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Meter pro Sekunde Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2023

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,5/11,3/2,3 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Meter i sekundet

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9856807-7-1

Beschreibung

Rezension

»Man lacht, man möchte sich die besten Sätze anstreichen oder laut vorlesen: Meter pro Sekunde gehört zu jenen Büchern, die man immer wieder hervorholen möchte.« Freundin
»Dank ihres Tonfalls und ihres tabulosen Umgangs mit Mutterschaft und Beziehungsglück begleiten wir atemlos eine Heldin durch ihre Alltagslangeweile in einem Kaff namens Velling in Westjütland.«Westdeutsche Allgemeine Zeitung
»Stine Pilgaard hat mit ›Meter pro Sekunde‹ einen Roman geschrieben, der auf eine sehr gute Weise komisch ist. Die Weise nämlich, die auf Empathie statt auf Zynismus setzt.«Lisa Schneider, ORF.fm4
»Das Buch des Jahres. Ein absolut sagenhafter Roman darüber, sich im Nirgendwo auf die Mitte des Lebens einzulassen.« Jyllands-Posten
»Wie Stine Pilgaard mit Humor und Eigensinn erzählt, nie den liebvollen Blick auf Land und Leute verliert, das ist feine Kunst. Ein Buch über große Herausforderungen und kleine Erfolge und den Versuch, sich auf ein neues Leben einzulassen. Fantastik!«Imke Weiter, emotion
»Man verliebt sich geradezu in die Autorin und in diese schräge Person, die sie erfunden hat. […] Sie ist wehrhaft und sie will es ihrem Liebsten nicht immer recht machen und sie ist einfach großartig: Diese Ich-Erzählerin, die aberwitzig treffend aus dem Nähkästchen plaudern kann und den Widrigkeiten des Lebens einen unverwüstlichen Mutterwitz entgegenstemmt.«Annemarie Stoltenberg, NDR
Stine Pilgaard ist eine »Frau, die klügere, unterhaltsamere, lustigere Bücher schreibt als sonst jemand in Dänemark, ach was, als ganz Skandinavien.«Dirk von Versendaal, Stern
»Mich begeistert an dem Text die Sprache. Sprache dient der Wahrheitsfindung, ist da, um Bilder zu malen, um musikalische Entwürfe zu malen. Für das alles hat die Autorin einen großen Sinn, und das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Das hat mir total Spaß gemacht.«Caroline Peters, Schauspielerin
»Stine Pilgaard hat einen Unterhaltungsroman vom Feinsten geschrieben, er wirkt wie ein ausgesuchter Jahrgangssekt: herb und prickelnd zugleich.« Claudia Ingenhoven, MDR Kultur
»Pilgaards Protagonistin berichtet schnoddrig und mit großer Beobachtungsgabe über ihren Alltag als junge Mutter, »die Stiche der Dammnaht juckten, die Brüste spannten«, und fein von ihren ohnmächtigen, aber selbstironischen Versuchen, sich in der Freundinnen- und Frauenrolle an diesem besonderen Ort zurechtzufinden. Da sie nie um die Gunst der Hörerinnen und Hörer buhlt, folgt man ihren Geschichten umso lieber.«Elisa von Hof, Spiegel

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2023

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,5/11,3/2,3 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Meter i sekundet

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9856807-7-1

Herstelleradresse

Kanon Verlag Berlin GmbH
Belziger Straße 35
10823 Berlin
DE

Email: info@kanon-verlag.de

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Selten hat mich ein Buch so…

