Produktbild: Das große österreichische Sagenbuch

Das große österreichische Sagenbuch

3

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 8 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.10.2022

Herausgeber

Helmut Wittmann

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

14907 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783702240905

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 8 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.10.2022

Herausgeber

Helmut Wittmann

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

14907 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783702240905

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  • Bewertung

    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick in die Welt der heimischen Sagen

    Das Buch ist äußerst umfangreich und enthält schöne Illustrationen. Es ist definitiv sein Geld wert und hat mich in meine Kindheit zurückversetzt. Einige Sagen sind fast exakt so geschrieben, wie sie mir meine Großmutter vor Jahren erzählt hat.

  • NiWa

    5/5

    27.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Prächtiger Sagenschatz

    Wunderbares und Grauenvolles, zum Ängstigen und zum Schmunzeln sowie Spannendes und Merkwürdiges vereint „Das große österreichische Sagenbuch“, welches einen umfangreichen Sagenschatz birgt. Ich liebe alte Märchen und Sagen, weil sie meist schön-schaurig, interessant und unterhaltsam sind. Deshalb habe ich zu dieser Sagensammlung gegriffen und das Werk hat mir amüsante Lesestunden beschert. Inhaltlich vereint es österreichische Sagen aus allen Bundesländern und es werden ungefähr zehn Erzählungen pro Bundesland erzählt. Die Reise durch die hiesigen Mythen und Legenden fängt in Wien und Niederösterreich an und führt dann ins flache Burgenland, wo der Name Programm ist. Die Sagen aus Wien erzählen von sprechenden Fischen, einem Stock im Eisen, der Spinnerin am Kreuz oder dem berühmten Augustin, dessen Lied uns nach wie vor auf den Lippen hängt. In Niederösterreich sind die Donau und Erinnerungen um die Türkenbelagerungen präsent. Gleichzeitig wird die Geschichte von regionalen Wahrzeichen erzählt, wie zum Beispiel der Kirche am Sonntagberg. Im Burgenland nehmen es Ritter mit Drachen auf, entstand der Neusiedler See aus einer tragischen Romanze heraus und mancher Nachwuchs war von seltsamer Natur. Als Nächstes führen die Sagen in die Steiermark, nach Oberösterreich und Salzburg, wo es schon bergiger ist. In der Steiermark wird von der Entstehung des Erzbergs gemunkelt, hatte der fliegende Teufel beim Landschaftsdesign seine Finger im Spiel und mancher Schatz wurde bis heute nicht geborgen, obwohl viele nah dran gewesen sind. In Oberösterreich gibt es Geschichten von Rittern und Turnieren, einsamen Riesen mit Herzen in den Augen und ungezähmten Schweinen, die zur Legende wurden. Dafür gibt es in Salzburg eine schöne Leiche, weiße Gämse und mahnende Almen, die zur Bescheidenheit rufen. Zuletzt geht es in die Alpen und es wird von Sagen aus Kärnten, Tirol und Vorarlberg berichtet. In Klagenfurt, der Hauptstadt von Kärnten, wird nach wie vor die Sage vom berüchtigten Lindwurm erzählt, das Singen wurde von mythischen Wesen gelehrt und manche Kirche aufgrund eines Drachen gebaut. In Tirol beeindrucken tapfere Frauen, werden Schätze versteckt und Festungen erobert. Dafür bietet Vorarlberg geschenkte Drachen, wahre Schrecken und nächtliche Gelage, welche grausam und reizvoll gleichermaßen sind. Die Zusammenstellung der Sagen finde ich passend gewählt. Es ist eine Mischung aus Humor, Grauen, Geschichte und Mahnungen, die seither die österreichische Sagenwelt prägen. Meinem Gefühl nach haben die Herausgeber an den richtig abscheulichen Geschichten gespart, wodurch das Buch, meinem Eindruck nach, für das gemeinsame Lesen mit Kindern geeignet ist. Die Sprache hat es mir angetan und ich habe mich sofort in den Stil verliebt. Genauso spannend wie die Sagenwelt für sich ist, wird mit einem fühlbaren Augenzwinkern erzählt. Hierbei hat mir besonders gefallen, dass umgangssprachliche Begriffe erklärt werden und dabei das österreichische Sprachgefühl gewahrt wird: „Er war gierig und ein Grantscherm. Was ein Grantscherm ist? Das ist einer, der sich selber nicht mag und die anderen schon gar nicht.“ (S. 94) Gelungen finde ich zudem, dass auf den historischen Kontext der Sagen eingegangen wird, damit diese verstanden werden. Daher wird von den Kreuzzügen, Richard Löwenherzs eher unfreiwilligen Aufenthalt in unserem Land und von alten Herrscherfamilien berichtet. Es sind viele Sagen enthalten, die ich als Österreicherin kenne, was aber den Lesespaß nicht trübt. Jedenfalls habe ich mich gefreut, vom lieben Augustin zu lesen und habe dabei sogar ein Tränchen gelacht, war erstaunt, welche gruselige Kriegslist sich Frauen in Tirol ausdachten und worin die gebräuchliche Ortsbezeichnung bei der Spinnerin am Kreuz ihren Ursprung hat. Abschließend schließe ich mich den Herausgebern an: Wer dem österreichischen Gemüt näher kommen will, sollte unbedingt einen Blick auf die Sagen und Mythen des Landes werfen. Und wer - wie ich - einfach gerne in die alpenländische Anderswelt abtaucht, hat mit „Das große österreichische Sagenbuch“ einen prächtigen Schatz in der Hand.

  • Peter Krackowizer

    aus Neumarkt am Wallersee

    5/5

    17.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessanter Querschnitt durch die Sagenwelt Österreichs

    Ich habe mir dieses Buch bewusst ausgesucht, repräsentiert es doch einen Querschnitt der Sagenbücher, die der Verlag in acht Einzelbänden in den letzten Jahren veröffentlicht hatte. Erstmals gibt nun im großen Sagenbuch auch zehn Sagen aus dem Burgenland. Der bekannte Märchenerzähler Helmut Wittmann hat sich als Herausgeber dieses Bandes Märchen der Autoren der anderen Sagenbücher bedient. Die Schreibstile der verschiedenen Autoren ergeben eine Abwechslung beim Lesen. Nicht unerwähnt möchte ich die gelungenen Farbzeichnungen von Jakob Kirchmayr lassen. Beim Anblick des Titelbildes, das die vom Donaufürsten geraubte Tochter eines Fischers im Strudengau zeigt, hatte sogar mein noch nicht ganz dreijähriger Enkelsohn seine eigene Interpretation, wer dies sein könnte. Die Texte sind oft bei der Wiedergabe direkter Reden im Dialekt gehalten, aber sind problemlos zu versehen (zumindest für mich Salzburger). Natürlich wiederholen sich manche Grundthemen in den Sagen, aber trotzdem konnte ich das Buch nicht weglegen, bevor ich die letzte Sage gelesen hatte. Bei manchen Sagen werfen die Autoren kritische Fragen nach Moral und Lehre aus der Sage auf. Der Schreibstil ist also der heutigen Erwachsenenwelt angepasst und die Sagen lassen sich gut lesen.

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