennt mehr als nur ihr Standpunkt zum Klimawandel."
EnergieZukunft (20.02.2023)
"Dies ist kein genuin dystopischer Roman wie andere, die die Klimakrise zum Thema haben. Er will für einen Schockmoment sorgen, wenn die Klimakatastrophe eintritt und Leib und Leben bedrohen. Dies schafft Hansen auch, er schildert in emotionaler Sprache und metaphorisch gekonnt die verschiedenen Situationen und Ereignisse. Ein Roman, der wachrüttelt, indem er die heute vielfach verdrängten Folgen des Klimawandels den Leser*innen vor Augen führt."
Scharf-links.de (05.02.2023)
"Schockierend aktuell erzählt Thore D. Hansen in seinem Roman, wie die kollabierende Natur Existenzen zerschlägt, Leben bedroht, zwischenmenschliche Risse offenlegt und Familien entzweit — oder zusammenschweißt."
Bioverzeichnis (20.02.2023)
"Was den Klimawandel und seine Folgen betrifft, hat Hansen, der zuvor schon einige nah an der Realität angesiedelte Thriller geschrieben hat, seine Hausaufgaben gemacht."
Spektrum der Wissenschaft (15.04.2023)
„Den Klimawandel stoppen? Das können wir vergessen“ Focus (16.04.2023)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2023

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,7 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-470-5

Herstelleradresse

Europa Verlag GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
DE

Email: sp@europa-verlag.com

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  • ech

    aus Bochum

    5/5

    16.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eindringlicher Roman mit einem beängstigenden Szenario zur Klimaentwicklung, dass erschreckend realitätsnah rüberkommt

    Mit diesem Buch legt der Autor Thore D. Hansen einen eindringlichen Roman vor, der sich mit dem Thema Klimawandel beschäftigt und dabei ein beängstigendes Szenario entwirft, das zudem erschreckend realitätsnah rüberkommt. Angesiedelt ist das Geschehen in der Gegenwart bzw. einer näheren Zukunft, bei der offenbleibt, ob sie schon im nächsten Sommer einsetzt oder doch erst in einigen Jahren. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Brüder Tom und Robert Bayer, sowie ihre Töchter Janne und Mareike. Der Wissenschaftler Tom hat das auch im Weltklimarat umstrittene Phoenix-Programm entwickelt, das radikale Maßnahmen vorsieht, um die Auswirkungen des Klimawandels im Rahmen zu halten und das Überleben der Menschheit zu sichern. Der Landwirt Robert leidet unterdessen extrem an den Folgen der Dürre, fühlt sich von der Welt und besonders von seinem Bruder im Stich gelassen und flüchtet in die Welt der Leugner ds Klimawandels und in den Alkohol, während seine Tochter Janne immer mehr zur engagierten Klimaaktivistin wird. Während Janne von Toms Kompromisslosigkeit begeistert ist und in ihm ein Vorbild sieht, ist dessen Tochter Mareike vom Engagement ihres Vaters genervt und auch überfordert, sie will lieber das Leben genießen und die Gefahren des Klimawandels am liebsten komplett ausblenden. Diese doch ziemlich extremen Charaktere lässt der Autor in seiner gut aufgebauten Geschichte aufeinanderprallen und wirft sie dabei in ein Geschehen, bei denen die Probleme der Zukunft immer mehr zu einem Problem der Gegenwart werden, das den Zusammenhalt der Menschen und insbesondere auch der Familie Bayer unbedingt erforderlich macht. Während die vier Hauptprotagonisten insgesamt gut gezeichnet und vielschichtig angelegt sind, hätte die eine oder andere Nebenfigur vielleicht doch etwas mehr Tiefe vertragen können. Dass die Geschichte zudem an der einen oder anderen Stelle ein wenig überfrachtet wirkt und der Autor auch manchmal etwas zu dick aufträgt, ändert nichts daran, dass er mich mit seinem packenden Schreibstil und den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino ordentlich ankurbeln, schnell in seinen Bann ziehen konnte. So bietet das Buch neben einer spannenden und atmosphärisch dichten Geschichte auch viel Stoff zum Nachdenken und wirkt dadurch auch über sein Ende hinweg noch länger nach.