sleepwalker am 08.08.2022

Bewertungsnummer: 3000670

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch so ratlos zurückgelassen wie Stine Pilgaards „Meter pro Sekunde“. Ich fand das Buch zwar schön und die darin verpackten Geschichten sowohl poetisch als auch nachdenklich machend – aber was mir die Autorin mit ihrem Werk sagen will, bleibt mir ein Rätsel. Das Buch kommt für mich über ein „ganz gut“ und „recht nett“ nicht hinaus. Aber von vorn. Jütland scheint das „Land der kurzen Sätze“ zu sein. Ich musste auf jeden Fall beim Lesen immer an den Satz über die Norddeutschen denken: „Moin moin ist schon Gesabbel“. Auf diese Form der Schweigsamkeit trifft die von Haus aus quirlige Protagonistin, als ihr Lebensgefährte einen Job an der Heimvolkshochschule von Velling bekommt. Mit dabei ist auch ihr eineinhalbjähriger Sohn, ebenfalls bis kurz vor Schluss namenlos und überwiegend sprachlos. Lichtblicke in ihrer Einöde aus schlaflosen Nächten und ihren Versuchen, mit Mitmenschen in Kontakt zu kommen, sind ihre Fahrstunden. Allerdings nur für sie, ihre Fahrlehrer (sie wird von einem zum nächsten weitergegeben) treibt sie zur Verzweiflung. „Einerseits sind Dauerschüler natürlich eine sichere Einnahmequelle, andererseits kann es auch ein bisschen mühsam werden“, sagt ihre (dritte?) Fahrlehrerin Mona. Vermutlich wird die Protagonistin nie einen Führerschein haben und das ist auch besser so. Der große Lichtblick in ihrem Leben ist aber ihre Arbeit als „Kummerkastentante“ bei der örtlichen Zeitung und die Treffen mit dem Journalisten Anders Agger. Und so reihen sich mehr oder weniger zusammenhanglos Episoden aus ihrem Leben an Kummerkasten-Texte wie bei einem Flickenteppich. Ihre Antworten auf die Kummerkasten-Briefe sind zwischen philosophisch, banal und schlicht falsch anzusiedeln. Und letztendlich münzt sie auch jede Anfrage auf sich selbst um. „Hier soll es nicht um mich gehen“ – so fängt sie ihre Antworten gerne an und schreibt dann frei von der Leber weg aus ihrem Leben. Vielleicht mangelt es ihr auch an Lebenserfahrung, um wirklich fundierte Ratschläge geben zu können, zumal einige der Fragestellenden älter sind als sie. Alles in allem fand ich das Buch sehr „dänisch“. Nicht falsch verstehen. Mein bester Freund ist Däne, ich kann fließend Dänisch lesen und schreiben. Aber es werden Dinge erzählt, für die es in Deutschland keine Entsprechungen gibt. Die Heimvolkshochschule, eine Art Weiterbildungsinternat für junge Erwachsene – gibt es in Deutschland nicht. Würde ich in meinem Dort etwas wie „fællessang“ („Gemeinschaftsgesang“) vorschlagen, würde ich mit Fackeln und Mistgabeln verjagt. In Dänemark ist das gemeinsame Singen der Lieder aus dem Højskolesangbog (Liederbuch für Heimvolkshochschulen) eine große Sache. Und nicht zuletzt Anders Agger – wer in Deutschland kennt den für seine bewegenden Reportagen bekannten Journalisten? Ich denke also, es ist sehr schwierig, ein solches Buch für den ausländischen Markt „passend“ zu machen, allerdings ist die Übersetzung hervorragend. Die Charaktere im Buch sind alle sehr speziell. Die Einheimischen sind kauzig und wortkarg und werden entweder mit Namen genannt (Maj-Britt), nach ihrer Funktion („die Schulleiterin“) genannt oder bekommen Spitznamen („Parkplatzpeter“). Auch die Ich-Erzählerin ist namenlos, ihre Fahrlehrerin nennt sie allerdings immer Dolph, „nach diesem unverschämten mannsgroßen Stoffnilpferd aus dem Fernsehen“. Stilistisch finde ich das Buch schwierig. Wie in „Dolphs“ Leben trifft Poesie auf Zurückhaltung. Die zusammenhanglosen Episoden mit den ebenfalls völlig alleinstehenden Kummerkasten-Fragen und Antworten machten für mich einen Lesefluss fast unmöglich, da mein Leser-Hirn immer nach einem roten Faden suchte. Kontinuierlich auftauchende Themen gibt es zwar mehrere (die Fahrstunden, die Suche nach einem Namen für den Sohn der Erzählerin, die Treffen mit Anders Agger) aber die sind teilweise mehr „running gag“ als roter Faden. Insgesamt fand ich das Buch aber nur mäßig unterhaltsam. Schade, ich hätte es gerne gemocht. Von mir daher drei Sterne.

