Produktbild: »Göttinnen und Fußabstreifer«

»Göttinnen und Fußabstreifer« Die Frauen und Picasso

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10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

18778 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492603379

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

18778 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492603379

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  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    07.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Picasso und die Frauen

    Wer kennt ihn nicht, den „Maler der Frauen“? Gemeint ist Pablo Picasso. Die Anzahl seiner Musen ist legendär. Sein zwiespältiges Verhältnis zum anderen Geschlecht auch, wie dieses Zitat von Françoise Gilot beweist. „Er behauptete, es gäbe nur zwei Kategorien von Frauen - Göttinnen und Fußabstreifer.“ (Françoise Gilot über Picasso) Aus der großen Zahl an Bewunderinnen hat Autorin Rose-Maria Groppe elf Frauen ausgewählt und ihre Leben mit und ohne Picasso beleuchtet. Fernande Olivier Gertrude Stein Eva Gouel Gabrielle Depeyre Olga Khokhlova Marie Thérèse Walter Dora Maar Françoise Gilot Geneviève Laport Sylvia David Jaqueline Roque Mit zweien davon, Olga Khokhlova und Jaqueline Roque, war der Künstler, von dem so mancher Biograf behauptet, sein malerisches Schöpfen anhand der jeweils aktuellen Frau kategorisieren zu können, verheiratet. Meine Meinung: Die Autorin versucht diesen elf Frauen, die einen oft unbedankten Anteil an Picassos schaffen hatten und dabei sich und ihre eigene Karriere hintanstellten, gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Sie tut dies mit Auszügen aus Briefen, die sie einige Frauen untereinander schickten. Nie werden sie Künstler, den „Homme des Femmes“ für sich alleine haben. Wenn er einer seiner Göttinnen überdrüssig geworden ist, hat er sie als Fußmatte benützt und sich der nächsten zugewendet. So gesehen könnte man Picasso mit den diversen französischen Königen Louis vergleichen, die neben der Gemahlin und der Maitresse-en-Titre noch zahlreiche andere Gespielinnen hatten. Die Frage ist nur, warum haben die Frauen hierbei mitgespielt? Macht Macht wirklich so sexy, dass frau sich selbst aufgibt? Fazit: Diesem interessanten Einblick in das Frauennetzwerk rund um Picasso gebe ich gerne 4 Sterne.

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    28.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unersättlicher Minotaurus

    Akribisch und mit vielen Quellenangaben hat Gropp das Leben der Frauen erforscht, die nacheinander an Picassos Seite waren: ihre Begegnungen, ihr verliebt Sein, ihr Leiden, ihr abserviert- und ersetzt-Werden. Picasso verbrauchte seine Frauen richtiggehend, nur wenige vermochten ihm standzuhalten und nach der Trennung ein eigenes Leben zu gestalten. Die Ambitionen der Frauen tragen das ihre dazu bei: an der Seite des berühmtesten Künstlers zu sein, durch ihn selbst herausragend zu sein aus allen andern, die ihn umkreisen. Alles wird eingebettet in die Epochen des künstlerischen Schaffens von Picasso und der anderen ihn umgebenden Künstler, das auch in den Beziehungen seine Spuren hinterlässt. Picasso macht sich charmant an die durchwegs jüngeren Frauen heran, gewinnt sie für sich, braucht und verbraucht sie und ersetzt sie wenig später durch jüngere, die Übergänge überschneiden sich meist. Dieser «Minotaurus» muss eine unwahrscheinliche Anziehungs- und Verführungskraft ausgestrahlt haben, die Frauen völlig in Bann setzen konnten. Einige – wie Françoise Gilot – konnten ihm standhalten und darüber hinaus selbst künstlerisch erfolgreich sein. Ein lesenswertes Werk, das die Atmosphäre im damaligen Paris und in den Kreisen der Künstler anschaulich darstellt. Ebenso werden die Frauen an seiner Seite so weit wie möglich zu eigenständigen Persönlichkeiten mit eigener Geschichte, nicht nur in Abhängigkeit von Picasso. Ein durchaus facettenreicher und erhellender Beitrag zu Picassos Leben.

  • Bewertung

    5/5

    19.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das " Genie" aus rein feministischer...

    Das " Genie" aus rein feministischer Sicht! Und ich dachte, ich hätte " alles " zum Thema Picasso gelesen, da hatte ich mich getäuscht! Lesenswert!

  • Bewertung

    4/5

    06.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine weibliche und feministische Perspektive auf Picasso

    Göttinnen und Fussabstreifer. Die Frauen und Picasso eröffnet einen interessanten Blick auf die Picassorezeption und -forschung. Gropp erzählt über die verschiedenen Frauen, die den Weg mit Picasso gekreuzt haben. Das Bemerkenswerte und Neue bei dem Buch von Gropp ist, dass sie die Frauen über ihre Musenfunktion hinaus sieht. Die Frauen werden hier zwar an Picasso und seine Kunst zurückgebunden, aber werden als eigenständige Subjekte mit eigener Historie (oder Herstory) erzählt. Dabei sind die Schicksale und Erlebnisse der Frauen unterschiedlich, aber stehen im engen Verhältnis zu Picasso. Die Kapitel zu jeder eigenen Frau sind zwar relativ kurz, aber sehr kompakt und inhalts- sowie lehrreich. Auch Kenner:innen von Picasso werden hier über einige Neuerungen stolpern und dieses Wissen aufsaugen können. Alle Frauen haben die Gemeinsamkeit, dass sie den Lebensweg mit Picasso gekreuzt haben und zu Liebhaberinnen, Musen, Müttern und Verstoßenen wurden - mit einer hohen Überschneidungsrate. Die Erzählweise von Gropp ist dabei sachlich-subjektiv geprägt und gibt jeder einzelnen Frau einen Raum zur Entfaltung. Das Konkurrenzverhalten wird zwar an der ein oder anderen Stelle thematisiert, aber nicht narrativ entfaltet. In jeglicher Hinsicht eröffnet Gropp damit eine weibliche und feministische Perspektive auf Picasso und seine Kunst. Immer wieder ordnet Gropp die verschiedensten Werke von Picasso ein und setzt diese mit den Frauen in Verbindung. Damit eröffnet die Autorin einen spannenden Interpretationsspielraum auf das Leben des Künstlers und seine Werke. Göttinnen und Fussabstreifer ist für alle sehr lesenswert, die viel oder gar nichts über Picasso und seine weiblichen Begleiterinnen wissen. Die Erzählweise von Gropp ist dabei sehr erheiternd und überhaupt nicht langweilig.

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