  • ech

    aus Bochum

    4/5

    16.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eindringlicher Roman mit…

    Eindringlicher Roman mit einem beängstigenden Szenario zur Klimaentwicklung, dass erschreckend realitätsnah rüberkommt Mit diesem Buch legt der Autor Thore D. Hansen einen eindringlichen Roman vor, der sich mit dem Thema Klimawandel beschäftigt und dabei ein beängstigendes Szenario entwirft, das zudem erschreckend realitätsnah rüberkommt. Angesiedelt ist das Geschehen in der Gegenwart bzw. einer näheren Zukunft, bei der offenbleibt, ob sie schon im nächsten Sommer einsetzt oder doch erst in einigen Jahren. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Brüder Tom und Robert Bayer, sowie ihre Töchter Janne und Mareike. Der Wissenschaftler Tom hat das auch im Weltklimarat umstrittene Phoenix-Programm entwickelt, das radikale Maßnahmen vorsieht, um die Auswirkungen des Klimawandels im Rahmen zu halten und das Überleben der Menschheit zu sichern. Der Landwirt Robert leidet unterdessen extrem an den Folgen der Dürre, fühlt sich von der Welt und besonders von seinem Bruder im Stich gelassen und flüchtet in die Welt der Leugner ds Klimawandels und in den Alkohol, während seine Tochter Janne immer mehr zur engagierten Klimaaktivistin wird. Während Janne von Toms Kompromisslosigkeit begeistert ist und in ihm ein Vorbild sieht, ist dessen Tochter Mareike vom Engagement ihres Vaters genervt und auch überfordert, sie will lieber das Leben genießen und die Gefahren des Klimawandels am liebsten komplett ausblenden. Diese doch ziemlich extremen Charaktere lässt der Autor in seiner gut aufgebauten Geschichte aufeinanderprallen und wirft sie dabei in ein Geschehen, bei denen die Probleme der Zukunft immer mehr zu einem Problem der Gegenwart werden, das den Zusammenhalt der Menschen und insbesondere auch der Familie Bayer unbedingt erforderlich macht. Während die vier Hauptprotagonisten insgesamt gut gezeichnet und vielschichtig angelegt sind, hätte die eine oder andere Nebenfigur vielleicht doch etwas mehr Tiefe vertragen können. Dass die Geschichte zudem an der einen oder anderen Stelle ein wenig überfrachtet wirkt und der Autor auch manchmal etwas zu dick aufträgt, ändert nichts daran, dass er mich mit seinem packenden Schreibstil und den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino ordentlich ankurbeln, schnell in seinen Bann ziehen konnte. So bietet das Buch neben einer spannenden und atmosphärisch dichten Geschichte auch viel Stoff zum Nachdenken und wirkt dadurch auch über sein Ende hinweg noch länger nach.

  • Bewertung

    4/5

    18.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Stimmt nachdenklich

    Der Roman befasst sich anschaulich mit der Klimakrise. Als Leser begleitet man den Umweltforschet Tom Beyer, seinen Bruder Robert, der den elterlichen Hof übernommen hat und ihre Töchter. Tom kämpft schon lange für den Aufbruch in eine neue Zeit in welcher wir mehr für die Nachhaltigkeit und den Klimaschutz tun. Robert negiert alle Anzeichen und betäubt sich mit Alkohol. Die Töchter sind aktiv bei den Klimaaktivisten. So spüren wir die Spannungen und gegensätzlichen Meinungen anhand der Familie. Der Autor beschreibt sehr gut die Auswirkungen der Hitze, wie überfordert die Feuerwehren sind und was bei einem Blackout passiert. Nicht nachvollziehen konnte ich am Ende manche Aktionen der Protagonisten. Das Buch rüttelt auf und macht nachdenklich.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    4/5

    02.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Klimawandel: Impact Now! Wir…