Selten hat mich ein Buch so…

sleepwalker am 08.08.2022
Bewertungsnummer: 3000670
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch so ratlos zurückgelassen wie Stine Pilgaards „Meter pro Sekunde“. Ich fand das Buch zwar schön und die darin verpackten Geschichten sowohl poetisch als auch nachdenklich machend – aber was mir die Autorin mit ihrem Werk sagen will, bleibt mir ein Rätsel. Das Buch kommt für mich über ein „ganz gut“ und „recht nett“ nicht hinaus. Aber von vorn. Jütland scheint das „Land der kurzen Sätze“ zu sein. Ich musste auf jeden Fall beim Lesen immer an den Satz über die Norddeutschen denken: „Moin moin ist schon Gesabbel“. Auf diese Form der Schweigsamkeit trifft die von Haus aus quirlige Protagonistin, als ihr Lebensgefährte einen Job an der Heimvolkshochschule von Velling bekommt. Mit dabei ist auch ihr eineinhalbjähriger Sohn, ebenfalls bis kurz vor Schluss namenlos und überwiegend sprachlos. Lichtblicke in ihrer Einöde aus schlaflosen Nächten und ihren Versuchen, mit Mitmenschen in Kontakt zu kommen, sind ihre Fahrstunden. Allerdings nur für sie, ihre Fahrlehrer (sie wird von einem zum nächsten weitergegeben) treibt sie zur Verzweiflung. „Einerseits sind Dauerschüler natürlich eine sichere Einnahmequelle, andererseits kann es auch ein bisschen mühsam werden“, sagt ihre (dritte?) Fahrlehrerin Mona. Vermutlich wird die Protagonistin nie einen Führerschein haben und das ist auch besser so. Der große Lichtblick in ihrem Leben ist aber ihre Arbeit als „Kummerkastentante“ bei der örtlichen Zeitung und die Treffen mit dem Journalisten Anders Agger. Und so reihen sich mehr oder weniger zusammenhanglos Episoden aus ihrem Leben an Kummerkasten-Texte wie bei einem Flickenteppich. Ihre Antworten auf die Kummerkasten-Briefe sind zwischen philosophisch, banal und schlicht falsch anzusiedeln. Und letztendlich münzt sie auch jede Anfrage auf sich selbst um. „Hier soll es nicht um mich gehen“ – so fängt sie ihre Antworten gerne an und schreibt dann frei von der Leber weg aus ihrem Leben. Vielleicht mangelt es ihr auch an Lebenserfahrung, um wirklich fundierte Ratschläge geben zu können, zumal einige der Fragestellenden älter sind als sie. Alles in allem fand ich das Buch sehr „dänisch“. Nicht falsch verstehen. Mein bester Freund ist Däne, ich kann fließend Dänisch lesen und schreiben. Aber es werden Dinge erzählt, für die es in Deutschland keine Entsprechungen gibt. Die Heimvolkshochschule, eine Art Weiterbildungsinternat für junge Erwachsene – gibt es in Deutschland nicht. Würde ich in meinem Dort etwas wie „fællessang“ („Gemeinschaftsgesang“) vorschlagen, würde ich mit Fackeln und Mistgabeln verjagt. In Dänemark ist das gemeinsame Singen der Lieder aus dem Højskolesangbog (Liederbuch für Heimvolkshochschulen) eine große Sache. Und nicht zuletzt Anders Agger – wer in Deutschland kennt den für seine bewegenden Reportagen bekannten Journalisten? Ich denke also, es ist sehr schwierig, ein solches Buch für den ausländischen Markt „passend“ zu machen, allerdings ist die Übersetzung hervorragend. Die Charaktere im Buch sind alle sehr speziell. Die Einheimischen sind kauzig und wortkarg und werden entweder mit Namen genannt (Maj-Britt), nach ihrer Funktion („die Schulleiterin“) genannt oder bekommen Spitznamen („Parkplatzpeter“). Auch die Ich-Erzählerin ist namenlos, ihre Fahrlehrerin nennt sie allerdings immer Dolph, „nach diesem unverschämten mannsgroßen Stoffnilpferd aus dem Fernsehen“. Stilistisch finde ich das Buch schwierig. Wie in „Dolphs“ Leben trifft Poesie auf Zurückhaltung. Die zusammenhanglosen Episoden mit den ebenfalls völlig alleinstehenden Kummerkasten-Fragen und Antworten machten für mich einen Lesefluss fast unmöglich, da mein Leser-Hirn immer nach einem roten Faden suchte. Kontinuierlich auftauchende Themen gibt es zwar mehrere (die Fahrstunden, die Suche nach einem Namen für den Sohn der Erzählerin, die Treffen mit Anders Agger) aber die sind teilweise mehr „running gag“ als roter Faden. Insgesamt fand ich das Buch aber nur mäßig unterhaltsam. Schade, ich hätte es gerne gemocht. Von mir daher drei Sterne.

