Das Pferd im Oldenburger Stadtbild. Ein Identifikationssymbol?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.10.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
1005 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346753830
Schon seit der Antike spielen Pferde eine wesentliche Rolle in der Gesellschaft und sind die am häufigsten abgebildeten Tiere - es handelt sich somit um ein klar etabliertes Motiv in der bildenden Kunst. Werden die gutmütigen Tiere zu Beginn der Kunstgeschichtsschreibung noch meistens mit Reitern (nicht Reiterinnen) dargestellt, wandelt sich dieser Umstand und Pferdemythos im Laufe der Geschichte und in der Gegenwart werden Pferde in der Kunst meistens autonom behandelt. Immer wieder Teil der Debatte ist die von Pferden ausgehende Geschwindigkeit und die sich dadurch ergebende Möglichkeit menschlicher Machtpolitik - eine solche Hierarchisierung und Naturalisierung vom Pferd zu einem Kulturprodukt bedingen weitreichende Forschungsperspektiven und -möglichkeiten.
Die Diskussion um Pferde, Menschen und deren Darstellung ist also facettenreich und liefert viele unterschiedliche Imaginationen. Es ließen sich in diesem Kontext beispielsweise Themen wie dem Mangel der Repräsentanz der Frau, geschichtliche Analysen oder anatomische Studien wie bei George Stubbs untersuchen und diskutieren. Wie unterschiedlich die Imaginationen außerdem sein können, zeigt auch ein Blick auf die Verwendung von Pferden - im Krieg, als Transportmittel, zum Sport und zur Unterhaltung, zur Zucht oder als Symbol von Macht und Repräsentation, um nur einige Beispiele zu nennen.
Begibt man sich im Kontext von Symbolhaftigkeit und Allegorien auf eine Reise durch die Stadt Oldenburg, fallen an vielen Orten Pferdedarstellungen auf - Was hat es in Anbetracht der eingangs skizzierten Beobachtungen zu Pferdebildern hiermit auf sich? Sind die Tiere tatsächlich stark mit dem Oldenburger Gedächtnis und den Traditionen der Region verankert oder ist das Motiv willkürlich und die Darstellungen dienen lediglich der Inszenierung Oldenburgs als kunstaffine Stadt?
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