    Klimawandel: Impact Now! Wir reden und diskutieren so viel über den Klimawandel und wollen alle, dass uns diese Welt so erhalten bleibt, dass die Menschheit das Leben nicht fürchten muss. Trotz aller Warnungen aus der Wissenschaft, den wachrüttelnden Aufrufen der jungen Menschen, passiert politisch wenig. Eine traurige Bilanz der letzten Jahre, obwohl es Ideen gibt das Ruder herumzureißen. Nun hilft uns Thore D. Hansen das ganze spürbarer zu machen in dem er einen Roman geschrieben hat, einen Klimaroman: Taupunkt. Anhand eines Streits zwischen zwei Brüdern wird die Klimakrise greifbar und die politische Lage um die nahende Katastrophe plastisch. Tom und Robert Beyer sind Brüder, aber trennen Welten. Tom ist ein Wissenschaftler der in New York im Weltklimarat wirkt und ein Programm erschuf, dass den Klimawandel aufhalten soll. Sein Bruder hat einen Bauernhof in Brandenburg, eher wenig diplomatischer und überzeugend. Im Laufe des Romans spitzt sich die Lage zu, denn die Temperaturen klettern in die Höhe und die Konflikte eskalieren. Ich finde es sehr gelungen wie der Inhalt der Klimakrise mit einer spannende Handlungseben verbunden wurde. Es stehen sich zum einen Generationen gegenüber, es stehen sich Klimaaktivisten und Klimaleugner gegenüber, familiäre Reibungspunkte, unterschiedliche Ausgangslagen. Diese Gemengelage macht es teilweise sehr dicht, aber eben auch spannend. Mache Charaktere bleiben etwas schwach, aber das stört nicht sehr stark. Besonders passend ist Verortung in Deutschland, denn was vor unsere Haustür passiert, geht uns eher an die Nieren. Wenn die Temperaturen über 49 Grad klettern und die Ernte durch die Dürre nichts wird, dann kommt man ins Schwitzen. Erschreckend, denn es ist kein utopisches Szenario, sondern eine wissenschaftlich fundierte und politisch mögliche Ausdeklinierung unserer heutigen Lage, wenn wir ohne Veränderungen weitermachen. Thore D. Hansen schreibt dieses bedrückende Thema sachlich, aber zugleich spannend und gut lesbar! Mir hat ‚ Taupunkt‘ gut gefallen und kann es nur allen empfehlen!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    4/5

    02.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Klimawandel: Impact Now!

    Wir reden und diskutieren so viel über den Klimawandel und wollen alle, dass uns diese Welt so erhalten bleibt, dass die Menschheit das Leben nicht fürchten muss. Trotz aller Warnungen aus der Wissenschaft, den wachrüttelnden Aufrufen der jungen Menschen, passiert politisch wenig. Eine traurige Bilanz der letzten Jahre, obwohl es Ideen gibt das Ruder herumzureißen. Nun hilft uns Thore D. Hansen das ganze spürbarer zu machen in dem er einen Roman geschrieben hat, einen Klimaroman: Taupunkt. Anhand eines Streits zwischen zwei Brüdern wird die Klimakrise greifbar und die politische Lage um die nahende Katastrophe plastisch. Tom und Robert Beyer sind Brüder, aber trennen Welten. Tom ist ein Wissenschaftler der in New York im Weltklimarat wirkt und ein Programm erschuf, dass den Klimawandel aufhalten soll. Sein Bruder hat einen Bauernhof in Brandenburg, eher wenig diplomatischer und überzeugend. Im Laufe des Romans spitzt sich die Lage zu, denn die Temperaturen klettern in die Höhe und die Konflikte eskalieren. Ich finde es sehr gelungen wie der Inhalt der Klimakrise mit einer spannende Handlungseben verbunden wurde. Es stehen sich zum einen Generationen gegenüber, es stehen sich Klimaaktivisten und Klimaleugner gegenüber, familiäre Reibungspunkte, unterschiedliche Ausgangslagen. Diese Gemengelage macht es teilweise sehr dicht, aber eben auch spannend. Mache Charaktere bleiben etwas schwach, aber das stört nicht sehr stark. Besonders passend ist Verortung in Deutschland, denn was vor unsere Haustür passiert, geht uns eher an die Nieren. Wenn die Temperaturen über 49 Grad klettern und die Ernte durch die Dürre nichts wird, dann kommt man ins Schwitzen. Erschreckend, denn es ist kein utopisches Szenario, sondern eine wissenschaftlich fundierte und politisch mögliche Ausdeklinierung unserer heutigen Lage, wenn wir ohne Veränderungen weitermachen. Thore D. Hansen schreibt dieses bedrückende Thema sachlich, aber zugleich spannend und gut lesbar! Mir hat ‚ Taupunkt‘ gut gefallen und kann es nur allen empfehlen!

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