Dänischer Kulturschock

Bewertung am 24.07.2022

Bewertungsnummer: 1753246

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stine Pilgaard beschreibt in ihrem Roman die Schwierigkeiten einer jungen Familie in einem neuen Umfeld mit einem relativ neuen Kind. Die Ich-Erzählerin trägt ihr Herz auf der Zunge. Sie trifft aber auf einen Menschenschlag der besonderen Art, den eher trockenen, zurückhaltenden und nicht so leicht zugänglichen Westjütländer. In der Schweiz wäre das so, wie die vegane grün-alternative Zürcher Stadtfamilie auf die traditionelle fünfköpfige Entlebucher Bauernfamilie trifft. Zusätzlich wohnt die junge Frau in einer Schule, in der ihr Mann Teenager aufs Leben vorbereitet. Es gibt Schulanlässe, die eine Teilnahme der ganzen Jungfamilie erfordern, ideale Gelegenheit also um in das eine oder andere Fettnäpfchen zu treten. Auch der gemeinsame Gesang wird bei den Dänen im Allgemeinen und den Volkshochschulen im Speziellen gepflegt. Darum sind dem Buch Liedtexte eingefügt, sogar mit Melodievorschlägen. Unsere mitteilungsbedürftige Heldin agiert zusätzlich als gewitzte Kolumnistin innerhalb des Kummerkastens des Lokalblatts und versucht als ängstliche talentlose Fahrschülerin den Führerschein zu ergattern. Etliche Fahrlehrer werfen ob der geschwätzigen und emotionalen Schülerin das Handtuch. Das Buch hat keine spannende Geschichte, vielmehr erzählt es die Tücken des Alltags. Die Vergleiche in der Kita, das Bewältigen der schlaflosen Nächte junger Eltern, deren Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Auswüchse der auf Gemeinschaft getrichterten Schule werden mit viel Sinn für Situationskomik geschildert. Und immer wieder beantwortet sie die Briefe aus dem Kummerkasten mit radikalem Pragmatismus. Das Buch feiert alles in allem das Normale, die langsam wachsenden Bande der Freundschaften und Zweckgemeinschaften. Da wird genau so heiter tiefschürfende Alltagsphilosophie betrieben wie entlarvende Situationskomik geschildert. Das liest sich locker, herzerwärmend, man mag diese Erzählerin, der nichts peinlich ist und die so unverblümt entwaffnend ihre neue Umgebung erobert.

Dänischer Kulturschock

Bewertung am 24.07.2022
Bewertungsnummer: 1753246
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stine Pilgaard beschreibt in ihrem Roman die Schwierigkeiten einer jungen Familie in einem neuen Umfeld mit einem relativ neuen Kind. Die Ich-Erzählerin trägt ihr Herz auf der Zunge. Sie trifft aber auf einen Menschenschlag der besonderen Art, den eher trockenen, zurückhaltenden und nicht so leicht zugänglichen Westjütländer. In der Schweiz wäre das so, wie die vegane grün-alternative Zürcher Stadtfamilie auf die traditionelle fünfköpfige Entlebucher Bauernfamilie trifft. Zusätzlich wohnt die junge Frau in einer Schule, in der ihr Mann Teenager aufs Leben vorbereitet. Es gibt Schulanlässe, die eine Teilnahme der ganzen Jungfamilie erfordern, ideale Gelegenheit also um in das eine oder andere Fettnäpfchen zu treten. Auch der gemeinsame Gesang wird bei den Dänen im Allgemeinen und den Volkshochschulen im Speziellen gepflegt. Darum sind dem Buch Liedtexte eingefügt, sogar mit Melodievorschlägen. Unsere mitteilungsbedürftige Heldin agiert zusätzlich als gewitzte Kolumnistin innerhalb des Kummerkastens des Lokalblatts und versucht als ängstliche talentlose Fahrschülerin den Führerschein zu ergattern. Etliche Fahrlehrer werfen ob der geschwätzigen und emotionalen Schülerin das Handtuch. Das Buch hat keine spannende Geschichte, vielmehr erzählt es die Tücken des Alltags. Die Vergleiche in der Kita, das Bewältigen der schlaflosen Nächte junger Eltern, deren Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Auswüchse der auf Gemeinschaft getrichterten Schule werden mit viel Sinn für Situationskomik geschildert. Und immer wieder beantwortet sie die Briefe aus dem Kummerkasten mit radikalem Pragmatismus. Das Buch feiert alles in allem das Normale, die langsam wachsenden Bande der Freundschaften und Zweckgemeinschaften. Da wird genau so heiter tiefschürfende Alltagsphilosophie betrieben wie entlarvende Situationskomik geschildert. Das liest sich locker, herzerwärmend, man mag diese Erzählerin, der nichts peinlich ist und die so unverblümt entwaffnend ihre neue Umgebung erobert.

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Meter pro Sekunde

von Stine Pilgaard

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